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Können E-Auto mittlerweile 800km fahren?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Können E-Auto mittlerweile 800km fahren?

    Autor: Smile 15.01.22 - 22:57

    Können e-Autos mittlerweile 800km am Stück fahren?
    Kann ich innerhalb von 5-10 Minuten komplett Nachtanken?

    Was mache ich, als Mieter in einem Wohnhaus ohne Stromanschluss fürs Auto??

    Bezahle ich mich dann blöd, weil ich keine Photovoltaik Anlage auf dem Haus habe?

    Ist der aktuell stark steigende Strompreis bereits die erste „Abzocke“ weil viele Hausbesitzer ihr Auto zuhause tanken können?

    Wie soll ich mir als normal sterblicher so ein Auto leisten?
    Also im Grunde sehe ich hier wieder eine Umschichtung von unten nach Oben… die Besserverdiener können sich sowas leisten und zahlen womöglich weniger.
    Der Normalo und Arme zahlt nun fast das Doppelte für Sprit als letztes Jahr… wo der Staat natürlich ordentlich mit verdient…

  2. Re: Können E-Auto mittlerweile 800km fahren?

    Autor: Sarcas Mus 15.01.22 - 23:01

    Wer etwas will, sucht Lösungen, wer etwas nicht will, sucht Probleme.
    Alle deine Fragen zielen nur darauf ab, vermeintlich unlösbare Problem zu suchen, um deinen Unwillen zu rechtfertigen, irgendwas in deinem Leben auf die Zukunft auszurichten.
    Stillstand ist dein Wunsch......

  3. Re: Können E-Auto mittlerweile 800km fahren?

    Autor: smonkey 15.01.22 - 23:01

    Klar, weil es ja die alltägliche Anforderung an alle Autos ist 800 km am Stück fahren zu können - ohne Pause (!). Lest ihr eigentlich selbst was ihr da schreibt? Schon mal was von Klimawandel, Treibhausgasen und co. gehört?

  4. Re: Können E-Auto mittlerweile 800km fahren?

    Autor: trkiller 15.01.22 - 23:05

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar, weil es ja die alltägliche Anforderung an alle Autos ist 800 km am
    > Stück fahren zu können - ohne Pause (!). Lest ihr eigentlich selbst was ihr
    > da schreibt? Schon mal was von Klimawandel, Treibhausgasen und co. gehört?

    Nicht jeden Tag, allerdings alle 14 Tage mal 400Km und das nicht in Schleichtempo. Und in der Urlaub Saison fahre ich ins Zielland 1400 Km durch und stop nur für wc und Tanken. Dann geht's mit weiteren 1000Km weiter.
    Die 1000Km muss es hinbekommen bei 130Km/h Durchschnitt. Davor rentiert sich das nicht für mich. Apropo, ich habe mir einen Mustang GT bestellt und ersetze es gegen meinen Golf 7 2.0tdi.

  5. Re: Können E-Auto mittlerweile 800km fahren?

    Autor: smonkey 15.01.22 - 23:07

    trkiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Apropo, ich habe mir einen Mustang GT bestellt und
    > ersetze es gegen meinen Golf 7 2.0tdi.

    Interessiert kein Mensch!

  6. Re: Können E-Auto mittlerweile 800km fahren?

    Autor: FutureEnergy 15.01.22 - 23:34

    trkiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > smonkey schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Klar, weil es ja die alltägliche Anforderung an alle Autos ist 800 km am
    > > Stück fahren zu können - ohne Pause (!). Lest ihr eigentlich selbst was
    > ihr
    > > da schreibt? Schon mal was von Klimawandel, Treibhausgasen und co.
    > gehört?
    >
    > Nicht jeden Tag, allerdings alle 14 Tage mal 400Km und das nicht in
    > Schleichtempo. Und in der Urlaub Saison fahre ich ins Zielland 1400 Km
    > durch und stop nur für wc und Tanken. Dann geht's mit weiteren 1000Km
    > weiter.

    Klingt etwas irre, aber besser als Fliegen (solange Du nicht alleine drin sitzt).

