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Allgemeine Frage

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  1. Allgemeine Frage

    Autor: ulink 07.12.19 - 18:44

    Werden beim Flottenausstoss eigentlich die Modelle berücksichtigt oder die Verkaufszahlen?

    Man hat ja irgendwie bei den deutschen Autobauern auch den Eindruck, es müsste ersteres sein.

  2. Re: Allgemeine Frage

    Autor: ChMu 07.12.19 - 18:49

    ulink schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Werden beim Flottenausstoss eigentlich die Modelle berücksichtigt oder die
    > Verkaufszahlen?
    >
    > Man hat ja irgendwie bei den deutschen Autobauern auch den Eindruck, es
    > müsste ersteres sein.

    Die Verkaufszahlen. Was aber kein Problem ist, “zufaellig” kaufen die Hersteller die Wagen selbst und geben sie an Hauseigene sharing oder Miet Gesellschaften weiter. Ob sie genutzt werden oder nicht, spielt keine Rolle. Und schon gibts Zertifikate.

  3. Re: Allgemeine Frage

    Autor: ml (golem.de) 07.12.19 - 19:30

    Hier wurde mal sehr schön aufgeschrieben, wo die Anforderungen sind:

    https://de.motor1.com/news/305519/flottenverbrauch-und-co2-mercedes-erklart-die-fakten/

    Letztlich nutzt das mit dem „wir lassen auf uns selbst zu“ oder „wir vermieten sie“ meines Erachtens auf längere Sicht nichts, nur eine weitestgehende Angebotsveränderung auf Elektro/Hybrid rettet die Hersteller vor Strafen. Sie verkaufen schlicht zu viele Autos, um das mit den oben genannten Strategien kompensieren zu können.

    Meine Prognose: Kleinwagen mit Verbrenner werden weitgehend vom Markt verschwinden, die Abgasreinigung macht sie zu teuer. Und wir befinden uns schon in diesem Prozess: unter dem Corsa gibts bei Opel nichts mehr, bei Ford ist der Ka bald Geschichte, über die Zukunft von Toyota Aygo, Peugeot 107 und Citroën C1 hört man nichts Gutes. Den Smart gibt es nur noch mit E-Maschine. VW-Chef Diess hat auch schon hinter den Polo ein großes Fragezeichen gesetzt, hört man. Und ich bin mir auch recht sicher, dass der aktuelle Up! der letzte war, den es mit Verbrenner gibt.

    Die Mittelklasse wird elektrifiziert werden - bei jedem Hersteller. Natürlich wird’s viele Hybride geben, aber es ist unumgänglich, um die Grenzwerte einzuhalten. Die Oberklasse wird man erstmal bis 2025 weitgehend so lassen, abgesehen von einigen Alibi-Autos.

    Aber keine Sorge, den Gebrauchtwagenmarkt für Verbrenner wird es noch lange geben, die Frage „wo lade ich, wenn ich nicht vor der Haustür laden kann?“, wird sich für Viele gar nicht so stellen in den nächsten 15 Jahren (Die Zahl ist meine Schätzung, danach wird es genügend Infrastruktur geben und Verbrenner so stark mit Steuern und ähnlichem belastet sein, dass sie nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden können.)

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ulink schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Werden beim Flottenausstoss eigentlich die Modelle berücksichtigt oder
    > die
    > > Verkaufszahlen?
    > >
    > > Man hat ja irgendwie bei den deutschen Autobauern auch den Eindruck, es
    > > müsste ersteres sein.
    >
    > Die Verkaufszahlen. Was aber kein Problem ist, “zufaellig”
    > kaufen die Hersteller die Wagen selbst und geben sie an Hauseigene sharing
    > oder Miet Gesellschaften weiter. Ob sie genutzt werden oder nicht, spielt
    > keine Rolle. Und schon gibts Zertifikate.

  4. Re: Allgemeine Frage

    Autor: Dwalinn 09.12.19 - 10:00

    >Meine Prognose: Kleinwagen mit Verbrenner werden weitgehend vom Markt verschwinden, die Abgasreinigung macht sie zu teuer. Und wir befinden uns schon in diesem Prozess: unter dem Corsa gibts bei Opel nichts mehr, bei Ford ist der Ka bald Geschichte, über die Zukunft von Toyota Aygo, Peugeot 107 und Citroën C1 hört man nichts Gutes. Den Smart gibt es nur noch mit E-Maschine. VW-Chef Diess hat auch schon hinter den Polo ein großes Fragezeichen gesetzt, hört man. Und ich bin mir auch recht sicher, dass der aktuelle Up! der letzte war, den es mit Verbrenner gibt.

    Vorsicht, Kleinstwagen und Kleinwagen nicht Verwechseln.

