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Autos die immer mehr kosten und immer weniger genutzt werden können

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  1. Autos die immer mehr kosten und immer weniger genutzt werden können

    Autor: derdiedas 16.11.19 - 16:19

    Zuladung eines Nissan Leaf mit 280KG ein Witz, aber egal wenn man es als reines Auto für den Weg zur Arbeit sieht mag das ja ausreichend sein.

    Aber mit dem E-Auto ins Ausland fahren - vollkommen utopisch. Siehe auch : https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Italien/

    Dabei ist das Auto als Urlaubsmobil für die Familie selbst der Bahn weit überlegen wenn man den Co2 Footprint beachtet. Das man am Zielort ebenfalls mobil sein soll sogar mal ignorierend.

    Was soll man also mit einem Auto das keinen Hänger ziehen darf (Etwa jedes 10. Auto besitzt nicht ohne Grund eine Hängerkupplung). Kaum Zuladung haben darf (Warum gibt es wohl keine Kombies oder Vans als E-Auto) und das alles für 50% mehrkosten.

    Dabei haben wir mit vollsynthetischen Kraftstoffen eine (ja ebenfalls teure) Alternative die super umweltfreundlich sind - siehe auch https://www.zeit.de/mobilitaet/2018-04/synthetische-kraftstoffe-klimaschutz-rettung-verbrennungsmotor. Aber den ungemeinen Vorteil haben das wir das Auto weiterhin so nutzen können wie bisher.

    Einen Umstieg von einer Technologie zu einer anderen wird noch weit mehr als 100 Jahre dauern. Und wie schaffen eine Automobilindustrie deren Produkte in weiten Teilen der Welt uninteressant sind.

    Die Migration mit vollsynthetischen Kraftstoffen aber kann ohne Neuanschaffungen von Autos und ohne Technologiewechsel erfolgen. Stück für Stück ohne das man seine Kernindustrie faktisch vernichtet.

    Und Landmaschinen, LKW, und Schiffe werden auch weiterhin mit Verbrennern bestücken müssen.

    Wir setzen mit dem E-Auto aufs falsche Pferd, und wir gehen eine Wette ein die unser Bankrott sein kann.

    Gruß DDD

  2. Re: Autos die immer mehr kosten und immer weniger genutzt werden können

    Autor: GAK 16.11.19 - 16:47

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dabei haben wir mit vollsynthetischen Kraftstoffen eine (ja ebenfalls
    > teure) Alternative die super umweltfreundlich sind - siehe auch www.zeit.de
    > Aber den ungemeinen Vorteil haben das wir das Auto weiterhin so nutzen
    > können wie bisher.

    Darfst Du von mir aus alles gerne machen - wenn Du damit leben kannst dass das Auslassrohr des Motos, wie ab 2025 vorgeschrieben damit die Diskussion um Schadstoffe endlich ein Ende hat, im Innenraum des Fahrzeugs endet.

    Ansonsten, wenn Du also andere vergiften möchtest statt nur Dich selber: Nein danke.

  3. Re: Autos die immer mehr kosten und immer weniger genutzt werden können

    Autor: Tpdene 16.11.19 - 16:49

    Deswegen wird doch geforscht, damit man das Konzept E-Auto weiterentwickelt. Wenn man immer aufhört, ehr man angefangen hat, kommt man nicht weit. Schauen Sie sich die ersten Computer, Handys, Verbrenner-Autos, Fernsehgeräte etc an. Damals gab's genau so Kritiker wie sie, man hat weiter geforscht und entwickelt und heute sind wir wahrscheinlich froh darüber. Der Verbrenner ist schon ziemlich ausgereizt und wenn sie Mal ein Model S gefahren sind, wollen sie dahin auch nicht mehr zurück (sag ich als Fahrer einer 500 PS Corvette).

  4. Re: Autos die immer mehr kosten und immer weniger genutzt werden können

    Autor: subjord 16.11.19 - 16:51

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Einen Umstieg von einer Technologie zu einer anderen wird noch weit mehr
    > als 100 Jahre dauern. Und wie schaffen eine Automobilindustrie deren
    > Produkte in weiten Teilen der Welt uninteressant sind.

    Wie kommst du darauf? In 10 Jahren werden nur noch Leute keine E-Autos kaufen, die ständig weite Strecken fahren müssen.
    Das E-Netz ist in manchen Ländern noch recht schlecht, aber es wird ja mit der Zeit ausgebaut.