    > Die 1000Km muss es hinbekommen bei 130Km/h Durchschnitt. Davor rentiert
    > sich das nicht für mich. Apropo, ich habe mir einen Mustang GT bestellt und
    > ersetze es gegen meinen Golf 7 2.0tdi.

    Bitte auch den Preis für den Sprit einkalkulieren. Der wird demnächst - zu Recht - richtig teuer.

  7. Re: Können E-Auto mittlerweile 800km fahren?

    Autor: trkiller 16.01.22 - 01:25

    FutureEnergy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > trkiller schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > smonkey schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Klar, weil es ja die alltägliche Anforderung an alle Autos ist 800 km
    > am
    > > > Stück fahren zu können - ohne Pause (!). Lest ihr eigentlich selbst
    > was
    > > ihr
    > > > da schreibt? Schon mal was von Klimawandel, Treibhausgasen und co.
    > > gehört?
    > >
    > > Nicht jeden Tag, allerdings alle 14 Tage mal 400Km und das nicht in
    > > Schleichtempo. Und in der Urlaub Saison fahre ich ins Zielland 1400 Km
    > > durch und stop nur für wc und Tanken. Dann geht's mit weiteren 1000Km
    > > weiter.
    >
    > Klingt etwas irre, aber besser als Fliegen (solange Du nicht alleine drin
    > sitzt).
    >
    > > Die 1000Km muss es hinbekommen bei 130Km/h Durchschnitt. Davor rentiert
    > > sich das nicht für mich. Apropo, ich habe mir einen Mustang GT bestellt
    > und
    > > ersetze es gegen meinen Golf 7 2.0tdi.
    >
    > Bitte auch den Preis für den Sprit einkalkulieren. Der wird demnächst - zu
    > Recht - richtig teuer.

    Das ist mir relativ egal. Dafür arbeite ich 15-16 Stunden am Tag, da darf es dann auch etwas mehr kosten.

    Naja fliegen ist teurer als fahren egal ob eine Person oder mehrere. Wir sind zu zweit, 1000¤ Flug vs 500¤ Sprit. Da ich am Ziel auch ein Auto brauche, spare ich mir den.

  8. Re: Können E-Auto mittlerweile 800km fahren?

    Autor: prosumer 16.01.22 - 01:51

    Smile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Können e-Autos mittlerweile 800km am Stück fahren?
    > Kann ich innerhalb von 5-10 Minuten komplett Nachtanken?
    >
    > Was mache ich, als Mieter in einem Wohnhaus ohne Stromanschluss fürs Auto??
    >
    > Bezahle ich mich dann blöd, weil ich keine Photovoltaik Anlage auf dem Haus
    > habe?
    >
    > Ist der aktuell stark steigende Strompreis bereits die erste
    > „Abzocke“ weil viele Hausbesitzer ihr Auto zuhause tanken
    > können?
    >
    > Wie soll ich mir als normal sterblicher so ein Auto leisten?
    > Also im Grunde sehe ich hier wieder eine Umschichtung von unten nach
    > Oben… die Besserverdiener können sich sowas leisten und zahlen
    > womöglich weniger.
    > Der Normalo und Arme zahlt nun fast das Doppelte für Sprit als letztes
    > Jahr… wo der Staat natürlich ordentlich mit verdient…


    Alles nachvollziehbar. Selbst wenn es nicht 800km am Stück sind, wenn man in 5min volltanken kann, ist es viel bequemer, als ungewohnt lange Ladezeiten zu haben.

    Das alles beschreibt nicht den Willen stehen zu bleiben, sondern spiegelt die Realität wider. Ein eAuto ist in allen Belangen ein Downgrade im Sinne des Luxus, den man bisher gewohnt war, mit dem einzigen Vorteil, dass sie als umweltfreundlicher angesehen werden und zugegebenermaßen der elektrische Fahrspaß mit Freude an einer neuen Technologie mitschwingt.

    - Ladesäule suchen
    - Ladepreise
    - Ladezeit
    - Kaufpreis
    - Reichweite
    Alles Nachteile für viele Lebenssituationen.

