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Wunderbatterie die dröfundneunzigste

Über PC-Games lässt sich am besten ohne nerviges Gedöns oder Flamewar labern! Dafür gibt's den Freiraum!
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  1. Re: Wunderbatterie die dröfundneunzigste

    Autor: derJimmy 07.04.19 - 12:41

    Es steht und fällt am Verhältnis Energiemenge zu Gewicht. Und da sind Fette und Öle eben zehn bis hundertfach höher als z.B. Lithiumakkus oder ähnliche Technologien. Bei Einsatzzwecken, wo der Akku nicht bewegt werden muss und dementsprechend das Gewicht egal ist, funktionieren Batterielösungen. Bei Auto oder Flugzeug kommt es aber immer auf das Gewicht und den Platz an, den man mitschleppen muss.

  2. Re: Wunderbatterie die dröfundneunzigste

    Autor: McWiesel 07.04.19 - 13:24

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eheran schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Welche Movitation soll es denn noch geben?
    >
    > Geld ist manchmal keine ausreichende Motivation.
    >
    > Vielleicht braucht es für einen Durchbruch in diesem Bereich Investitionen
    > in einer solchen Höhe, die derzeit noch niemand vorstrecken möchte, weil es
    > den zu erwartenden Gewinn deutlich schmälert? Dann steht die Gier nach mehr
    > Geld dem Fortschritt im Wege, weil man zuerst viel Geld ausgeben muss.

    Es gibt wohl unzählige Unternehmen, die würden ohne mit der Wimper zu zucken dreistellige Milliardenbeträge aus der Portokasse investieren, wenn es denn ein Erfolgsversprechenden Ansatz für eine neue Batterietechnik geben würde. Denn das würde die gesamte Technikwelt schlagartig umdrehen und ein Patent auf so eine Akkutechnik wäre wohl die Gelddruckkmaschine schlechthin.

    Leider lässt sich Physik und Chemie mit Geld nicht erpressen und Wissenschaftler, die hier wirklich neue Konzepte erarbeiten können, wachsen trotz unendlich viel Geld nicht auf den Bäumen. Auch im Kapitalismus lässt sich nicht alles mit Geld lösen.

    Die Wunderbatterie, die E-Autos vollumfänglich brauchbar machen würde, ist einfach nicht möglich. Und auch in 20 Jahren nicht - denn für eine neue Technologie, die in 20 Jahren serienreif und alltagstauglich sein soll, müssten heute zumindest schon mal in der Forschung Grundlagen bekannt sein und das Ding im Labor schon mal grundsätzlich funktionieren. Aber da kommt einfach nichts, da ist man selbst mit der Fusionsenergie schon viel weiter.

    Das einzige, was ich mir vorstellen kann, dass mit Glück von einer anderen Seite eine Lösung kommt, sei es mit Wasserstofftechnik oder vielleicht gelingt sogar noch mit der Kernspaltung irgendein Coup (z.B. Abfall- und Strahlungsproblem lösen), moderne Länder wie China oder USA forschen da ja noch dran. Aber Batterietechnik zusammen mit Solar & Windenergie sehe ich einfach als eine ziemliche Sackgasse ohne Zukunft (die zu Deutschland passt), weil dort halt überhaupt keine durchschlagenden Effizienzsteigerungen mehr absehbar sind. Die Zeiten sind vorbei, in denen man noch in der Chemie oder Physik jährlich spektakulär Neues entdeckte und darauf dann komplett neue Entwicklungen starten konnte. Fast alles, was wir heute haben, gab's in der Grundlage schon vor 50-100 Jahren.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 07.04.19 13:36 durch McWiesel.

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