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Ich vermute die Studie war nicht ergebnisoffen

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  1. Re: Ich vermute die Studie war nicht ergebnisoffen

    Autor: Grimreaper 23.06.22 - 16:24

    Abdiel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Funktioniert das so für Dich gut? Also sich die aktuellen Verhältnisse
    > schön zu reden und nichts zu tun, bis "irgendwann" einmal irgendwelche
    > wunderbaren Erfindungen oder Projekte die weltweite Lösung bringen?
    Ich glaube du hast nicht gelesen, was ich geschrieben habe: Natürlich muss man schnellstmöglich handeln um die Energiewende voranzubringen. Ich bin nur der Meinung, man sollte nicht auf nur eine Technologie (BEVs mit immer größeren Antriebsbatterien) setzen und nur Milliardensummen in deren Infrastruktur investieren, wenn sich jetzt abzeichnet, dass das nur eine Brückentechnologie ist, die nur in kleinen Nischen längerfristig Bestand haben wird. Das Hauptziel im Verkehrssektor sollte Klimaneutralität sein - und zwar für den jeweiligen Einsatzzweck möglichst kostengünstig und mit möglichst wenigen Umweltschäden. Und da halte ich reine Batterieautos allenfalls für Kurzstreckenfahrprofile mit recht kleiner Batterie für sinnvoll.

    > Würde es Dir nicht besser gefallen, wenn wir heute schon die
    > Energieversorgung zu 100% aus EE generieren würden (was wir durchaus
    > könnten) und bis 2050 vollkommen auf regenerative Energie umgestiegen
    Heute? Wie soll das den gehen? Ist das sowas wie: ich definiere, dass die Schwerkraft ab heute nach oben gehen soll?

    > wären? Und ja, da spielt Effizienzsteigerung und eventuell sogar etwas
    > Verzicht eine wesentlich Rolle.
    Oder die Priorisierung der Investitionen in die solare Wasserstoffwirtschaft, die wir langfristig ohnehin erreichen müssen, anstatt in umweltbelastende Brückentechnologien wie Riesenbatterien und deren aufwendiger Infrastruktur.

    > Aber wer will das schon, dereinst wird bestimmt ein Heiland schon alles für
    > uns richten... \o/
    Ja, vielleicht hilft dir die Bibel dabei weiter.

  2. Re: Ich vermute die Studie war nicht ergebnisoffen

    Autor: magicteddy 23.06.22 - 17:32

    Macht es denn noch Sinn einen Treibstoff zu verbrennen, der, egal wie er hergestellt wurde, immer noch giftige Verbrennungsrückstände emittiert? Oder würdest Du dich mit einem laufenden Motor, betrieben mit eFuels, in einem geschlossenen Raum einschließen lassen?

    eFuels sind was für historische Fahrzeuge die gelegentlich nochmal bewegt werden sollen und für eFools, die immer noch das Gefühl einer Betankung brauchen. Alles andere wird sich über den Preis erledigen.

  3. Re: Ich vermute die Studie war nicht ergebnisoffen

    Autor: Grimreaper 23.06.22 - 23:41

    magicteddy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Macht es denn noch Sinn einen Treibstoff zu verbrennen, der, egal wie er
    > hergestellt wurde, immer noch giftige Verbrennungsrückstände emittiert?
    > Oder würdest Du dich mit einem laufenden Motor, betrieben mit eFuels, in
    > einem geschlossenen Raum einschließen lassen?
    Genau so (Verbrennung von "Treibstoff") wird immer noch der größte Teil des Ladestroms für Batterieautos hergestellt - Tendenz im letzten Jahr sogar steigend, und der Trend wird wegen des Ukraine-Kriegs und Atomausstiegs noch weiter verstärkt.

    > eFuels sind was für historische Fahrzeuge die gelegentlich nochmal bewegt
    > werden sollen und für eFools, die immer noch das Gefühl einer Betankung
    > brauchen. Alles andere wird sich über den Preis erledigen.
    Du hast scheinbar nicht viel Kenntnisse darüber, was es alles für verschiedene Fahrzeuge und dessen Anwendungsszenarien es gibt. Versuch mal einen Autokran, eine Ski-Pistenraupe, ein Feuerwehr-Löschfahrzeug und ähnliches mit Batterien anzutreiben... alles in der Praxis nicht wirtschaftlich sinnvoll/ technisch machbar... und ich könnte noch zig andere Beispiele nennen.

