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Die Zukunft sind Austauschakkus

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  1. Die Zukunft sind Austauschakkus

    Autor: Sarkastius 18.06.18 - 21:38

    Einfach weil man die dann komplett regenerativ und schonender laden kann und ein Austausch schneller als tanken geht. Man kann das überall in der Pampa mit Solarzellen hochziehen. Da muss kein neues Netz gelegt werden.

  2. Re: Die Zukunft sind Austauschakkus

    Autor: Niaxa 18.06.18 - 21:59

    Nie mals. Zu aufwändig. Du brauchst viel mehr Platz, musst alle Akkus zigfach lagern, in zig verschiedenen Größen und bei weit mehr Fahrzeugen an den lade Stellen weil die Reichweite geringer ist wie bei Benzinern und Diesel, brauchst Stapler die die Akkus Transportieren. Brauchst Gutachter , die sicherstellen, das alle Akkus die in die Autos eingebaut werden einwandfrei sind. Und und und. Vergiss es, das ist schlicht und einfach nicht wirtschaftlich und hat nicht im geringsten eine Zukunft.

  3. Re: Die Zukunft sind Austauschakkus

    Autor: ktz985 18.06.18 - 22:37

    Das hat Tesla schon gemacht. Alle Modell S und Model X haben diesen Tauschakku und es gab in den USA mehrere Wechselstationen. Den eigenen Akku konnte man sich später wieder zurückschicken lassen.

    Dieses Konzept wurde von den Kunden nicht angenommen und Tesla hat die Standorte meines wissens einfach wieder rückgebaut damit mehrere SuperCharger Stalls hinpassen.
    Der Grund war, dass die Kunden ihren Besitz (Akku) offenbar nur sehr ungern zurücklassen. Die Wartedauer von 40 Minuten alle 300km bei nur 2% aller Fahrten ist für die Meisten offenbar einfach das geringere Übel.

    Eine derartige Infrastruktur flächendeckend und noch dazu Herstellerübergreifend interoperabel ist meiner Meinung nach undenkbar. Wenn man sich nicht mal bei den Ladeanschlüssen einigen kann...

  4. Re: Die Zukunft sind Austauschakkus

    Autor: Quantium40 18.06.18 - 22:45

    Niaxa schrieb:
    > Nie mals. Zu aufwändig. Du brauchst viel mehr Platz, musst alle Akkus
    > zigfach lagern, in zig verschiedenen Größen
    Warum denn 'zig verschiedene Größen?
    Prinzipiell reicht auch eine Größe, von der dann n Stück in einem Fahrzeug verbaut werden.

    > und bei weit mehr Fahrzeugen an
    > den lade Stellen weil die Reichweite geringer ist wie bei Benzinern und
    > Diesel, brauchst Stapler die die Akkus Transportieren.
    Bei Benzin geht es auch nicht ganz ohne Transportinfrastruktur.
    Auch muss man keineswegs überall auf Akkuwechsel setzen, sondern kann durchaus Ladestationen mit Akkuwechselstationen kombinieren.

    > Brauchst Gutachter , die sicherstellen, das alle Akkus die in die Autos eingebaut werden
    > einwandfrei sind.
    Da braucht es keine menschlichen Gutachter für. Elektrisch/Elektronisch lässt sich ein Akkuzustand auch so weitgehend prüfen und eine optische Prüfung (sichtbar + ggf. IR beim Laden) ist bei hinreichender Standardisierung auch nicht wirklich aufwendiger als das, was jeder Flaschenpfandautomat heutzutage so leistet.

    > Und und und. Vergiss es, das ist schlicht und einfach
    > nicht wirtschaftlich und hat nicht im geringsten eine Zukunft.
    Ein Akkutausch-System zur Ergänzung einer Ladeinfrastruktur lässt sich durchaus wirtschaftlich betreiben, wenn alle Fahrzeughersteller per Norm zum Mitmachen gezwungen werden.

  5. Re: Die Zukunft sind Austauschakkus

    Autor: Quantium40 18.06.18 - 22:53

    ktz985 schrieb:
    > Eine derartige Infrastruktur flächendeckend und noch dazu
    > Herstellerübergreifend interoperabel ist meiner Meinung nach undenkbar.
    > Wenn man sich nicht mal bei den Ladeanschlüssen einigen kann...

    Die Frage ist immer, vom wem die Einigung kommt. Wenn man das den Herstellern überlässt, sehe ich da auch schwarz, aber bei staatlicher bzw. überstaatlicher Festlegung ist da einiges möglich.

    Das Akku-Wechselsystem von Tesla sollte man auch nicht unbedingt als Referenz nehmen. Bei den Fahrzeugpreisen, der gewaltigen Anzahl an Tauschstationen und den gut verfügbaren Superchargern im Testareal , sowie der viel zu kleinen Gruppe an potentiellen Testnutzern war es zu erwarten, dass der Zuspruch minimal ist.

