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Und 18:00 bricht dann das Stromnetz zusammen..

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  1. Und 18:00 bricht dann das Stromnetz zusammen..

    Autor: SuperProbotector 16.08.17 - 17:20

    ..oder schmelzen die Kabel gleich ganz wenn 1 Mio Autos abends an den Strom wollen ?

    Oder wie lange dauert das wenn auf der Autobahn vor mir 96 Leute an der Srtromstankstelle anstehen ? 3 Tage ?

  2. Re: Und 18:00 bricht dann das Stromnetz zusammen..

    Autor: Azzuro 16.08.17 - 17:22

    > ..oder schmelzen die Kabel gleich ganz wenn 1 Mio Autos abends an den Strom
    > wollen ?

    Bricht das Stromnetz zusammen, wenn um 12:00 alle deutschen Haushalte ihren Herd anwerfen?

  3. Re: Und 18:00 bricht dann das Stromnetz zusammen..

    Autor: SuperProbotector 16.08.17 - 17:25

    Azzuro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > ..oder schmelzen die Kabel gleich ganz wenn 1 Mio Autos abends an den
    > Strom
    > > wollen ?
    >
    > Bricht das Stromnetz zusammen, wenn um 12:00 alle deutschen Haushalte ihren
    > Herd anwerfen?

    Das hab ich glatt übersehen. Wenn die Autos auch dranhängen, dann ganz bestimmt.

  4. Re: Und 18:00 bricht dann das Stromnetz zusammen..

    Autor: exxo 16.08.17 - 17:49

    SuperProbotector schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ..oder schmelzen die Kabel gleich ganz wenn 1 Mio Autos abends an den Strom
    > wollen ?
    >
    > Oder wie lange dauert das wenn auf der Autobahn vor mir 96 Leute an der
    > Srtromstankstelle anstehen ? 3 Tage ?

    Nein da schmilzt nichts weil die Kapazität entsprechend der Nachfrage ausgebaut werden.

    Das gleiche gilt für Ladesäulen. ;)

    Manchmal habe ich den Eindruck das die EAUTO hater angestellte in der KFZ Industrie sind die um ihren Job bangen.

    . Bekanntlich benötigt eine Elektro Kutsche 30 Prozent weniger Teile als ein Verbrenner..l.

  5. Re: Und 18:00 bricht dann das Stromnetz zusammen..

    Autor: schap23 16.08.17 - 17:51

    Wahrscheinlich. Wenn alle sämtliche Platten auf dem Herd gleichzeitig auf die höchste Stufe stellen. Hat nur bislang die Bevölkerung noch nie ausprobiert.

    Die zweite Antwort ist: Um 12 Uhr mittags steht uns meist Solarstrom zur Verfügung, um 18 Uhr das halbe Jahr wenig bis nichts.

  6. Re: Teile

    Autor: Missingno. 16.08.17 - 17:53

    exxo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > . Bekanntlich benötigt eine Elektro Kutsche 30 Prozent weniger Teile als ein Verbrenner..l.
    Kommt sicher darauf an, wie man "Teil" definiert. Ist eine Batterie ein Teil oder jede Zelle davon oder gar noch kleinteiliger?

    --
    Dare to be stupid!

  7. Re: Und 18:00 bricht dann das Stromnetz zusammen..

    Autor: Brixx 16.08.17 - 18:00

    Es wird manch einen verwundern aber wenn man sich dran gewöhnt das "tanken" konsequent Nachts zu vollführen, wenn eh fast 80% aller Fahrzeuge irgendwo nutzlos rum stehen, Dann ist sowas auch kein Problem. Das Stromnetz hatte schon viel höhere Belastungsgrenzen bewältigt, als wir momentan zu Spitzenlastzeiten tun.

    In 3 Jahren werdet ihr euch ein bisschen wundern, was solche Akkus dann per technischen Fortschritt leisten können. Wenn ihr gechilled nachts aufladet und ca. 700km Reichweite auf der Uhr habt, is man dich gleich entspannter. Die 40min Mittags auf der Autobahn zum aufladen kann man bei nem Mittagessen verbringen und wenn man permanent "Not-Tanken" Muss, der plant einfach schlecht.

