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Verbrennerverbot 2030

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  1. Verbrennerverbot 2030

    Autor: Lachser 15.01.22 - 19:56

    Ich amüsiere mich immer ab dem glaskugelischen "ab 2030 ist es verboten".
    Es ist ein Plan, aber nicht im Stein gemeisselt. Es wird kommen, aber schon 2030? Das sind nur 8 Jahre.
    Stand heute haben viele Mieter einfach keine Lademöglichkeit zuhause. In 8 Jahren kann sich viel ändern, es kann aber auch einfach nur stark besser werden. Aber das wäre dann immer noch zu wenig für ein komplettes Verbot.
    Wenn ich jetzt raten müsste, würde ich sagen eher 2040 als 2030.
    PS: ja die Politik kann sich natürlich darab festklammern. Aber wenn ein grosser Teil der Bevölkerung ihre Mobilität verlieren würden, würde bestimmt keiner hinstehen und sagen: doch das ziehen wir nun durch.

  2. Re: Verbrennerverbot 2030

    Autor: Mandri 15.01.22 - 23:22

    So lange es Wahlen gibt, wird es spannend welcher Teil der Bevölkerung der größere ist.

  3. Re: Verbrennerverbot 2030

    Autor: plutoniumsulfat 15.01.22 - 23:31

    Interessant wird es dann so ab 2050, wenn dann der Liter 5 Euro kostet und dann günstiger ist als ein Laib Brot.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.01.22 23:31 durch plutoniumsulfat.

  4. Re: Verbrennerverbot 2030

    Autor: Hauke 16.01.22 - 00:12

    Ich finde diesen Artikel lustig:
    > CSU-Generalsekretär Söder fordert Verbot von Autos mit Verbrennungsmotoren ab 2020
    https://www.spiegel.de/spiegel/vorab/a-469671.html

    Ich glaube, dass die Nachfrage nach neuen Verbrenner in 2030 nicht mehr so hoch sein wird und ein Verbot irrelevant ist. Die "alten" Autos gibt es dann immer noch und die können auch weiter fahren. Es kann passieren, dass es mehr Einschränkungen für Verbrenner gibt. Einige Städte könnten sie in den Innenstädten aufgrund des Lärms und der Abgase verbieten. Es wird weniger Tankstellen geben, weil es weniger Nachfrage nach Benzin gibt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.01.22 00:13 durch Hauke.

  5. Re: Verbrennerverbot 2030

    Autor: Lachser 16.01.22 - 10:13

    Ich denke genau so wird es rauskommen. LKW, Baustellenfahrzeuge etc werden eventuell noch länger auf Diesel angewiesen sein, daher wird einfach das Angebot zurück gehen und alles regelt sich von selbst (natürlich mit Lenkungseingriffe der Politik wie Subventionen oder Abgaben, aber ohne Verbot).

  6. Re: Verbrennerverbot 2030

    Autor: plutoniumsulfat 16.01.22 - 13:32

    Wäre schön, wenn die Lenkungseingriffe dann auch mal kommen. Aktuell wird Automobilverkehr massiv subventioniert.

  7. Re: Verbrennerverbot 2030

    Autor: jonasz 16.01.22 - 17:11

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre schön, wenn die Lenkungseingriffe dann auch mal kommen. Aktuell wird
    > Automobilverkehr massiv subventioniert.

    Wie? Die Mineralölsteuer macht in vielen Staaten die Hälfte des Preises aus und die CO2 Steuer auf Fahrzeuge ist etwa ein Drittel des Preises. In den USA sind deswegen Pauschal Mittel-Oberklasse Fahrzeuge 10-20.000 USD billiger, im Verhältnis zu der EU kann man drüben ein Auto kaufen und gleich mal 5000-6000 Gallonen Treibstoff shoppen gehen, um auf den selben Preis der hier vorherrscht zu kommen, wobei in den USA 2.6 USD teils die Gallone kostet (3l). Keine Ahnung, aber bei mir im Aldi Swiss kostet das San Benedetto Mineralwasser mehr, als wie bei den Amis der geförderte Treibstoff an der Zapfsäule.

  8. Re: Verbrennerverbot 2030

    Autor: plutoniumsulfat 16.01.22 - 18:30

    jonasz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > plutoniumsulfat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wäre schön, wenn die Lenkungseingriffe dann auch mal kommen. Aktuell
    > wird
    > > Automobilverkehr massiv subventioniert.
    >
    > Wie? Die Mineralölsteuer macht in vielen Staaten

    Ich unterbreche deinen Rant nur ungern, aber es geht um Deutschland und auch hier hast du vielleicht die Pendlerpauschale , "Umweltprämien", Dienstwagenprivileg und weitere komplett vergessen.

