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Die einzig richtige Kennzahl: Durchschnittsgeschwindigkeit auf 1000 km

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  1. Die einzig richtige Kennzahl: Durchschnittsgeschwindigkeit auf 1000 km

    Autor: Flasher 29.04.21 - 18:47

    All die schönen Angaben zur Reichweite und Peak-Ladeleistungen sind leider nur bedingt aussagekräftig wenn man mit dem Auto auch mal Langstrecken fahren möchte.

    Fakt ist, das bisher nur wenige E-Auto eine Durchschnittsgeschwindigkeit von >100 km/h auf Langstreckenfahrten bieten.

    Wenn ich mit einem Diesel 1000 km in 8h gemütlich bewältigen kann, aber mit einem E-Auto für die selbe Strecke 11 Stunden brauche, dann werden sich E-Autos für Langstreckenfahrten nicht durchsetzen. Und da die meisten Menschen sich nicht mehrere Autos je nach Anwendungszweck kaufen, wird das eben auch Auswirkungen auf die allgemeine Akzeptanz von E-Autos haben.

    Quelle: Ich fahre selber ein M3 LR und Strecken > 500 km sind einfach Nervenraubend. Leider gibt es aktuell nichts Besseres.

  2. Re: Die einzig richtige Kennzahl: Durchschnittsgeschwindigkeit auf 1000 km

    Autor: Felixkruemel 29.04.21 - 19:34

    Du schaffst in einem M3 LR locker 100km/h auf 1000km, sogar etwas mehr, dürften rund 110km/h sein im Sommer, im Winter etwas weniger (wenn es keine Wärmepumpe hat deutlich weniger mit rund 95km/h).

    Wenn du das nicht schaffst musst du irgendwas falsch machen, denn die Werte oben sind ausgehend von normalen V2 Superchargern und nicht von 200kW bei Ionity oder 250kW Peak bei V3 (da sind es 20min von 10-80%).

    Ich bin selber ein M3P letztes Jahr zwei Wochen gefahren und 1000km hat man problemlos in 10h runter bekommen.

  3. Re: Die einzig richtige Kennzahl: Durchschnittsgeschwindigkeit auf 1000 km

    Autor: chefin 29.04.21 - 20:15

    Ich fahre seit 10 JAhren 120km am Tag, dabei ist das 1/3 einsame Landstrasse mit Ortschaften, 1/3 Bundesstrasse die dann schon etwas voller ist und 1/3 Autobahn(roundabout, Autobahn sind es 18km von 60, Bundesstrasse auch nicht ganz 20, dafür 3-4km mehr einsame Landstrasse) mal so als grobe Richtlinie.

    Autobahn meist auf GPS 130, auf Landstrasse ca 100, aber manchmal zu kurvig für konstant 100 durchzuhalten. Ortsdurchfahrt eher so 50-60, kleines Radarrisiko lass ich dabei zu.

    Komme auf 65km/h im Schnitt über alles, lasse normalerweise den Bordcomputer 2 Monate mal durcheiern, sind dann so 5000km Fahrstrecke. Fahre den nahezu ausschliesslich zur Arbeit und zurück. Um 120 im Schnitt zu fahren muss man Autobahnen auch mit 140-150 düsen. Den viel zu oft wird man eingebremst durch LKW die überholen usw. Dieselfahrzeuge brauchen dann halt 1l mehr. Aber die haben im 60L Tank auch Platz für 800-900km Reichweite. so nach 4 Std plant man also Pause ein und hat knapp unter Halb, kann gemütlich dort rast machen wo nix los ist. 30 Minuten Pause die man ausschliesslich fürs essen und Relaxen benutzt. Und nächster Stop Flensburg, weil dann die 1000km Voll sind.

    E-Auto kommt bei 120 im Schnitt gerade mal 350km weit. Sind bestenfalls 3std, dann aber ist Bodenleer. Normal wäre aber so bei 100km rauszugehen, falls die Säule belegt kann man noch ne Runde weiter fahren. Oder eben 300km, dann aber riskieren 30-60 Minuten warten zu müssen bis man dran kommt. Bei Doppelsäulen dauert es dann entsprechend länger, weil dann das Fahrzeug nur mit halber Leistung laden kann. Doppelsäulen haben nur 2 Kabel, aber keine 2x 150KW. Muss man also immer hoffen, das auch frei ist. Aktuell noch einfach, aber denk mal dran, wie es wäre wenn 45 Millionen E-Autos unterwegs sind. Dann reichen 45 Millionen Ladesäulen gerade mal so. Ist wie die 15.000 Tankstellen aber du stehst in der Schlange mit 3 Autos vor dir. Dir nutzen die 14999 Tankstellen nix, weil die nicht hier sind. So nutzen dir die Ladegeräte vor dem Fussballstadion auch nix, dort aber sind sie nötig, wenn mal richtig was geboten wird und 80.000 Menschen dort sind. 10.000 Autos muss man rechnen, schon braucht man locker auch 5000 Ladesäulen. Nur am Sonntag, dann aber nutzen einem diese Säulen irgendwo anders nix.

