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Kein Laden über Nacht möglich

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  1. Re: Kein Laden über Nacht möglich

    Autor: .02 Cents 24.09.20 - 13:57

    Reine E Fahrzeuge sind für die meisten Leute nur betreibbar, wenn sie zu Hause einen Stellplatz mit Lademöglichkeit haben. Da soll ja ausgebaut werden, aber bis das so weit ist, dass das für die Mehrzahl Realität ist, dürften wohl noch 1-2 Modellgenerationen der PKW Hersteller ins Land ziehen. In den meisten Fällen dürften E-Mobile nur für den Einfamilien-Haus Besitzer praktikabel sein.

    Und ja: Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es nur ansatzweise finanzierbar sein wird, einen Nennenswerten Anteil der öffentlichen Stellplätze mit Ladesäulen zu versehen. Wenn denn irgendwann ein nennswerter Anteil der PKW E-Mobile sind, kann man vielleicht hoffen, das Parkhäuser, Hotels etc. einen gewissen Anteil ihrer Parkplätze damit ausrüsten ...

  2. Re: Kein Laden über Nacht möglich

    Autor: robinx999 24.09.20 - 14:35

    ad (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gooney schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Frenko schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Das war es dann wohl mit dem Laden des Elektroautos über Nacht.
    > > > Es müsste mit der Gebühr erst anfangen, wenn das Auto auch wirklich
    > voll
    > > > geladen wurde. Ein Tesla Model S kann an einer 11 kW Säule schon mal
    > > gute
    > > > 10 h laden, wenn es komplett leer war. Die Fahrer mit großem Akku
    > werden
    > > > dann auch noch bestraft, wenn sie viel fahren. Finde ich eine Sauerei.
    > >
    > > Das Deutsche Eichrecht lässt sowas leider nicht zu. Ich zitiere hier mal
    > > einen Kommentar von electrive:
    > >
    > > > Eine Regelung mit 1-2 Stunden nach Ende des Ladevorgangs ist derzeit
    > > rechtlich aber nicht möglich – das Eichrecht. In dem
    > > AC-Lade-Protokoll gibt es den Zustand „Fahrzeug ist angeschlossen,
    > > lädt aber nicht mehr“ nicht. Der Ladevorgang läuft in der
    > > Kommunikation zwischen Fahrzeug und Säule (und damit dem Ladeanbieter)
    > > weiter – somit weiß der Ladeanbieter offiziell nicht, wann genau
    > der
    > > Ladevorgang beendet wurde. Natürlich wäre es technisch möglich, nach dem
    > > Abfallen der Ladeleistung auf 0 kW einen Timer zu starten, aber es ist
    > > nicht zulässig.
    >
    > Ich hab grad nochmal die AC-Ladesäule vor der Tür angeschaut. Da läuft ein
    > Stromzähler, schön mit Display von außen erkennbar. Wieso sollte der
    > Betreiber den nicht fernauslesen können?
    >
    > Die Politesse schreibt nach ihrer Auskunft wegen dem Schild (sinngemäß: nur
    > laden nicht parken, max 4h) nen sehr teuren Strafzettel wenn a) das Auto
    > nicht mehr lädt und man es einfach lange stehen lässt oder kein Kabel drin
    > steckt oder ein Verbrenner da steht.
    > Und wie? Auf den Stromzähler gucken und ne Zeit notieren und in den anderen
    > Fällen nach dem Ladekabel bzw. dem Kennzeichen gucken.


    Da man über die App des Autos oft den Ladevorgang starten / stoppen kann könnte man hier sicherlich ebenfalls manipulieren, ebenso kann man die Fernklimatisierung mit dem Strom der Ladesäule starten. Die Ladesäulen mit Beschränkungen haben in der Regel ganz klassisch Parscheibenpflicht (teilweise 4 Stunden und aufgrund von Uhrzeiteinschränkungen nachts nicht nötig)

  3. Re: Kein Laden über Nacht möglich

    Autor: ChMu 24.09.20 - 14:46

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das nachts stehen bleiben funktioniert genauso wie das Nachts an der
    > Tankstelle parken. Garnicht. Man tankt, fährt dann weg, auch wenn man noch
    > einen Kaffee dort trinkt, steht man nicht 20 Minuten an der Zapfsäule.