    Es ist das interessant was es gibt. VW hat ja kein Problem damit weiterhin ihre alten Autos zu verkaufen, für Länder in denen es kein Interesse an e-Autos gibt. Die neuen Motorengenerationen werden auch in 10 Jahren noch gut genug sein.
    Es ist meistens Zielführend bei neuen Technologien vorne mit dabei zu sein. Die Meisten Autohersteller sind bei der E-mobilität weiter als z.B. BMW. Es ist nicht so dass die Deutschen da führend sind.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.11.19 17:03 durch subjord.

  5. Re: Autos die immer mehr kosten und immer weniger genutzt werden können

    Autor: blaub4r 16.11.19 - 17:27

    Es wird noch Jahrzehnte dauern bis eAutos in der breiten Masse ankommen. Alles ab Mittelschicht kann sich so ein Ding nicht leisten. Die müssen erheblich im Preis fallen.

    Und bei aller liebe ic Geparde so ein Ding nie gebraucht kaufen. Weißt ja nie was der Akku macht.

  6. Re: Autos die immer mehr kosten und immer weniger genutzt werden können

    Autor: Handle 16.11.19 - 18:05

    blaub4r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und bei aller liebe ic Geparde so ein Ding nie gebraucht kaufen. Weißt ja
    > nie was der Akku macht.

    Der Zustand des Akkus lässt sich aus dem Batteriemanagementsystem auslesen.

  7. Re: Autos die immer mehr kosten und immer weniger genutzt werden können

    Autor: sinibald 16.11.19 - 18:08

    Also Menschen die gar nicht vorausdenken können und sonst auch nicht flexibel denken können gibt es viel. Sogar unter hochgebildeten Menschen ist das nicht selten.
    Zur Thema... es wird sicherlich anders kommen als man denkt aber ihr Einsatz ist trotzdem falsch.
    Was ist mit Feststoff Batterien... die mit Hochdruck entwickelt werden? Mit bis zur 10fachen Kapazität heutiger Batterien? Was ist mit autonomen Fahren? Vielleicht hat in 50Jahren nicht jeder Depp sein eigenes Wagen sondern jeder hat seinen Mobilität-Proveider? Vielleicht bezahlen Leute dann an VW,BMW oder Google so eine Monatspauschale und haben eine App von denen? Diese haben ihre Flotten von ihren eigenen autonomen Baterieberriebenen Autos...die auf Zuruf vor der Haus stehen und mich von A nach B fahren? Und dann gibts billigen Tariefen man fährt mit anderen mit oder man bezahlt mehr für mehr Luxus und Exklusivität... Die Straßen wären deutlich entlastet... Millionen parkende Autos wurden aus Strassenbilder verschwinden und Fläche könnte besser für Menschen genutzt werden wie Kaffees, Fahrad Wege.... Luft wäre besser... Bonzen könnten weiterhin angeben weil die Flatrate bei Mercedes gebucht haben und werden von kompletter Multimedia Wohnzimmer abgeholt samt Whirlpool...und große Autobauer wurde weiter existieren da die ihr rechtzeitig in Entwicklung investiert haben und ihr Gescheftkonzept überarbeitet haben....
    Oder meinen Sie dass 1,4 Miliarden Chinesen in nächsten 100Jahren verdient haben auch persönlich ein Verbrenner zu kaufen damit der alte Geschäft weiter rollt...
    Als die erste Dampfschiffe Rhein hoch tuckerten hat man von Ufer oft auf die mit Flinten geschossen...weil tausende Bauer mit Ihren Pferde keine Schiffe mehr ziehen mussten....und sich in ihrer Existenz bedroht fühlten.

  8. Re: Autos die immer mehr kosten und immer weniger genutzt werden können

    Autor: TomTom 16.11.19 - 18:12

    Sie können gerne die Verbrenner weiterhin kaufen und verwenden. Aber bitte lassen Sie diejenigen ein E-Auto kaufen, die gerne eines besitzen, egal ob aus umwelttechnischen Gründen oder einfach nur weil sie eines möchten.
    Jedem das seine...
    Ich sag nur so, die Entwicklung geht weiter und das Potential bei E-Autos ist in meinen Augen größer.