    Auf jeden Fall sind viel mehr ladesäulen Pflicht. Da gibt es Bestrebungen unserer dt. Branchenriesen, die wollen sich wenigstens nicht auch noch dieses Geschäft von elon musk (Tesla/GiGaFab) wegnehmen lassen. Da geht bestimmt in den nächsten 3jahren einiges mehr ab weltweit, als in den vergangenen 5 Jahren zusammen.

    Was mich aber als Fahrradfahrer stört an den E-Autos , ist das sie so leise sind. Klar, auf der einen Seite genial ... Ich wohne an ner Hauptstraße ... Aber als Radfahrer hörst du die nie kommen und erschrickst immer wenn sie an dir vorbei ziehen.

  8. Re: Und 18:00 bricht dann das Stromnetz zusammen..

    Autor: madMatt 16.08.17 - 18:29

    exxo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SuperProbotector schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ..oder schmelzen die Kabel gleich ganz wenn 1 Mio Autos abends an den
    > Strom
    > > wollen ?
    > >
    > > Oder wie lange dauert das wenn auf der Autobahn vor mir 96 Leute an der
    > > Srtromstankstelle anstehen ? 3 Tage ?
    >
    > Nein da schmilzt nichts weil die Kapazität entsprechend der Nachfrage
    > ausgebaut werden.
    >
    > Das gleiche gilt für Ladesäulen. ;)
    >
    > Manchmal habe ich den Eindruck das die EAUTO hater angestellte in der KFZ
    > Industrie sind die um ihren Job bangen.
    >
    > . Bekanntlich benötigt eine Elektro Kutsche 30 Prozent weniger Teile als
    > ein Verbrenner..l.

    Das Stromnetz ist extrem fragil und die Leitungen auf vielen Straßen schon sehr alt. Wenn du in einem kleinen Stadtteil 10 Ladesäulen aufstellst, ist die momentane Infrastruktur schon am Limit und gefährdet. Es reicht nicht einfach ein paar neue Kraftwerke da hinzustellen. Und welche sollen das dann sein? Kohle / Uran?

    Völlig utopisch anzunehmen, man könnte in diesem Ausmaß auf Elektromobilität umsteigen. Noch naiver anzunehmen, das Unternehmen wie VW und Politiker von der CDU das ganze solide und nachhaltig für die Allgemeinheit umsetzen werden.

    Von denen ist nämlich eher zu erwarten, dass die sich dieser Tatsache bewusst sind und statt ordentlich zu wirtschaften und die katastrophale Infrastruktur zu modernisieren, wird das Geld für Zinsen verbrannt. Wenn überhaupt, dann wird Elektromobilität in Deutschland ein ganz exklusives Thema für die obersten Turboleister dieser Gesellschaft. Alle anderen werden sich wegen der zu erwartenden Einschnitte, die sich natürlich am meißten auf den Geldbeutel des kleinen Arbeiters auswirken, die Automobilität in dieser Form in Zukunft nicht mehr leisten können. Für die gibts dann Car-Sharing und Shopping am Bahnhof, während die Züge ausfallen. (Super Geschäftsmodell)

    Der Zug ist abgefahren. In einer gesunden Gesellschaft hätte man jedem Arbeiter ermöglicht sein eigenes zu Hause zu erreichen, eine Solaranlage aufs Dach subventioniert. Wie viel Strom da gespart werden könnte wenn die Versorgung dezentraler ablaufen würde.
    Stattdessen werden alle in ihrem Hamsterrad gehalten, damit auch weiterhin einige wenige aufgrund des perversen Zins- und Vererbungssystems wie parasiten leben können. Mehr als die Hälfte vom Gehalt gibt jeder normale Arbeiter monatlich an den Staat zurück. Alles was für den Bürger relevant ist wurde bereits kaputtgespart. Was noch da ist wird jetzt an die private Hand verkauft, die auch in der Vergangenheit schon so super gemanaged hat. Als nächstes Autobahnen und Schulen.

