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Was kostet der "Sprit" denn eigentlich?

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  1. Was kostet der "Sprit" denn eigentlich?

    Autor: winstonafa 09.01.17 - 10:47

    Ich bin bis vor kurzen davon ausgegangen, dass Elektroautos im Verbrauch wesentlich günstiger sind als Benziner. Hab dann Mal folgendes ganz naiv durchgerechnet:
    Strompreis in De: CA. 29c /kWh
    Also kostetet ein voller "Tank" bei dem VW:
    111kWh * 0,29 ¤/kWh = 32,19 ¤
    Gehen wir davon aus , dass die 600 km Reichweite stimmen, entspricht das einem Preis von:
    32,19 ¤ / 600 km = 5,365 ¤ /100 km
    Und das entspricht einem Benzinverbrauch von (rechne Mal mit 1,30 ¤ pro Liter E10):
    5,365¤ /1,30 = 4,127 l /100 km.

    Das wäre für einen Benziner tatsächlich ein sehr guter Wert, allerdings weniger gut, als ich vorher erwartet hätte, immerhin verbraucht mein knapp 20 Jahre älter Opel Astra Kombi "nur" das doppelte kombiniert. Rechnet man hinzu, dass die Reale Reichweite wie bei dem eGolf bei rund 2/3 liegt, steigt der "Verbrauch" auch auf rund 6,2 Liter.
    Bei den Preisen die Momentan für Eautos gefordert werden, wirken die auf mich jedenfalls nicht sonderlich wirtschaftlich.

    Korrigiert mich bitte falsch ich irgendwo falsch liege.

    Grüße.

  2. Re: Was kostet der "Sprit" denn eigentlich?

    Autor: ad (Golem.de) 09.01.17 - 11:04

    winstonafa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin bis vor kurzen davon ausgegangen, dass Elektroautos im Verbrauch
    > wesentlich günstiger sind als Benziner. Hab dann Mal folgendes ganz naiv
    > durchgerechnet:
    > Strompreis in De: CA. 29c /kWh
    > Also kostetet ein voller "Tank" bei dem VW:
    > 111kWh * 0,29 ¤/kWh = 32,19 ¤


    das kommt schon so hin, wenn Sie Ladeverluste außen vor lassen.


    > Gehen wir davon aus , dass die 600 km Reichweite stimmen, entspricht das
    > einem Preis von:
    > 32,19 ¤ / 600 km = 5,365 ¤ /100 km
    > Und das entspricht einem Benzinverbrauch von (rechne Mal mit 1,30 ¤ pro
    > Liter E10):
    > 5,365¤ /1,30 = 4,127 l /100 km.

    Ist zwar ganz schön günstig gerechnet der Literpreis aber okay.

    > Bei den Preisen die Momentan für Eautos gefordert werden, wirken die auf
    > mich jedenfalls nicht sonderlich wirtschaftlich.

    Die ganze Rechnung steht und fällt mit den Kosten für Wartung und Verschleiß sowie dem Wiederverkaufswert. "Treibstoffkosten" alleine zu betrachten macht IMO wenig Sinn.

  3. Re: Was kostet der "Sprit" denn eigentlich?

    Autor: stiGGG 09.01.17 - 11:20

    Wir haben in Deutschland nun mal Weltweit mit die höchsten Stromkosten, in den USA kostet die kwH nur ca 10ct. Es gibt in Deutschland aber auch spezielle Autostromtarife, die bekommst du ab 21ct/kwH.
    Wenn bis 2025 der Öl-Preis nicht in die Höhe geht, liegt das auch nur an panischen Reaktionen im Markt, weil E-Autos bis dahin richtig steil gehen, das muss man bedenken.
    Richtig sparen tut man nur wenn man seinen Strom selbst erzeugt.
    Elektroautos werden sich in einigen Jahren, wenn die Akkupreise dank weltweiter Massenproduktion verschiedener Hersteller, in den Keller gefallen sind, aber über den Kaufpreis durchsetzen, nicht wegen den laufenden kosten.