  9. Re: Autos die immer mehr kosten und immer weniger genutzt werden können

    Autor: AIM-9 Sidewinder 16.11.19 - 19:01

    Deshalb darf jeder tun und lassen was er will. Ich investier lieber tausende von Euro in mein altes Auto damit es in Topzustand bleibt. Noch ein paar Jahre und es gilt als Oldtimer.

    Währenddessen schau ich mir die Entwicklung der Elektroautos an. Vielleicht ist in ferner Zukunft das Konzept weiter vorangeschritten. Die Akku-Technik wird sicherlich keine großen Sprünge machen und wird das Hauptproblem bleiben.

  10. Re: Autos die immer mehr kosten und immer weniger genutzt werden können

    Autor: tonictrinker 16.11.19 - 19:05

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zuladung eines Nissan Leaf mit 280KG ein Witz, aber egal wenn man es als
    > reines Auto für den Weg zur Arbeit sieht mag das ja ausreichend sein.
    >
    > Aber mit dem E-Auto ins Ausland fahren - vollkommen utopisch. Siehe auch :
    > www.goingelectric.de
    > Wir setzen mit dem E-Auto aufs falsche Pferd, und wir gehen eine Wette ein
    > die unser Bankrott sein kann.

    Ja, das mag heute alles noch sein. Bei den sprunghaften Entwicklungen, die verschiedene Technologien in den letzten Jahren gemacht haben, ist es aber schwer das vorauszusehen.
    Über Handys mit Touch-Display hat man auch mal geunkt.

    Man kann über die Voraussetzungen der E-Mobilität streiten, aber nicht darüber, dass ein Elektromotor der wesentlich effizientere Antrieb ist.
    Auch wenn sehr viel erreicht wurde, ist der Verbrennungsmotor einfach ein altes Konzept. Er ist aufwendig und energieintensiv zu produzieren, er ist aufwendig zu warten, seine Lebensdauer ist am Ende auch begrenzt, im Vergleich ist so ein Motor mit allem was er braucht sehr kompliziert, der Wirkungsgrad ist nicht wirklich gut, er wird niemals völlig ohne Emissionen fahren können.
    Das einzige, was den Menschen 'Angst' macht, ist ihre Bequemlichkeit aufgeben zu müssen. "Tanken dauert so lange, wollte doch in Rekordzeit nach Spanien brettern" "Ach, konnte keine Tonne Gepäck mitnehmen" Mimimi

  11. Re: Autos die immer mehr kosten und immer weniger genutzt werden können

    Autor: HarryG 16.11.19 - 19:38

    GAK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > derdiedas schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dabei haben wir mit vollsynthetischen Kraftstoffen eine (ja ebenfalls
    > > teure) Alternative die super umweltfreundlich sind - siehe auch
    > www.zeit.de
    > > Aber den ungemeinen Vorteil haben das wir das Auto weiterhin so nutzen
    > > können wie bisher.
    >
    > Darfst Du von mir aus alles gerne machen - wenn Du damit leben kannst dass
    > das Auslassrohr des Motos, wie ab 2025 vorgeschrieben damit die Diskussion
    > um Schadstoffe endlich ein Ende hat, im Innenraum des Fahrzeugs endet.
    >
    > Ansonsten, wenn Du also andere vergiften möchtest statt nur Dich selber:
    > Nein danke.

    Man vergiftet sich an anderen Dingen des täglichen Lebens. Man kann aber auch schnell eine Phobie gegen Verbrenner aufbauen.

    Als das Thema noch keine so hohen Wellen geschlagen hat, konntest du sicher seltsamerweise genauso gut durchatmen wie heute.

    Der Auspuff deines Elektrowägelchens ist das Kraftwerk, welches den Strom erzeugt.
    Wer in der Nähe solcher Kraftwerke lebt ist sicher auch öfter krank.
    Nehmen wir mal die guten Energieerzeuger (Wind, Solar) raus, bleibt das in Deutschland über, was Dreck produziert. Kohle, Erdgas, Biomasse und Atomkraft.

    Wer da glaubt, sein Elekrowägelchen würde sauberer sein als ein Benziner, der ist der Werbung für diese Fahrzeuge auf den Leim gegangen. Auch bei Elektrofahrzeugen wird der CO2 Wert/km angegeben.

    Verbrenner machen Dreck gleich am Auspuff. Katalysator, Lambdasonde oder Adblue also nur Schwindel?
    Elektrowägelchen verursachen Dreck über die Schornsteine der Energieerzeuger 10 Kilometer weiter und je nach Windrichtung dann auch in die Städte hinein.

