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VW hat Recht

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  1. VW hat Recht

    Autor: mxcd 22.10.20 - 08:34

    E-Fuels mögen für den Flugbetrieb eine vorläufige Alternative sein, Wasserstoff ist sicher für bestimmte Einsatzzwecke in der Stahlproduktion interessant aber für PKW ist ein Akku die beste Lösung und die Umstellung auf hocheffiziente und lokal emissionsfreie Fahrzeuge sollte auch nicht weiter verzögert werden, durch Fördermaßnahmen für Feigenblätter der Ölindustrie.

  2. Re: VW hat Recht

    Autor: chefin 22.10.20 - 08:40

    VW ist der Lieferant und ich der Kunde. Wer also sollte entscheiden was gekauft wird?

  3. Re: VW hat Recht

    Autor: John2k 22.10.20 - 08:42

    mxcd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > E-Fuels mögen für den Flugbetrieb eine vorläufige Alternative sein,
    > Wasserstoff ist sicher für bestimmte Einsatzzwecke in der Stahlproduktion
    > interessant aber für PKW ist ein Akku die beste Lösung und die Umstellung
    > auf hocheffiziente und lokal emissionsfreie Fahrzeuge sollte auch nicht
    > weiter verzögert werden, durch Fördermaßnahmen für Feigenblätter der
    > Ölindustrie.

    Ein Akku ist definitiv nicht die beste Lösung - im Moment!
    Wenn in einen 60kg Akku mal 200kwh reinpassen, dann ja.

    Der neue Mercedes V-Klasse soll als E-Auto 3,5 Tonnen wiegen. Irgendwo ist man da auf einem Holzweg.

  4. Re: VW hat Recht

    Autor: Reitgeist 22.10.20 - 08:43

    Nein, das ist leider viel zu kurz gedacht.

    Zur Erinnerung: der wirkliche Feind ist die Erderwärmung. Die muss bekämpft werden, nicht einzelne Technologien. Und die Batterietechnologie deckt nicht die Anforderungen aller Anwender. Für manche Nischen sind andere Lösungen besser geeignet, diese müssen deswegen möglich sein.

    Was VW hier versucht ist ein politisches Spiel, sie versuchen ihre Investitionen durch die Politik schützen zu lassen. Es geht ihnen nicht ums Klima. Ich finde ich es schade, das so viele Leute sich auf einzelne Technologien einschießen statt das eigentliche Ziel (Klimawandel!) konsequent anzugehen.

  5. Re: VW hat Recht

    Autor: mxcd 22.10.20 - 08:46

    Hier geht es ja um die Frage, was gefördert wird. Und das entscheidet die Politik.

  6. Re: VW hat Recht

    Autor: mxcd 22.10.20 - 08:52

    Ja, die Erderwärmung läßt sich am besten bekämpfen, wenn die vorhandenen Resourcen so effiziente wie möglich genutzt werden.
    Es wird gern so getan, als hätten wir pausenlos einen Überschuss an erneuerbaren Energien, dabei ist das tatsächlich nur höchste selten der Fall und Deutschland deckt im "Rekordjahr" 2019 gerade mal 46% seiner Stromerzeugung aus regenerativen Quellen und da ist der restliche Energieverbreuch also Verkehr und Heizung, die direkt fossile Quelle nutzen noch gar nicht einkalkuliert.

    Und dann möchte ich auch nochmal auf die erhebliche Entlastung hinweisen, die die Menschen in den urbanen Räumen erfahren könnten, wenn man aufhört, die mit Motorenlärm und giftigen Abgasen zu überschwemmen.

  7. Re: VW hat Recht

    Autor: BlindSeer 22.10.20 - 08:58

    Ein CO2 neutrales Auto auf der Straße mit einem weniger effizientem Antrieb ist besser als ein super effizientes Auto beim Händler, weil es für einen großen Teil der Menschen (derzeit) nicht nutzbar ist...

  8. Re: VW hat Recht

    Autor: hyperlord 22.10.20 - 09:00

    mxcd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wird gern so getan, als hätten wir pausenlos einen Überschuss an
    > erneuerbaren Energien, dabei ist das tatsächlich nur höchste selten der
    > Fall und Deutschland deckt im "Rekordjahr" 2019 gerade mal 46% seiner
    > Stromerzeugung aus regenerativen Quellen und da ist der restliche
    > Energieverbreuch also Verkehr und Heizung, die direkt fossile Quelle nutzen
    > noch gar nicht einkalkuliert.