    Selbst wenn man persönlich den Verbrenner abschaffen und auf e umsatteln will; wenn es die Anforderungen, die man seit Jahrzehnten gewohnt ist in mehreren Bereichen nicht erfüllt, kann man entweder ganz nachhaltig sein und sein Auto abschaffen, oder man kann es sich leisten. Deshalb werden auch weiterhin viele bei einen Verbrenner bleiben, die auf ein Auto angewiesen sind.

  9. Re: Können E-Auto mittlerweile 800km fahren?

    Autor: tistis 16.01.22 - 01:53

    Bezos allein könnte knapp 4 Millionen Leuten ein Elektroauto kaufen (ganz fix seinen net worth durch 50.000 geteilt). Ich kann mir nicht mal ein Halbes leisten.
    Mit Billy und Elon verdreifache die Zahl nochmal.
    Ja klar, man weiß immer am besten was man mit dem Geld anderer Leute anstellen würde, aber deine Aussage klingt nach "Du bist arm? Verdiene mehr Geld!" Immer weniger Leuten gehört immer mehr.

  10. Re: Können E-Auto mittlerweile 800km fahren?

    Autor: Postal 16.01.22 - 06:40

    16 Stunden arbeiten und dann mit 130 Durchschnitt (!) Rasen ohne Pause? Warum?

  11. Re: Können E-Auto mittlerweile 800km fahren?

    Autor: FutureEnergy 16.01.22 - 08:19

    prosumer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Smile schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Können e-Autos mittlerweile 800km am Stück fahren?
    > > Kann ich innerhalb von 5-10 Minuten komplett Nachtanken?
    > >
    > > Was mache ich, als Mieter in einem Wohnhaus ohne Stromanschluss fürs
    > Auto??
    > >
    > >
    > > Bezahle ich mich dann blöd, weil ich keine Photovoltaik Anlage auf dem
    > Haus
    > > habe?
    > >
    > > Ist der aktuell stark steigende Strompreis bereits die erste
    > > „Abzocke“ weil viele Hausbesitzer ihr Auto zuhause tanken
    > > können?
    > >
    > > Wie soll ich mir als normal sterblicher so ein Auto leisten?
    > > Also im Grunde sehe ich hier wieder eine Umschichtung von unten nach
    > > Oben… die Besserverdiener können sich sowas leisten und zahlen
    > > womöglich weniger.
    > > Der Normalo und Arme zahlt nun fast das Doppelte für Sprit als letztes
    > > Jahr… wo der Staat natürlich ordentlich mit verdient…
    >
    > Alles nachvollziehbar. Selbst wenn es nicht 800km am Stück sind, wenn man
    > in 5min volltanken kann, ist es viel bequemer, als ungewohnt lange
    > Ladezeiten zu haben.
    >
    > Das alles beschreibt nicht den Willen stehen zu bleiben, sondern spiegelt
    > die Realität wider. Ein eAuto ist in allen Belangen ein Downgrade im Sinne
    > des Luxus, den man bisher gewohnt war, mit dem einzigen Vorteil, dass sie
    > als umweltfreundlicher angesehen werden und zugegebenermaßen der
    > elektrische Fahrspaß mit Freude an einer neuen Technologie mitschwingt.
    >
    > - Ladesäule suchen
    > - Ladepreise
    > - Ladezeit
    > - Kaufpreis
    > - Reichweite
    > Alles Nachteile für viele Lebenssituationen.
    >
    > Selbst wenn man persönlich den Verbrenner abschaffen und auf e umsatteln
    > will; wenn es die Anforderungen, die man seit Jahrzehnten gewohnt ist in
    > mehreren Bereichen nicht erfüllt, kann man entweder ganz nachhaltig sein
    > und sein Auto abschaffen, oder man kann es sich leisten. Deshalb werden
    > auch weiterhin viele bei einen Verbrenner bleiben, die auf ein Auto
    > angewiesen sind.

    Die Politik wird Wege finden (müssen), dass genau das nicht passiert: Der Unterhalt des Verbrenners wird deshalb viel teurer werden und eAutos werden, den aktuellen Entwicklungen folgend, immer "bequemer" werden.