    Wird der aktuelle Strom-Mix in Deutschland zur Berechnung zugrunde gelegt, würde ein e-Golf mit 142 g/km CO2 über den gesamten Lebenszyklus mit seiner CO2-Bilanz ins Hintertreffen geraten.

    Einige Mitverursacher für die Krankheiten der Städter sind Kohle-, Holz- und Pellet-Heizungen.
    Letztere im Kommen weil sie angeblich ökologischer sind.
    Dabei wird Holz mit Klebstoff verbrannt.

    Faszination eWägelchen:
    Klar, man hört keinen Motor mehr, fühlt sich irgendwie umweltbewusster.
    Der Tritt auf den Gashebel beschleunigt das Gerät wie eine Katze mit brennendem Schwanz.
    Man muss nicht schalten. OK, macht mein Automatik-Hybrid auch. Und weiter?
    Mit einer Tankfüllung (Benzin) kommt der 600-700 Kilometer weit, je nach Fahrweise und braucht keine Steckdose. (Selbstlader für den Akku und E-Motor)

    Ein eWägelchen gleicher Bauart wäre schon nach 200 Kilometer stehend am Straßenrand zu sehen. Da ginge noch nicht mal der Warnblinker.

  12. Re: Autos die immer mehr kosten und immer weniger genutzt werden können

    Autor: Alexander1996 16.11.19 - 21:57

    Zum Glück wird der Auspuff des Elektrowägelchen ja immer sauberer. Der des Verbrenners wird dagegen immer dreckig und giftig bleiben. Denk dran, dass der in Deutschland verbrauchte Strom im Jahre 2018 schon bei 40,2% lag. Ich denke in nicht allzu ferner Zukunft wird dass auch noch deutlich mehr. Somit wird ein E Fahrzeug kontinuierlich sauberer und abgesehen davon ist der Energieverbrauch pro Kilometer so oder so schon wesentlich besser als der eines Verbrenners.

  13. Re: Autos die immer mehr kosten und immer weniger genutzt werden können

    Autor: taschenorakel 17.11.19 - 01:14

    blaub4r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wird noch Jahrzehnte dauern bis eAutos in der breiten Masse ankommen.
    > Alles ab Mittelschicht kann sich so ein Ding nicht leisten. Die müssen
    > erheblich im Preis fallen.

    Wer kein Geld für Luxus, also z.B. ein 60.000-Euro-Auto hat, ist schon nach Definition kein Mitglied der Mittelschicht. Mittelschicht, das sind jene Leute, die deutlich mehr Geld verdienen, als sie zum Leben, zum Wohnen bräuchten, aber noch nicht so reich sind, dass sie mit dem Arbeiten aufhören können. Wenn Du hingegen Monat für Monat, Tag für Tag malochen gehen musst, um nicht aus der Wohnung zu fliegen, gehörst Du schlicht und schockierend zum Prekariat. Sicher, dem Prekariat geht es heute besser, als jemals zuvor. Es wäre aber hilfreich, wenn die Leute sich nicht ständig einreden lassen würden, zur Mittelschicht zu gehören. Diese Illusion sorgt einzig dafür, dass eine Mehrheit in diesem Land zuverlässig politische Entscheidungen gegen sich selbst unterstützt.

  14. Re: Autos die immer mehr kosten und immer weniger genutzt werden können

    Autor: gaym0r 17.11.19 - 02:46

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zuladung eines Nissan Leaf mit 280KG ein Witz, aber egal wenn man es als

    Verglichen mit was soll das ein Witz sein? Ein normaler corsa kommt auch auf keine 400KG Zuladung, da hat sich aber irgendwie noch nie einer drüber beschwert?

    Gibt genug Kompaktwagen die mit 4 kräftigen Männern schon an der Grenze der Zuladung sind.

  15. Re: Autos die immer mehr kosten und immer weniger genutzt werden können

    Autor: Schleichfahrt 17.11.19 - 08:45

    > sondern jeder hat seinen Mobilität-Proveider? Vielleicht bezahlen Leute

    Endlich jemand der das voll Potenzial erkannt hat. Immer wenn ich dieses Szenario ausbreite schlägt mir eine Fülle von unsinnigen Argumenten entgegen warum man doch ein eigenes Fahrzeug haben muss welches ca. 20 Std. pro Tag in der Gegend rumsteht.

