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Fast schon überdimensioniert.

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  1. Fast schon überdimensioniert.

    Autor: Pecker 12.09.19 - 12:34

    11 bzw. 12 kW reichen locker. Es geht hier ja nicht ums Schnellladen, sondern darum, das Fahrzeug über Nacht voll zu laden. Da würden sogar schon 7 kW reichen. Der Preis ist dann auch noch sehr erfreulich. Man hat fast das Gefühl, VW meint es tatsächlich absolut ernst mit der Elektromobilität.

  2. Re: Fast schon überdimensioniert.

    Autor: M.P. 12.09.19 - 13:03

    Wie schon gesagt, wenn man nach der Arbeit mit einem fast leeren Akku nach Hause kommt, und man hat nach einer Stunde wieder für 50 ... 80 km Reichweite Ladung im Akku statt nach drei Stunden, kann das ein Vorteil sein, wenn man abends noch Familientaxi zwecks Sport, Geigenunterricht usw. spielen muss ...

  3. Re: Fast schon überdimensioniert.

    Autor: PiranhA 12.09.19 - 13:29

    Wenn man nach der Arbeit mit einem fast leeren Akku nach Hause kommt, hat man bereits was falsch gemacht. Wenn ich mit 20% Akku los fahre, braucht ich mich da nicht wundern. Ich würde spätestens bei 50% wieder auf 80% laden, dann reicht es notfalls die ganze Woche.

    Und selbst wenn. Nach einer Stunde sind auch bei 11 kW wieder 60-70 km Reichweite drin. Das sollte für das Familientaxi aber dicke reichen.

  4. Re: Fast schon überdimensioniert.

    Autor: M.P. 12.09.19 - 14:37

    Ich bezog mich auf "Fast schon überdimensioniert". Das klang so, als ob Pecker auch mit 7,2 oder 2,3 kW Ladeleistung für das Heimladen leben könnte ... Da sind die11 kW ein guter Kompromiss:
    Geringere Installationskosten, als 22 kW
    Schnellere Ladung, als mit 7,2 oder 2,3 kW ...

    Wobei natürlich auch 7,2 kWh für die abendlichen Elterntaxidienste reichen könnten ....

  5. Re: Fast schon überdimensioniert.

    Autor: mainframe 12.09.19 - 14:38

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man nach der Arbeit mit einem fast leeren Akku nach Hause kommt, hat
    > man bereits was falsch gemacht.

    +1

    Und falls die Reichweite nich reicht, ist es einfach das falsche Gefährt. Man kauft sich ja auch keinen 2 sitzer um dann festzustellen, dass man die 2 Kinder ja garnicht mitnehmen kann.

  6. Re: Fast schon überdimensioniert.

    Autor: mainframe 12.09.19 - 14:44

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bezog mich auf "Fast schon überdimensioniert". Das klang so, als ob
    > Pecker auch mit 7,2 oder 2,3 kW Ladeleistung für das Heimladen leben könnte
    > ... Da sind die11 kW ein guter Kompromiss:
    > Geringere Installationskosten, als 22 kW
    > Schnellere Ladung, als mit 7,2 oder 2,3 kW ...
    >
    > Wobei natürlich auch 7,2 kWh für die abendlichen Elterntaxidienste reichen
    > könnten ....

    Wir laden aktuell mit 2kW seit fast einem Jahr --> Reicht dicke. Wir waren noch nie an einer Ladesäule. Immer nur zuhause an der Schuko geladen.

    Es kommt halt einfach auf den Use Case an.

    Unser Leaf hat den 30kWh Akku. der reicht bei normaler Fahrweise 200km. Soweit sind wir mit dem Auto aber noch nie gefahren. Weiteste Distanz sind die Eltern meiner Frau 70km einfach.
    Ansonsten fährt meine Frau damit arbeiten, einkaufen und die Kinder zur Kita bei schlechtem Wetter. sind am Tag meist 15-20km (8000km im Jahr)
    Dafür ist das Auto ideal. (über Nacht 20-8 Uhr ist er wieder voll.

    und klar, es ist das 2. Auto.

  7. Re: Fast schon überdimensioniert.

    Autor: M.P. 12.09.19 - 14:56

    Naja, wenn man auf den "letzten Tropfen" nach Hause kommt, dauert es mit 2kW Ladeleistung schon ein wenig, bis man sich wieder traut, loszufahren ...

    Aber mit etwas Disziplin (Beim Abstellen zu Hause nie das Ladekabel vergessen) sollte das wirklich auch mit ener normalen Schukosteckdose machbar sein...

