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Riesen großer Vorteil "vergessen":

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  1. Riesen großer Vorteil "vergessen":

    Autor: David64Bit 11.06.18 - 16:05

    Schiffe entsalzen auch sehr oft viel Seewasser fürs Brauchwasser. Das verbraucht auch irrsinnig viel Energie. Der Vorteil ist nun dass man zum einen Abwasser vom internen Klärwerk nehmen kann und das dann im Kreislauf wieder weiter verwenden kann, z.B. für die Toilettenspülungen auf dem Schiff - schließlich kommt aus der Brennstoffzelle nur H2O..

  2. Re: Riesen großer Vorteil "vergessen":

    Autor: bombinho 11.06.18 - 16:45

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > schließlich kommt aus der Brennstoffzelle nur H2O..

    Vorsicht, wenn es eine kohlenwasserstoffbetriebene Zelle ist, kann es sich auch um Kohlensaeure handeln, was nur bedingt geeignet ist fuer Kontakt mit Metallen ohne weitere Neutralisierung.

    Wenn es nur um Kondensat ginge, koennte man das aus den Abgasen der Motoren in grosser Menge gewinnen. Aber das ist dann eher ein uebles Saeurengemisch.

    Wenn es aber tatsaechlich reines Wasser ist, dann muss es ebenfalls behandelt werden ansonsten kippt es bei der ersten Sicht eines Ions um.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.18 16:47 durch bombinho.

  3. Re: Riesen großer Vorteil "vergessen":

    Autor: mimimi123 11.06.18 - 21:31

    > Wenn es aber tatsaechlich reines Wasser ist, dann muss es ebenfalls behandelt werden ansonsten kippt es bei der ersten Sicht eines Ions um.
    Was genau bedeutet „umkippen“?

  4. Re: Riesen großer Vorteil "vergessen":

    Autor: bombinho 12.06.18 - 00:21

    mimimi123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was genau bedeutet "umkippen"?

    Es wird entweder zur Saeure oder zur Base, je nach Ion.

    Genaugenommen kippt nicht das Wasser um sondern dessen pH-Wert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.06.18 00:27 durch bombinho.

  5. Re: Riesen großer Vorteil "vergessen":

    Autor: David64Bit 12.06.18 - 08:24

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vorsicht, wenn es eine kohlenwasserstoffbetriebene Zelle ist, kann es sich
    > auch um Kohlensaeure handeln, was nur bedingt geeignet ist fuer Kontakt mit
    > Metallen ohne weitere Neutralisierung.

    Ich bin jetzt von der "H" Zelle ausgegangen - aber das stimmt natürlich. Aber man hat ja sowieso eine relativ umfangreiche Wasseraufbereitung an Bord von Kreuzfahrtschiffen.

    > Wenn es aber tatsaechlich reines Wasser ist, dann muss es ebenfalls
    > behandelt werden ansonsten kippt es bei der ersten Sicht eines Ions um.

    Siehe oben - aber wenn es nur für die Toilettenspülung und diverse andere Dinge genutzt wird, glaube ich nicht, dass das ein Problem ist.

  6. Re: Riesen großer Vorteil "vergessen":

    Autor: southy 12.06.18 - 09:02

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------.
    > Wenn es aber tatsaechlich reines Wasser ist, dann muss es ebenfalls
    > behandelt werden ansonsten kippt es bei der ersten Sicht eines Ions um.


    Das ist doch Unsinn.
    Durch Ionen wird reines H2O ebensoviel „saurer“ oder „basischer“ (pH-Wert), wie „nicht reines“ geworden wäre.

    Sprich: ein einzelnes Ion verändert den pH Wert gleich, egal ob das Wasser vorher rein war oder nicht.

  7. Re: Riesen großer Vorteil "vergessen":

    Autor: bombinho 12.06.18 - 09:57

    southy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist doch Unsinn.
    > Durch Ionen wird reines H2O ebensoviel „saurer“ oder
    > „basischer“ (pH-Wert), wie „nicht reines“ geworden
    > wäre.
    >
    > Sprich: ein einzelnes Ion verändert den pH Wert gleich, egal ob das Wasser
    > vorher rein war oder nicht.

    Dann erklaere mir mal, wie die Carbonathaerte bestimmt wird.

    Du kannst es auch mathematisch ueberlegen: Wenn viel von etwas da ist, ist dann die prozentuale Aenderung gross wenn wenig dazu kommt oder muss man mehr dazu tun um einen Effekt zu erzielen?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.06.18 10:09 durch bombinho.

  8. Re: Riesen großer Vorteil "vergessen":

    Autor: bombinho 12.06.18 - 10:27

    southy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sprich: ein einzelnes Ion verändert den pH Wert gleich, egal ob das Wasser
    > vorher rein war oder nicht.

    Je mehr Fremdionen herumschwirren, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich das hinzugekommene Ion an H+ oder O- anhaengt.

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