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Wenn das funktioniert, wären so ziemlich alle Probleme der EVs gelöst

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  1. Wenn das funktioniert, wären so ziemlich alle Probleme der EVs gelöst

    Autor: ckerazor 18.06.18 - 09:58

    Eine Viertelstunde "Tanken" nach 300 bis 500 Kilometer (schnellere oder langsamere Fahrt) für 100 kWh halte ich für völlig akzeptabel. Nehmen wir an, dieses System funktioniert ohne die Autos abzufackeln oder die Lebensdauer der Akkus zu sehr zu beeinträchtigen: Das wäre für die Akzeptanz in der Breite der Bevölkerung wohl das letzte Puzzelstück.

    Ein Stadtauto mit einem kleinen Akku kann man damit in etwas über fünf Minuten laden.

  2. Re: Wenn das funktioniert, wären so ziemlich alle Probleme der EVs gelöst

    Autor: compoti 18.06.18 - 10:19

    Na dann möchte ich gerne mal sehen, wie du in den Sommerferien zum Meer fährst und du unterwegs den Akku laden musst, so wie tausende andere Urlauber auch. Ob die 15 Minuten dann auch noch so akzeptabel sind, wenn 20 Autos vor dir "nur mal kurz" den Akku laden möchten?
    Das klingt alles toll, aber sobald E-Autos von der Bevölkerung akzeptiert werden und alle auf dieses Antriebskonzept umsteigen, dann kommen erst die richtigen Probleme.

  3. Re: Wenn das funktioniert, wären so ziemlich alle Probleme der EVs gelöst

    Autor: Psy2063 18.06.18 - 10:21

    das ist die wiederentdeckung der langsamkeit, darum geht es im Urlaub doch schließlich ;)

    noch vor nicht all zu langer Zeit stand man stundenlang im Stau bei der Grenzkontrolle, heute komtm das Retrofeeling am Rastplatz mit der Ladestation wieder zurück :D

  4. Re: Wenn das funktioniert, wären so ziemlich alle Probleme der EVs gelöst

    Autor: ckerazor 18.06.18 - 10:24

    compoti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na dann möchte ich gerne mal sehen, wie du in den Sommerferien zum Meer
    > fährst und du unterwegs den Akku laden musst, so wie tausende andere
    > Urlauber auch. Ob die 15 Minuten dann auch noch so akzeptabel sind, wenn 20
    > Autos vor dir "nur mal kurz" den Akku laden möchten?
    > Das klingt alles toll, aber sobald E-Autos von der Bevölkerung akzeptiert
    > werden und alle auf dieses Antriebskonzept umsteigen, dann kommen erst die
    > richtigen Probleme.

    Wenn man dorthin fährt wo die Masse hinfährt, mag es zu Problemen kommen. Leben heißt Adaption. Für dieses Problem gibt es so viele Lösungen:

    - Fliegen
    - Ein paar Tage vor oder nach der großen Reisewelle fahren, wenn es der PKW sein muss
    - Unbekanntere Urlaubsregionen ansteuern
    - Daheim bleiben
    - Für die Fernstrecke einen Verbrenner mieten

    Soll ich die Liste fortsetzen?

  5. Re: Wenn das funktioniert, wären so ziemlich alle Probleme der EVs gelöst

    Autor: AndyMt 18.06.18 - 10:26

    compoti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na dann möchte ich gerne mal sehen, wie du in den Sommerferien zum Meer
    > fährst und du unterwegs den Akku laden musst, so wie tausende andere
    > Urlauber auch. Ob die 15 Minuten dann auch noch so akzeptabel sind, wenn 20
    > Autos vor dir "nur mal kurz" den Akku laden möchten?
    Mit allem drum und dran dauerts doch heute schon 10-15 Minuten wenn so richtig viel los ist. Evtl. löst man das indem man nur max. 5 Minuten laden darf (für ca. 200-250km).
    Oder man steckt halt für 1 Stunde an einem der langsamen Lade-Parkplätzen an und geht was essen.
    > Das klingt alles toll, aber sobald E-Autos von der Bevölkerung akzeptiert
    > werden und alle auf dieses Antriebskonzept umsteigen, dann kommen erst die
    > richtigen Probleme.
    Oder man nimmt für diese seltenen Fälle den Zug, das Flugzeug oder ein Hybrid Mietauto (mit dann mehr Platz). So lange Strecken mit dem Auto zu fahren ist mir inzwischen eh zu viel Stress (und zu teuer), also Zug oder Bahn.
    Es gibt nicht immer nur genau die Lösung für ein Problem die man im Moment kennt.

