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Alternative, weniger aufdringliche Hupe

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  1. Alternative, weniger aufdringliche Hupe

    Autor: lestard 08.10.19 - 10:22

    Es gab mal ein Video, wo jemand in sein Auto eine zusätzliche Hupe eingebaut hat, die leister und weniger aufdringlich als die normale war.
    Wenn man mal jemandem nur ein freundliches Signal geben will und ihn nicht gleich mit der lauten Hupe erschrecken will und nicht wie ein drängelnder Arsch wirken will.

    Das wäre mal eine tolle Erweiterung für alle Autos.

  2. Re: Alternative, weniger aufdringliche Hupe

    Autor: Kondratieff 08.10.19 - 10:35

    lestard schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gab mal ein Video, wo jemand in sein Auto eine zusätzliche Hupe
    > eingebaut hat, die leister und weniger aufdringlich als die normale war.
    > Wenn man mal jemandem nur ein freundliches Signal geben will und ihn nicht
    > gleich mit der lauten Hupe erschrecken will und nicht wie ein drängelnder
    > Arsch wirken will.
    >
    > Das wäre mal eine tolle Erweiterung für alle Autos.

    Wenn ich die politische Diskussion um die Lautstärke von E-Autos richtig verstehe, geht es um Situationen, in denen Menschen vom E-Auto erfasst werden, bevor der Autofahrer dies überhaupt registriert.

    Eine solche, von mir beispielhaft konstruierte Situation wäre die, in der der Autofahrer beim Fahren nach links schaut und den entgegenkommenden Verkehr beobachtet während ein unaufmerksames Kind, das Fahrzeug nicht hörend, auf die Straße tritt.

    Im o.g. Beispiel hätte der Mann nicht frühzeitig hupen können.

  3. Re: Alternative, weniger aufdringliche Hupe

    Autor: mxcd 08.10.19 - 11:26

    Richtig - aber statt eines künstlichen Geräusches, dass in 99,9999999 Prozent der Fälle Ohren erreicht, die gar nicht gefährdet sind, wäre es viel sinnvoller, Notbremsassitenten vorzuschreiben, die anstelle des Fahrers bremsen (und meinetwegen auch Hupen oder Brummen) im Falle des unaufmerksamen Kindes.

  4. Re: Alternative, weniger aufdringliche Hupe

    Autor: /mecki78 08.10.19 - 11:30

    Kondratieff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine solche, von mir beispielhaft konstruierte Situation wäre die, in der
    > der Autofahrer beim Fahren nach links schaut und den entgegenkommenden
    > Verkehr beobachtet während ein unaufmerksames Kind, das Fahrzeug nicht
    > hörend, auf die Straße tritt.

    Das Wissen, das Autos Geräusche machen ist nicht angeboren und Kinder sind auch vor 30 Jahren ohne zu schauen auf die Straße gelaufen und wurden von Autos erfasst, obwohl die da sogar noch viel lauter waren als die heutigen, weil ein Kind beim Spielen eben weder schaut noch hört.

    Verlange das alle Autos einen Notbremssystem haben? Sinnvoll. Verlangen das alle Autos künstlich Krach machen? Kompletter Unfug.

    /Mecki

  5. Re: Alternative, weniger aufdringliche Hupe

    Autor: E-Mover 08.10.19 - 14:03

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kondratieff schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eine solche, von mir beispielhaft konstruierte Situation wäre die, in
    > der
    > > der Autofahrer beim Fahren nach links schaut und den entgegenkommenden
    > > Verkehr beobachtet während ein unaufmerksames Kind, das Fahrzeug nicht
    > > hörend, auf die Straße tritt.
    >
    > Das Wissen, das Autos Geräusche machen ist nicht angeboren und Kinder sind
    > auch vor 30 Jahren ohne zu schauen auf die Straße gelaufen und wurden von
    > Autos erfasst, obwohl die da sogar noch viel lauter waren als die heutigen,
    > weil ein Kind beim Spielen eben weder schaut noch hört.
    >
    > Verlange das alle Autos einen Notbremssystem haben? Sinnvoll. Verlangen das
    > alle Autos künstlich Krach machen? Kompletter Unfug.