    Nächstes Jahr steht die Welt in Flammen. Schaut euch doch mal um, über den Teich und um uns herum.

    Aber das ist natürlich ein tolles Wahlkampfthema Angie. Wieder durch politische Maßnahmen den Absatz der Schrottkisten von deinen Freunden bei BMW, VW und Co. auch in Zukunft sichern.

  9. Re: Und 18:00 bricht dann das Stromnetz zusammen..

    Autor: Sinnfrei 16.08.17 - 18:41

    Und wo sollen die ganzen Starkstromanschlüsse in den Garagen herkommen? Wenn Du Glück hast kannst Du in den meisten Tiefgaragen heutzutage neben dem Licht vielleicht noch einen Staubsauger anmachen, bevor die Sicherungen durchknallen.

    Abgesehen davon, dass vermutlich mehr als 75% der Autos heute die meiste Zeit irgendwo stehen wo noch nicht mal ein Kabel in der Nähe ist.

    Und nein, 99% der Menschen sind nicht bereit 40 Minuten zum Volltanken zu investieren.

    __________________
    ...

  10. Re: Teile

    Autor: thinksimple 16.08.17 - 19:00

    Missingno. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > exxo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > . Bekanntlich benötigt eine Elektro Kutsche 30 Prozent weniger Teile als
    > ein Verbrenner..l.
    > Kommt sicher darauf an, wie man "Teil" definiert. Ist eine Batterie ein
    > Teil oder jede Zelle davon oder gar noch kleinteiliger?


    Für den Arbeiter in der Montage ist ein Teil ein Teil. Egal ob E-Motor-Strang oder Verbrenner-Strang. Es ist irrig zu glauben das man mit E-Auto in der Fertigungslinie weniger Personal braucht. Im Zulieferwerk eher aber auch nicht so viel. Und viele Zulieferteile kommen auch nicht aus DE sondern werden in ganz Europa gefertigt. In DE ist hauptsächlich nur noch Montage. Wenn dann dürfen sich CZ, Slowakei, Rumänien und andere über weniger Arbeitsplätze freuen.

    Wenn alles andere autonom ist, ist der Mensch dann noch autonom?

  11. Re: Und 18:00 bricht dann das Stromnetz zusammen..

    Autor: Eheran 16.08.17 - 19:08

    >Das Stromnetz ist extrem fragil und die Leitungen auf vielen Straßen schon sehr alt. Wenn du in einem kleinen Stadtteil 10 Ladesäulen aufstellst, ist die momentane Infrastruktur schon am Limit und gefährdet.
    Und woher hast du solche Informationen?
    Wenn von heute auf morgen _sämtliche_ Fahrzeuge nur rein Elektrisch fahren, wäre das Stromnetz etwa 40% mehr belastet als jetzt. Bei Umstellung von immerhin 10% der Fahrzeuge (über 5 millionen) sind es also nur 4% mehr Belastung. Zu Spitzenzeiten sicherlich mehr, aber weit entfernt von deinen Vorstellungen. Der täglich zurückgelegte Weg liegt im Schnitt bei 50km (10kWh) und mehr muss das Stromnetz innerhalb von ~12h nicht liefern. Entsprechend sind nur 800W nötig um den Akku in der Zeit wieder zu laden.

    Berechnet ausgehend von:
    650TWh Strom
    710TWh als Kraftstoff
    Elektroauto mit 20kWh/100km
    Benzinauto mit 6l/100km (50kWh/100km)
    Damit, durch höhere Effizienz, 710TWh * (20/50) = 284TWh rein elektrisch
    Durchschnittlich 14'000km Fahrleistung jährlich = 50km im Schnitt (ohne Wochenende, nur Arbeitstage).