  6. Re: Wenn das funktioniert, wären so ziemlich alle Probleme der EVs gelöst

    Autor: Klausens 18.06.18 - 10:31

    Und wie lange würdest du an einer Rastanlage in den Sommerferien warten, wenn sie nur eine Zapfsäule hätten?
    Und weil eine nicht reicht hat so eine Rastanlagentankstelle halt stattdessen 15.

    Und wenn man für Elektro mehr braucht baut man halt mehr. Parkplätze gibt's doch genug.
    Dabei gibt's genau 2 Probleme:
    1. Es kostet Geld
    2. Man braucht ne dicke Stromleitung
    Beides lösbar.

  7. Re: Wenn das funktioniert, wären so ziemlich alle Probleme der EVs gelöst

    Autor: Pecker 18.06.18 - 10:33

    ckerazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > compoti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Na dann möchte ich gerne mal sehen, wie du in den Sommerferien zum Meer
    > > fährst und du unterwegs den Akku laden musst, so wie tausende andere
    > > Urlauber auch. Ob die 15 Minuten dann auch noch so akzeptabel sind, wenn
    > 20
    > > Autos vor dir "nur mal kurz" den Akku laden möchten?
    > > Das klingt alles toll, aber sobald E-Autos von der Bevölkerung
    > akzeptiert
    > > werden und alle auf dieses Antriebskonzept umsteigen, dann kommen erst
    > die
    > > richtigen Probleme.
    >
    > Wenn man dorthin fährt wo die Masse hinfährt, mag es zu Problemen kommen.
    > Leben heißt Adaption. Für dieses Problem gibt es so viele Lösungen:
    >
    > - Fliegen
    > - Ein paar Tage vor oder nach der großen Reisewelle fahren, wenn es der PKW
    > sein muss
    > - Unbekanntere Urlaubsregionen ansteuern
    > - Daheim bleiben
    > - Für die Fernstrecke einen Verbrenner mieten
    >
    > Soll ich die Liste fortsetzen

    Oder einfach warten, bis das E-Auto einen Verbrenner ordentlich ersetzen kann.
    Schon mal einen Verbrenner für Familienausflug in der Urlaubszeit für 8 Tage gemietet? Da biste aber mal ganz locker 500¤ los. Eher mehr.

  8. Re: Wenn das funktioniert, wären so ziemlich alle Probleme der EVs gelöst

    Autor: Pecker 18.06.18 - 10:37

    AndyMt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > compoti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Na dann möchte ich gerne mal sehen, wie du in den Sommerferien zum Meer
    > > fährst und du unterwegs den Akku laden musst, so wie tausende andere
    > > Urlauber auch. Ob die 15 Minuten dann auch noch so akzeptabel sind, wenn
    > 20
    > > Autos vor dir "nur mal kurz" den Akku laden möchten?
    > Mit allem drum und dran dauerts doch heute schon 10-15 Minuten wenn so
    > richtig viel los ist. Evtl. löst man das indem man nur max. 5 Minuten laden
    > darf (für ca. 200-250km).
    > Oder man steckt halt für 1 Stunde an einem der langsamen Lade-Parkplätzen
    > an und geht was essen.
    Oder man wartet einfach, bis das E-Auto endlich ordentlich funktioniert und einen Verbrenner ersetzen kann.
    > > Das klingt alles toll, aber sobald E-Autos von der Bevölkerung
    > akzeptiert
    > > werden und alle auf dieses Antriebskonzept umsteigen, dann kommen erst
    > die
    > > richtigen Probleme.
    > Oder man nimmt für diese seltenen Fälle den Zug, das Flugzeug oder ein
    > Hybrid Mietauto (mit dann mehr Platz). So lange Strecken mit dem Auto zu
    > fahren ist mir inzwischen eh zu viel Stress (und zu teuer), also Zug oder
    > Bahn.
    > Es gibt nicht immer nur genau die Lösung für ein Problem die man im Moment
    > kennt.