    +1

  6. Re: Alternative, weniger aufdringliche Hupe

    Autor: Kondratieff 08.10.19 - 17:15

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kondratieff schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eine solche, von mir beispielhaft konstruierte Situation wäre die, in
    > der
    > > der Autofahrer beim Fahren nach links schaut und den entgegenkommenden
    > > Verkehr beobachtet während ein unaufmerksames Kind, das Fahrzeug nicht
    > > hörend, auf die Straße tritt.
    >
    > Das Wissen, das Autos Geräusche machen ist nicht angeboren und Kinder sind
    > auch vor 30 Jahren ohne zu schauen auf die Straße gelaufen und wurden von
    > Autos erfasst, obwohl die da sogar noch viel lauter waren als die heutigen,
    > weil ein Kind beim Spielen eben weder schaut noch hört.
    >
    > Verlange das alle Autos einen Notbremssystem haben? Sinnvoll. Verlangen das
    > alle Autos künstlich Krach machen? Kompletter Unfug.

    Ich behaupte nicht, dass das künstliche Fahrgeräusch auch nur in einem einzigen Fall die Gesundheit (oder gar Leben) schützt. Ich gehe aber auch nicht, wie andere Foristen (und auch du), in die andere Richtung und behaupte zu wissen, dass das System in 0% der Fälle die anvisierte Funktion nicht erfüllt.

    Für beides habe ich keine brauchbaren Daten.

    Vielleicht hilft in diesem Forum ja ein Vergleich bzw. der Verweis auf die alte Anekdote, nach der Unternehmen (oder Teile davon) ihre Admins/DZBs/FiSis/WasAuchImmer die meiste Zeit über für überflüssig halten - und zwar wenn alles läuft. Und wenn irgendwas mal nicht läuft, dann sind die Admins auch noch dran schuld.

  7. Re: Alternative, weniger aufdringliche Hupe

    Autor: /mecki78 08.10.19 - 20:16

    Kondratieff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich behaupte nicht, dass das künstliche Fahrgeräusch auch nur in einem
    > einzigen Fall die Gesundheit (oder gar Leben) schützt. Ich gehe aber auch
    > nicht, wie andere Foristen (und auch du), in die andere Richtung und
    > behaupte zu wissen, dass das System in 0% der Fälle die anvisierte Funktion
    > nicht erfüllt.

    Wenn du Problem A hast und du willst was dagegen tun, dann löse Problem A und nicht Problem B.

    Wie viele Fußgänger werden jedes Jahr im Verkehr getötet oder schwer verletzt, weil sie unachtsam auf eine Straße rennen und ein Autofahrer sie nicht rechtzeitig gesehen hat oder nicht rechtzeitig hat bremsen können?

    Egal welche Zahl da jetzt kommt, was schätzt du wie viel Prozent davon waren Unfälle mit E-Autos? Angesichts der geringen Zulassungszahlen werden das die aller wenigsten sein. Vielleicht sogar nur einer oder keiner. Würde also Krach helfen, warum werden dann so viele Menschen schwer verletzt oder getötet von Autos, die ja jede Menge Krach machen?

    Was ist das Problem, das du lösen willst? Das Problem ist, dass Menschen unachtsam auf die Straße laufen, ein heranfahrendes Auto nicht rechtzeitig bemerken (warum auch immer), der Fahrer sie auch nicht rechtzeitig sieht (warum auch immer), nicht rechtzeitig bremsen kann und die Menschen dann angefahren werden. Das ist doch das eigentlich Problem hier.

    Und deine Lösung dazu soll ernsthaft lauten "Ja, dann müssen die Autos eben mehr Krach machen?" Da kommt jetzt aber schon ein Tötö Tötö Tötö im Anschluss, oder?

    https://www.youtube.com/watch?v=Vv-wq-prqNk

    Krach ist keine Lösung für das Problem. Bessere Verkehrserziehung, mehr Zebrastreifen, mehr Fußgängerampeln, sinnvolle Tempolimits und Bremsassistenten, das alles wären mögliche Lösungen für das Problem. Bessere Verkehrserziehung würde dazu frühen, dass die Leute wieder brav nach links und rechts schauen, bevor sie eine Straße betreten. Fußgängerampeln und Zebrastreifen verhindern, dass Menschen dort auf die Straße laufen, wo Autofahrer es nicht erwarten. Tempolimits geben Autofahrern mehr Reaktionszeit zu bremsen.