  12. Re: Und 18:00 bricht dann das Stromnetz zusammen..

    Autor: thinksimple 16.08.17 - 19:24

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Das Stromnetz ist extrem fragil und die Leitungen auf vielen Straßen schon
    > sehr alt. Wenn du in einem kleinen Stadtteil 10 Ladesäulen aufstellst, ist
    > die momentane Infrastruktur schon am Limit und gefährdet.
    > Und woher hast du solche Informationen?
    > Wenn von heute auf morgen _sämtliche_ Fahrzeuge nur rein Elektrisch fahren,
    > wäre das Stromnetz etwa 40% mehr belastet als jetzt. Bei Umstellung von
    > immerhin 10% der Fahrzeuge (über 5 millionen) sind es also nur 4% mehr
    > Belastung. Zu Spitzenzeiten sicherlich mehr, aber weit entfernt von deinen
    > Vorstellungen. Der täglich zurückgelegte Weg liegt im Schnitt bei 50km
    > (10kWh) und mehr muss das Stromnetz innerhalb von ~12h nicht liefern.
    > Entsprechend sind nur 800W nötig um den Akku in der Zeit wieder zu laden.
    >
    > Berechnet ausgehend von:
    > 650TWh Strom
    > 710TWh als Kraftstoff
    > Elektroauto mit 20kWh/100km
    > Benzinauto mit 6l/100km (50kWh/100km)
    > Damit, durch höhere Effizienz, 710TWh * (20/50) = 284TWh rein elektrisch
    > Durchschnittlich 14'000km Fahrleistung jährlich = 50km im Schnitt (ohne
    > Wochenende, nur Arbeitstage).

    Schöne Mittelwertrechnung ohne Individuelle Annahmen.
    Jeder kommt um 18:00 nach Hause und fährt erst wieder ab 06;00.
    Manche fahren 20km, manche 80km. Manche kommen um 23:00 von der Schicht nach Hause und die Frau fährt um 05:00 zur Schicht. Usw.
    Die Spitzenlast muss vorgehalten werden. Und zur Hauptreisezeit wollen 3Mio innerhalb 30min weitere 300km (60KW) nachladen.
    Die Energieverteilung werden die EVU's schon bewältigen, kein Problem aber manch eine Leitung ist marode ohne Ende. Die Infrastruktur aufzubauen ist eine Herausforderung die kann man sich nicht schönrechnen.

    Wenn alles andere autonom ist, ist der Mensch dann noch autonom?

  13. Re: Und 18:00 bricht dann das Stromnetz zusammen..

    Autor: madMatt 16.08.17 - 19:46

    Aus erster Hand, da ich an der Vosualisierung von Daten aus Westnetz und anderen Netzen gearbeitet habe. Da gibt es Karten über stärken der Leitungen.

    Du hast dir hingegen deine Fakten selbst zusammengerechnet wie mir scheint. Es ist so wie ich schreibe. Das Netz ist nicht dafür ausgelegt. Pro straßenzug eine ladesäule ist schon zu viel..

  14. Re: Und 18:00 bricht dann das Stromnetz zusammen..

    Autor: unbuntu 16.08.17 - 20:36

    Brixx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wird manch einen verwundern aber wenn man sich dran gewöhnt das "tanken"
    > konsequent Nachts zu vollführen, wenn eh fast 80% aller Fahrzeuge irgendwo
    > nutzlos rum stehen, Dann ist sowas auch kein Problem.

    Cool, gleich mal mein Auto in meiner Eigenheimgarage anschließen. Ach mist, hab ja gar keins. Dann halt an der E-Zapfsäule! Hm ne, die einzigen beiden, die ich in meiner Großstadt hier kenne sind 15min Fahrt entfernt. Dann halt an eine der Straßenlaternenanschlüsse. Ach scheisse, gibt ja hier keinen einzigen...

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  15. Re: Und 18:00 bricht dann das Stromnetz zusammen..

