1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Kreuzschifffahrt: Wie…

Wo ist denn das Problem?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wo ist denn das Problem?

    Autor: Tranquil 11.06.18 - 12:45

    Mir ist nicht ganz klar, warum man an einem Hafen nicht genügend Leistung zur Verfügung stellen kann um das Schiff mit Landstrom zu versorgen. Das ist doch sicherlich schneller und leichter zu lösen als in jedes Schiff Brennstoffzellen zu verbauen.

  2. Re: Wo ist denn das Problem?

    Autor: M.P. 11.06.18 - 12:49

    Naja auch auf Reede vor einer kleinen Insel werden sich die Bewohner und Urlauber bedanken, wenn ihnen bei ungünstiger Windrichtung der Schwerölqualm in die Nase steigt...

    Und die Fahrtzeit durch hafennahe Gewässer sollte auch möglichst mit wenigen Schadstoffen zurückgelegt werden ...

    Daneben müsste man sich dann natürlich an den Liegeplätzen der Kreuzfahrtschiffe weltweit auf möglichst nur einen Steckverbinderstandard und Quellspannungen einigen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.18 12:50 durch M.P..

  3. Re: Wo ist denn das Problem?

    Autor: Mixermachine 11.06.18 - 12:59

    Verstehe das auch nicht wirklich...
    Eine große Begründung für die Brennstoffzellen ist, dass keine Energie im Hafen da ist.
    Warum zieht man da nicht Kabel hin?
    Das liegt doch viel näher als mit großem Aufwand Zellen ins Schiff zu bauen.

    Die Schiffsdiesel haben aktuell schon eine sehr gute Effizienz, ich glaube kaum, dass die ein komplettes Schiff umstellen.

    Bei den Schleppen macht es wohl eher Sinn.
    Da sind die Einsätze auch meist sehr gut kalkulierbar.

    Getter, Setter, Hashcode und Equals manuell testen in Java?
    Einfach automatisieren: https://github.com/Mixermachine/base-test



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.18 13:05 durch Mixermachine.

  4. Re: Wo ist denn das Problem?

    Autor: acl 11.06.18 - 13:36

    Ich glaube das ist mit der Landstromversorgung ist ein wenig heikel, wegen den verschieden Netzfrequenzen auf den verschiedenen Kontinenten.

  5. Re: Wo ist denn das Problem?

    Autor: countzero 11.06.18 - 13:59

    Leitungen für 4 MW/Schiff verlegt man nicht mal so eben. Wenn sie das in Hamburg schon nur an einem von drei Anlegeplätzen gemacht wird, würde ich mich als Reeder nicht darauf verlassen, dass es an beliebten Kreuzfahrt-Zielen, wie z.B. Kairo, gemacht wird.

  6. Re: Wo ist denn das Problem?

    Autor: Oktavian 11.06.18 - 14:06

    > Mir ist nicht ganz klar, warum man an einem Hafen nicht genügend Leistung
    > zur Verfügung stellen kann um das Schiff mit Landstrom zu versorgen.

    Da ergibt sich eine Fülle von Problemen. So ein Kreuzfahrtschiff hat eine Strombedarf wie eine Kleinstadt.
    Das fängt schon dabei an, passende Anschlüsse zur Verfügung zu stellen und geht bei unterschiedlichen Spannungen und Frequenzen in unterschiedlichen Ländern weiter. Zudem mangelt es in vielen Ländern auch an der erforderlichen Zuverlässigkeit. Ein Hafen muss zudem oft in der Lage sein, gleich mehrere dieser Schiffe zu versorgen.
    Dazu kommt noch, dass Schiffe häufig auch Gegenden ansteuern, die über keine herausragende Infrastruktur verfügen. Hier kann der Strombedarf des Schiffes schnell den der ganzen Insel übersteigen.

  7. Re: Wo ist denn das Problem?

    Autor: medium_quelle 11.06.18 - 17:08

    In Warnemünde wurden die Docks auch entsprechend für die lokale Stromversorgung ausgebaut. Die meisten Reedereien verzichten aus Kostengründen darauf. Folge ist, dass die Luft in Warnemünde voller Partikel ist. Die Hausdächer und Balkone liegen voller Ruß. Hier muss noch viel passieren.

  8. Re: Wo ist denn das Problem?

    Autor: tingelchen 11.06.18 - 17:51

    Das größte Problem dürfte eher sein, wie baut man einen 4MW Stecker?

    In der Privatschiffahrt ist Landstrom Standard. Teils mit unterschiedlichen Steckern. Allerdings ist die Unterbringung von Adaptern und unterschiedlichen Kabeln auf einem Schiff jetzt keine große Sache ^^ Die verbraten allerdings auch nicht soviel Strom wie ein großes Kreuzfahrtschiff.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Berlin
  2. Universität Osnabrück, Osnabrück-Westerberg
  3. Landratsamt Lörrach, Lörrach
  4. Hornbach-Baumarkt-AG, Bornheim bei Landau / Pfalz

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 31,99€
  2. Ghost Recon Breakpoint vom 21. bis zum 25. Januar kostenlos, mit allen Inhalten der Ultimate...
  3. 7,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


IT-Security outsourcen: Besser als gar keine Sicherheit
IT-Security outsourcen
Besser als gar keine Sicherheit

Security as a Service (SECaaS) verspricht ein Höchstmaß an Sicherheit. Das Auslagern eines so heiklen Bereichs birgt jedoch auch Risiken.
Von Boris Mayer

  1. Joe Biden Stellenanzeige im Quellcode von Whitehouse.gov versteckt
  2. Sturm auf Kapitol Pelosis Laptop sollte Russland angeboten werden
  3. Malware Offenbar Ermittlungen gegen Jetbrains nach Solarwinds-Hack

Hitman 3 im Test: Agent 47 verabschiedet sich mörderisch
Hitman 3 im Test
Agent 47 verabschiedet sich mörderisch

Das (vorerst) letzte Hitman bietet einige der besten Einsätze der Serie - daran dürften aber vor allem langjährige Fans Spaß haben.
Von Peter Steinlechner

  1. Hitman 3 angespielt Agent 47 in ungewohnter Mission

Elektromobilität 2020/21: Nur Tesla legte in der Krise zu
Elektromobilität 2020/21
Nur Tesla legte in der Krise zu

Für die Autoindustrie war 2020 ein hartes Jahr. Wer im Homeoffice arbeitet und auch sonst zu Hause bleibt, braucht kein neues Auto. Doch in einem schwierigen Umfeld entwickelten sich die E-Auto-Verkäufe sehr gut.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Elektromobilität Akkupreise fallen auf Rekord von 66 Euro/kWh
  2. Transporter Mercedes eSprinter bekommt neue Elektroplattform
  3. Aptera Günstige Elektrofahrzeuge vorbestellbar