    Klar, logisch. Zugtickets oder Flugtickets für ne 5 köpfige Familie sind natürlich günstiger als eine Autofahrt. Erst recht in der Urlaubszeit... Sowas von weltfremd, sorry.
    Ach eigentlich gibts schon genau eine Lösung für die Probleme. Aber die wird ja gerade verteufelt und soll gegen eine Alternative ersetzt werden, von der wir nicht so genau wissen, ob die wirklich besser ist.

  9. Re: Wenn das funktioniert, wären so ziemlich alle Probleme der EVs gelöst

    Autor: AndyMt 18.06.18 - 10:43

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ckerazor schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > compoti schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Na dann möchte ich gerne mal sehen, wie du in den Sommerferien zum
    > Meer
    > > > fährst und du unterwegs den Akku laden musst, so wie tausende andere
    > > > Urlauber auch. Ob die 15 Minuten dann auch noch so akzeptabel sind,
    > wenn
    > > 20
    > > > Autos vor dir "nur mal kurz" den Akku laden möchten?
    > > > Das klingt alles toll, aber sobald E-Autos von der Bevölkerung
    > > akzeptiert
    > > > werden und alle auf dieses Antriebskonzept umsteigen, dann kommen erst
    > > die
    > > > richtigen Probleme.
    > >
    > > Wenn man dorthin fährt wo die Masse hinfährt, mag es zu Problemen
    > kommen.
    > > Leben heißt Adaption. Für dieses Problem gibt es so viele Lösungen:
    > >
    > > - Fliegen
    > > - Ein paar Tage vor oder nach der großen Reisewelle fahren, wenn es der
    > PKW
    > > sein muss
    > > - Unbekanntere Urlaubsregionen ansteuern
    > > - Daheim bleiben
    > > - Für die Fernstrecke einen Verbrenner mieten
    > >
    > > Soll ich die Liste fortsetzen
    >
    > Oder einfach warten, bis das E-Auto einen Verbrenner ordentlich ersetzen
    > kann.
    > Schon mal einen Verbrenner für Familienausflug in der Urlaubszeit für 8
    > Tage gemietet? Da biste aber mal ganz locker 500¤ los. Eher mehr.
    Dafür über das Jahr unter Umständen genau so viel oder noch mehr gespart.

  10. Re: Wenn das funktioniert, wären so ziemlich alle Probleme der EVs gelöst

    Autor: Flexor 18.06.18 - 10:54

    Ich verstehe ehrlich gesagt das Problem nicht... ist das jetzt einfach nur ein schlechtreden von EV?

    Wenn ich irgendwo hin fahre, will ich ehrlich gesagt nach gut 3 Stunden spätestens einen Stopp machen, weil es verdammt anstregend ist so lange konzentriert Auto zu fahren, vor allem aber auch immer in der selben Position zu sitzen. Ich kann hier nur auf mich schließen aber das wären so 300-350 Km. Zuhause voll geladen, losgefahren nach rund 3 Stunden ne halbe Stunde pause gemacht, Wagen Voll weiter fahren.

    Parkplätze gibt es bei Tankstellen und Raststätten genug, wer da keine Ladesäulen aufbaut und sich das Geld entgehen lässt, ist wirklich selber schuld. Da könnten die sich ne goldene Nase verdienen.

