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Akkutausch auch für Autos

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  1. Akkutausch auch für Autos

    Autor: Kaiser Ming 03.07.20 - 13:25

    und das Problem wäre gelöst

    Dazu hätten aber unsere Politiker vor 5 Jahren mal aufwachen müssen
    und einfach eine Standardgrösse festlegen müssen.
    Das wäre natürlich heute auch noch möglich zumindest für zukünftige Autos.

    Aber wie bei Corona, wir lassen mal alles auf uns zukommen. Wir verprassen lieber das Geld des Steuerzahlers mit Milliardengeschenekn für Benziner SUV's (mit kleinAkkus), weil das spart ja einen halben Liter auf 100km.

  2. Re: Akkutausch auch für Autos

    Autor: Taylsch 03.07.20 - 14:22

    Hört sich toll an, bringt aber mehr Nachteile als Vorteile.
    Abgesehen davon, dass verschiedene Fahrzeug verschiedene Ansprüche an das Leistungsmanagement stellen was unterschiedliche Ansprüche an die Kühlung der Akkus mit sich bringt, müssen sich bei Standardakkus alle auf den kleinsten gemeinsamen Nenner bei der Baugröße einigen.

    Das mag in einer Vespa funktionieren, in einem Auto ist es plattform- und Herstellerübergreifend mit zahlreichen Problem und noch mehr Herausforderungen in der praktischen Umsetzung behaftet.

  3. Re: Akkutausch auch für Autos

    Autor: 486dx4-160 03.07.20 - 16:10

    Im Auto würd's auch gehen. Das Problem ist halt, dass da momentan sehr viel in Bewegung ist und die Autohersteller auch noch rumexperimentieren wie sie die Akkus am Besten im Auto unterbringen, wie sie dir kühlen und ansteuern. Wenn die Ladezeit nicht weiter gesenkt werden kann wird's in ein paar Jahren sicherlich auch Autos mit standardisierten Wechselakkus gehen.

  4. Re: Akkutausch auch für Autos

    Autor: theFiend 03.07.20 - 17:10

    486dx4-160 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Auto würd's auch gehen.

    Klar, nur muss der Akku dann irgendwo so kompakt verbaut sein, das er leicht und schnell gewechselt werden kann. Und damit ist eigentlich fast automatisch verbunden, das man Laderaum verliert. Schön in den Unterboden verbauen wie derzeit, und damit sogar Platz gewinnen ist dann passé.

  5. Re: Akkutausch auch für Autos

    Autor: Azzuro 03.07.20 - 17:29

    Better Place hatte die Idee schon 2007 und ist dann 2013 Insolvent gegangen:
    https://www.golem.de/news/better-place-elektroauto-startup-ist-gescheitert-1305-99441.html

    Tesla hatte 2013 stolz präsentiert wie sich der Akku beim Model S auf einer automatischen Station in kürzester Zeit wechseln lässt, aber hat das dann auch später verworfen:
    https://www.golem.de/news/elektroauto-tesla-gibt-akku-tauschmoeglichkeit-keine-chance-1506-114571.html

    Der Zug ist lange abgefahren. Und du willst eine Standardgröße festlegen? Selbst drei Stück für verschiedene Fahrzeuggrößen wird schwieirg. Akkus sind einfach viel zu sehr integraler Bestandteil des Autos.

  6. Re: Akkutausch auch für Autos

    Autor: Tet 03.07.20 - 19:24

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar, nur muss der Akku dann irgendwo so kompakt verbaut sein, das er
    > leicht und schnell gewechselt werden kann. Und damit ist eigentlich fast
    > automatisch verbunden, das man Laderaum verliert. Schön in den Unterboden
    > verbauen wie derzeit, und damit sogar Platz gewinnen ist dann passé.