  4. Re: Was kostet der "Sprit" denn eigentlich?

    Autor: donadi 09.01.17 - 11:21

    Ein Multivan kommt selbst mit Diesel auf ein Mittel von 9,5L/100

  5. Re: Was kostet der "Sprit" denn eigentlich?

    Autor: korona 09.01.17 - 11:42

    Wie sieht es eigentlich mit dem Akku aus wird der gemietet wie es bei einigen Herstellern üblich ist? Die Kosten müsste man ja auch einrechnen

  6. Re: Was kostet der "Sprit" denn eigentlich?

    Autor: teenriot* 09.01.17 - 12:00

    Du vergleichst unterschiedliche Fahrzeugklassen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.01.17 12:00 durch teenriot*.

  7. Re: Was kostet der "Sprit" denn eigentlich?

    Autor: ScaniaMF 09.01.17 - 12:02

    Man kann sich alles schön oder schlecht rechnen, und jenachdem kommen unterschiedliche werte raus.

    Was du vergessen hast ist:
    1. Selbst produzierter Strom kostet ca 12ct/kwh-sofern man ihn direkt nutzen kann
    2. Der e-Motor macht viele Verschleißteile überfällig wie Kupplung, Getriebe-bis zu einem gewissen grad auch Bremse usw...
    3. Wartung wird billiger-kein Öl, Zünd/Glühkerzen, Keil oder Zahnriemen usw.

    Dem gegenüber steht wiederum der Akku.

    Wie gesagt-man kann sich alles schön oder schlecht rechnen

  8. Re: Was kostet der "Sprit" denn eigentlich?

    Autor: stiGGG 09.01.17 - 12:09

    korona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie sieht es eigentlich mit dem Akku aus wird der gemietet wie es bei
    > einigen Herstellern üblich ist? Die Kosten müsste man ja auch einrechnen

    Ist eigentlich nur bei Renault üblich, bei ihrem Partner Nissan ist es optional. Ich denke das Thema ist durch, war gedacht um der Angst entgegen zu kommen, die Batterien gehen schnell kaputt. Tesla bietet 8Jahre Garantie auf die Batterie, GM beim bolt jetzt auch. Ein Benzinauto mit Mietmotor hätte auch niemand gekauft und da geht ständig was kaputt, auch bei Autos jünger als 8 Jahre.

  9. Re: Was kostet der "Sprit" denn eigentlich?

    Autor: winstonafa 09.01.17 - 12:11

    Danke für die Antwort!

    Habe grade noch ein wenig nach den Wartungskosten, bzw. verscheiß bei E-Autos gesucht. Ich hab diese jetzt nicht reingerechnet aber es scheint, als wenn genau die, die E-autos im Unterhalt wesentlich billiger machen.
    "Insgesamt liegen die Wartungskosten für E-Mobile laut einer Studie des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) an der Hochschule Nürtingen-Geislingen um rund 35 Prozent unter denen von Autos mit Verbrennungsmotor." (gefunden auf: http://www.zeit.de/mobilitaet/2014-03/elektroauto-preis-vergleich/seite-2 ).
    Hinzu kommen laut artikel auch noch Steuervergünstigungen. Insofern gebe ich ihnen selbstverständlich recht. Der "Spritpreis" alleine ist dann doch eher weniger Aussagekräftig.

    Grüße

  10. Re: Was kostet der "Sprit" denn eigentlich?

    Autor: gadthrawn 09.01.17 - 14:30

    winstonafa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Danke für die Antwort!
    >
    > Habe grade noch ein wenig nach den Wartungskosten, bzw. verscheiß bei
    > E-Autos gesucht.

    Bei was hast du die günstiger gefunden?

    Renault Zoe und Clio sind ja die gleiche Basis - und kosten gleich viel in der Wartung....

    Tesla - alle 40.000 km Klimanlagae für 300 + alle 80.000 Batterieflüssigkeit allein um die Batteriegarantie zu erhalten.. nunja.

  11. Re: Was kostet der "Sprit" denn eigentlich?

    Autor: ShortCircuit 09.01.17 - 15:18

    Das eigentliche Problem bei Elektroautos ist das flächendeckende Laden.

    Ich bin selber ein riesen Fan von Elektromobilität, jedoch wenn man es mal nüchtern betrachtet, kommt, solange es keine Laternenlademasten gibt, das Problem beim Laden selber.