    Richtig - wir haben hier nicht gerade den saubersten Energiemix, aber die höchsten Strompreise. Wir sollten auch da endlich mal die Scheuklappen abnehmen und definitiv *auch* Richtung Kernenergie schauen im Hinblick auf Grundlast. Da hat Deutschland sich leider echt ein Bein gestellt - andere Länder sind da schlauer (siehe Frankreich).

    > Und dann möchte ich auch nochmal auf die erhebliche Entlastung hinweisen,
    > die die Menschen in den urbanen Räumen erfahren könnten, wenn man aufhört,
    > die mit Motorenlärm und giftigen Abgasen zu überschwemmen.

    Abgase sind ein Thema - der Lärm wird aber erhalten bleiben, da auch eAutos ja gezwungen sind, Geräusche zu machen aus Sicherheitsgründen. Im Übrigen möchte ich noch einwerfen, dass man bitte umgekehrt auch an die ländliche Bevölkerung denken möge, denn es ist ja fein, wenn die Großstädter bessere Luft und weniger Lärm haben wollen, aber die Landbevölkerung hat umgekehrt nur bedingt Bock, dass man alles mit WKAs zustellt.
    Auch in der Hinsicht (Flächenbedarf) ist Kernenergie erheblich effizienter.

  9. Re: VW hat Recht

    Autor: Rocketeer 22.10.20 - 09:19

    Wenn man es genau nimmt hat VW teilweise Recht, denn obwohl die meisten Autofahrer es nicht wahr haben wollen, reichen 400km Reichweite vollkommen.
    Andererseits gibt es auch gerade im beruflichen Umfeld Menschen, die täglich deutlich mehr Strecke fahren müssen und da ist dann ein Hybrid die beste Wahl.

    So oder so wäre die derzeit beste Lösung, wenn neue Häuser einfach in der Pflicht sind, PV-Anlagen auf dem Dach zu installieren und Bestandshäuser bei Instandsetzung von Dächern. Das ganze dann natürlich gefördert durch den Staat. Dafür die Prämie bei eAutos weg. Durch die Dezentralisierung wird das Netz entlastet und man kann alles ganz anders aufziehen. Quasi würde die Bevölkerung sich tagsüber selbst mit Strom versorgen und nachts kommt die Energie dann aus Speichern (welcher Art auch immer), die tagsüber von Wind, Wasser und Co gefüllt wurden. Jetzt nicht 100%, aber ich hoffe ihr versteht, was ich sagen will.
    Und in dem Moment machen dann auch BEV wirklich Sinn, da diese dann bei sehr vielen Häusern und Tiefgaragen tagsüber mit eigenem Solarstrom betankt werden können.

    Das ist natürlich eine Lösung, die den Stromerzeugern so gar nicht schmecken wird, daher würde hier auch enorm viel Gegenwind kommen, mit zahlreichen Studien, wie schlecht das doch für alle sein würde...

  10. Re: VW hat Recht

    Autor: elidor 22.10.20 - 09:29

    mxcd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, die Erderwärmung läßt sich am besten bekämpfen, wenn die vorhandenen
    > Resourcen so effiziente wie möglich genutzt werden.
    > Es wird gern so getan, als hätten wir pausenlos einen Überschuss an
    > erneuerbaren Energien, dabei ist das tatsächlich nur höchste selten der
    > Fall und Deutschland deckt im "Rekordjahr" 2019 gerade mal 46% seiner
    > Stromerzeugung aus regenerativen Quellen und da ist der restliche
    > Energieverbreuch also Verkehr und Heizung, die direkt fossile Quelle nutzen
    > noch gar nicht einkalkuliert.

    Du hättest recht, wenn denn die Windenergie aus Norddeutschland auch in Bayern genutzt würde. Die Menschen da wollen aber keine Stromtrasse, was ist also die Konsequenz? In Norddeutschland werden die Windkraftwerke angehalten, weil die Energie nicht abgenommen wird und in Süddeutschland wird ein Kohlekraftwerk eingeschaltet, weil die Solarenergie nicht ausreicht.
    Es mag sein, dass das seit Jahren eine Aneinanderreihung von unwahrscheinlichen Zufällen bei mir ist, aber ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte mal alle Windkraftwerke bei einer Überlandfahft drehend gesehen habe.
    In der Theorie sind unsere erneuerbaren Quellen zu 100% ausgelastet, in der Praxis nicht.