  11. Re: Wenn das funktioniert, wären so ziemlich alle Probleme der EVs gelöst

    Autor: AndyMt 18.06.18 - 11:00

    Flexor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe ehrlich gesagt das Problem nicht... ist das jetzt einfach nur
    > ein schlechtreden von EV?
    Das Gefühlt hab ich auch.
    > Wenn ich irgendwo hin fahre, will ich ehrlich gesagt nach gut 3 Stunden
    > spätestens einen Stopp machen, weil es verdammt anstregend ist so lange
    > konzentriert Auto zu fahren, vor allem aber auch immer in der selben
    > Position zu sitzen. Ich kann hier nur auf mich schließen aber das wären so
    > 300-350 Km. Zuhause voll geladen, losgefahren nach rund 3 Stunden ne halbe
    > Stunde pause gemacht, Wagen Voll weiter fahren.
    Seh ich auch so. Aber der Deutsche Super-Autofahrer fährt die Strecke nach Spanien mit seinem Diesel (angeblich) in einem durch.
    > Parkplätze gibt es bei Tankstellen und Raststätten genug, wer da keine
    > Ladesäulen aufbaut und sich das Geld entgehen lässt, ist wirklich selber
    > schuld. Da könnten die sich ne goldene Nase verdienen.
    So sieht's doch aus: ich will das Auto bei so einer Pause gar nicht in 15 Minuten voll laden. Ich will ca. 45 Minuten parken und in der Zeit nach laden. Da muss ich im Gegensatz zur Tanke auch nicht in der Zeit daneben stehen und danach noch um parken.

  12. Re: Wenn das funktioniert, wären so ziemlich alle Probleme der EVs gelöst

    Autor: Flexor 18.06.18 - 11:13

    AndyMt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Flexor schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----

    > Das Gefühlt hab ich auch.
    >
    > Seh ich auch so. Aber der Deutsche Super-Autofahrer fährt die Strecke nach
    > Spanien mit seinem Diesel (angeblich) in einem durch.

    Also ich habe zur Zeit noch einen Diesel der 1000km am stück schaffen würde (bei entsprechender Fahrt) aber das Maximum was ich bisher wirklich an einem Stück gefahren bin waren 350km mit 4 Stunden Fahrzeit (durch Stau und Baustellen). Ich war danach so froh mich wieder bewegen zu können und wollte den restlichen Tag nicht mehr ins Auto einsteigen. Vielleicht wird das lange Sitzen im alter einfacher aber ich kann das nicht.
    Die Strecke wäre mit dem Tesla Model 3 mit kleinem Akku drin, der BMW i3 würde man rund 300km schaffen und mit dem Renault ZOE auch. Voraussetzung ist kein Bleifuß zu haben, wenn man doch einen hat, schafft man die Strecke mit vielen Benzinern auch nicht.

    > So sieht's doch aus: ich will das Auto bei so einer Pause gar nicht in 15
    > Minuten voll laden. Ich will ca. 45 Minuten parken und in der Zeit nach
    > laden. Da muss ich im Gegensatz zur Tanke auch nicht in der Zeit daneben
    > stehen und danach noch um parken.

    Das Nervt mich auch immer, erst wartet man doof das einer die Zapfsäule nach dem Bezahlen frei macht (da die sich aber gerne auch noch im Laden umsehen kann das auch gut 10 Minuten dauern, ist mir oft genug passiert) und dann steht man doof dabei. Klar kann man auch schneller an eine Zapfsäule kommen, wenn was Frei ist aber das ist kein Argument, es kann auch Freie Ladeplätze geben.

  13. Re: Wenn das funktioniert, wären so ziemlich alle Probleme der EVs gelöst

    Autor: ThorstenMUC 18.06.18 - 11:22

    Ist doch heute auch schon so, dass auf den Rastplätzen solche Massen abgefertigt werden müssen.

    Du musst das konzept der "Durchfahrt-Tankstelle" mit 10-20 Zapfsäulen halt hinterfragen... Die Lade-Infrastruktur braucht halt mehr Anschlussstellen - die auch eher als Parkplatz angelegt sind, als zum Durchfahren.

    Dann noch ausreichend Picknick- und Kaffeeversorgung dazu... würde ich für relativ einfach machbar halten...
    Wie der Strombedarf an die Raststätte kommt, um da in Spitzenzeiten vielleicht 100 Ladesäulen gleichzeitig mit Strom zu versorgen wird schon eher die Herausforderung. Aber das wird bei Industriebetrieben mit vergleichbarem Bedarf heute ja auch schon gelöst.

