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Verbrennerverbot 2030

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  1. Re: Verbrennerverbot 2030

    Autor: plutoniumsulfat 19.01.22 - 20:22

    flasherle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die wären? welche alternativen sollen das sein? 10 minütige Öffis überall
    > in alle Richtungen, ohne Zwischenhalte, damit man keine Mehrzeit braucht,
    > für umsonst?

    Gar nicht mehr so weit fahren müssen oder wirklich effiziente Fahrzeuge.

    Aber das sind jetzt nur zwei Punkte, die mir spontan einfallen. Man muss sich nur mal auf den Gedanken einlassen. Mit "aber ohne meine 200ps-karre komme ich nicht mehr zur 200km entfernt liegenden arbeitsstelle!11" wird das natürlich nichts. Aber auch das regelt dann der Markt.

  2. Re: Verbrennerverbot 2030

    Autor: Mandri 19.01.22 - 20:32

    Ich habe den Eindruck, es gibt hier Leute die denken: "wenn die Bedingungen nicht so sind wie ich mir das wünsche, dann mache ich einfach weiter wie bisher".

    Ich fürchte, so wird das Spiel nicht laufen. Ich denke vielmehr, viele Leute werden ihre Lebensumstände massiv ändern müssen. Sie werden entweder ihren Arbeitsplatz wechseln oder ihn nach Hause holen müssen oder zu ihrer Arbeitsstelle ziehen.

    Jedenfalls halte ich das unveränderte Weiternutzen von Verbrennern für nicht zukunftsfähig. Dem Zulassungsverbot wird wohl bald ein Nutzungsverbot folgen.

  3. Re: Verbrennerverbot 2030

    Autor: Lachser 20.01.22 - 00:23

    Das Ganze ist leider viel komplexer. Den Arbeitsplatz wechseln ist nicht so einfach.
    Die Welt ist globaler geworden, in jeder Hinsicht. Früher arbeitete man im Dorf oder Nachbardorf, hatte seine Freunde im Dorf, ging mit dem Fahrrad zur Arbeit. Maximal für einen Urlaub ging man mal ein weiteres Stück weg.
    Heute wird auch seitens Staat verlangt dass man eine Arbeitsstelle annimmt, die je 1 Stunde Fahrtzeit benötigt (Auto oder auch ÖV). Freunde über das ganze Land Verteilt ist kein Problem und mal eben 200 Km fahren um jemand zu besuchen wird auch gemacht, zusätzlich einen Wochenend-Trip in einem anderen Land etc.

    Dazu kommt dass grössere Firmen immer mehr kleinere Standorte reduzieren und lieber einen grossen Standort haben, meist in Grossstädten. Das führt dazu, dass Arbeitsplätze vom Land in die Stadt wandern. Da aber das Wohnangebot in der Stadt ohnehin schon zu knapp ist, ziehen die Leute aufs umliegende Land und es wird in die Stadt gependelt. Das führt zu höheren Landpreisen in Stadtnähe und zu Wohnknappheit, wobei sich dann die Menschen etwas weiter aussen eine Zuhause suchen und noch etwas weiter pendeln müssen.

    Die Mobilität ist gestiegen, was aber leider nicht nur Vorteile hat.

    Ich persönlich wäre dafür, Unternehmen die Arbeitsplätze vom Land in die Stadt verlagern steuerlich zu bestrafen, um dafür zumindest das ÖV-Angebot verbessern zu können und eine Lenkung zu erzielen.

    Ironischerweise ist es auch gerade die linke Politik, die das Weltenbürgertum feiert und fördert (z.b. Personenfreizügigkeit, Zugang zu Arbeitsmärkte und Hochschulen in allen Ländern etc).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.22 00:23 durch Lachser.

  4. Re: Verbrennerverbot 2030

    Autor: Mandri 20.01.22 - 09:21

    Damit, dass es nicht einfach ist, stimme ich völlig überein.
    Dennoch wird eine Neubewertung der Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsplatz - so schwierig das im Einzelfall sein mag - noch zu den harmloseren Umwälzungen gehören. (Befürchte ich zumindest.)

  5. Re: Verbrennerverbot 2030

    Autor: plutoniumsulfat 21.01.22 - 19:26

    Mobilität wird schlicht so teuer werden, dass sich alle diese Lösungen von selbst entwickeln werden. Firmen werden wieder mehr Standort an viel mehr Orten aufmachen müssen. Der Wochenendflug nach NY wird so teuer, dass ihn sich niemand mehr leisten kann. Und man wird keine Arbeitsplätze 100 km weit entfernt angehen, weil das Gehalt dann nicht mehr den Fahrtweg deckt.

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