    Würde man Umweltkosten einpreisen, könnte sich niemand mehr Benzin leisten.

  9. Re: Verbrennerverbot 2030

    Autor: ratti 16.01.22 - 20:34

    Mandri schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So lange es Wahlen gibt, wird es spannend welcher Teil der Bevölkerung der
    > größere ist.

    92% der Deutschen essen Fleisch. Vegetarische Kantinen schiessen aus dem Boden wie Pilze.

    65-85% der Deutschen sind gegen „gendern“ (die Werte schwanken so stark, weil die eine Umfrage bloß nach „Studenten und Studentinnen“ fragt, die andere nach „Student:*%innen“

    95% der Amerikaner finden, es gibt exakt zwei biologisch fest vorgegebene Geschlechter.

    Man kann das inhaltlich gut finden, oder schlecht, oder was auch immer — Fakt dürfte sein, dass Wahlen das nicht entscheiden.

    Aber vielleicht entscheidet man ja, wenn schon nicht als Wähler, dann wenigstens als Kunde?

    Derzeit gibt es einen „Schweinefleisch-Stau“. LIDL und ALDI haben umgestellt von Massentierhaltung Stufe A auf Massentierhaltung Stufe B (Tageslichtfenster und gelegentlich Frischluft durch die Tür) — jetzt liegt das Fleisch wie Blei in den Regalen. Sehr viele Kunden wollen dafür keine 50 Cent mehr ausgeben, daher werden die Landwirte ihre Schweine nicht mehr los. Trotzdem machen LIDL und ALDI das, weil es sich unter'm Strich für sie lohnt.

    Oder der hier: Die Abschaffung der Plastiktüte trifft bei vielen Umweltverbänden nicht gerade auf Begeisterung, weil es am Problem vorbeigeht und weil die Alternativen viel schlimmer sind. Trotzdem wird das gemacht, denn der Verkauf von „jedesmal-wenn-vergessen-Taschen“ an der Kasse ist ein lukratives Geschäft für die Läden, und die Kunden müssen es ja kaufen: Man hat seine Tasche ja schliesslich vergessen, niemand sagt an der Haustür „Ach, Scheiss auf'n Regenwald, ich kaufe mir einfach NOCH eine Tasche für meinen tollen Stapel!“, sondern vergisst sie nunmal.

    Also, Nein, auch als Kunde dreht man da garnix.

    Grundsätzlich, und unter bestimmten Bedingungen, habe ich durchaus erhebliche Sympathie für die Abschaffung des Verbrenner. Aber solange das politisch vorangetrieben wird durch zwei Besserverdiener-Parteien, der Wirtschaft selber zum Eigennutz und eine Unterschicht-ignorierende Luxuspolitik — graust mir eher vor der Verkehrswende.

    Um es mal mit einem Satz zu sagen:
    Mobilitätswende - Ja, gern, aber bitte auf eine Art, nach der auch ein Hartz-IV-Empfänger einen individuellen fahrbaren Untersatz hat — und nicht die Sorte von „Verkehrswende“, bei der ALLE Steuerzahler dem doppelt-verdienenden, Grün-wählenden Lehrer-Ehepaar auch noch den Elektroantrieb subventionieren (und selber mit dem Drecks-Bus fahren müssen)

  10. Re: Verbrennerverbot 2030

    Autor: plutoniumsulfat 16.01.22 - 20:47

    ratti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Um es mal mit einem Satz zu sagen:
    > Mobilitätswende - Ja, gern, aber bitte auf eine Art, nach der auch ein
    > Hartz-IV-Empfänger einen individuellen fahrbaren Untersatz hat

    Das Pronlem ist nur: Das wird nicht nachhaltig funktionieren. Zumindest nicht dann, wenn man es braucht.

  11. Re: Verbrennerverbot 2030

    Autor: Mandri 16.01.22 - 20:47

    Engagierte Predigt, Herr Pastor.

    Letzten Endes ist es mir egal.
    Meine Verbrenner werde werde ich zu Ende fahren und keine neuen Fahrzeuge mehr kaufen.

    Wenn der Klimawandel so richtig zuschlägt, bin ich eh nicht mehr dabei

  12. Re: Verbrennerverbot 2030

    Autor: WinnieW 16.01.22 - 23:34

    Lachser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich amüsiere mich immer ab dem glaskugelischen "ab 2030 ist es verboten".
    > Es ist ein Plan, aber nicht im Stein gemeisselt. Es wird kommen, aber schon
    > 2030? Das sind nur 8 Jahre.

