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Too late, too little, too expensive
Autor: gelöscht 02.07.20 - 07:29
Das war lange absehbar, spätestens aber der neue e-Up mit größerem Akku und deren derivate sowie der Renault Zoe mit vergleichsweise riesigem Akku und deutlich besserer Ausstattung gaben dem eGo den Todesstoß ... nicht Corona!
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Re: Too late, too little, too expensive
Autor: s.bona 02.07.20 - 08:04
Sehe ich auch so. Der E.Go war eine schöne Idee aber sie haben zu lange für die Umsetzung gebraucht und wurden einfach eingeholt. Die Ausstattung und die Reichweite ist auch nicht gerade überragend im Vergleich zu anderen E-Autos die in einer ähnlichen Preisklasse spielen.
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Re: Too late, too little, too expensive
Autor: FutureEnergy 02.07.20 - 08:04
Günther Schuh? War das nicht der IngenieursProfessor, der es als quasi geborener Geschäftsführer mal eben den ganz Großen zeigt? Klang ja niedlich, aber auch immer nach universitärem Größenwahn. Ich hätte es einem David ja mal verwünscht, dass er es den Goliaths da draußen mal zeigt, aber so tickt diese Welt eben nicht. Und es klang leider von Anfang an nach Hype. Bitte liebe Uni Profs: gründet Batterie Startups oder etwas, was das, was die Uni kann, als Basis hat: was mit Forschung! Ich musste schon seid Jahren an die Lars Windhorsts dieser Welt denken, wenn der e.GO irgendwo erwähnt wurde...
1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.07.20 08:05 durch FutureEnergy. -
Re: Too late, too little, too expensive
Autor: Tuxraxer007 02.07.20 - 08:18
McTristan schrieb:
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> .. nicht Corona!
Nicht Corona sondern die Kaufprämie für E-Autos, die teilweise vom Hersteller aufgebracht werden muss und das kann sich ein kleiner Hersteller nun mal nicht leisten.
Für einen Großserienhersteller wie VW, Renault usw. aber ist das kein Problem, die finanzieren die Prämie quer, zahlen halt die Verbrenner-Käufer mit dran.
Den Zoe gibt es derzeit mit 10.000 Prämie, warum sollte ich also dann einen e.Go, der dann mit schlechtere Ausstatung und Daten deutlich teurer ist. -
Re: Too late, too little, too expensive
Autor: elidor 02.07.20 - 08:33
Der David, der es in der Branche den Goliaths gezeigt hat ist/war Tesla.
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Re: Too late, too little, too expensive
Autor: eidolon 02.07.20 - 08:37
Auch ohne die Kaufprämie hätte ich lieber ein anderes Auto gekauft...
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Re: Too late, too little, too expensive
Autor: AllDayPiano 02.07.20 - 08:37
Wollte ich auch gerade sagen.
Aber mit diversen Paypal Milliarden kann man das schonmal machen - den kleinen David zu spielen. -
Re: Too late, too little, too expensive
Autor: mambokurt 02.07.20 - 09:05
eidolon schrieb:
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> Auch ohne die Kaufprämie hätte ich lieber ein anderes Auto gekauft...
Eben, hässlichstes Auto ever, da hätte ich jetzt auch keine Verkäufe erwartet. Elektro hin oder her, das Ding ist so hässlich das wöllte ich nicht geschenkt! -
Re: Too late, too little, too expensive
Autor: gadthrawn 02.07.20 - 09:25
Tuxraxer007 schrieb:
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> McTristan schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > .. nicht Corona!
> Nicht Corona sondern die Kaufprämie für E-Autos, die teilweise vom
> Hersteller aufgebracht werden muss und das kann sich ein kleiner Hersteller
> nun mal nicht leisten.
Quatsch - entweder ist das Auto günstiger - dann braucht es keine Prämie.
Oder die Prämie wird mit eingespreist.
Auch große könnend da nichts verschenken.
Hört sich nur besser an: Der arme Kleine wird von den Großen unterdrückt
statt Scheitern zu gestehen.
Siehe auch die tollen Postautos von ihm die die Post Milliarden kosteten ohne die versprochenen Vorteile zu bringen. Da wäre ja jetzt auch das Missmanagement der Post schuld... die da das ganze blöde Geld investiert haben.... -
Re: Too late, too little, too expensive
Autor: gelöscht 02.07.20 - 09:28
Too late. Nee mal ehrlich, dies hat der Herr Schuh ja auch vorgebracht, weshalb der Preis des Autos ja schon erhöht wurde. Aber einen kleinen Schuhkarton mit kleinem Akku für einen, sagen wir mal, ambitionierten Preis zu verkaufen -> mutig. Vor 2 oder 3 Jahren vielleicht ein Hit, nowadays aber eher mäh ... Wenn es für eine Sache gesorgt hat dann Konkurrenz.
Tuxraxer007 schrieb:
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> McTristan schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > .. nicht Corona!
> Nicht Corona sondern die Kaufprämie für E-Autos, die teilweise vom
> Hersteller aufgebracht werden muss und das kann sich ein kleiner Hersteller
> nun mal nicht leisten.
> Für einen Großserienhersteller wie VW, Renault usw. aber ist das kein
> Problem, die finanzieren die Prämie quer, zahlen halt die Verbrenner-Käufer
> mit dran.