    Ökologisch und Finanziell ein Overkill.

    Nur mit den 50 Jahren geb ich dir kein Recht, denke 10+.

  16. Re: Autos die immer mehr kosten und immer weniger genutzt werden können

    Autor: bplhkp 17.11.19 - 08:46

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zuladung eines Nissan Leaf mit 280KG ein Witz, aber egal wenn man es als
    > reines Auto für den Weg zur Arbeit sieht mag das ja ausreichend sein.

    Nissan gibt knapp 400 kg bei Maximalausstattung an. Und selbst 280 kg wären nicht so tragisch, da das Leergewicht nach EU-Richtlinie 2007/46 bereits 75 kg für Fahrer und Gepäck enthält. Normalerweise sind die Herstellerangaben nach dieser Richtlinie (Ausnahmen bestätigen die Regel, z.B. Tesla)

    > Warum gibt es wohl keine Kombies oder Vans als E-Auto
    Vans sind bis auf Multivan & Co. ein totes Segment und Kombis auf dem absteigenden Ast.

  17. Re: Autos die immer mehr kosten und immer weniger genutzt werden können

    Autor: ibecf 17.11.19 - 10:54

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zuladung eines Nissan Leaf mit 280KG ein Witz, aber egal wenn man es als
    > reines Auto für den Weg zur Arbeit sieht mag das ja ausreichend sein.
    >
    > Aber mit dem E-Auto ins Ausland fahren - vollkommen utopisch. Siehe auch :
    > www.goingelectric.de
    >
    > Dabei ist das Auto als Urlaubsmobil für die Familie selbst der Bahn weit
    > überlegen wenn man den Co2 Footprint beachtet. Das man am Zielort ebenfalls
    > mobil sein soll sogar mal ignorierend.
    >
    > Was soll man also mit einem Auto das keinen Hänger ziehen darf (Etwa jedes
    > 10. Auto besitzt nicht ohne Grund eine Hängerkupplung). Kaum Zuladung haben
    > darf (Warum gibt es wohl keine Kombies oder Vans als E-Auto) und das alles
    > für 50% mehrkosten.
    >
    > Dabei haben wir mit vollsynthetischen Kraftstoffen eine (ja ebenfalls
    > teure) Alternative die super umweltfreundlich sind - siehe auch www.zeit.de
    > Aber den ungemeinen Vorteil haben das wir das Auto weiterhin so nutzen
    > können wie bisher.
    >
    > Einen Umstieg von einer Technologie zu einer anderen wird noch weit mehr
    > als 100 Jahre dauern. Und wie schaffen eine Automobilindustrie deren
    > Produkte in weiten Teilen der Welt uninteressant sind.
    >
    > Die Migration mit vollsynthetischen Kraftstoffen aber kann ohne
    > Neuanschaffungen von Autos und ohne Technologiewechsel erfolgen. Stück für
    > Stück ohne das man seine Kernindustrie faktisch vernichtet.
    >
    > Und Landmaschinen, LKW, und Schiffe werden auch weiterhin mit Verbrennern
    > bestücken müssen.
    >
    > Wir setzen mit dem E-Auto aufs falsche Pferd, und wir gehen eine Wette ein
    > die unser Bankrott sein kann.
    >
    > Gruß DDD

    Wie du schon sagt 90% der Autos haben keine Anhängerkupplung, weil Sie nicht gebraucht wird und wenn alle paar Jahre mal doch dann kann man sich für wenig Geld bei einem örtlichen Autovermieter z.B. ein Pritschenfahrzeug mieten. Alles günstiger als sich ein entsprechendes dimensioniertes Fahrzeug mit Kupplung und Anhänger zu kaufen.

    Ganz Ehrlich mir ist auch mein Co2 Footprint scheißegal. Ich würde so oder so nicht mit dem Auto durch halb Europa in den "Urlaub" fahren. Das hat gar nichts mit Verbrenner vs Elektro zu tun.

    Einfach zum nächsten Flughafen und mit dem Flieger ist viel bequemer und stressfreier.

    Wenn das aus finanziellen Gründen nicht möglich ist bleibe ich zuhause, bevor ich mir den Stress einer stundenlangen Autofahrt inkl. Staus usw. antue.


