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Der Sohn wird sich freuen

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  1. Der Sohn wird sich freuen

    Autor: MrX. 19.09.15 - 10:22

    So als erstes, cooles Kid am Campus, dass keinen Führerschein mehr "braucht", weil das Auto alleine fährt.
    So sicher die Fahrzeuge auch sind und so hilfreich sie für manche Personengruppen auch sein mögen, glaube ich kaum, dass gerade die jüngere Generation ihre Freude am emotions- und aktionsfreien Fahren finden wird.
    Ein bisschen Eigenbestimmung braucht der Mensch, und wenn's nur darum geht, sein Auto mal in den Graben zu setzen.

  2. Re: Der Sohn wird sich freuen

    Autor: cx348 19.09.15 - 12:05

    Wahre Worte.
    Nachdem ich nun bereits fast 10 Jahre lang regelmäßig Auto fahre, bin ich nun so weit, dass es für mich viel von seinem anfänglichen Reiz verloren hat und ich gern auch wen anderen fahren lass / gerne auch ein selbsfahrendes Auto kaufen würde. Aber wenn ich mir vorstelle, ich hätte zum 18. Geburtstag statt eines Führerscheins ein selbstfahrendes Auto bekommen. Ein Albtraum! XD

  3. Re: Der Sohn wird sich freuen

    Autor: Tobias Claren 19.09.15 - 14:24

    http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/auto-verkehr/fuehrerschein-kein-statussymbol-autofahren-ist-out-smartphones-werden-wichtiger-13346242.html

    Die Eigenbestimmung wäre es, nicht selbst fahren zu müssen.
    In der Zeit alles, inkl. Schlafen zu machen.

    "Smartphones werden wichtiger" ist der zweite Teil des Titel, das kann in der Zeit genutzt werden

  4. Re: Der Sohn wird sich freuen

    Autor: Peter Brülls 21.09.15 - 14:03

    MrX. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So als erstes, cooles Kid am Campus, dass keinen Führerschein mehr
    > "braucht", weil das Auto alleine fährt.

    Es machen vermehrt junge Leute erst dann den Führerschein, wenn sie ihn unbedingt brauchen.

    > So sicher die Fahrzeuge auch sind und so hilfreich sie für manche
    > Personengruppen auch sein mögen, glaube ich kaum, dass gerade die jüngere
    > Generation ihre Freude am emotions- und aktionsfreien Fahren finden wird.
    > Ein bisschen Eigenbestimmung braucht der Mensch, und wenn's nur darum geht,
    > sein Auto mal in den Graben zu setzen.

    Ja, aber das tun sie nicht. Sie setzen den Wagen nicht in den graben, sondern ggf. an den nächsten Baum. Mit Beifahrern. Oder fahren gehen andere Wagen.

    Dass es für das Brunftverhalten und Männlichkeitsbeweise unbedingt ein Auto sein muss, das ist eine Erfindung der Film- und Autoindustrie.

    Tatsächlich gibt es heute mehr und mehr Möglichkeiten - in meiner Jugend gab es gerade mal den Anfang von BMX/Mountainbikes und Skateboards, selbst Trampoline waren selten.

    Heute gibt es zig „Extremsportarten“, bei dem sich Jugend - Gottseidank - ohne Gefährdung dritter austoben kann und deren Beherrschung allemal beeindruckender ist als ein paar tausend Euro hinzulegen und mit ein paar hundert PS zu protzen. Dazu gehört nämlich kaum Fertigkeit.

    Das ist alles sozial regelbar - den Motor aufheulen zu lassen ist schon lange ein Zeichen von Proletentum, mehr nicht.

    Ein Parcourlauf oder selbst auf zwei Händen zu gehen hingegen wird von jedermann noch als originäre, absolut eigene Leistung erkannt.

  5. Re: Der Sohn wird sich freuen

    Autor: BesorgterAutofahrer 21.09.15 - 15:17

    Das autonome Fahren ist nur ein weiterer Schritt hin zum total unmündigen Menschen der von Großkonzernen kontrolliert wird und nur noch konsumiert was der Großkonzern auf den Teller legt. Und dafür auch noch brav bezahlt.
    Ich für meinen Teil möchte selbstbestimmt meinen eigenen Weg im Verkehr finden und in Unfallsituationen menschlich reagieren, ohne abzuwägen ob ein Kind nun mehr Wert ist als ein SUV von Mercedes.

  6. Re: Der Sohn wird sich freuen

    Autor: Tobias Claren 21.09.15 - 21:50

    BesorgterAutofahrer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das autonome Fahren ist nur ein weiterer Schritt hin zum total unmündigen
    > Menschen der von Großkonzernen kontrolliert wird und nur noch konsumiert
    > was der Großkonzern auf den Teller legt. Und dafür auch noch brav bezahlt.


    > Ich für meinen Teil möchte selbstbestimmt meinen eigenen Weg im Verkehr
    > finden und in Unfallsituationen menschlich reagieren, ohne abzuwägen ob ein
    > Kind nun mehr Wert ist als ein SUV von Mercedes.

    Die "Menschliche" Entscheidung (die in der kurzen Zeit eh willkürlich bis präferierend ist, dann wird wohl oft auch eher die Omi umgemäht, als das Kind) ist nicht besser als die vom Computer.
    Denn die Regeln des Computer legen Menschen fest.
    Menschen die sich viel Zeit lassen. Die Entscheidung wird also auf jeden Fall besser, überlegter, "Menschlicher" sein, als die persönliche "Entscheidung" in Sekundenbruchteilen.
    Oft ist "menschlich" wohl was einen bzw. sogar das eigene Fahrzeug selbst schützt.
    Und genau das ist für eine Software auf Basis anderer Menschen wohl nicht primär.

    Die Fahruge haben eh so viele Sensoren dass die Schuld des anderen immer bewiesen sein dürfte.
    Zumindest wenn es sich nicht um autonome Autos handelt.
    Sind es Menschen dürften sie wohl so gut wie immer Schuld sein, wenn es keinen Bug gibt.

    Die Österreeicher müssten ihr Dashcamverbot evtl. noch mal überprüfen.
    Die Fahrzeuge sammeln ja sehr viele Daten, und Video könnte oder sollte auch dazu gehören.


    Was ist, wenn die Wahl zwischen dem übergewichtigen 60-Jährigen Krebskandidat (raucht) und einem jungen Mann besteht, der aber ein T-Shirt mit "Deutschland verrecke" trägt?

    Bei gleichem Alter etc. entscheide ich mich dafür den letzten nicht zu treffen.
    Für einen muss ich mich ja entscheiden.

    Oder ein Typ in Cordhose und Marvel/DC-Shirt, und Einer in Zunftkleidung. Da muss der Handwerker dran glauben.
    Solange es keine objektiven Gründe gibt, sind persönliche Präferenzen absolut legitim.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.15 21:59 durch Tobias Claren.

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