    Die unverbesserlichen Verbrenner- Verfechter, denen das "bequem" nicht reicht, die werden demnächst "spazieren" gehen und radikal wählen. Allein, weil sie dagegen sind und "Recht" haben wollen.

    Was die Welt jetzt braucht, sind VIELE Menschen, die bereit sind Veränderungen zu diskutieren und dann zu akzeptieren. Und dann müssen diese Menschen es noch dulden, dass die Ewiggestrigen Ihnen und an Ende sich selbst, das Leben zur Hölle machen. Durch Spazieren, rechts Wählen und Aufhetzen.

    Hoffen wir, dass die Intelligenten sich gehen die Ewiggestrigen durchsetzen...

  12. Re: Können E-Auto mittlerweile 800km fahren?

    Autor: Niaxa 16.01.22 - 08:45

    Also auch wenn die E Fans gerne rumfrotzeln. Verbrenner fahren wird nicht wirklich teuer in nächster Zeit. Auch tanken nicht. Wir hatten beim Tanken jetzt mal ne Spitze von 2¤ und alle sind nervös geworden und der Druck auf die Regierung ist immens gestiegen. Da wird gar nix teurer. Wir sind wirtschaftlich darauf angewiesen, dass unsere Arbeiter und Arbeiterinnen, sich das Autofahren leisten können.

    E wird irgendwann günstiger und bis dahin, wird es weiter Verbrenner geben. Dazu müssen aber erst mal ganz andere Probleme mit Stromversorgung gelöst werden. Aber auch die Regierung weiß, dass man diesen Peak abwarten muss.

    Ob E überhaupt die tolle Lösung ist, wird sich zeigen. Die Klimabilanz ist bescheiden egal wie schön man sich das redet. Die Reichweiten sind so bescheiden bei den meisten, dass ich ununterbrochen an mein Auto denken muss, als wäre es Lebensmittepunkt und nicht nur Gebrauchsgegensand. Und E Fans brauchst das nicht erklären, die kapieren nicht was mit 800KM gemeint ist. Die sehen immer nur 1 Strecke xD. Wie schwer kann es sein zu verstehen, dass viele und wenn mich fragst, schätze ich sogar die meisten, einfach nur alle 2 Wochen ans Tanken denken möchten. So wie beim Verbrenner auch. Ich habe 40KM einfach zur Arbeit. Ich habe null Lust, mir dort dann noch einen seltenen E Parkplatz zu suchen und wenn ich heimkomme, möchte ich auch nicht immer daran denken müssen ob ich die scheiß Karre angesteckt habe. Das kotzt mich schon jeden Abend beim Handy an.

    PV kannst aber als Argument vergessen, die lädt dir dein Auto auch nicht voll, wenn keinen Solarpark mit dementsprechenden Speicher hast. Bei meinen 10kwp und 10er Speicher, kannst e laden knicken. Paar KM gehen ja, rest kommt ganz normal vom Versorger für teuer Geld.

    Ich fahre jetzt noch 10 Jahre nen Verbrenner und einen EQA. Hoffentlich gibt es danach gescheite E Autos, oder man ist von dem Schmarren weg und hat was besseres. Git finde ich E schon, nur eben nicht der Heilige Gral und bei weitem noch nicht ausentwickelt.

  13. verbales Greenwashing kann wirklich jeder

    Autor: jo-1 16.01.22 - 08:49

    Sarcas Mus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer etwas will, sucht Lösungen, wer etwas nicht will, sucht Probleme.


    Ich will Achtzylinder und hab auch schon einen im Blick - suche nach steuerlicher Absetzbarkeit meiner privaten Interessen und auch hier hab ich schon eine Firma gegründet, die das ermöglichen wird


    > Alle deine Fragen zielen nur darauf ab, vermeintlich unlösbare Problem zu
    > suchen, um deinen Unwillen zu rechtfertigen, irgendwas in deinem Leben auf
    > die Zukunft auszurichten.