    Ich habe aber drei Drehstromsteckdosen 16 A, die sich ggfs. zum Laden nutzen lassen. Zur Zeit treiben die nur ein Monstrum von Gartenhäcksler und einen alten E-Herd, den wir gelegentlich bei Sommer-Partys draußen benutzen ... meist ist nichts eingesteckt, und muss eher die Spinnweben beiseitefegen, bevor man was einsteckt ...

  8. Re: Fast schon überdimensioniert.

    Autor: GangnamStyle 12.09.19 - 15:01

    Richtig. Für die meisten reicht es schon die Schukosteckdose. So verfährt mein Nachbar, der einen BMW i3 besitzt. Ich selbst lade über eine 11kW-Ladebox einphasig. Für tägliche Pendlerstrecke mehr als ausreichend.

  9. Re: Fast schon überdimensioniert.

    Autor: PiranhA 12.09.19 - 15:22

    GangnamStyle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Richtig. Für die meisten reicht es schon die Schukosteckdose.

    Dachte ich bisher eigentlich auch. Aber habe jetzt schon öfter gelesen, dass sich auch eine Wallbox mit 3,6 kW auf absehbare Zeit rentiert. Einfach weil der Wirkungsgrad mit Schuko Mist ist. Die Kosten kriegt man also alleine durch den geringeren Ladeverlust wieder rein.

  10. Re: Fast schon überdimensioniert.

    Autor: M.P. 12.09.19 - 15:41

    Hier ist eine Diskussion unter Model 3 Fahrern zum Thema.
    Ob man da allgemeingültige Aussagen treffen kann, da habe ich aber meine Zweifel. Das kann schon stark von der Ladeschaltung und einigen anderen Randbedingungen abhängen, ob man die Ergebnisse vom Model 3 übertragen kann ...

  11. Re: Fast schon überdimensioniert.

    Autor: dEEkAy 12.09.19 - 16:48

    mainframe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > M.P. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich bezog mich auf "Fast schon überdimensioniert". Das klang so, als ob
    > > Pecker auch mit 7,2 oder 2,3 kW Ladeleistung für das Heimladen leben
    > könnte
    > > ... Da sind die11 kW ein guter Kompromiss:
    > > Geringere Installationskosten, als 22 kW
    > > Schnellere Ladung, als mit 7,2 oder 2,3 kW ...
    > >
    > > Wobei natürlich auch 7,2 kWh für die abendlichen Elterntaxidienste
    > reichen
    > > könnten ....
    >
    > Wir laden aktuell mit 2kW seit fast einem Jahr --> Reicht dicke. Wir waren
    > noch nie an einer Ladesäule. Immer nur zuhause an der Schuko geladen.
    >
    > Es kommt halt einfach auf den Use Case an.
    >
    > Unser Leaf hat den 30kWh Akku. der reicht bei normaler Fahrweise 200km.
    > Soweit sind wir mit dem Auto aber noch nie gefahren. Weiteste Distanz sind
    > die Eltern meiner Frau 70km einfach.
    > Ansonsten fährt meine Frau damit arbeiten, einkaufen und die Kinder zur
    > Kita bei schlechtem Wetter. sind am Tag meist 15-20km (8000km im Jahr)
    > Dafür ist das Auto ideal. (über Nacht 20-8 Uhr ist er wieder voll.
    >
    > und klar, es ist das 2. Auto.


    Das würde bei meinem Fahrprofil absolut nicht reichen (170km am Tag Pendelstrecke).

  12. Re: Fast schon überdimensioniert.

    Autor: Snoozel 12.09.19 - 17:05

    Vom Tesla-Wandgerät kenn ich es so dass man die Leistung sogar über einen Drehschalter im Gerät hart begrenzen kann - je nach verlegter Zuleitung und Hausanschluß.
    Vermutlich wird es beim VW Lader ähnlich sein, die haben ja schon viel von Tesla abgeguckt. 😸

  13. Re: Fast schon überdimensioniert.

    Autor: mainframe 13.09.19 - 15:01

    dEEkAy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das würde bei meinem Fahrprofil absolut nicht reichen (170km am Tag
    > Pendelstrecke).

    Für den Use Case macht ein E-Auto meiner Meinung nach noch keinen Sinn. Da brauchst DU schon einen 60kWh Akku, damit Du gut über die Runden kommst.
    Du würdest zwar wahrscheinlich bei entsprechender Fahrweise mit 40kWh hinkommen, aber das macht dann keinen Spaß.

    Andererseits wollte ich auch nicht 170km jeden Tag pendeln. (Und ich fahre mit dem Firmenwagen 2x 240km 1x 80km die Woche + 2Tage HomeOffice)

    Der NISSAN LEAF e+ mit 60kWh kostet dann aber leider auch 45k

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