>
> Den Zoe gibt es derzeit mit 10.000 Prämie, warum sollte ich also dann einen
> e.Go, der dann mit schlechtere Ausstatung und Daten deutlich teurer ist. -
Re: Too late, too little, too expensive
Autor: tovi 02.07.20 - 10:19
Paypal Milliarden? So ein Unsinn.
Musk hat sein privates Geld investiert und riskiert. Welcher Deutsche Manager macht das?
Keiner. Die arbeiten alle lieber mit Fremdkapital.
Daher umso mehr Respekt für Elon Musk und Tesla. -
Re: Too late, too little, too expensive
Autor: AllDayPiano 02.07.20 - 10:29
Paypal wurde für 1,5 Mrd. verkauft. Er hat dabei über 150 Mio. verdient.
Er hat damals 10 Mio. investiert. Ich persönlich kann keine 10 Mio. investieren. Du etwa?
Er war von Anfang an previlegiert, hat mit seinen Invests eine menge Kohle gemacht, und sich damals bei Tesla eingekauft.
Es ist ja nichtmal sein Unternehmen gewesen.
Also hört auf so zu tun, als ob er der kleine David gewesen wäre. Denn, nochmal, das war er niemals. -
Re: Too late, too little, too expensive
Autor: tovi 02.07.20 - 10:47
Du hast von Paypal Milliarden geschrieben.
Und jetzt sind es gerade mal 10 Millionen an privatem Geld von Elon Musk.
Glaubst du nicht, das zwischen "diversen Paypal Milliarden" und 10 Mio von Musk
ein kleiner Unterschied besteht?
Somit ist die Aussage
"Aber mit diversen Paypal Milliarden kann man das schonmal machen - den kleinen David zu spielen." völliger Unsinn. Diese Milliarden gab es nicht.
Im übrigen hat er sich diese Paypal Millionen auch verdient.
Nicht so wie z.B. Trump, der von seinem Vater zum Start mal eben 300 Millionen bekam. -
Re: Too late, too little, too expensive
Autor: AllDayPiano 02.07.20 - 11:27
Nochmal:
Paypal wurde für 1,5 Mrd. verkauft. Er hat dabei über 150 Mio. verdient.
Er hat damals 10 Mio. investiert. -
Re: Too late, too little, too expensive
Autor: thrust26 02.07.20 - 12:18
Nein, die großen Hersteller MÜSSEN ihre E-Autos verkaufen, weil sie mit ihren Verbrennern die CO2 Ziele schlicht nicht erreichen können. Und dann subventioniert man lieber massiv E-Autos als höhere Strafzahlungen in Kauf zu nehmen.
Ich wette jeder e-up wird deutlich unter Herstellungskosten verkauft. -
Re: Too late, too little, too expensive
Autor: ArneB 02.07.20 - 14:08
Die Hersteller dürfen aber nicht zu viele E-Autos verkaufen. Die 95g/km muss ne Punktlandung sein. (Wegen senkung bis 2025 um 15% da gibt es keinen Festen Wert mehr) Deshalb verkaufen die Hersteller nur gerade so viel wie nötig sind, um den Grenzwert einzuhalten. Oder warum hat man 10 Monate und mehr Lieferzeit?
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Re: Too late, too little, too expensive
Autor: AllDayPiano 02.07.20 - 14:17
Tja da haben die Lobbyistenden wieder ganze Arbeit geleistet.
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Re: Too late, too little, too expensive
Autor: ulink 02.07.20 - 15:09
AllDayPiano schrieb:
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> Er war von Anfang an previlegiert
Schon klar, ein Weisser, noch dazu aus Südafrika, der es zu etwas gebracht hat, muss prIvilegiert sein. Genauso wie jeder, der so einem Bonzen und Ausbeuter ein Auto abkauft. -
Re: Too late, too little, too expensive
Autor: gadthrawn 02.07.20 - 15:23
ulink schrieb:
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> AllDayPiano schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Er war von Anfang an previlegiert
>
> Schon klar, ein Weisser, noch dazu aus Südafrika, der es zu etwas gebracht
> hat, muss prIvilegiert sein. Genauso wie jeder, der so einem Bonzen und
> Ausbeuter ein Auto abkauft.
Als Millionärssohn war er nicht privilegiert? Traum weiter. -
Re: Too late, too little, too expensive
Autor: Firesign 02.07.20 - 16:10
tovi schrieb:
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> Du hast von Paypal Milliarden geschrieben.
>
> Und jetzt sind es gerade mal 10 Millionen an privatem Geld von Elon Musk.
>
> Glaubst du nicht, das zwischen "diversen Paypal Milliarden" und 10 Mio von
> Musk
> ein kleiner Unterschied besteht?
>
> Somit ist die Aussage
> "Aber mit diversen Paypal Milliarden kann man das schonmal machen - den
> kleinen David zu spielen." völliger Unsinn. Diese Milliarden gab es nicht.
>
> Im übrigen hat er sich diese Paypal Millionen auch verdient.
>
> Nicht so wie z.B. Trump, der von seinem Vater zum Start mal eben 300
> Millionen bekam.
Oh ja, dieser Philantrop Elon Musk XD
Der aus reiner nächstenliebe alle Corona Maßnahmen missachtet und seine Fabrikarbeiter wieder zur Arbeit verdonnert hat. Wahrscheinlich nur, damit diese nicht in den Suppenküchen anstehen müssen und keinesfalls deshalb, weil es um seine Kohle ging.
On Topic
Abgesehen davon ist der E Go nicht nur hässlich, sondern auch sehr gefährlich wenn man einem Unfall hat.