    Nicht jeder hat eine eigene Garage mit entsprechendem Stromanschluss. Und Ladezeiten müssen ja irgendwie erreicht werden. Das möchte man ja an sich haben, den Wagen abends abstellen, und morgens ist er voll. Aber dafür fehlt die Infrastruktur.

    So lange die nicht vorhanden ist, sind flächendeckend Elektromobile ein Traum, der nicht erreicht werden kann.

    Denkt man alleine mal an Großstädte wie zum Beispiel Hamburg (kommt mir grad in den Sinn, da ich dort wohne) man müsste sogesehen mindestens einen Ladeplatz pro 1,5 Haushalte haben. Warum 1,5... ganz einfach. Weil hier viele Haushalte 2 PKW nutzen. Nicht wie früher ein Auto für die Familie. Teilweise sinds noch mehr als 2. wenn Kinder noch daheim wohnen.

    Und dann kommt natürlich auch das Laden am Zielpunkt, Parkplatz bei der Arbeit, dem Shopping Center, Hotel/Urlaubsort, dem Freund/der Freundin, das muss auch irgendwie gewährleistet werden.

    Da nutzen dann auch in Ballungzentren eine Hand voll "Supercharger" nichts. Das reicht nicht für die breite Masse.

    Wir werden auf einige Jahre noch nicht um Verbrenner herum kommen. Leider.

    Amiganer...

  12. Re: Was kostet der "Sprit" denn eigentlich?

    Autor: Dwalinn 09.01.17 - 15:18

    Stimmt schon andre Länder haben günstigen Strom, andre Länder setzen aber auch auf Kohle und (vom Staat oft gefördert) Atomenergie.
    Aber um Fair zu bleiben unsere Spritpreise sind dank Steuern auch viel teurer als in anderen Länder. Heißt es nicht Fahren für die Rente?

  13. Re: Was kostet der "Sprit" denn eigentlich?

    Autor: sodom1234 09.01.17 - 16:03

    Deutschland ist in fast allen schweine Teuer.. Lebensmittel sind sehr günstig bei uns.

    Mein Problem ist und wird es bleiben .. ich Wohne zur Miete und an meiner Straße und allen mich umgebenen gibt es 0 Lademöglichkeiten, in meiner Firma .. 0 und auf dem Weg dahin 0.

    Selbst wenn meine Wohngemeinschaft die Straße "elektrifizieren" würde, wofür sie erst einmal eine Genehmigung von der Stadt braucht, kann ich sicher sein das nicht mein Auto getankt wird. Kaum hätte ich meine Haustür durchschritten würde jemand das Kabel bei meinem Auto raus rupfen.

  14. Re: Was kostet der "Sprit" denn eigentlich?

    Autor: Kuckii 09.01.17 - 16:36

    Am Auto selbst kannst du das Kabel nicht einfach so mal rausrupfen, da es dort verriegelt ist. Sachbeschädigung beim gewaltsamen Entfernen bleibt es somit.

  15. Re: Was kostet der "Sprit" denn eigentlich?

    Autor: Weltschneise 09.01.17 - 17:25

    ScaniaMF schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man kann sich alles schön oder schlecht rechnen, und jenachdem kommen
    > unterschiedliche werte raus.
    >
    > Was du vergessen hast ist:
    > 1. Selbst produzierter Strom kostet ca 12ct/kwh-sofern man ihn direkt
    > nutzen kann

    Wie hast du das gerechnet? Ist da ein Stromspeicher mit eingerechnet? Ist da die Steuerpflichtigkeit des Eigenstrombedarfs schon mit drin?

    An der Stelle mit dem selbst produzierten Strom bin ich tendenziell eher skeptisch insbesondere deswegen, weil zum einen die meisten Selbstproduzieren den Strom aus PV-Anlagen bekommen. Zum anderen eigenen sich BEVs am ehesten für Pendler.

    Aber das Auto des Pendlers steht halt grad dann wenn die Sonne scheint nicht daheim sondern auf dem Parkplatz beim Arbeitgeber. Und über Nacht, wenn es daheim steht, liefert PV ja keinen Strom.