    > Einen Umstieg von einer Technologie zu einer anderen wird noch weit mehr
    > als 100 Jahre dauern. Und wie schaffen eine Automobilindustrie deren
    > Produkte in weiten Teilen der Welt uninteressant sind.
    >
    > Die Migration mit vollsynthetischen Kraftstoffen aber kann ohne
    > Neuanschaffungen von Autos und ohne Technologiewechsel erfolgen. Stück für
    > Stück ohne das man seine Kernindustrie faktisch vernichtet.

    Keiner kann seriös sagen ob und wie schnell ein Technologiewechsel erfolgt, weil keiner in Zukunft schauen kann.

    Und wir sind keine Planwirtschaft wo wir den Leuten vorgeben wie die Leute sich Verhalten sollen.

    Letztendlich entscheiden die Kunden was gebaut wird und wenn das nicht mehr der Verbrenner in dem Maße sein sollte dann ist das so.

    Das wird sicherlich für den ein oder anderen Betrieb das aus bzw. Arbeitsplätze kosten .
    Aber was will man machen die Leute zwingen Verbrenner zu kaufen bzw alte Verbrenner länger zu nutzen ?

    Und das hat die Vergangenheit schon oft gezeigt , das ewige halten des Status quo hat die Lage wirtschaftlich eher schlimmer gemacht als besser.

    Und Deutschland kann gesamtwirtschaftlich auch ohne die Autoindustrie überleben, es wird aber einige Regionen nur ziemlich hart treffen.
    Aber wir würde es überleben. Es würde im schlimmstenfalls 7-8% unserer Wirtschaftsleistung kosten und etwa 1-2 Millionen Arbeitsplätze kosten.

    Aber soweit muss es nicht kommen wenn man rechtzeitig reagiert.

    Man kann man z.B. den Niedergang des einen Wirtschaftssektor durch neue Arbeitsplätze in einem anderen Wirtschaftssektor frühzeitig gesamtwirtschaftlich kompensieren.
    Das zu ist aber ein gut Wirtschaftspolitik erforderlich, die ich vermisse.

    Unsere Wirtschaftspolitik ist zu sehr auf den Status quo ausgelegt, dass wird uns irgendwann zum Verhängnis.

  18. Re: Autos die immer mehr kosten und immer weniger genutzt werden können

    Autor: ChMu 17.11.19 - 13:04

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zuladung eines Nissan Leaf mit 280KG ein Witz, aber egal wenn man es als
    > reines Auto für den Weg zur Arbeit sieht mag das ja ausreichend sein.

    Was ist daran ein Witz? Der Leaf ist ein kleiner Stadt Wagen? Mit was vergleichst Du das denn?
    >
    > Aber mit dem E-Auto ins Ausland fahren - vollkommen utopisch. Siehe auch :
    > www.goingelectric.de

    Mit einem Leaf oder entsprechendem Verbrenner faehrt man doch keine tausende km? Ansonsten, mit einem richtigen e-Auto, gibt es doch keine Probleme in Italien?
    >
    > Dabei ist das Auto als Urlaubsmobil für die Familie selbst der Bahn weit
    > überlegen wenn man den Co2 Footprint beachtet. Das man am Zielort ebenfalls
    > mobil sein soll sogar mal ignorierend.

    Der CO2 Footprint ist mir sowas von egal, ich kenne auch niemanden der sich einen Wagen deshalb gekauft hat. Electro ist nur einfach so gut, das man nicht mehr zurueck will. Es ist einfach der Spass an der Sache. Uebrigends fahren unter 10% aller deutschen Autos “in den Urlaub” ueber 1000km. 90% aller privaten PKW kommen in ihrem gesamten Autoleben nie ueber 300km von ihrem Standort weg.
    >
    > Was soll man also mit einem Auto das keinen Hänger ziehen darf (Etwa jedes
    > 10. Auto besitzt nicht ohne Grund eine Hängerkupplung). Kaum Zuladung haben
    > darf (Warum gibt es wohl keine Kombies oder Vans als E-Auto) und das alles
    > für 50% mehrkosten.