    Autor: Anonymer Nutzer 16.08.17 - 21:12

    SuperProbotector schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ..oder schmelzen die Kabel gleich ganz wenn 1 Mio Autos abends an den Strom
    > wollen ?
    >
    Wenn man den durchschnittlichen Golem-Foristen an die Sache heran lassen würde, würde das wirklich passieren. Zum Glück gibt es da draußen fähige Ingenieure, die schon längst fertige Lösungen für das Problem haben. Nennt sich Lastmanagement und wird schon lange z.B. bei Wärmepumpen eingesetzt.

  16. Re: Und 18:00 bricht dann das Stromnetz zusammen..

    Autor: Anonymer Nutzer 16.08.17 - 21:14

    Sinnfrei schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wo sollen die ganzen Starkstromanschlüsse in den Garagen herkommen?
    > Wenn Du Glück hast kannst Du in den meisten Tiefgaragen heutzutage neben
    > dem Licht vielleicht noch einen Staubsauger anmachen, bevor die Sicherungen
    > durchknallen.

    Ein 4mm²-Kabel zu verlegen ist ja auch eine große technische Herausforderung, die kaum zu meistern ist.

    Ach nein, das kann ja jeder Elektriker.

  17. Re: Und 18:00 bricht dann das Stromnetz zusammen..

    Autor: fox82 16.08.17 - 21:24

    Es steht echt schlecht um Deutschland, nicht nur beim Internetzugang weit abgeschlagen, nein, auch das Stromnetz bricht nach ein paar kW zusammen.

    Ein E-Auto braucht etwa 2-6 kW zum Laden über Nacht, mit einem Smarten Stromnetz könnte man es auch nur dann laden lassen wenn sonst keine Verbraucher an sind.

    In fast jedem Haushalt steht aber so ein Ding:
    "Ein durchschnittliches Kochfeld mit vier Platten hat in der Regel eine Anschlussleistung von etwa 7,5 kW, also 7.500 Watt."
    http://www.hausjournal.net/herd-leistung

    Jede Wohneinheit muss also bereits so angeschlossen sein, dass ein E-Auto laden kann. In der Nacht, wenn andere Verbraucher aus sind, kann das überhaupt kein Problem sein.

    Selbstverständlich müssen über die nächsten 10-20 Jahre alle Parkplätze mit besseren Steckdosen (für Übernacht-Ladung) ausgestattet werden. Bei Neubauten sollte man sofort damit beginnen, die rechtlichen Vorgaben sind so zu gestalten.

    Gerade in Städten ist die Fläche eines Parkplatzes WESENTLICH teurer als die Installationskosten für eine bessere Steckdose. Es kann kein Problem sein über die nächsten 10-20 Jahre an allen Straßenparkplätzen Steckdosen zu installieren - wie das in fortschrittlicheren Regionen HEUTE schon gemacht wird.

    Langsamladen (wenn das Auto sowieso steht) wäre in Kombination mit einer Smarten Netzsteuerung optimal geeignet um Schwankungen im Stromnetz (Wind/Sonne) auszugleichen. So könnten die Autos am Firmenparkplatz zur Mittagszeit auf max. Ladeleistung geschalten werden, oder in der Nacht wenn gerade übermäßig Strom vorhanden ist.

  18. Re: Und 18:00 bricht dann das Stromnetz zusammen..

    Autor: madMatt 16.08.17 - 21:25

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SuperProbotector schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ..oder schmelzen die Kabel gleich ganz wenn 1 Mio Autos abends an den
    > Strom
    > > wollen ?
    > >
    > Wenn man den durchschnittlichen Golem-Foristen an die Sache heran lassen
    > würde, würde das wirklich passieren. Zum Glück gibt es da draußen fähige
    > Ingenieure, die schon längst fertige Lösungen für das Problem haben. Nennt
    > sich Lastmanagement und wird schon lange z.B. bei Wärmepumpen eingesetzt.

    Genau, das setzen wir dann noch bis 2020 Flächendeckend um...
    Ich kann mich noch an die Trasse erinnern, die den Strom aus dem Norden nach Bayern bringen sollte. Dieses Jahr sollten wenigstens die neuen Anträge durch sein, oder? Ist da noch was passiert?