    Genau.
    >
    > Wo bitte ist da das problem? Man hat doch die Wahl ob man Elektro oder
    > Verbrenner kauft.

    Nicht wirklich. Bei einem Neuwagen Kauf heute waere es ziemlich Sinnlos noch einen Verbrenner zu kaufen es sei denn, man will ihn eh in in drei Jahren wieder abstossen. Kauft man aber den Wagen fuer die naechsten 10-12 Jahre, kaeme ein Verbrenner nicht mehr in Frage.

    > Also hat man auch die Vor und Nachteile jeweils im Blick.

    Natuerlich. Die Nachteile des Verbrenners, also hohe und durch die Treibstoff Kosten unkalkulierbare Betriebskosten, schlechter bis kein Wiederverkaufs Wert, Laerm, Abgase ect sieht man, aber der Blick ist eben vernebelt bei “richtigem” Motorgeraeusch, fetten Reifen und der Moeglichkeit bis in den roten Bereich mal kreischen lassen zu koennen. Vorteile sehe ich keine.

    > Deswegen werde ich auch auf Wasserstoff warten.

    So viel Zeit habe ich nicht mehr. Bin im Rentenalter und Wasserstoff Autos kommen, wenn ueberhaupt (sehr unwahrscheinlich) nach 2050 mal ganz davon abgesehen, das es auch dauern duerfte bis die dazu notwendige Tankstellen Reichweite erreicht ist. Man hat es in den letzten 10 Jahren geschafft, 60 Ladepunkte an 42 Tankstellen zu schaffen. Dem stehen 14000+ Tankstellen gegenueber mit fast 70000 Saeulen. Da Wasserstoff tanken nicht annaehernd an das Benzin tanken rankommt (4-5 Autos/h) und diese Wasserstoff Saeulen auch noch mehr pro Stueck kosten als eine komplette Tankstelle mit 8 Saeulen, duerfte das noch eine erhebliche Anzahl von Jahren brauchen.

    > Der wird genau deswegen
    > kommen. Weil Ladezeit einfach viel zu hoch ist. Oder spezielle Ladesäulen
    > braucht, die den Akku extrem schnell vollfüllen. So das man dann garnicht
    > erst die Zeit hat wegzugehen.

    Eben. Ein Schnell Lader V3 laedt HEUTE bereits schneller als eine Wasserstoff Tankstelle. Die Batterie Technik wird staendig besser, alleine in den letzten zehn Jahren ist so viel passiert das man nur noch staunen kann, was in den naechsten 10 Jahren kommt. Wasserstoff ist da wo er ist. Hat seine Bedeutung, ohne Frage, aber nicht im PKW.
    >
    > Das Elektroautos viele Nachteile haben wird seit Jahren erklärt.

    Was fuer Nachteile? Ladedauer? Bei Hausladung gibt es die nicht (und das ist momentan und in der naechsten Zukunft der normal Fall) und bei den immer seltener werdenden Fernfahrten sind die 10-15min extra zu verschmerzen. Sonst?

    > Aber das
    > wollen die meisten nunmal nicht wahrhaben. Bis es ihnen um die Ohren
    > fliegt. Das selbe wird mit der Spritsteuer, der KFZ-Steuer und der
    > Schnellladebelastung passieren. Solche Schnelllader müssen den Strom viel
    > teuerer einkaufen als normaler dezenter Verbrauch.

    Ehm, nein. Der Strom vom Mittel Netz kommerziell kostet kaum was. Im Gegenteil, im Offset mit Solar und Wind Einspeisung kann das sogar gratis sein, wie in Nevada und CA der Fall. In Florida kommen sie auch bald dahin. Das Ziel ist, den PKW komplett carbon neutral zu machen, nicht nur in der Herstellung, sondern auch im Betrieb. Was im kleinen Deutschland mit Strompreisen jenseits von gut und boese abgeht, hat fuer die Industrie als ganze keine grosse Bedeutung.