    Ich denke eher, dass es anders ist - manche haben an BEVs Freude und den gönnen ich ihnen von ganzem Herzen. Manche haben eben an Verbrennern Spaß. Der Häuslebauer mit der Photovoltaikanlage und zwei Kindern und einen Pool ist absolut gesehen der grössere Umweltverschmutzer - mit verbalem Greenwashing wird das auch nicht besser.
    Die Energie, die in den Nullzustand fliest, ohne, dass ein Kilometer gefahren wurde reicht bei mir zwei bis drei Leben, denn für mich werden diese Dinge erst gar nicht gebaut ;-)

    > Stillstand ist dein Wunsch......

    Nope - Freude am Fahren und das ist legitim - genauso wie Dein potenzieller Wunsch nach Haus, Frau und Kinder mit grossen eSUVs

    Es sollte in einer liberalen und möglichst freien Gesellschaft Platz für unterschiedliche Lebensentwürfe geben. Daran kann ich nichts verwerfileches oder engstirniges erkennen.
    Wenn man natürlich zu faschistoiden Zuständen kommt wo nur noch eine Meinung per Edikt als richtig gesetzt wird haben wir eine andre Gesellschaft. In der wird es sicher auch noch andere mutwillige Einschränkungen geben. Zum Glück stimmen wir gemeinsam immer wieder darüber ab was wir uns für die Zukunft wünschen.

    Ich bin mir da sehr sicher, dass nach ein zwei Wahlperioden wieder andere Entwürfe kommen können. Am Ende des Tages hat es nie lange gedauert mit einseitigem Goutieren - weil die Menschen merken, dass im Kielwasser vermeintlich toller Utopien manche eben gleicher werden als gleich.

    Schwer vorstellbar, dass es jetzt anders kommt. Ist eben ein einseites Forum und eine einseitige Berichterstattung und das ist bei machen Redakteuren besonders ausgeprägt. Ist o.k. so - nicht alle realisieren Umweltschutz gleich - der Verzicht auf Hof, Kinder, Photovoltaikanlage und eSUVs ist keinesfalls umweltschädlich - ganz im Gegenteil.

    Fahr Busse und Bahn - die ist schon heute der bessere Weg - die Spaßkilometer im netten Verbrenner sind vergleichsweise harmlos gemessen an Lebensführungen vieler.

    Einfach mal bei sich selber die Analyse machen wo das verdiente Geld hin geht - wer mehr hat belastet i.d.R: die Umwelt mehr. Kenne keine einzige Ausnahme von dieser Grundregel - man betreibt dann eben verbales Greenwashing und hält andern vor, dass sie keine Greenwashing Lösungen suchen.

    Meine Lösungsansatz ist offen für viele Ideen und die suche ich - ehrlich gesagt freue ich mich über steigende Energiepreise - dann werden die Autobahn wieder leer - hab's mal Durchgerechnet - bei rund 100 k EUR für ein schickes Auto spielen die variablen Kosten pro Kilometer fast keine Rolle mehr. Egal ob der Spottpreis jetzt ¤ 1,5 oder gar ¤ 3,2 ist - beides sit gemessen an den Einstandkosten vernachlässigter - vor allem wenn man 50 % von diesen Kosten auf die Allgemeinheit abwählen kann.

    Bin gespannt wan die Dachsteuer für Photovoltaik Anlagen kommen wird - tiefer als 1,5 m darf man auch heut schon nicht nach Rohstoffen buddeln obgleich einem das Grundstück gehört - wenn es genügend machen wird es hier Regeln geben müssen - das wird ein Spaß :-)