    Irgendwann werden sicherlich alle verbrenner verschwinden aber gerade beim Kleinstwagen ist ein Akku auch nicht so ideal da er für Reichweite dennoch ein großen Akku benötigt (so viel weniger verbraucht der nicht) . Mal sehen, wenn der Preis der kWh Richtung 2023 wirklich unter 100¤ fällt und ein paar Jahre später kleinere Festkörper Akkus Marktreif sind hat sich die Diskussion von selbst erledigt... fehlen nur noch zahlreiche Parkplätze mit Mini-Ladegerät (3.6 kW Schuko)

  5. Re: Allgemeine Frage

    Autor: PiranhA 09.12.19 - 10:19

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Irgendwann werden sicherlich alle verbrenner verschwinden aber gerade beim
    > Kleinstwagen ist ein Akku auch nicht so ideal da er für Reichweite dennoch
    > ein großen Akku benötigt (so viel weniger verbraucht der nicht) .

    Gerade Kleinstwagen brauchen keine große Reichweite. Die werden ja zu 99% nur auf Kurzstrecken bewegt. Die 265 km von Mii/Citigo/up sind ja schon mehr als ausreichend. Da kann ich bspw. zwei Wochen lang zur Arbeit pendeln.

  6. Re: Allgemeine Frage

    Autor: Dwalinn 09.12.19 - 11:14

    Ob das wirklich nur kurzstrecke ist kann ich schwer beurteilen (da kenn ich keine Statistik) . Auf alle Fälle lohnt sich so ein kleiner Akku nur dann wenn du abends oder Tagsüber Laden kannst. Also der perfekte Zweitwagen für Hausbesitzer.

    Klar 2 Wochen klingen erst mal gut aber in der Praxis will sicher keiner das Auto immer von 0-100% betreiben im Winter kommt es auch 10-25% weniger weit (wobei man bei Kurzstrecken mMn auch auf Heizung verzichten kann)
    Citigo und co. sind sicherlich interessant aber ich kann mir nicht vorstellen das Kleinstwagen wirklich nur als Zweitwagen dienen. Zudem sehe ich sie auch recht häufig bei Mietshäusern wo laden (noch) schwer ist.

  7. Re: Allgemeine Frage

    Autor: PiranhA 09.12.19 - 12:33

    Imho hat die Reichweite nichts mit der Ladethematik zu tun. E-Autos sind nur interessant für Leute, die regelmäßig laden können. Ob das jetzt 200km Reichweite oder 600km sind, ist da relativ egal.
    Und dafür braucht es einfach genügend Lademöglichkeiten. Das wird ja konstant ausgebaut, aber vor allen bei den Arbeitgebern muss da noch deutlich mehr kommen.

  8. Re: Allgemeine Frage

    Autor: Dwalinn 09.12.19 - 13:15

    Also bei 600km hätte ich persönlich kein Problem auch alle paar Wochen extra Laden zu fahren. Das müsste sich dann aber halbwegs mit etwas sinnvollen verbinden Lassen (sprich Laden beim Einkaufen, Kino Besuch usw.).

  9. Re: Allgemeine Frage

    Autor: Runaway-Fan 09.12.19 - 13:34

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also bei 600km hätte ich persönlich kein Problem auch alle paar Wochen
    > extra Laden zu fahren. Das müsste sich dann aber halbwegs mit etwas
    > sinnvollen verbinden Lassen (sprich Laden beim Einkaufen, Kino Besuch
    > usw.).

    Sehe ich genauso. Insbesondere, weil eigentlich das größte Problem der E-Automobilität in Deutschland weder der Preis ist noch die Reichweite ist. Das Hauptproblem ist die Ladeinfrastruktur. Für die meisten Menschen ist selbst bei gutem Einkommen und niedrigen Fahrstrecken ein E-Auto keine Alternative, weil sie keine Möglichkeit haben, das Auto zu laden.
    Ich selbst wohne in einer Mietwohnung und es gibt hier im größeren Umkreis keinen Stellplatz zum Laden und mit "Kurzladungen" beim Einkaufen kommt man nicht weit.

    Größere Reichweite könnte dieses Problem entschärfen so wie Dwalinn es schon schrieb.

  10. Re: Allgemeine Frage

    Autor: Dwalinn 09.12.19 - 14:56

    Gerade bei Mietwohnung hat man ja auch das Problem das keiner die Infrastruktur zahlen will. Der Vermieter will es nicht weil es zusatzkosten sind und der Mieter will dem Eigentümer keine Infrastruktur zahlen.

    Abhilfe wird da wohl bloß das Gesetz schaffen können (notfalls mit Steuervorteilen)

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