    >
    > Und dann möchte ich auch nochmal auf die erhebliche Entlastung hinweisen,
    > die die Menschen in den urbanen Räumen erfahren könnten, wenn man aufhört,
    > die mit Motorenlärm und giftigen Abgasen zu überschwemmen.

    Wenn man mal von ein paar Autos mit extremer Abgasanlage absieht, dann überwiegt ab 50km/h ohnehin das Abrollgeräusch der Reifen und das hast du bei Elektroautos auch.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Reifen-Fahrbahn-Ger%C3%A4usch#Geschwindigkeit,_ab_der_das_Reifen-Fahrbahn-Ger%C3%A4usch_%C3%BCberwiegt

    Und giftige Abgase vermeidest du mit Wasserstoffautos genauso, wie mit BEV.


    Ganz davon abgesehen ist ja der Feinstaub der Faktor, der die Menschen primär belastet. Der Feinstaub kommt aktuell von Benzinern, Reifenabrieb und Bremsstaub. Die letzten beiden Faktoren werden auch mit Elektrofahrzeugen welcher Art auch immer bleiben.
    Natürlich kannst du den Bremsstaub mit einem Elektroauto reduzieren, aber dafür musst du das auch wirklich tun (wollen). Auch mit Verbrennern kann man die Zeit, die man auf der Bremse steht, mit der Motorbremse erheblich verringern, nur wer später bremst ist länger schnell... Gilt auch bei Elektroautos. Unsinnig oder nicht, so fahren momentan viele.

    Wer wirklich gesundheitliche Probleme mit der Luft in Städten hat, der sollte überlegen aufs Land zu ziehen. Denn die nächsten 20 Jahre werden wir den Feinstaub nicht aus den Städten verbannen können. Vielleicht reduzieren, aber ob das genug ist weiß ich nicht.

  11. Re: VW hat Recht

    Autor: gadthrawn 22.10.20 - 10:10

    Rocketeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man es genau nimmt hat VW teilweise Recht, denn obwohl die meisten
    > Autofahrer es nicht wahr haben wollen, reichen 400km Reichweite
    > vollkommen.

    Ich würde sagen VW hat absolut nicht recht. VW ist ein Hersteller der sich auf eine Technologie einschießt. Im Grunde sollte der Staat da gar nicht fördern um echte Kosten zu zeigen.
    Für mich ist ein reine Akkuautoförderung eine Sackgasse, die eben verhindert das weiter an Alternativen geforscht wird.

    Mal ganz einfach: Aktuell hat ein eActros nach Werbung dadurch das er mehr wiegt ja "nur" 700 kg weniger Zuladung. Wenn man weiß, dass der bei 7 Tonne Zuladung liegt ist das ein Zehntel weniger => für gleiches Transportgut werden mehr Fahrzeuge benötigt, die zudem eine geringe Reichweite haben.

    Und extrem viel Verkehr sind eben LKWs. Und auch wenn viele e-Befürworter es nicht wahrhaben wollen - da fahren viele auch Langstrecke und laden nicht stundenlang nach. Umladen vor Ort auf kleinere ist immer ein Zeitfaktor, wird wieder durch mehr Fahrzeuge entstreckt.

    Und ja - die meisten fahren täglich geringere Strecken. Aber es kann nicht der Sinn sein, mehrere Fahrzeuge anzuschaffen, die meisten kaufen ein Fahrzeug was eben die meisten ihrer Anforderungen abdeckt. Nicht zuletzt dank der Arbeitsplatzpolitik ist Pendeln in Deutschland mit immer höheren Reichweiten verbunden, durch Mobilität des Arbeitsplatzes und Umzüge werden familiäre Besuche auch mit längeren Strecken verbunden.

    Das sind einfache Fakten.