    Und ein Bremsassistent ist sowieso jeden Menschen überlegen, weil der schon eine Vollbremsung hinlegt, da hat der Fahrer noch gar nicht erfasst, dass da ein Mensch auf der Straße steht; mein Auto hat so ein Teil und einmal hat der ausgelöst. Vor mir war ein anderer PKW und wir wollten beide rechts abbiegen und die kreuzende Straße hatte Vorfahrt. Er fährt los, weil da war kein Verkehr an der Kreuzung und ich dachte der zieht jetzt um die Kurve, daher habe ich beim heran fahren schon nach links geschaut, ob da Verkehr kommt und nicht mehr auf den anderen PKW geachtet. Aber in der Kurve hat er es sich anders überlegt und wollte jetzt doch den Wagen von links zuerst fahren lassen, obwohl der soweit weg war, dass er dreimal hätte abbiegen können in der Zeit bis der mal an der Kreuzung war. Ich geb also etwas Gas und auf einmal... leck, ich wusste gar nicht das ein Auto so heftig bremsen kann. So heftig habe ich manuell noch nie gebremst. Da haut es dich aber in die Gurte und das selbst bei nur ca. Tempo 20. Das war so heftig, dass ich dachte "Na toll, jetzt bin ich dem drauf gefahren", da es sich wie ein harter Aufprall anfühlte. Aber weit gefehlt! Etwa 10 cm davor kam der Wagen zum stehen. Da hat gerade noch so ein Faust quer zwischen die beiden Stoßstangen gepasst.

    Ohne dieses Teil wäre ich dem garantiert hinten drauf. Halte ich für eine der sinnvollsten technischen Errungenschaften im Straßenverkehr überhaupt. Ich glaube, wenn alle Autos zwangsweise so etwas hätten, würde das die Zahl der Verkehrsunfälle drastisch senken in Städten und auch so mancher Auffahrunfall im Stau auf der Autobahn wäre damit vermeidbar. Aus meiner Sicht wäre das viel sinnvoller gewesen als das eCall System, denn wie oft hat man einen Unfall mitten im Nirgendwo, wo das keiner mitbekommt und man selber danach nicht mehr in der Lage ist Hilfe zu holen? Klar, kommt auch vor, aber ich behaupte, dass das eCall System nicht im Ansatz so viele Leben retten kann wie ein Notbremsassistent.

    /Mecki

  8. Re: Alternative, weniger aufdringliche Hupe

    Autor: SJ 09.10.19 - 06:15

    Wir haben ja nicht immer diesselbe Meinung, aber mit dem Beitrag hast du einfach nur Recht.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  9. Re: Alternative, weniger aufdringliche Hupe

    Autor: Kondratieff 09.10.19 - 09:33

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wie viele Fußgänger werden jedes Jahr im Verkehr getötet oder schwer
    > verletzt, weil sie unachtsam auf eine Straße rennen und ein Autofahrer sie
    > nicht rechtzeitig gesehen hat oder nicht rechtzeitig hat bremsen können?
    >
    > Egal welche Zahl da jetzt kommt, was schätzt du wie viel Prozent davon
    > waren Unfälle mit E-Autos? Angesichts der geringen Zulassungszahlen werden
    > das die aller wenigsten sein. Vielleicht sogar nur einer oder keiner. Würde
    > also Krach helfen, warum werden dann so viele Menschen schwer verletzt oder
    > getötet von Autos, die ja jede Menge Krach machen?
    >

    Ich gehe hier mal auf die inhärente Argumentation der letzten Frage ein:
    Nur weil jetzt schon eine bestimmte Zahl an Menschen schwer verletzt oder getötet werden, heißt das nicht, dass die Zahl nach der massenhaften Umstellung auf E-Fahrzeugen konstant bleibt (also nicht weiter steigt). Diese Aussage beruht nur auf Logik und nicht auf Empirie, da der genannte Fall noch nicht eingetreten ist.