    10% haben eine Anhaengerkupplung? Really? Was darf denn so ein Polo, Corsa, up! oder sonstwas damit ziehen? Also die Massen verkauften Autos? Oder sind das eher die groesseren Mittel Klasse Wagen welche eine Anhaengerkupplung haben welche dann oft (oder nur) fuer den Fahrad Staender genutzt wird? Ich kann selbstverstaendlich an meinen e-Wagen eine Anhaengerkupplung dranmachen, wuesste nicht wozu. Und nach Deinen Angaben wissen das 90% der Autofahrer auch nicht. Also nicht gerade ein super Argument.
    Zu Kombies, sowas habe ich noch nie gefahren, im moment sind die “Woodies” aus den 60er Jahren ja modern, aber das hat wohl noch nie irgendwo eingeschlagen.
    Vans gibts doch electrisch? Sogar aus Deutschland, baut Mercedes nicht den EQV? Oder war das wie ueblich bei den Deutschen eine Ankuendigung fuer irgendwann in der Zukunft? So immer zwischen 1-8 Jahren. Ansonsten bauen die Japaner electrische Vans und mini Vans.
    >
    > Dabei haben wir mit vollsynthetischen Kraftstoffen eine (ja ebenfalls
    > teure) Alternative die super umweltfreundlich sind - siehe auch www.zeit.de
    > Aber den ungemeinen Vorteil haben das wir das Auto weiterhin so nutzen
    > können wie bisher.

    Was hast Du bloss immer mit der Umwelt? Die interessiert niemanden. Hat es nie und wird es nie. Sonst haette “der Staat” lange was gemacht aber er foerdert Braunkohle, subventioniert Oel, im extreem Fall (Flugbenzin) verzichtet er sogar auf Steuern, da ist nichts von Umwelt zu sehen. Und syntetische Kraftstoffe “verbrennen” eben immer noch, stinken immer noch, qualmen immer noch. Was bringt das?
    >
    > Einen Umstieg von einer Technologie zu einer anderen wird noch weit mehr
    > als 100 Jahre dauern. Und wie schaffen eine Automobilindustrie deren
    > Produkte in weiten Teilen der Welt uninteressant sind.

    Bloedsinn. Das geht SEHR VIEL schneller. Sobald die ersten Laender keine Verbrenner (auch keine mit syntetischem Fuel) mehr zulassen, wird es sinnlos weiter Verbrenner zu bauen. Das geht bereits in 5 Jahren los, kann sich aber noch verkuerzen, China (der groesste Markt ueberhaupt) denkt immer lauter ueber ein frueheres Ende nach. Von da ist es nicht weit, vieleicht 5 weitere Jahre, das auch bestehende Verbrenner nicht mehr zugelassen werden. Klar, Deutschland wird auch nach 2030 (das ist verdammt schnell hier) Verbrenner zulassen, aber vom Deutschen Markt kann niemand ueberleben. Da bis dahin e-Fahrzeuge konkurenzlos billig sein werden, erledigt sich das Problem eh von selbst. Autofahren ist ein Luxus, auch wenn viele es als Menschenrecht sehen und es wird teurer werden. Sehr viel teurer. Was zur Folge hat, das es mehr share, miet und leasing Modelle geben wird. Das Auto wird unwichtig, es wird in km abgerechnet und in welcher Luxusstufe man transportiert werden moechte. Schon heute ist ein Uber Abo in der Stadt meisst guenstiger als ein eigenes Auto, Parkplatz, Steuern, Versicherung, Fuel, Wartung, Reparaturen, Unfaelle, Strafzettel, Maut ect zu bezahlen.
    >
    > Die Migration mit vollsynthetischen Kraftstoffen aber kann ohne
    > Neuanschaffungen von Autos und ohne Technologiewechsel erfolgen. Stück für
    > Stück ohne das man seine Kernindustrie faktisch vernichtet.

    Quatsch. Vom Regen in die Traufe? Synthetische Kraftstoffe haben alle Nachteile von jetzigen Benzin/Diesel, sind teurer und haben keinen einzigen Vorteil. Im Gegenteil, es wird noch mehr Energie benoetigt ihn herzustellen als selbst Rafenerien momentan verbraten.
    >
    > Und Landmaschinen, LKW, und Schiffe werden auch weiterhin mit Verbrennern
    > bestücken müssen.

    Da duerfte auf laengere Sicht Wasserstoff fuer genutzt werden. Wobei bei Schiffen inzwischen unglaubliche Fortschritte bei electro im Zusammenhang mit Segeltechnik bezw vertikalen Windturbinen gemacht wird. Es sind die ersten Testfrachter ohne Besatzung interkontinental unterwegs. Mit kleinen Diesel fuer die Manovrierung aber mehreren Tuermen fuer den Vortrieb auf Langstrecke. Vollautomatisch.
    >
    > Wir setzen mit dem E-Auto aufs falsche Pferd, und wir gehen eine Wette ein
    > die unser Bankrott sein kann.