    Meine Meinung ist auch: Ich mag kein Bus und Bahn. Ich empfinde die Dinger seit jeher als dreckige, teilweise klebrige Viren- und Bakterienverbreiter. In einigen Städten kann man ne S- oder U-Bahn nutzen, da sind sie praktisch getaktet und einigermassen sauber - in anderen wirken sie wie Müllkippen die überall hin fahren nur nicht dorthin wo ich hin will. Gerade für Einkaufen finde ich aber sowohl Bus oder S-Bahn als absolut unpraktisch. Ich kaufe eben nicht täglich mehrmals Kleinmengen für Einzelpersonen ein - sondern meist nur 1-2 mal pro Woche was größeres für eine Familie. Mit Mehrweggetränkekisten. IdR Glas, da ich kein Plastik möchte.

    > So oder so wäre die derzeit beste Lösung, wenn neue Häuser einfach in der
    > Pflicht sind, PV-Anlagen auf dem Dach zu installieren und Bestandshäuser
    > bei Instandsetzung von Dächern. Das ganze dann natürlich gefördert durch
    > den Staat. Dafür die Prämie bei eAutos weg. Durch die Dezentralisierung
    > wird das Netz entlastet und man kann alles ganz anders aufziehen. Quasi
    > würde die Bevölkerung sich tagsüber selbst mit Strom versorgen und nachts
    > kommt die Energie dann aus Speichern (welcher Art auch immer), die tagsüber
    > von Wind, Wasser und Co gefüllt wurden. Jetzt nicht 100%, aber ich hoffe
    > ihr versteht, was ich sagen will.

    Ich habe mich bewußt gegen eine PV-Anlage entschieden. Dazu mehrere Punkte:
    - Quasi würde die Bevölkerung sich tagsüber selbst mit Strom versorgen

    Das ist ein Punkt der für mich persönlich genauso dumm ist wie eine Nachtabschaltung von Heizungen, nur um ein Haus dann wieder tagsüber mit mehr Energie aufzuheizen, um es abends warm zu haben. Es gibt verschiedene Studien zum Verbrauch.
    Demnach verbraucht der Durchschnittsdeutsche werktags tagsüber kaum Strom, Hauptverbrauch zwischen 19 und 21 Uhr. Samstags ... zwischen 17 und 21 Uhr. Nur Sonntags gibt es eine Lastspitze zwischen 11 und 13 Uhr, aber auch da ist dann die zweite zwischen 19 und 21 Uhr. Mehr Verbrauch im Winter, weniger im Sommer. (Kunststück: Klimaanlagen sind hier selten, dafür werden Wärmepumpen mehr....)

    Heißt: Wenn die PV Anlage da ist und Produziert läuft die zu Zeiten an denen man die Energie selber nicht braucht. Wenn man nach Photovoltaik-web geht, liegt der Eigenverbrauch bei älteren, größeren Anlagen meist nur um 13-20 Prozent. Neue PV Anlagen werden meist sehr viel kleiner geplant um den Eigenanteil zu steigern. Dann sinds meist um 30-40 Prozent.

    Jetzt wird dadurch ja das Netz kaum entlastet. Überschüsse landen idR im Netz. Tagsüber, ungeplant, nicht herunterfahrbar. Wohnungs- und Hausgrößen werden aufgrund gestiegener Preise kleiner - da bringt man dann ungern zusätzliche Speicher unter. (wobei die 30-40% schon mit einem Speicher gerechnet sind...)

    Heißt: an dem Punkt wird viel Aufwand für wenig Ertrag betrieben.

    Der andere rein praktische Grund der für mich aktuell gegen PV spricht ist ein politischer. Die Dinger müssen angemeldet werden. Speist man ins Netz ein ist man sofort Kleingewerbetreibender oder meldet ein Gewerbe an um sich die Steuer zurückzuholen. Damit hat man automatisch mehr Aufwand. Und sei es weil die Steuer nicht mehr von einem günstigen Steuerhilfeverein gemacht werden darf und man sich selber mit beschäftigen muss oder einen Steuerberater der teurer ist engagiert. Abführung der Umsatzsteuer für selbst verbrauchten Strom ist natürlich steuerrechtlich in Ordnung, aber ich glaube das wissen auch viele Solaranlagenbetreiber nicht. Eigenverbrauch, Umsatzsteuer, Ertragssteuer und EEG machen größere Anlagen für Privat eigentlich großteils nicht rentabel.