    > Was ist das Problem, das du lösen willst? Das Problem ist, dass Menschen
    > unachtsam auf die Straße laufen, ein heranfahrendes Auto nicht rechtzeitig
    > bemerken (warum auch immer), der Fahrer sie auch nicht rechtzeitig sieht
    > (warum auch immer), nicht rechtzeitig bremsen kann und die Menschen dann
    > angefahren werden. Das ist doch das eigentlich Problem hier.

    Moment. Du scheinst meinen Beitrag nicht gelesen zu haben. Ich möchte nämlich kein Problem lösen und, wie bereits geschrieben, behaupte ich nicht, dass die Fahrgeräusche eine empirisch wahrnehmbare Verbesserung für das von anderen identifizierte Problem darstellen.

    Ich argumentiere lediglich gegen pauschale, absolutistische, einseitig-subjektive und anekdotische Behauptungen, die als Fakten dargestellt werden. Dasselbe tu ich auch bei Befürwortern der im Artikel behandelten Technik.

    Gegen eine als persönliche Meinung ausgewiesene Ablehnung der künstlichen Fahrgeräusche oder eine stringente, logisch aufgebaute und auf Empirie beruhende Argumentation dagegen ist von meiner Seite nichts einzuwenden.

    >
    > Und deine Lösung dazu soll ernsthaft lauten "Ja, dann müssen die Autos eben
    > mehr Krach machen?" Da kommt jetzt aber schon ein Tötö Tötö Tötö im
    > Anschluss, oder?
    >

    Wie gesagt: Ich habe keine Lösung. Ich habe aber auch kein Problem.

    > www.youtube.com
    >
    > Krach ist keine Lösung für das Problem. Bessere Verkehrserziehung, mehr
    > Zebrastreifen, mehr Fußgängerampeln, sinnvolle Tempolimits und
    > Bremsassistenten, das alles wären mögliche Lösungen für das Problem.
    > Bessere Verkehrserziehung würde dazu frühen, dass die Leute wieder brav
    > nach links und rechts schauen, bevor sie eine Straße betreten.

    Möglich.


    > Fußgängerampeln und Zebrastreifen verhindern, dass Menschen dort auf die
    > Straße laufen, wo Autofahrer es nicht erwarten.

    Logisch gesehen, reicht hier schon eine (sonst von mir abgelehnte) anekdotische Beobachtung bzw. eine extrem kleine Fallgröße aus, da du absolutistisch ("verhindern") verallgemeinerst:
    Ich selbst (jetzt kannst du mir glauben, oder eben nicht) habe schon beobachtet, wie Menschen eben nicht den vorhandenen Zebrastreifen benutzt haben, sondern die Straße an anderer Stelle überquert haben.

    > Tempolimits geben Autofahrern mehr Reaktionszeit zu bremsen.

    Das stimmt nur bedingt. Es kommt ja ganz offensichtlich auf den Abstand zwischen der Person, die auf die Straße tritt, und dem Fahrzeug an. Wenn eine Person unmittelbar vor das Fahrzeug tritt, ist ein Zusammenprall schon vor der Reaktion (Fahrschul-Daumenregel: 1 Sek Reaktionszeit und ca. 9m/15m Reaktionsweg bei 30/50 km/h) möglich.

    Ein Tempolimit (und deren Einhaltung) hat natürlich trotzdem aufgrund der reduzierten kinetischen Energie einen positiven Effekt.


    >
    > Und ein Bremsassistent ist sowieso jeden Menschen überlegen, weil der schon
    > eine Vollbremsung hinlegt, da hat der Fahrer noch gar nicht erfasst, dass
    > da ein Mensch auf der Straße steht;

    Vollkommen richtig.