    Nein, eigentlich nicht. Man muss nur das Fahrzeug etwas höher bauen, damit unter dem Fahrzeug platz für den Wechselakku ist. Da der Akku selbst sehr schwer ist, stellt das auch nich so ein Problem wie seinerzeit bei der A-Klasse dar, wenn das Fahrzeug durch einen Wechselakku 5cm höher ist als mit einem fest in den Boden integrierten Akku.

  7. Re: Akkutausch auch für Autos

    Autor: Jominator 04.07.20 - 12:34

    Azzuro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst drei Stück für verschiedene Fahrzeuggrößen wird schwieirg. Akkus
    > sind einfach viel zu sehr integraler Bestandteil des Autos.

    Sicher? Bis auf unwesentliche Ausnahmen ist das doch beim Tank das Gleiche. Fast alle Größen dürtfen irgendwo zwischen 33 und 100 Litern liegen.

    Analog dazu könnte man Akkus in 33, 66 und 99 kWh anbieten. Diese Abstufung hätte noch den Vorteil, dass die "Innereien" immer die Gleichen wären, was die Herstellung vereinfacht.

  8. Re: Akkutausch auch für Autos

    Autor: Eheran 04.07.20 - 19:29

    >dass die "Innereien" immer die Gleichen wären
    Man kann dann also weder leistungsfähigere Akkus entwickeln, noch kann man die Kapazität bei gleicher Größe erhöhen noch die Größe bei gleicher Kapazität verringern usw. usf. die Entwicklung steht dann also quasi still? Weil bringt ja nix?

    Ein Tank ist ein Tank und rein kommt immer das Selbe. Da gibts nichts zu entwickeln.

  9. Sage ich schon seit Jahren!

    Autor: /mecki78 10.07.20 - 12:11

    Kaiser Ming schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und das Problem wäre gelöst

    Sage ich seit Jahren, auch schon öfters hier im Forum, werde ich jedes mal für angefeindet, ausgelacht und verspottet.

    Dabei muss es gar nicht so einfach gehen. Von mir aus darf ein PKW Akkus schon fest verbaut sein, aber es sollte genormte Akkugrößen geben, genormte Anschlüsse, genormte Leistungsklassen und der Wechsel sollte auch von einem Laien zu bewerkstelligen sein.

    Dann würden nämlich zig Unternehmen morgen anfangen Akkus für den freien Markt zu produzieren und wer sich einen Stromer kauft, der könnte sich frei aussuchen, von wem er den Akku kaufen (oder auch leasen oder mieten) will, muss nicht vom Hersteller des Autos sein, und hier auch jederzeit diesen wechseln oder in einer Werkstatt seiner Wahl wechseln lassen (weil die dann passende Gerätschaften dafür hätten, auch im Bezug auf das Akkugewicht). Die Kosten für Akkus würden schnell fallen, die Kosten für Stromer würden schnell fallen, Menschen bräuchten keinen Angst mehr vor Reichweitenverlust durch Alterung der Akkus haben, denn sie wissen, sie können den Akku jederzeit schnell tauschen und sie wissen auch vorab schon, was genau das kosten wird. Noch dazu, dass sie beim Tausch in einigen Jahren oft weniger bezahlen und dennoch einen besseren Akku erhalten werden.

    Ich kann mir beim Verbrenner doch auch aussuchen, von wem ich Zündkerzen will, welche Glühlampen ich verbauen möchte, welchen Öl oder Luftfilter ich einbauen möchte, vom wem ich Scheibenwischblätter kaufe, mit welchen Reifen ich fahren will und welchen Sprit ich tanken will. Und warum geht? Weil es hier Normierungen gibt. Natürlich kann ich nicht jeden Ölfilter in jedes Auto bauen und es passen nicht all Reifen auf alle Felgen, aber es gibt hier nur eine Endliche Anzahl von Modellen und die gleichen Modelle lassen sich für sehr viele verschiedene PKWs vieler verschiedener Hersteller nutzen.