    Der Punkt ist aber ein aktuell politisch gesetztes Problem.

    > Und in dem Moment machen dann auch BEV wirklich Sinn, da diese dann bei
    > sehr vielen Häusern und Tiefgaragen tagsüber mit eigenem Solarstrom betankt
    > werden können.

    Aber da stehen die Dinger doch tagsüber idR nicht, sondern in der Nähe des Arbeitsplatzes. Bei privatem Speicher lädt man sozusagen einen Akku (Wirkungsverlust) auf um Nachts die Energie an einen anderen Akku im BEV zu übertragen (wieder Wirkungsverlust).

    > Das ist natürlich eine Lösung, die den Stromerzeugern so gar nicht
    > schmecken wird, daher würde hier auch enorm viel Gegenwind kommen, mit
    > zahlreichen Studien, wie schlecht das doch für alle sein würde...

    Im Grunde ist das bei der aktuellen Gesetzgebung egal. Eine autarke Inselllösung ist relativ teuer. Sobald du netzgekoppelt bist, ist es hauptsächlich nicht dein produzierter Strom den du verbrauchst.Du sparst Ihnen nur Investitionen.

  12. Re: VW hat Recht

    Autor: tomate.salat.inc 22.10.20 - 10:23

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > VW ist der Lieferant und ich der Kunde. Wer also sollte entscheiden was
    > gekauft wird?

    In dem Fall? Weder noch:
    - Der Kunde hat keine Ahnung
    - VW ist ein Konzern. Die Meinung von VW ist vom Geld gelenkt. Also wenig vertrauenswürdig

    Die Endscheidung sollte von jemand unabhängigen und unbeeinflusstem gefällt werde.

  13. Re: VW hat Recht

    Autor: katze_sonne 22.10.20 - 10:49

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > VW ist der Lieferant und ich der Kunde. Wer also sollte entscheiden was
    > gekauft wird?

    Du kannst dir ja gerne einen Hyundai Nexo oder Toyota Mirai kaufen. Ach, machst du nicht? Weil die Brennstoffzellentechnik viel zu teuer ist? Und der "Sprit" / Wasserstoff erst. Viiieeel zu teuer.

    Klar fordern Kunden gerne Dinge. Aber ernsthaft kaufen tun sie es am Ende dann doch nicht.

  14. Re: VW hat Recht

    Autor: tovi 22.10.20 - 10:57

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > VW ist der Lieferant und ich der Kunde. Wer also sollte entscheiden was
    > gekauft wird?

    machen die Kunden doch schon.
    Verkaufszahlen BEV zu FCEV Faktor >1000

    Fazit: Niemand will ein Brennstoffzellenfahrzeug kaufen.

  15. Re: VW hat Recht

    Autor: tovi 22.10.20 - 11:00

    Solarenergie auf jedes Dach.
    Das wäre toll, wird aber gerade durch Altmaier und das neue EEG wirksam verhindert.


    Rocketeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man es genau nimmt hat VW teilweise Recht, denn obwohl die meisten
    > Autofahrer es nicht wahr haben wollen, reichen 400km Reichweite
    > vollkommen.
    > Andererseits gibt es auch gerade im beruflichen Umfeld Menschen, die
    > täglich deutlich mehr Strecke fahren müssen und da ist dann ein Hybrid die
    > beste Wahl.
    >
    > So oder so wäre die derzeit beste Lösung, wenn neue Häuser einfach in der
    > Pflicht sind, PV-Anlagen auf dem Dach zu installieren und Bestandshäuser
    > bei Instandsetzung von Dächern. Das ganze dann natürlich gefördert durch
    > den Staat. Dafür die Prämie bei eAutos weg. Durch die Dezentralisierung
    > wird das Netz entlastet und man kann alles ganz anders aufziehen. Quasi
    > würde die Bevölkerung sich tagsüber selbst mit Strom versorgen und nachts
    > kommt die Energie dann aus Speichern (welcher Art auch immer), die tagsüber
    > von Wind, Wasser und Co gefüllt wurden. Jetzt nicht 100%, aber ich hoffe
    > ihr versteht, was ich sagen will.
    > Und in dem Moment machen dann auch BEV wirklich Sinn, da diese dann bei
    > sehr vielen Häusern und Tiefgaragen tagsüber mit eigenem Solarstrom betankt
    > werden können.
    >
    > Das ist natürlich eine Lösung, die den Stromerzeugern so gar nicht
    > schmecken wird, daher würde hier auch enorm viel Gegenwind kommen, mit
    > zahlreichen Studien, wie schlecht das doch für alle sein würde...

