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Gibt es denn belegbare Studien

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  1. Gibt es denn belegbare Studien

    Autor: McTristan 08.10.19 - 08:25

    ... die zeigen, dass das tatsächlich ein Problem ist? Wir fahren seit vielen Jahren elektrisch und bis jetzt hat uns wirklich jeder bemerkt und sich niemand erschrocken oder ist uns "aus Versehen" vor das Auto gerannt. Und warum sollen leise Verbrenner-Fahrzeuge hier bevorzugt werden? Das ist doch alles ein Irrsinn ...
    Andererseits: Wenn die Fahrgeräusche innerhalb der EU wie bei einem Verbrenner klingen müssen und man sich ein leises Modell zum Vorbild nimmt, brauch man ja eigentlich nichts weiter machen.

  2. Re: Gibt es denn belegbare Studien

    Autor: SJ 08.10.19 - 09:11

    Nein, gibts nicht.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  3. Re: Gibt es denn belegbare Studien

    Autor: PiranhA 08.10.19 - 09:26

    McTristan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... die zeigen, dass das tatsächlich ein Problem ist? Wir fahren seit
    > vielen Jahren elektrisch und bis jetzt hat uns wirklich jeder bemerkt und
    > sich niemand erschrocken oder ist uns "aus Versehen" vor das Auto gerannt.
    > Und warum sollen leise Verbrenner-Fahrzeuge hier bevorzugt werden? Das ist
    > doch alles ein Irrsinn ...

    Das Thema wurde doch schon so oft durchgekaut.

    Was ich auf die Schnelle dazu gefunden habe:
    [www.sueddeutsche.de]
    > Eine Studie der US-amerikanischen Verkehrsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) ergab schon 2009, dass die Wahrscheinlichkeit eines Fußgängerunfalls bei Elektrofahrzeugen "doppelt so hoch" sei wie bei ihren konventionellen Pendants.

    Wiki listet auch ein paar Studien dazu auf. Aber klar, konsequenterweise muss das für alle leisen Autos gelten. Auch bspw. für Mild-Hybride mit 48V Startergenerator.

    > Andererseits: Wenn die Fahrgeräusche innerhalb der EU wie bei einem
    > Verbrenner klingen müssen und man sich ein leises Modell zum Vorbild nimmt,
    > brauch man ja eigentlich nichts weiter machen.
    Also letztendlich müssen sie nicht genauso klingen wie ein Verbrenner, sondern sollen als Fahrzeug wahrnehmbar sein. Sprich soll sich nicht anhören wie ein Tier oder Mensch. Unter anderem sind Minimal- und Maximallautstärke festgelegt, sowie bestimmte Klangelement. So sollen die Geräusche auch abhängig von Geschwindigkeit bzw. dem Gaspedal sein. Einige Hersteller haben ihre Geräusche ja schon vorgestellt. Allerdings muss man bei den Videos darauf achten, für welchen Markt das Geräusch ist, weil da alle minimal andere Anforderungen haben.

    Ich hab noch eine Bachelorarbeit gefunden, die das Thema etwas aufarbeitet:
    [curdt.home.hdm-stuttgart.de]
    > Der vom AVAS erzeugte Sound muss kontinuierlich erklingen und enthält für Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer die Information, dass das Fahrzeug aktiv ist.
    > Er muss das Verhalten des Fahrzeugs klar verdeutlichen und sollte dem Klang eines Fahrzeugs aus derselben Kategorie mit Verbrennungsmotor in vergleichbarer Weise nachkommen.
    > Der Ausdruck des vom AVAS erzeugten Klangs muss das Fahrzeugverhalten wiedergeben. Zum Beispiel wird dies durch automatische Anpassung des Geräuschpegels oder durch synchrone Anpassung des Klangcharakters an die Fahrzeuggeschwindigkeit erzielt.
    > Der Geräuschpegel des vom AVAS erzeugten Sounds darf den näherungsweise gemessenen Geräuschpegel eines Fahrzeugs der Klasse M1 mit verbautem Verbrennungsmotor nicht überschreiten.

  4. Re: Gibt es denn belegbare Studien

    Autor: McTristan 08.10.19 - 12:19

    Aber dann müsste der Verbrenner ja auch als Fahrzeug wahrnehmbar sein - immer und in jedem Fall und bei all den Betrachtungen auch gleich behandelt werden. Stattdessen beschließt man, dass nur eine bestimmte Fahrzeugkategorie aber nicht eine Fahrzeugklasse den neuen Richtlinien entsprechen muss, das ist eindeutig Diskriminierung. Viel sinnvoller wäre es (wenn es denn tatsächlich so sehr viel mehr Unfälle geben könnte - was man sicherlich auch anzweifeln kann), verbindliche Mindest- und Maximal-Lautstärken zu definieren. Aber dann könnten die Leute nicht mehr mit ihren dröhnenden Karren durch die Innenstadt jagen.
    Zu allerletzt würde ich noch vorschlagen, eine Kennzeichnung von lauten Autos vorzunehmen bspw. über ein Kennzeichen-Merkmal wie das H für Oldtimer oder E für Elektroauto. Vielleicht ein L oder so.

  5. Re: Gibt es denn belegbare Studien

    Autor: Niaxa 08.10.19 - 13:32

    Ja die Toten haben es Petrus erzählt und der dem Dackel meines besten Freundes Pudels Cousine 3en Grades und der widerum hat sich beim Pokern bei mir ausgeheult nachdem ich seinen Flush mit meinem Straight Flush vernichtet habe.

    Kein Plan was da eine Studie bringen soll. Ich würde es erst mal mit klarem Menschenverstand versuchen. Selbst denken ist zwar sowas von 1980, aber hey... die Schlaghose kam auch paar mal zurück! Und ja.. natürlich muss das für alle Fahrzeuge gelten und nicht nur für Elektro.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.10.19 13:36 durch Niaxa.

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