    > Was an Spritsteuer dem
    > Staat wegbricht, wird er auf den Strom drauf hauen und einem zuhause auch
    > noch einen zusätzliche Zähler auferlegen.

    Ja, das hoere ich seit 20 Jahren. Passiert ist da noch nichts. Geht auch schlecht, da man Strom eben nicht einfaerben kann und ein laar Solarplatten auf dem Carport ausreichen um das ganze zu vergessen.

    > Und die KFZ-Steuerbefreiung wird
    > wegfallen. Sie gilt noch pro Fahrzeug. Rollt der Zug erstmal, wird sie
    > zuerst auf Neufahrzeuge beschränkt(Steuerfreiheit fällt weg beim
    > Gebrauchten) bis dann ab Anmeldung KFZ-Steuern bezahlt werden müssen.

    Durchaus moeglich, aber eben fruehestens in 10-15 Jahren. Was bis dahin passiert, wird man sehen. Niemand kann das planen.
    >
    > So wird dann das Parken auch nicht mehr umsonst sein und die Busspuren
    > wieder gesperrt werden.

    Und? Ich soll also Jahrelang auf diese Vorteile verzichten und Verbrenner fahren, welche HEUTE diese Vorteile schon nicht haben, warum?

    > Den wenn alle Elektro fahren macht es ja keinen
    > Sinn mehr. Dabei wird der Punkt der Umstellung deutlich früher erreicht
    > sein. Und viele reden sich die Nachteile des E-Autos damit schön.

    Noch mal, welche Nachteile? Ich blicke nun auf bald 20 Jahre reiner Electromobilitaet zurueck (fuer den Alltag, ich sammle alte Autos also fahre zum Spass durchaus Verbrenner) und kann keine Nachteile sehen.

    > Vergessen
    > aber, das wenn diese künstlichen Vorteile wegfallen man weder zurück kann
    > noch die Nachteile mit wegfallen. Es wird keine Ladesäulenmenge geben das
    > jeder jederzeit laden kann.

    Braucht man doch nicht? Wozu? Wenn alle Verbrenner tanken wollten, ginge das auch nicht. Kommt auch nie vor. Was soll das also? Mein lieblings Verbrenner hat eine Reichweite von 400km. Mein Model 3 ebenfalls. Theoretisch muessten sie beide gleich oft “laden” in der Praxis aber ist der Tesla immer voll morgends, der Merc muss erst mal zur Tankstelle, man muss 100Euro dalassen und kann dann bis zur naechsten Tankstelle fahren. Ich sehe da ganz klar Nachteile beim Verbrenner.

  4. Re: Kein Laden über Nacht möglich

    Autor: robinx999 24.09.20 - 19:49

    Da man mit AC vergleichsweise lange Lädt ist es natürlich etwas unglücklich wenn man dann nach 3 -4 Stunden den Wagen umsetzen soll. Insbesondere da solche Schilder ja eigentlich andeuten das so etwas auch erlaubt / gewünscht ist https://www.polizei.hamburg/service/6808000/e-kfz/ Also Parken mit Parkscheibe (Maximal 2 Stunden) und die Pflicht ist von 9-20 Uhr, heißt natürlich wenn ich die Parkscheibe auf 18:00 Uhr stellen darf dann reicht es wenn ich den Wagen um 9:00 Uhr weg fahre.
    Evtl. könnte EnBW hier nachbessern und sagen nach 4 Stunden startet die Blockiergebühr aber es wird nur die Zeit zwischen 8:00 - 20:00 Uhr gezählt (die Minuten in der Zeit werden aufaddiert heißt wenn man um 18:00Uhr dort anfängt zu laden dann würde die Blockiergebühr um 10:00 Uhr anfangen, evtl. könnte man auch noch mit den Zeiten spielen so wie es wird nur zwischen 7:00 und 21:00 Uhr gezählt.

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