  16. Re: VW hat Recht

    Autor: M.P. 22.10.20 - 11:06

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein CO2 neutrales Auto auf der Straße mit einem weniger effizientem Antrieb
    > ist besser als ein super effizientes Auto beim Händler, weil es für einen
    > großen Teil der Menschen (derzeit) nicht nutzbar ist...

    Ich weiß nicht, was Du damit sagen willst, aber wenn es darum gehen sollte, dass ein Brennstofzellen - PKW erschwinglicher sein wird, als ein Akku-betriebener PKW, dann ist das bei den aktuellen Modellen nicht der Fall...

    Und wenn es um die Reichweite geht, da hat die Brennstoffzelle sicherlich einen Vorteil, aber zum Preis eines Toyota Mirai könnte man sicherlich auch ein BEV mit ähnlicher Reichweite bauen ...

  17. Re: VW hat Recht

    Autor: BlindSeer 22.10.20 - 11:13

    Nein, das wir technologieneutral diverse Antriebsarten weiterentwickeln sollten. Jemand der nirgendwo laden kann, oder real täglich weite Strecken fährt (Trainer, Vertreter, Supporter, Consultants...) für den ist ein E-Auto nicht nutzbar. Egal wie effizient es ist. Da ist es doch gut, wenn wir Alternativen haben mit denen er ebenfalls CO2 Neutral von A nach B kommt.
    Ob es nun Wasserstoff, Synth Fuel oder ein Warp Kern ist, das ist mir dann egal.

  18. Re: VW hat Recht

    Autor: BlindSeer 22.10.20 - 11:14

    Sagten vor ein paar Jahren Verbrennerfreunde auch über Stromer... Eigentlich sollten gerade Stromerfreunde wissen wie es ist mit solchen "Argumenten" bombardiert zu werden... :-/

  19. Re: VW hat Recht

    Autor: ShAitAn 22.10.20 - 11:28

    katze_sonne schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > chefin schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > VW ist der Lieferant und ich der Kunde. Wer also sollte entscheiden was
    > > gekauft wird?
    >
    > Du kannst dir ja gerne einen Hyundai Nexo oder Toyota Mirai kaufen. Ach,
    > machst du nicht? Weil die Brennstoffzellentechnik viel zu teuer ist? Und
    > der "Sprit" / Wasserstoff erst. Viiieeel zu teuer.
    >
    > Klar fordern Kunden gerne Dinge. Aber ernsthaft kaufen tun sie es am Ende
    > dann doch nicht.

    Ich kann mir aber genau so wenig ein Elektroauto leisten. Ich könnte es zu Hause ja nicht einmal laden. Eine Wasserstofftankstelle hab ich aber direkt um die Ecke. Wenn es ein Sinnvolles Wasserstoffauto gäbe (nicht nur Oberklasse SUV wie von Hyundai, den ein Oberklasse Wagen kann ich mir weder als Benziner noch sonst wie leisten) würde ich gern ein Wasserstoffauto nehmen. Reichweite und Preis (für den Kraftstoffe) ist meines Wissens mit einem Benziner zu vergleichen.

  20. Re: VW hat Recht

    Autor: lestard 22.10.20 - 13:17

    Ob man die bestehenden AKWs so schnell abschaltet, darüber könnte man diskutieren. Aber die Lösen ja das Gesamtproblem nicht weil deren Anteil am Strommix zu gering ist. Und neue AKWs zu bauen wäre ziemlich absurd weil es einfach viel zu teuer ist. Und AKWs haben ja auch viele andere negative Eigenschaften weshalb ich in der Gesamtbetrachtung keine Zukunft für Kernenergie in Deutschland sehe. Zumal ja AKWs auch nicht vollständig CO2-Neutral sind. Zwar weniger als Kohle aber an Solar oder Wind kommen die halt nicht ran. Jetzt noch neues Geld in AKWs zu stecken wäre töricht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.10.20 13:18 durch lestard.

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