  14. Re: Können E-Auto mittlerweile 800km fahren?

    Autor: FutureEnergy 16.01.22 - 09:00

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also auch wenn die E Fans gerne rumfrotzeln. Verbrenner fahren wird nicht
    > wirklich teuer in nächster Zeit. Auch tanken nicht. Wir hatten beim Tanken
    > jetzt mal ne Spitze von 2¤ und alle sind nervös geworden und der Druck auf
    > die Regierung ist immens gestiegen. Da wird gar nix teurer. Wir sind
    > wirtschaftlich darauf angewiesen, dass unsere Arbeiter und Arbeiterinnen,
    > sich das Autofahren leisten können.
    >
    > E wird irgendwann günstiger und bis dahin, wird es weiter Verbrenner geben.
    > Dazu müssen aber erst mal ganz andere Probleme mit Stromversorgung gelöst
    > werden. Aber auch die Regierung weiß, dass man diesen Peak abwarten muss.
    >
    > Ob E überhaupt die tolle Lösung ist, wird sich zeigen. Die Klimabilanz ist
    > bescheiden egal wie schön man sich das redet. Die Reichweiten sind so
    > bescheiden bei den meisten, dass ich ununterbrochen an mein Auto denken
    > muss, als wäre es Lebensmittepunkt und nicht nur Gebrauchsgegensand. Und E
    > Fans brauchst das nicht erklären, die kapieren nicht was mit 800KM gemeint
    > ist. Die sehen immer nur 1 Strecke xD.

    Ist es nicht am Ende eine Strecke? Oder fährt Du immer 800km am Stück?
    Und warum sollen aus den seltenen Ladesäulen nicht viel mehr werden? Da tut sich doch viel? Ist es so schwer an Lösungen mitzudenken, sich einzubringen und mitzuarbeiten?!?

    Zur Bequemlichkeit: ich empfehle den Kinderfilm Wall-E. Genau auf dem Weg sind wir gerade.
    Hauptsache mit dem Verbrenner zum Fitness Studio und 5x die Woche argentinische Rind. "Das habe ich mir verdient!!! Ich gehe hart arbeiten! Das ist unser Land!!" . Jo... ich wünsche mir, dass Dein Arbeitgeber Dich mal 6 Monate mach Somalia versetzt. Danach ist es Dir egal ob 800km oder 1 Strecke. Deine Probleme möchte ich haben...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.01.22 09:03 durch FutureEnergy.

  15. Re: verbales Greenwashing kann wirklich jeder

    Autor: Niaxa 16.01.22 - 09:02

    PV hast jetzt schon die Arschkarte. Einspeisevergütung bekommst 6 bis 7 Cent und zahlst darauf noch Umsatzsteuer (oder eben EKS, aber im Normalfall will man ja die MWSt. zurück von der Anlage). Sprich, wenn du einspeist 6 Cent Gewinn, wenn du beziehst vom Versorger zahlst aber 31 Cent. Unfassbar fair hehe. Und jetzt kommts... wenn du statt einzuspeisen, deinen erzeugten Strom selbst verbrauchst, zahlst wieder Umsatzsteuer xD. Den du machst ja Gewinn mit der Anlage xD. Unfassbar aber war. Und dann brauchst noch nen Steuerberater, der dir das Ausrechnet, was jetzt mehr Sinn macht und wann eher wieder zum Kleinunternehmer switchen sollst. Bei dem ganzen Aufwand, braucht man sich nicht wundern, dass nicht jeder Bock quf ne PV hat. Sie lohnt sich zwar dennoch... aber bei weitem nicht so, wie es einige erwarten.

  16. Re: Können E-Auto mittlerweile 800km fahren?

    Autor: FutureEnergy 16.01.22 - 09:06

    trkiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Das ist mir relativ egal. Dafür arbeite ich 15-16 Stunden am Tag, da darf
    > es dann auch etwas mehr kosten.
    >
    > Naja fliegen ist teurer als fahren egal ob eine Person oder mehrere. Wir
    > sind zu zweit, 1000¤ Flug vs 500¤ Sprit. Da ich am Ziel auch ein Auto
    > brauche, spare ich mir den.

    15-16h und sich dann keine 500¤ leisten, können, für die Autobahn Tortur?!? Du machst was falsch. Ich würde wegen Klimawandel nicht fliegen. Aber dann auch keine 2600km (!?!) In den Urlaub fahren.

  17. Re: Können E-Auto mittlerweile 800km fahren?

    Autor: Bendix 16.01.22 - 09:13

    Es ist erschreckend welche inhaltlichen Diskrepanzen es hier gibt und mit welcher Arroganz beide Seiten ihre Meinung vortragen.