  16. Re: Was kostet der "Sprit" denn eigentlich?

    Autor: Sebbi 09.01.17 - 18:01

    Weltschneise schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ScaniaMF schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Man kann sich alles schön oder schlecht rechnen, und jenachdem kommen
    > > unterschiedliche werte raus.
    > >
    > > Was du vergessen hast ist:
    > > 1. Selbst produzierter Strom kostet ca 12ct/kwh-sofern man ihn direkt
    > > nutzen kann
    >
    > Wie hast du das gerechnet? Ist da ein Stromspeicher mit eingerechnet? Ist
    > da die Steuerpflichtigkeit des Eigenstrombedarfs schon mit drin?
    >
    > An der Stelle mit dem selbst produzierten Strom bin ich tendenziell eher
    > skeptisch insbesondere deswegen, weil zum einen die meisten
    > Selbstproduzieren den Strom aus PV-Anlagen bekommen. Zum anderen eigenen
    > sich BEVs am ehesten für Pendler.
    >
    > Aber das Auto des Pendlers steht halt grad dann wenn die Sonne scheint
    > nicht daheim sondern auf dem Parkplatz beim Arbeitgeber. Und über Nacht,
    > wenn es daheim steht, liefert PV ja keinen Strom.

    Ist doch super, dann baut der Arbeitgeber eine Solaranlage und lässt die Mitarbeiter kostenlos tanken. Strom für den Arbeitnehmer (Laden von Elektroautos) wird nämlich nicht mehr als geldwerter Vorteil versteuert: https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2016/05/2016-05-18-elektromobilitaet.html

    Große Solaranlagen in Süddeutschland kommen scheinbar schon auf Gestehungskosten von unter 7,25 Cent pro kWh, zumindest ist das die durchschnittlich verlangte Subvention bei der letzten (bekannten) Ausschreibung von Freiflächen PV-Anlagen: https://www.bundesnetzagentur.de/cln_1411/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/ErneuerbareEnergien/PV-Freiflaechenanlagen/Beendete_Ausschreibung/Beendete_Ausschreibungen_node.html

    Wenn also ein Arbeitgeber draußen in der Pendelpampa den Mitarbeitern mit Elektroautos etwas Gutes tun will, so sind da kostengünstige Möglichkeiten vorhanden ...

    Grüße

  17. Re: Was kostet der "Sprit" denn eigentlich?

    Autor: Sebbi 09.01.17 - 18:02

    sodom1234 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deutschland ist in fast allen schweine Teuer.. Lebensmittel sind sehr
    > günstig bei uns.
    >
    > Mein Problem ist und wird es bleiben .. ich Wohne zur Miete und an meiner
    > Straße und allen mich umgebenen gibt es 0 Lademöglichkeiten, in meiner
    > Firma .. 0 und auf dem Weg dahin 0.
    >
    > Selbst wenn meine Wohngemeinschaft die Straße "elektrifizieren" würde,
    > wofür sie erst einmal eine Genehmigung von der Stadt braucht, kann ich
    > sicher sein das nicht mein Auto getankt wird. Kaum hätte ich meine Haustür
    > durchschritten würde jemand das Kabel bei meinem Auto raus rupfen.

    Die Kabel können nicht einfach so rausgerupft werden.

  18. Re: Was kostet der "Sprit" denn eigentlich?

    Autor: Sebbi 09.01.17 - 18:19

    winstonafa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin bis vor kurzen davon ausgegangen, dass Elektroautos im Verbrauch
    > wesentlich günstiger sind als Benziner. Hab dann Mal folgendes ganz naiv
    > durchgerechnet:
    > Strompreis in De: CA. 29c /kWh
    > Also kostetet ein voller "Tank" bei dem VW:
    > 111kWh * 0,29 ¤/kWh = 32,19 ¤
    > Gehen wir davon aus , dass die 600 km Reichweite stimmen, entspricht das
    > einem Preis von:
    > 32,19 ¤ / 600 km = 5,365 ¤ /100 km
    > Und das entspricht einem Benzinverbrauch von (rechne Mal mit 1,30 ¤ pro
    > Liter E10):
    > 5,365¤ /1,30 = 4,127 l /100 km.