  4. Re: Ich vermute die Studie war nicht ergebnisoffen

    Autor: Eheran 24.06.22 - 00:37

    > reichen die für die Kernenergie nötigen Rohstoffvorkommen auf unserem Planeten bei dem aktuellen Bedarf für geschätzt weitere 50 Jahre.

    Du meinst ausschließlich Uran, auch wenn du allgmein von "Rohstoffvorkommen" sprichst. Die aktuell bekannten Vorkommen reichen für ca. 130 Jahre Daneben gibt es noch massenweise Thorium und viel effizientere Reaktortechnologien, die nicht nur 0,5 % des Brennstoffs nutzen. Beides würde die Reichweite auf über ein Jahrtausen anheben. Wobei meiner Meinung nach auch 100 Jahre völlig ausreichen sollten für einen vollständigen Wechsel zu EE (+Fusion?).

  5. Re: Ich vermute die Studie war nicht ergebnisoffen

    Autor: Clown 24.06.22 - 07:41

    Jede der dazu nötigen Resourcen ist endlich. Die eine mehr die andere weniger.

    If they have to advertise it, you either don't need it or it's crap.

  6. Re: Ich vermute die Studie war nicht ergebnisoffen

    Autor: Grimreaper 24.06.22 - 08:17

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > reichen die für die Kernenergie nötigen Rohstoffvorkommen auf unserem
    > Planeten bei dem aktuellen Bedarf für geschätzt weitere 50 Jahre.
    >
    > Du meinst ausschließlich Uran, auch wenn du allgmein von
    > "Rohstoffvorkommen" sprichst. Die aktuell bekannten Vorkommen reichen für
    > ca. 130 Jahre Daneben gibt es noch massenweise Thorium und viel
    > effizientere Reaktortechnologien, die nicht nur 0,5 % des Brennstoffs
    > nutzen. Beides würde die Reichweite auf über ein Jahrtausen anheben. Wobei
    > meiner Meinung nach auch 100 Jahre völlig ausreichen sollten für einen
    > vollständigen Wechsel zu EE (+Fusion?).
    Also, ich habe bei einem Besuch im GKN Neckarwestheim vor 15 Jahren mal einen Mitarbeiter dort gefragt, wie lange denn die Uranvorkommen (die für fast alle Kernkraftwerke der Welt benötigt werden) noch ausreichen. Dort sagte man, dass sie bei unverändertem weltweiten Verbrauch und gleichbleibender Art der Rohstoffgewinnung noch maximal 40 Jahre reichen. Sicher gibt es noch deutlich mehr Uran in der Erdkruste, aber der Abbau wird halt erheblich aufwendiger, kostenintensiver und umweltbelastender. So ist das halt bei vielen Rohstoffen, z.B. auch Lithium.

  7. Re: Ich vermute die Studie war nicht ergebnisoffen

    Autor: Copper 24.06.22 - 12:21

    Grimreaper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    ...
    > Infrastruktur investieren, wenn sich jetzt abzeichnet, dass das nur eine
    > Brückentechnologie ist, die nur in kleinen Nischen längerfristig Bestand
    > haben wird.

    Das BEV wird nur Nische werden? Sagt wer? Ein dahergelaufener Golem"experte" der gerne das glaubt, was in sein Weltbild passt oder richtige Experten.
    Ich weiß nicht, ob Sie's wussten (oder überhaupt wissen wollen): selbst die deutsche Wasserstoffinitiative sagt ganz kalr, dass Wasserstoff in KfZ eine Nische bleiben wird, BEV ist da das Mittel der Wahl.
    Und alle anderen, die zumidnest ansatzweise Ahnung von Physik und Wirkungsgraden haben oder zumindest die Grundzüge der Wirkungsgradrechnung kennen, sagen auch alle ganz klar, das eFuel letztlich keine großflächige Option sein kann und wird.

    Aber wie wir an Ihnen wieder sehen: Was kümmern schon Fakten, wenn man eine starke Meinung hat?

  8. Re: Ich vermute die Studie war nicht ergebnisoffen

    Autor: Abdiel 24.06.22 - 13:45

    https://fvee.de/fileadmin/publikationen/Themenhefte/th2010-2/th2010_08.pdf

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