    Je mehr E-Autos es geben wird desdo mehr verschärft sich das Ladeproblem und desdo eher wird man umschwenken auf 100km Restreichweite, dann aber laden. Somit bleiben einem noch 200-250km Fahrstrecke, bis zur ersten Pause. Bei 120 im Schnitt, alle 2 Std 1 Std pause. Den die 30 Minuten gelten ja nur, wenn man dann schon nach 150km wieder zum Laden fährt. Man hat ja dann nur bis 80% geladen.

    Im Langstreckenbereich traugt E-Auto nix. Für Kurzstrecken und Stadt wäre es perfekt aber einfach zu teuer. Da kann es nur Zweitwagen sein. Und die paar Single Stadtbewohner können alleine die Emobilität auch nicht stemmen. Den Ladestationen aufbauen kostet Geld, das über Fahrten und Laden wieder reinkommen muss. Fällt der große Überlandverbrauch weg und wird zusätzlich viel daheim geladen, amortisieren sich die Ladeparks nicht und man baut weniger davon.

    Das es ökologischeine gute Lösung ist und auch die Effizienz passt, nutzt einem nix, wenn man sich zuviel Nachteile für teuer Geld erkaufen soll.

  4. Re: Die einzig richtige Kennzahl: Durchschnittsgeschwindigkeit auf 1000 km

    Autor: Felixkruemel 29.04.21 - 20:19

    Du bist noch nie Tesla gefahren oder?


    Das da alle Ladesäulen voll sind hatte ich nicht ein einziges mal, nichtmal das die Hälfte belegt ist.

    Nahezu alle haben mindestens 8 Charger, neue Standorte fangen bei 12 Stück an und gehen bis 60 Ladeplätze (selten, aber gibt es), wohlgemerkt alle mit 250kW ohne Sharing.

  5. Re: Die einzig richtige Kennzahl: Durchschnittsgeschwindigkeit auf 1000 km

    Autor: F.Nixda 29.04.21 - 23:47

    Ich bin vor 8 Jahren zuletzt mit meinem Auto eine Strecke <650km an einem Stück gefahren... Und an sich fahre ich überdurchschnittlich viele km im Jahr. Die 1000km an einem Stück dürften also mMn nur für den Familienurlaub oder den absoluten ausnahme-Vertreter wichtig sein. Interessant fänd ich den statistischen Wert aber auch. Fahren-laden-fahren-laden bis die 1000km geschafft sind.

  6. Re: Die einzig richtige Kennzahl: Durchschnittsgeschwindigkeit auf 1000 km

    Autor: Dwalinn 30.04.21 - 09:54

    Also die meisten Menschen fahren sicherlich keine 1000km am Stück. Für mich war/ist die weiteste Strecke der Winterurlaub mit ca. 850km und da wird eigentlich immer 3 mal Pause gemacht, in meiner Kindheit sind wir nicht Nachts gefahren und haben daher sogar ne Übernachtung auf der Hinreise eingelegt.

    Mit ein Zoe würde ich so eine Reise nicht machen wollen aber langsam fängt es ja an mehr Autos zu geben die eine gute Reichweite und Ladegeschwindigkeit haben.

    Horst Lüning hatte neulich mal ein Video gemacht in dem er 1000km (bzw. 2 mal 500km) mit einem Model S gefahren ist. Ladezeiten war insgesamt 1,5h und das finde ich absolut vertretbar. Natürlich muss sowas früher oder später auch bei Autos möglich sein die 30k kosten aber die Preise sinken ja mit der Zeit.

  7. Re: Die einzig richtige Kennzahl: Durchschnittsgeschwindigkeit auf 1000 km

    Autor: flasherle 30.04.21 - 11:36

    oder einfach weil man spaß am fahren hat?

  8. Re: Die einzig richtige Kennzahl: Durchschnittsgeschwindigkeit auf 1000 km

    Autor: Flasher 30.04.21 - 15:23

    Selbst mit einer halb stündigen Pause zwischendurch schafft man die 1000 km in insgesamt 8 h. Dafür braucht es eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 133 km/h und die ist ohne zu rasen problemlos möglich.

  9. Re: Die einzig richtige Kennzahl: Durchschnittsgeschwindigkeit auf 1000 km

    Autor: flasherle 03.05.21 - 11:11

    ich bin meistens eher bei 175 durchschnitt...

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