    Ich werde nie verstehen wie man auf so hohe Strompreise kommen kann? Selbst bei unseren Stadtwerken in der Grundversorgung sind es nur 27,9 Cent / kWh. Ökostrom kostet dort 27 Cent / kWh. Ein kurzer Preisvergleich liefert 23,9 Cent für Ökostrom als günstigsten Anbieter und 19,3 Cent für "normalen" Strom. Mit eigener PV-Anlage kommt man eh noch günstiger hin.

    Wie der Strompreis an Schnellladern ist, weiß ich nicht. Da hier aber die Menge im Jahr recht hoch sein dürfte, wird er wohl niedriger als bei Haushaltsstrom liegen. Gibt's da eine Übersicht?

    >
    > Das wäre für einen Benziner tatsächlich ein sehr guter Wert, allerdings
    > weniger gut, als ich vorher erwartet hätte, immerhin verbraucht mein knapp
    > 20 Jahre älter Opel Astra Kombi "nur" das doppelte kombiniert. Rechnet man
    > hinzu, dass die Reale Reichweite wie bei dem eGolf bei rund 2/3 liegt,
    > steigt der "Verbrauch" auch auf rund 6,2 Liter.
    > Bei den Preisen die Momentan für Eautos gefordert werden, wirken die auf
    > mich jedenfalls nicht sonderlich wirtschaftlich.
    >
    > Korrigiert mich bitte falsch ich irgendwo falsch liege.

    Naja, es ist ein Bus und kein Kombi mit dem du da vergleichst. Ein Renault ZOE verbraucht wohl um die 17 kWh auf 100 km real (http://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/41-Renault/1302-ZOE.html?powerunit=2), ein Tesla S knapp 21 kwh (http://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/198-Tesla_Motors/1315-Model_S.html?powerunit=2)

    Dazu kann man noch 20% Ladeverluste rechnen und kommt auf 20,4 - 25,2 kWh auf 100 km. Das wären bei 20 Cent / kWh 4-5 ¤ auf 100 km. Kann man mit einem Dieselauto auch schaffen mit einem Benziner eher nicht.

    Es muss also - bei uns in Deutschland - über den Anschaffungspreis und die Wartung/Versicherung/Steuern gehen. Nicht über den Treibstoffpreis.

    In anderen Ländern sieht das wiederum anders aus. In Frankreich kostet Strom für den Endverbraucher deutlich weniger (paradoxerweise, da ihr Börsenstrompreis etwa doppelt so hoch liegt wie unserer), Benzin und Diesel sind aber genau so teuer wie bei uns.

    >
    > Grüße.

  19. Re: Was kostet der "Sprit" denn eigentlich?

    Autor: thinksimple 09.01.17 - 20:44

    Um dIe Wirtschaftlichkeit zwischen Fahrzeugen untereinander zu vergleichen ist der Betrag pro km ein recht guter Faktor.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  20. Re: Was kostet der "Sprit" denn eigentlich?

    Autor: Squirrelchen 10.01.17 - 19:26

    Sebbi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich werde nie verstehen wie man auf so hohe Strompreise kommen kann? Selbst
    > bei unseren Stadtwerken in der Grundversorgung sind es nur 27,9 Cent / kWh.
    > Ökostrom kostet dort 27 Cent / kWh. Ein kurzer Preisvergleich liefert 23,9
    > Cent für Ökostrom als günstigsten Anbieter und 19,3 Cent für "normalen"
    > Strom. Mit eigener PV-Anlage kommt man eh noch günstiger hin.

    Du bist ja ganz witzig. Erstens ist der Strompreis von der Region abhängig. Hier in Köln kann man froh sein, wenn man was mit 25,x Cent / kwh erhält und 2. klingt das, was du dir da lustig raus gesucht hast, eher nach einem Vorzahlungsanbieter. Und wie schön man damit auf die Schnüss fallen kann, kannst du mal die ganzen Betroffenen der Pleiten der letzten Jahre fragen.

    Wenn du es also realistisch betrachten möchtest, nimm das normale Stadtwerk minus ggf. 10%, dann ist es realistisch - und auf die Masse korrekt.

    Auch hat nicht jeder Lust, jedes Jahr den Anbieter zu wechseln. Auch hier gibt es mitterlweile Abhilfe, klar. Aber es ist und bleibt nervig.

    ------------------
    Ich könnte Ausnussen vor Nussigkeit!

    Es grüßt,
    Dat Hörnchen

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