    Nun es gibt eine Liste mit Autoherstellern die planen spätestens ab 2035 keine Autos mehr mit Verbrennungsmotor zu bauen,
    dazu zählen Hersteller wie
    Audi,
    VW,
    Porsche mit Ausnahme des 911er Modell,
    Renault,
    der Stellantis-Konzern mit den Marken Citroen, Peugeot und Opel
    Fiat,
    Ford,
    Hyundai,
    Jaguar,
    Mini,
    Volvo

    Bleiben bei den deutschen Autobauern eigentlich nur noch BMW und Mercedes welche sich noch nicht endgültig festgelegt haben was den Ausstieg aus der Produktion von Autos mit Verbrennungsmotor betrifft.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 16.01.22 23:35 durch WinnieW.

  13. Re: Verbrennerverbot 2030

    Autor: ConstantinPrime 17.01.22 - 12:48

    +1

  14. Re: Verbrennerverbot 2030

    Autor: WinnieW 17.01.22 - 13:07

    LKW, Fahrzeuge in Land- u. Forstwirtschaft sowie Baustellenfahrzeuge sollen doch mittelfristig auf Wasserstoff umgestellt werden.
    Bei Wasserstoff ist lediglich das Volumen der erforderlichen Tanks ein Problem, jedoch nicht das Gewicht. Wasserstoff hat denselben Energieinhalt wie Diesel vom dreifachen Gewicht. Problematisch ist allerdings dass 1 kg Wasserstoff ca. 12 Liter Volumen benötigt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.01.22 13:10 durch WinnieW.

  15. Re: Verbrennerverbot 2030

    Autor: Trollversteher 17.01.22 - 13:20

    Derzeit ist (EU weit) nur ein *Neuzulassungs*-Verbot ab 2035 geplant, bestehende Fahrzeuge und der Gebrauchtmarkt sind davon also erst mal unberührt. Wann es dann zu einem vollmfassenden und kompletten Verbot von Verbrennern kommt, steht also noch vollkommen in den Sternen.

  16. Re: Verbrennerverbot 2030

    Autor: WinnieW 17.01.22 - 16:19

    Ich gehe davon aus dass Verbrenner generell nicht verboten werden,
    aber es könnte gebietsweise Fahrverbotszonen für Verbrenner geben, und die steigenden Spritpreise, Steuern und die abnehmende Tankstellendichte werden immer mehr Leute zum Umstieg treiben.
    Übrig bleiben dann nur die Leute die weiterhin Sportwagen und Oldtimer fahren möchten...

  17. Re: Verbrennerverbot 2030

    Autor: Trollversteher 18.01.22 - 08:24

    >Ich gehe davon aus dass Verbrenner generell nicht verboten werden,
    >aber es könnte gebietsweise Fahrverbotszonen für Verbrenner geben, und die steigenden Spritpreise, Steuern und die abnehmende Tankstellendichte werden immer mehr Leute zum Umstieg treiben.
    >Übrig bleiben dann nur die Leute die weiterhin Sportwagen und Oldtimer fahren möchten...

    Das wäre ja auch OK, so, solange diese Leute eine Minderheit darstellen, die mengenmäßig irrelevant für den CO2-Ausstoß ist.

  18. Re: Verbrennerverbot 2030

    Autor: flasherle 18.01.22 - 10:10

    würde man die umweltkosten einpreisen, könnte sich niemand mehr Strom leisten, geschweige denn irgendein hergestelltes Produkt

  19. Re: Verbrennerverbot 2030

    Autor: plutoniumsulfat 18.01.22 - 19:54

    flasherle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > würde man die umweltkosten einpreisen, könnte sich niemand mehr Strom
    > leisten, geschweige denn irgendein hergestelltes Produkt

    E-Fuels? Ja, die würden sehr teuer. Benzin und Diesel? Wird sich wirklich kaum noch jemand leisten können. Strom? Nun, der lässt sich relativ einfach regenerativ erzeugen, die erhöhte Nachfrage dürfte den Preis dafür stabil halten können.

    Ich vermute eher, dass sich Invidiualverkehr mit so hohem Energiebedarf dann kaum noch jemand leisten kann/will. Und dann setzen sich Alternativen dazu durch.

  20. Re: Verbrennerverbot 2030

    Autor: flasherle 19.01.22 - 09:02

    die wären? welche alternativen sollen das sein? 10 minütige Öffis überall in alle Richtungen, ohne Zwischenhalte, damit man keine Mehrzeit braucht, für umsonst?

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