    Aktuell ist die Situation bei Stromern hingegen so, wie wenn man bei einem Benziner nur den Benzintank des Herstellers einbauen kann, der im Lauf der Zeit immer kleiner wird und wenn man den wechseln will, dann ist das unheimlich aufwendig und unheimlich teuer und man ist genötigt einen Ersatztank vom Hersteller des Autos zu nehmen, weil jeder Hersteller eigene, inkompatible Tanks baut und es sich daher kaum für Drittanbieter rechnet, diese Tanks nachzubauen.

    /Mecki

  10. Re: Akkutausch auch für Autos

    Autor: Kaiser Ming 10.07.20 - 13:23

    Taylsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hört sich toll an, bringt aber mehr Nachteile als Vorteile.
    > Abgesehen davon, dass verschiedene Fahrzeug verschiedene Ansprüche an das
    > Leistungsmanagement stellen was unterschiedliche Ansprüche an die Kühlung
    > der Akkus mit sich bringt, müssen sich bei Standardakkus alle auf den
    > kleinsten gemeinsamen Nenner bei der Baugröße einigen.
    >
    > Das mag in einer Vespa funktionieren, in einem Auto ist es plattform- und
    > Herstellerübergreifend mit zahlreichen Problem und noch mehr
    > Herausforderungen in der praktischen Umsetzung behaftet.

    Also erstmal seh ich hier kein Argument dafür warum das nicht skalieren sollte!?

    Wie auch schon bei dem Vespa Modell kann man auch mehrere Akkus in Fahrzeug stecken
    je nach Grösse. Von daher ist das durchaus an unterschiedliche Einsatzzwecke anpassbar.
    Man könnte sogar unterschiedliche Leistungsklassen vorhalten, wie bei AA Zellen auch gangundgäbe.

    Bezüglich Kühlung, das muss natürlich in der Norm erfasst sein.

  11. Re: Akkutausch auch für Autos

    Autor: Kaiser Ming 10.07.20 - 13:28

    Azzuro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Better Place hatte die Idee schon 2007 und ist dann 2013 Insolvent
    > gegangen:
    > www.golem.de
    >
    > Tesla hatte 2013 stolz präsentiert wie sich der Akku beim Model S auf einer
    > automatischen Station in kürzester Zeit wechseln lässt, aber hat das dann
    > auch später verworfen:

    genau deshalb schrieb ich auch das der Staat das macht
    dann gilt die Norm automatisch universell
    wie DIN A4
    nur heute lässt man einfach laufen, wozu sich Arbeit machen
    da müsste man ja weiter denken als bis zur nächsten Wahl


    > Der Zug ist lange abgefahren. Und du willst eine Standardgröße festlegen?

    dazu hatte ich auch was geschrieben
    einfach mal vollständig lesen

  12. Re: Sage ich schon seit Jahren!

    Autor: Kaiser Ming 10.07.20 - 13:31

    danke, genau

    ich bin weiss Gott nicht dafür das der Staat alles regelt
    aber dafür ne Norm wäre extrem hiflreich

    die Dinger würden weggehen wie warme Semmeln
    da die Reichweiten und die Akku geht kaputt Angst weg wären
    der Milliarden an Förderung könnten wir stattdessen für Infrastruktur ausgeben
    was eh der bessere Weg wäre