    Als ob nur das ein oder nur das andere Extrem richtig wäre.

    Natürlich kann es in diesem Umfang mit Verbrennern nicht weitergehen. Richtig ist aber auch, dass für viele Anwendungsfälle das E-Auto (derzeit) noch keine praktikable Lösung ist.

    1.300 km dauern schon lange genug, wenn da dann noch Kinder oder andere Aspekte hinzukommen, kann man auf die 13 Stunden Fahrzeit nicht noch mal eben 3-4 Stunden on top rechnen.

  18. Re: Können E-Auto mittlerweile 800km fahren?

    Autor: Niaxa 16.01.22 - 09:16

    Na dann nimm mal ne Schaufel und Buddel. Mein Job ist ein anderer, der auch getan werden sollte. Ich überlasse es also den Leuten, die qualifiziert sind und deren Aufgabe es ist, hier Lösungen zu finden.

    Nein es ist nicht eine Strecke. Es ist eine Reichweite und bei dieser ist es völlig verständlich, dass die Leute mit dem Kopf schütteln, bei einigen Autos. 500 bis 800km Reichweite, ist für mich ein Muss. Alles andere ist mir zu stressig. Wie gesagt habe ich andere Lebensinhalte und keinen Bock alle 5 Minuten an mein kack Auto zu denken.

    Infrastrukturtechnisch tut sich so gut wie nix in Relation zu dem was sich tun müsste, damit wir ALLE auf E umsteigen können. Und wir sind noch nicht mal bei schwer zugänglicher Infrastruktur. Wir sind noch da, wo man problemlos Ladestellen schaffen kann und nicht mal das geht voran.

    Und ja ich kenne kein Gesetz, das es mir verbietet Rind zu essen. Schon gar kein moralisches oder naturgegebenes. Wenn ich Hunger habe, esse ich. So hat es die Natur programmiert. Wir haben eben kein Platz für 12 Miliarden Menschen auf der Erde. Klar werden dann irgendwann die Res so knapp, daß keiner mehr leben kann. Bis dahin genieße ich weiter. Was du davon hältst ist mir egal.

    Wo ich mich einbringen kann, da mache ichs. Ich habe jetzt dann einen Eler, eine PV auf dem Dach, eine Wärmepumpe und Gas kommt nur an Eis kalten Wintertagen zum Einsatz, eine Solarthemie zur Brauchwassererwärmung und ich bin jetzt auch sonst kein großartig verschwenderischer Mensch. Moralisch gibt's bei mir halt nix zu gewinnen. Die einzigst moralische Antwort die ich rechnerisch nachvollziehen kann, ist die Thanos Lösung. Alles andere bremst nur marginal das Unvermeidbare aus.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.01.22 09:20 durch Niaxa.

  19. Re: verbales Greenwashing kann wirklich jeder

    Autor: FutureEnergy 16.01.22 - 09:39

    .



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.01.22 09:41 durch FutureEnergy.

