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Vor kurzem mit nem Elektriker gesprochen...

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  1. Vor kurzem mit nem Elektriker gesprochen...

    Autor: eleaiactaest 13.09.19 - 08:30

    Dessen klare Aussage: Zumindest *hier* in der Gegend ist das Stromnetz in Wohngebieten sowas von gar nicht auf so viel *Dauer*last ausgelegt. Die Stadtwerke gehen wohl von deutlich weniger als 10 kW pro Haus(-halt) aus. n-mal 11 kW Dauerlast über einige Stunden sind einfach nicht vorgesehen.
    Deshalb ist es nötig, dass die Wallbox vom Versorger geregelt werden kann. Dann kann es halt passieren, dass das Auto die ganze Nacht am Kabel hängt, der Akku am Morgen aber trotzdem noch leer ist.

  2. Re: Vor kurzem mit nem Elektriker gesprochen...

    Autor: Bramme 13.09.19 - 08:55

    Das Netz ist auch nicht darauf ausgelegt, dass alle gleichzeitig alle Herdplatten anschalten. Es kommen niemals alle zur exakt gleichen Zeit nach Hause und haben auch noch ihr Auto komplett leer gefahren. Ein Auto fährt im Schnitt 35km am Tag, das ist mit 11kW innerhalb von 15 Minuten wieder voll geladen. Der ein oder andere Anwohner wird auch tagsüber beim Arbeitgeber laden.
    Es gibt da auch eine Untersuchung von Netze BW zu dem Thema, einfach mal nach E-Mobility Allee suchen.

  3. Re: Vor kurzem mit nem Elektriker gesprochen...

    Autor: PiranhA 13.09.19 - 10:39

    Dann machen die Stadtwerke etwas falsch. Der Standard sieht pro Wohneinheit eigentlich 14,5 kW vor:
    > In Deutschland regelt die DIN 18015-1 „Planung elektrischer Anlagen in Wohngebäuden“ die Spezifikationen von elektrischen Hausanschlüssen. Der Standard nimmt für eine Wohneinheit mit üblicher Haustechnik einen Leistungsbedarf von 14,5 kW an; falls eine elektrische Warmwasserbereitung existiert, 34 kW.
    [de.wikipedia.org]

    Dass nicht alle Haushalte gleichzeitig die volle Leistung ziehen, ist wieder was anderes. Aber der Hausanschluss muss dafür ausgelegt sein.

    Für unser Stromnetz ist die Energiewende die weitaus größere Herausforderung, als die Umstellung auf Elektroantriebe. Da muss noch einiges passieren, aber da wird ja schon viel investiert. Vielleicht muss man noch mehr machen, aber unmöglich ist das ja nicht.

  4. Re: Vor kurzem mit nem Elektriker gesprochen...

    Autor: mainframe 13.09.19 - 14:51

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann machen die Stadtwerke etwas falsch. Der Standard sieht pro Wohneinheit
    > eigentlich 14,5 kW vor:
    > > In Deutschland regelt die DIN 18015-1 „Planung elektrischer Anlagen
    > in Wohngebäuden“ die Spezifikationen von elektrischen
    > Hausanschlüssen. Der Standard nimmt für eine Wohneinheit mit üblicher
    > Haustechnik einen Leistungsbedarf von 14,5 kW an; falls eine elektrische
    > Warmwasserbereitung existiert, 34 kW.

    Danke @PiranhA as hatte ich auch schon gesucht.

    Das Problem ist, dass die meisten Elektriker leider keine Ahnung vom Netz haben. Es lgibt leider wenig Elektriker, die sich wirklich weiterbilden.
    Es gibt Wohngebiete, da ist alles Auf Elektroheizung und el. Warmwasseraufbereitung ausgelegt worden. Die können in kalten Tagen schonmal gut 40kW ziehen um die Hütte zu heizen. Im Mittel pendelt es sich dann aber auch wieder bei 12-15kWh ein.

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