    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kaiser Ming schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > und das Problem wäre gelöst
    >
    > Sage ich seit Jahren, auch schon öfters hier im Forum, werde ich jedes mal
    > für angefeindet, ausgelacht und verspottet.
    >
    > Dabei muss es gar nicht so einfach gehen. Von mir aus darf ein PKW Akkus
    > schon fest verbaut sein, aber es sollte genormte Akkugrößen geben, genormte
    > Anschlüsse, genormte Leistungsklassen und der Wechsel sollte auch von einem
    > Laien zu bewerkstelligen sein.
    >
    > Dann würden nämlich zig Unternehmen morgen anfangen Akkus für den freien
    > Markt zu produzieren und wer sich einen Stromer kauft, der könnte sich frei
    > aussuchen, von wem er den Akku kaufen (oder auch leasen oder mieten) will,
    > muss nicht vom Hersteller des Autos sein, und hier auch jederzeit diesen
    > wechseln oder in einer Werkstatt seiner Wahl wechseln lassen (weil die dann
    > passende Gerätschaften dafür hätten, auch im Bezug auf das Akkugewicht).
    > Die Kosten für Akkus würden schnell fallen, die Kosten für Stromer würden
    > schnell fallen, Menschen bräuchten keinen Angst mehr vor Reichweitenverlust
    > durch Alterung der Akkus haben, denn sie wissen, sie können den Akku
    > jederzeit schnell tauschen und sie wissen auch vorab schon, was genau das
    > kosten wird. Noch dazu, dass sie beim Tausch in einigen Jahren oft weniger
    > bezahlen und dennoch einen besseren Akku erhalten werden.
    >
    > Ich kann mir beim Verbrenner doch auch aussuchen, von wem ich Zündkerzen
    > will, welche Glühlampen ich verbauen möchte, welchen Öl oder Luftfilter ich
    > einbauen möchte, vom wem ich Scheibenwischblätter kaufe, mit welchen Reifen
    > ich fahren will und welchen Sprit ich tanken will. Und warum geht? Weil es
    > hier Normierungen gibt. Natürlich kann ich nicht jeden Ölfilter in jedes
    > Auto bauen und es passen nicht all Reifen auf alle Felgen, aber es gibt
    > hier nur eine Endliche Anzahl von Modellen und die gleichen Modelle lassen
    > sich für sehr viele verschiedene PKWs vieler verschiedener Hersteller
    > nutzen.
    >
    > Aktuell ist die Situation bei Stromern hingegen so, wie wenn man bei einem
    > Benziner nur den Benzintank des Herstellers einbauen kann, der im Lauf der
    > Zeit immer kleiner wird und wenn man den wechseln will, dann ist das
    > unheimlich aufwendig und unheimlich teuer und man ist genötigt einen
    > Ersatztank vom Hersteller des Autos zu nehmen, weil jeder Hersteller
    > eigene, inkompatible Tanks baut und es sich daher kaum für Drittanbieter
    > rechnet, diese Tanks nachzubauen.

  13. Re: Sage ich schon seit Jahren!

    Autor: Eheran 10.07.20 - 18:07

    Das sind schlicht nicht sinnvoll umsetzbare Anforderungen.

    Man braucht viele verschiedene Akkugrößen für die verschienen Autotypen von Kleinstfahrzeug (oder noch kleiner) bis zum LKW. Sagen wir mal es wären nur 5 Größen. Die haben dann alle jeweils den selben Anschluss, der ist zwar ggf. überdimensioniert für höhere Leistungen aber macht ja nichts, aber da muss man nicht nochmal extra Probleme erzeugen.
    Dann Leistungsklassen: Vom <10'000 ¤ Billigneuwagen bis zum Luxus-Sport-Fahrzeug sind mindestens 5 verschiedene Klassen nötig.
    5*5 macht 25 verschiedene Typen die nur von Dimension und Leistung gleich sind. Die gibt es dann nochmal mit 3 verschiedenen Speicherkapazitäten, macht mal mindestens 75 verschiedene Typen. Und dann gibts dafür 10 Hersteller, die natürlich alle eine andere Qualität und Preise haben...

    >und der Wechsel sollte auch von einem Laien zu bewerkstelligen sein.
    Bei Hochspannungssystemen ausgeschlossen. Ohne Hochspannung ist es nicht effizient und schnell zu laden. Aber selbst ohne Hochspannung ist das eine abenteuerliche Forderung. Eine Laie schafft es nicht mal seine Bremsklötze zu wechseln, viele scheitern sogar schon bei den Reifen.

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