    Ich wuerde sagen, wer heute 40000 Euro in einen Neuwagen, womoeglich Diesel, steckt, steht am Ende in 10-15 Jahren mit einem Garten Ornament da, weil unverkaeuflich. Wer kauft das noch wenn es dann gute e-Autos fuer wenig Geld, Mobilitaets Flats fuer noch weniger, gibt? Gibt Dir dein Verbrenner Hersteller Deiner Wahl 8 Jahre Garantie? Und eine Garantie das das Benzin in der Zeit immer noch “nur” 1,50 kosten wird? Strom kannst du billig selber machen.

  19. Re: Autos die immer mehr kosten und immer weniger genutzt werden können

    Autor: Niaxa 17.11.19 - 14:20

    Ich hoffe das du deinen Akku dann auch im Innenraum deines Elers gefertignt bekommst bei Abholung und du sitzt drin. Beim rausfahren darfst du dann noch 20 Minuten in einem dunklen rechtsfreien Raum mit den Menschen verbringen, die die Bodenschätze dafür heben. Keine Angst... die tun dir nichts mehr. Dein Akku wird dich erledigen :-*.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.11.19 14:21 durch Niaxa.

  20. Re: Autos die immer mehr kosten und immer weniger genutzt werden können

    Autor: tovi 17.11.19 - 15:36

    Auto fahren ist kein Luxus und wird billiger werden.
    Autos zu besitzen, und zwar nur für sich alleine, und dann in der Öffentlichkeit dafür auch noch einen Platz zu besetzen nur um das auto rumstehen zu lassen, ja, das wird teurer.

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Radeon RX 5600 XT im Test: AMDs Schneller als erwartet-Grafikkarte
Radeon RX 5600 XT im Test
AMDs "Schneller als erwartet"-Grafikkarte

Für 300 Euro ist die Radeon RX 5600 XT interessant - trotz Konkurrenz durch Nvidia und AMD selbst. Wie sehr die Navi-Grafikkarte empfehlenswert ist, hängt davon ab, ob Nutzer sich einen Flash-Vorgang zutrauen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte AMD bringt RX 5600 XT im Januar
  2. Grafikkarte Radeon RX 5600 XT hat 2.304 Shader und 6 GByte Speicher
  3. Radeon RX 5500 XT (8GB) im Test Selbst mehr Speicher hilft AMD nicht

IT-Gehälter: Je nach Branche bis zu 1.000 Euro mehr
IT-Gehälter
Je nach Branche bis zu 1.000 Euro mehr

Wechselt ein ITler in eine andere Branche, sind auf dem gleichen Posten bis zu 1.000 Euro pro Monat mehr drin. Welche Industrien die höchsten und welche die niedrigsten Gehälter zahlen: Wir haben die Antworten auf diese Fragen - auch darauf, wie sich die Einkommen 2020 entwickeln werden.
Von Peter Ilg

  1. Softwareentwickler Der Fachkräftemangel zeigt sich nicht an den Gehältern

  1. Staatssekretäre: Versorgungsstand Telefónicas "dramatischer als bei anderen"
    Staatssekretäre
    Versorgungsstand Telefónicas "dramatischer als bei anderen"

    Der Beirat der Bundesnetzagentur hat nicht nur die Telefónica wegen ihres Rückstands beim LTE-Ausbau kritisiert. Auch Vodafone und die Telekom hätten viel nachzuholen, heißt es.

  2. Nintendo: Pokémon Home Premium kostet 16 Euro im Jahr
    Nintendo
    Pokémon Home Premium kostet 16 Euro im Jahr

    Statt 30 können 6.000 Monsterchen gelagert werden: Im Februar 2020 soll die Verwaltungs-App Pokémon Home für Smartphones, Tablets und Nintendo Switch erscheinen. Selbst sparsame Spieler dürften langfristig kaum ohne die Premiumversion auskommen.

  3. Bestandsdaten: Justizministerin hält an Passwortherausgabe fest
    Bestandsdaten
    Justizministerin hält an Passwortherausgabe fest

    Die Pläne für die Herausgabe von Passwörtern an Behörden beunruhigen Datenschützer und Netzaktivisten. Zwar will die Bundesjustizministerin nun ihren Gesetzentwurf ändern, doch ganz verzichten will sie auf die Herausgabe nicht.


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