  20. Re: verbales Greenwashing kann wirklich jeder

    Autor: FutureEnergy 16.01.22 - 09:40

    jo-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich will Achtzylinder und hab auch schon einen im Blick - suche nach
    > steuerlicher Absetzbarkeit meiner privaten Interessen und auch hier hab ich
    > schon eine Firma gegründet, die das ermöglichen wird
    >
    > > Alle deine Fragen zielen nur darauf ab, vermeintlich unlösbare Problem
    > zu
    > > suchen, um deinen Unwillen zu rechtfertigen, irgendwas in deinem Leben
    > auf
    > > die Zukunft auszurichten.
    >
    > Ich denke eher, dass es anders ist - manche haben an BEVs Freude und den
    > gönnen ich ihnen von ganzem Herzen. Manche haben eben an Verbrennern Spaß.
    > Der Häuslebauer mit der Photovoltaikanlage und zwei Kindern und einen Pool
    > ist absolut gesehen der grössere Umweltverschmutzer - mit verbalem
    > Greenwashing wird das auch nicht besser.
    > Die Energie, die in den Nullzustand fliest, ohne, dass ein Kilometer
    > gefahren wurde reicht bei mir zwei bis drei Leben, denn für mich werden
    > diese Dinge erst gar nicht gebaut ;-)
    >
    > > Stillstand ist dein Wunsch......
    >
    > Nope - Freude am Fahren und das ist legitim - genauso wie Dein potenzieller
    > Wunsch nach Haus, Frau und Kinder mit grossen eSUVs
    >
    > Es sollte in einer liberalen und möglichst freien Gesellschaft Platz für
    > unterschiedliche Lebensentwürfe geben. Daran kann ich nichts verwerfileches
    > oder engstirniges erkennen.
    > Wenn man natürlich zu faschistoiden Zuständen kommt wo nur noch eine
    > Meinung per Edikt als richtig gesetzt wird haben wir eine andre
    > Gesellschaft. In der wird es sicher auch noch andere mutwillige
    > Einschränkungen geben. Zum Glück stimmen wir gemeinsam immer wieder darüber
    > ab was wir uns für die Zukunft wünschen.
    >
    > Ich bin mir da sehr sicher, dass nach ein zwei Wahlperioden wieder andere
    > Entwürfe kommen können. Am Ende des Tages hat es nie lange gedauert mit
    > einseitigem Goutieren - weil die Menschen merken, dass im Kielwasser
    > vermeintlich toller Utopien manche eben gleicher werden als gleich.
    >
    > Schwer vorstellbar, dass es jetzt anders kommt. Ist eben ein einseites
    > Forum und eine einseitige Berichterstattung und das ist bei machen
    > Redakteuren besonders ausgeprägt. Ist o.k. so - nicht alle realisieren
    > Umweltschutz gleich - der Verzicht auf Hof, Kinder, Photovoltaikanlage und
    > eSUVs ist keinesfalls umweltschädlich - ganz im Gegenteil.
    >
    > Fahr Busse und Bahn - die ist schon heute der bessere Weg - die
    > Spaßkilometer im netten Verbrenner sind vergleichsweise harmlos gemessen an
    > Lebensführungen vieler.
    >
    > Einfach mal bei sich selber die Analyse machen wo das verdiente Geld hin
    > geht - wer mehr hat belastet i.d.R: die Umwelt mehr. Kenne keine einzige
    > Ausnahme von dieser Grundregel - man betreibt dann eben verbales
    > Greenwashing und hält andern vor, dass sie keine Greenwashing Lösungen
    > suchen.
    >
    > Meine Lösungsansatz ist offen für viele Ideen und die suche ich - ehrlich
    > gesagt freue ich mich über steigende Energiepreise - dann werden die
    > Autobahn wieder leer - hab's mal Durchgerechnet - bei rund 100 k EUR für
    > ein schickes Auto spielen die variablen Kosten pro Kilometer fast keine
    > Rolle mehr. Egal ob der Spottpreis jetzt ¤ 1,5 oder gar ¤ 3,2 ist - beides
    > sit gemessen an den Einstandkosten vernachlässigter - vor allem wenn man 50
    > % von diesen Kosten auf die Allgemeinheit abwählen kann.
    >
    > Bin gespannt wan die Dachsteuer für Photovoltaik Anlagen kommen wird -
    > tiefer als 1,5 m darf man auch heut schon nicht nach Rohstoffen buddeln
    > obgleich einem das Grundstück gehört - wenn es genügend machen wird es hier
    > Regeln geben müssen - das wird ein Spaß :-)

    Nur zwei Kommentare zu Deinem neoliberalen Geblubber: Deine Freiheit hört da auf, wo die der anderen anfängt. Da der Gesamtspielraum der Menschheit abnimmt, nimmt auch Deiner ab. Akzeptier das, oder Du bist bei Punkt zwei:
    Zum Faschistoiden: komischerweise schreien das immer die, die jede Veränderung ablehnen, meist weil sie das aktuelle System maximal schröpfen, und, wenn die unabwendbar Veränderung doch kommt, faschistisch wählen.

    Viel Spaß mit Deinem 8 Zylinder!

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