    > mein Auto hat so ein Teil und einmal hat der ausgelöst. Vor mir war ein anderer PKW und wir
    > wollten beide rechts abbiegen und die kreuzende Straße hatte Vorfahrt. Er fährt los, weil da war
    > kein Verkehr an der Kreuzung und ich dachte der zieht jetzt um die Kurve,
    > daher habe ich beim heran fahren schon nach links geschaut, ob da Verkehr
    > kommt und nicht mehr auf den anderen PKW geachtet. Aber in der Kurve hat er
    > es sich anders überlegt und wollte jetzt doch den Wagen von links zuerst
    > fahren lassen, obwohl der soweit weg war, dass er dreimal hätte abbiegen
    > können in der Zeit bis der mal an der Kreuzung war. Ich geb also etwas Gas
    > und auf einmal... leck, ich wusste gar nicht das ein Auto so heftig bremsen
    > kann. So heftig habe ich manuell noch nie gebremst. Da haut es dich aber in
    > die Gurte und das selbst bei nur ca. Tempo 20.
    > Das war so heftig, dass ich
    > dachte "Na toll, jetzt bin ich dem drauf gefahren", da es sich wie ein
    > harter Aufprall anfühlte. Aber weit gefehlt! Etwa 10 cm davor kam der Wagen
    > zum stehen. Da hat gerade noch so ein Faust quer zwischen die beiden
    > Stoßstangen gepasst.

    Wenn mich nicht alles täuscht, wirst du bei niedrigen Geschwindigkeiten sowieso eher in den Gurt gedrückt als bei höheren Geschwindigkeiten, weil eben weniger kinetische Energie abgebaut werden muss und die Haftreibung der Reifen nicht "überfordert" wird. Also ist es weniger ein "und das selbst bei Tempo 20" als ein "gerade eben bei Tempo 20". Nur so nebenbei.


    >
    > Ohne dieses Teil wäre ich dem garantiert hinten drauf. Halte ich für eine
    > der sinnvollsten technischen Errungenschaften im Straßenverkehr überhaupt.
    > Ich glaube, wenn alle Autos zwangsweise so etwas hätten, würde das die Zahl
    > der Verkehrsunfälle drastisch senken in Städten und auch so mancher
    > Auffahrunfall im Stau auf der Autobahn wäre damit vermeidbar. Aus meiner
    > Sicht wäre das viel sinnvoller gewesen als das eCall System, denn wie oft
    > hat man einen Unfall mitten im Nirgendwo, wo das keiner mitbekommt und man
    > selber danach nicht mehr in der Lage ist Hilfe zu holen? Klar, kommt auch
    > vor, aber ich behaupte, dass das eCall System nicht im Ansatz so viele
    > Leben retten kann wie ein Notbremsassistent.

    Das kann ja alles sein. Dagegen argumentiere ich auch nicht (per se).

    Ich würde hier nur hinzufügen, dass der Notbremsassistent im Grunde nur 1) die menschliche Reaktionszeit überwindet und 2) zaghaft bremsende Menschen unterstützt. Über 1) müssen wir gar nicht reden - kein Mensch kann so schnell reagieren wie die Technik. Jeder normal-gesunde Mensch ist aber in der physischen Lage, die maximale Bremsleistung des Fahrzeugs zu aktivieren, d.h. bei Überschreiten des Reibungskoeffizienten in den ABS-Regelbereich zu gelangen. Wenn also der Notbremsassistent eingreift, besteht der Anhalteweg bestenfalls nur noch aus dem Bremsweg, der nun mal nicht über das Bremsvermögen des Fahrzeugs hinauswachsen kann.

    Anders gewendet: Wenn ein Mensch unmittelbar vor das Fahrzeug tritt, reagiert das Fahrzeug zwar wo der Fahrer noch in Schockstarre verharrt oder dieser nicht mal den Fußgänger registriert hat, aber der Bremsweg könnte dann noch zu lang sein, um einen Aufprall zu verhindern.
    Hat der Notbremsassistent das bestmögliche aus der entstandenen Situation gemacht? Auf jeden Fall.
    Hätte ein Warnton in diesem Szenario dafür gesorgt, dass die Person überhaupt nicht auf die Straße getreten wäre? Keine Ahnung. Ich behaupte weder das eine noch das andere.

  10. Re: Alternative, weniger aufdringliche Hupe

    Autor: lestard 09.10.19 - 09:41

    Das ist klar. Mein Vorschlag war wohl Halb-OT. Mir ging es darum, dass wenn Tesla jetzt loslegt und an den Sounds seiner Autos arbeitet, dann könnten sie dieses Thema auch angehen. Der Grund und Anwendungsfall ist natürlich ein völlig anderer als das generelle Fahrtgeräusch.

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