    Mit den neuen E-Porsche und Tesla Sammlern schaffen die es wohl auf 1Mio Stück, aber das hat leider nichts mit der harten Realität zu tun, sondern da steht dann der (jetzt nicht mehr) subventionierte Fünftwagen in der Garage mit eigener Stromversorgung. E-Automobilität für Jedermann wird es auf absehbare Zeit nicht geben.

    Toyota hat da mit seinem Hybrid schon was solides auf die Beine gestellt. Die Flotte ist zwar keine Augenweide, scheint mir aber momentan der vernünftigste Ansatz und man kann den auch mit Brennstoffzelle kaufen.

    Wenn man den Autobauern vor zig Jahren einfach nicht die Zulassung für die Stinker erteilt hätte und es sinnvolle Verordnungen gäbe, die dazu führen, dass 5Liter Turbodiesel nicht mehr möglich wären dann gäbe es bereits heute richtige Alternativen. Man hat für den Profit einiger weniger eine menge Lebenszeit verschwendet.

  19. Re: Und 18:00 bricht dann das Stromnetz zusammen..

    Autor: madMatt 16.08.17 - 21:33

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sinnfrei schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und wo sollen die ganzen Starkstromanschlüsse in den Garagen herkommen?
    > > Wenn Du Glück hast kannst Du in den meisten Tiefgaragen heutzutage neben
    > > dem Licht vielleicht noch einen Staubsauger anmachen, bevor die
    > Sicherungen
    > > durchknallen.
    >
    > Ein 4mm²-Kabel zu verlegen ist ja auch eine große technische
    > Herausforderung, die kaum zu meistern ist.
    >
    > Ach nein, das kann ja jeder Elektriker.

    Erstmal sind überhaupt nicht alle Leitungen bekannt, die verlegt wurden. Das verlegen eines Kabels ist nicht zu vergleichen mit dem Ausbau eines Stromnetzes. Es geht um die Leitungen auf der Straße. Der Strom kommt nicht einfach aus der Steckdose. Vor den Leitungen stehen dann jeweils verschiedene große Transformatoren und Umspannungswerke die nicht für jede beliebige Last verwendet werden können. Dann kommt noch die Netzeinspeisung dazu, die schon jetzt an ihren grenzen ist. In Deutschland merkt man das nur vereinzelt. Das Netz erstreckt sich aber über Deutschland hinaus auch auf ganz Europa.

    Guck mal wie die sich momentan bei so lächerlichen Glasfaserleitungen anstellen...
    Alleine was ich an Gewerbesteuer zahle, würde reichen um mit hier mehrere Glasfaseranschlüsse zu legen. Es geht nicht darum, dass es unmöglich wäre, es geht darum, dass es mit diesem Staat und der ganzen korrupten, lobbyverseuchten Sippe nicht besser, sondern nur schlechter werden wird. Linke Tasche, rechte Tasche. Die stehen morgens auf und denken darüber nach wie die für sich selbst das beste bei ihren Meetings mit Lobbyisten rausholen, nicht wie sie dem Deutschen Volke dienen können...

  20. Re: Und 18:00 bricht dann das Stromnetz zusammen..

    Autor: Anonymer Nutzer 16.08.17 - 21:34

    > Genau, das setzen wir dann noch bis 2020 Flächendeckend um...
    > Ich kann mich noch an die Trasse erinnern, die den Strom aus dem Norden
    > nach Bayern bringen sollte. Dieses Jahr sollten wenigstens die neuen
    > Anträge durch sein, oder? Ist da noch was passiert?

    Vielleicht solltest du dich mal informieren, was Lastmanagement ist. Dafür braucht man keine flächendeckende Lösung. Die nötige Infrastruktur ist dafür schon vorhanden.

    Mal davon abgesehen, dass das für läppische 1 Mio Elektroautos gar nicht nötig ist, und selbst die wird es bis 2020 ja wohl kaum geben.

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