  6. Re: Die Zukunft sind Austauschakkus

    Autor: Sarkastius 19.06.18 - 00:26

    Wie schon erwähnt hat es Tesla vorgemacht. Man könnte auch durch das Konzept den Kunden immer einen funktionierenden Akku garantieren. Für zum Beispiel paar Euro im Monat wie eine Art Versicherung. Akku wird beim Tausch als defekt makiert und geht zum Hersteller zurück. Aber ja es müssten Vorgaben kommen das auf dem Markt nicht jeder Hansel seinen eigenen Akku baut.

  7. Re: Die Zukunft sind Austauschakkus

    Autor: Niaxa 19.06.18 - 09:58

    Zig verschiedene Größen weil es die jetzt schon gibt. Man baut hier keine Handyakkus ein und klemmt dann 200 Stück zusammen.

    Benzin benötigt nen Tanklaster der mal kurz vorbei kommt im schlimmsten Fall. Das ist etwas günstiger als Rund um die Uhr zig zusätzliche Angestellte zu haben, die sich im Wartung, Lagerung, Ladung und so weiter kümmern. Ich brauche auch kein Lager für 100te von Akkus, die Stundenlang nur Platz weg nehmen.

    Ich lasse mir sicher keinen Akku in ein 100K+ Auto einbauen, der nicht vorab regelmäßig geprüft wird.

    Ich wüsste nicht was hier eine Ergänzug darstellen soll? Wenn das Laden in Zukunft um ein vielfaches schneller geht, frage ich mich warum ich diese Technik mit einer weit aufwändigeren, teureren, Platzintensiveren und schlechteren Technik ergänzen sollte.

  8. Re: Die Zukunft sind Austauschakkus

    Autor: Niaxa 19.06.18 - 10:00

    2% halte ich für ein Gerücht. Kein Mensch kann mir erzählen, jeden Tag oder jeden zweiten sein Auto laden zu wollen und dann auch noch so getimet, das man es auch immer im Zugriff hat. Ist ja schlimmer als bei Smartphones da und das wird ja schon von allen bemängelt.

  9. Re: Die Zukunft sind Austauschakkus

    Autor: ramboni 19.06.18 - 13:08

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2% halte ich für ein Gerücht. Kein Mensch kann mir erzählen, jeden Tag oder
    > jeden zweiten sein Auto laden zu wollen und dann auch noch so getimet, das
    > man es auch immer im Zugriff hat. Ist ja schlimmer als bei Smartphones da
    > und das wird ja schon von allen bemängelt.

    Wir werden in naher Zukunft vergleichbare Reichweiten mit um die 500 bis 600km
    bei Stromern habe. Jeder dem das die Woche nicht reicht muss auch jetzt mit den
    Benzinern nachtanken.

    Bleibt noch die Frage des "NachTanken". (Alles ein wenig Milchmädchen)

    1. Schnelllader, die können heute in 20 bis 60 Minuten für mehr Reichweite sorgen.
    Wir müssen also nach 500-600km eine Pause von 10 bis 60 Minuten machen.
    Entwicklung: Der Ladevorgang wird in irgendweiner Art und Weise schneller sein und mindestens das Niveau des heutigen Tanken's erreichen (~15min).
    Das werden wir nur benötigen wenn wir "einfache Strecke" MEHR als 300km fahren und wieder zurück wollen ohne nachzuladen.

    2. Die tägliche Strecke:
    Wir werden unsere Autos jeden Abend, wie heute Handys, an die Steckdose mit weit
    weniger kW als ein Schnelllader anschließen und morgens mit vollem Akku sprich mit einer Reichweite von 500 bis 600 km, das Haus verlassen.
    Ob das über Laternen/Unterseekabel/BaumrindenSpiegeleffekte oder die Steckdose in der Garage passiert ist individuell.
    Wir werden nicht extra zu einer Tanke fahren um unser Auto zu tanken, es wird jeden morgen voll sein.
    Wenn ich nun "einfache Strecke" 100km zur Arbeit fahre und danach 25km einkaufen und ich Abends zu hause ankomme, dann bin ich 250km gefahren. Ich habe also jeden Abend eine Restreichweite von 250 bis 350km, die ich dann über Nacht also in 6 bis 12h wieder auf 500 bis 600km Reichweite laden muss... dazu benötige ich schon heute kein Kernkraftwerk im Keller.

    Und das wichtigste: Die Technik ist erst noch im kommen, sie wird erst jetzt aktiv entwickelt,
    wir werden da also noch einige Sprünge erleben. Die Verbrenner sind quasi zuendeentwickelt
    dort ist kein nennenswerter Schub mehr zu erwarten.

    -----
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