  14. Re: Wenn das funktioniert, wären so ziemlich alle Probleme der EVs gelöst

    Autor: Anonymer Nutzer 18.06.18 - 12:26

    ThorstenMUC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist doch heute auch schon so, dass auf den Rastplätzen solche Massen
    > abgefertigt werden müssen.
    >
    > Du musst das konzept der "Durchfahrt-Tankstelle" mit 10-20 Zapfsäulen halt
    > hinterfragen... Die Lade-Infrastruktur braucht halt mehr Anschlussstellen -
    > die auch eher als Parkplatz angelegt sind, als zum Durchfahren.
    >
    > Dann noch ausreichend Picknick- und Kaffeeversorgung dazu... würde ich für
    > relativ einfach machbar halten...
    > Wie der Strombedarf an die Raststätte kommt, um da in Spitzenzeiten
    > vielleicht 100 Ladesäulen gleichzeitig mit Strom zu versorgen wird schon
    > eher die Herausforderung. Aber das wird bei Industriebetrieben mit
    > vergleichbarem Bedarf heute ja auch schon gelöst.

    Frag einen x-beliebigen Tankstellenpächter womit er sein Geld macht.
    100% Antwort: NICHT mit dem Benzin sondern mit dem Angebot im Shop.
    Das wird sich auch, zumindest über längere Zeit, mit EV's nicht ändern.
    Das anliegen einer Tankstelle ist also den "Kunden" so lange es geht im Shop zu haben.
    Die großen Autobahntankstellen werden also die ersten sein die viele viele Ladesäulen aufstellen werden.

    "Der Kapitalist findet eine Lösung" und sobald man mit Stromern Geld machen kann werden alle Diskussionen von heute vergessen sein.

  15. Re: Wenn das funktioniert, wären so ziemlich alle Probleme der EVs gelöst

    Autor: Flexor 18.06.18 - 12:31

    +1

    Genau so sehe ich das auch

  16. Re: Wenn das funktioniert, wären so ziemlich alle Probleme der EVs gelöst

    Autor: Luke321 18.06.18 - 12:51

    ramboni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Frag einen x-beliebigen Tankstellenpächter womit er sein Geld macht.
    > 100% Antwort: NICHT mit dem Benzin sondern mit dem Angebot im Shop.
    > Das wird sich auch, zumindest über längere Zeit, mit EV's nicht ändern.
    > Das anliegen einer Tankstelle ist also den "Kunden" so lange es geht im
    > Shop zu haben.
    > Die großen Autobahntankstellen werden also die ersten sein die viele viele
    > Ladesäulen aufstellen werden.

    Exakt. Für Tankstellenbetreiber sind Elektroautos ein feuchter Traum. Stellt euch vor es ist Sommer, 36° und hunderte Ausflügler/Urlauber parken auf dem Rasthof und müssen 15-20min warten bis wieder geladen ist. In der Zeit wartet natürlich keiner im Auto, jeder geht ein bisschen spazieren oder auf die Toilette und läuft an eurer Eis und Getränketheke vorbei.
    Das werden Goldgruben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.06.18 12:51 durch Luke321.

  17. Re: Wenn das funktioniert, wären so ziemlich alle Probleme der EVs gelöst

    Autor: AndyMt 18.06.18 - 14:00

    Luke321 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ramboni schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Frag einen x-beliebigen Tankstellenpächter womit er sein Geld macht.
    > > 100% Antwort: NICHT mit dem Benzin sondern mit dem Angebot im Shop.
    > > Das wird sich auch, zumindest über längere Zeit, mit EV's nicht ändern.
    > > Das anliegen einer Tankstelle ist also den "Kunden" so lange es geht im
    > > Shop zu haben.
    > > Die großen Autobahntankstellen werden also die ersten sein die viele
    > viele
    > > Ladesäulen aufstellen werden.
    >
    > Exakt. Für Tankstellenbetreiber sind Elektroautos ein feuchter Traum.
    > Stellt euch vor es ist Sommer, 36° und hunderte Ausflügler/Urlauber parken
    > auf dem Rasthof und müssen 15-20min warten bis wieder geladen ist. In der
    > Zeit wartet natürlich keiner im Auto, jeder geht ein bisschen spazieren
    > oder auf die Toilette und läuft an eurer Eis und Getränketheke vorbei.
    > Das werden Goldgruben.
    Für die an den Raststätten auf jeden Fall. Für die kleineren Tankstellen in Städten, Aglomerationen oder Dörfern sieht das schon wieder anders aus: Wer zu Hause laden kann wird zu 90% als Kunde weg fallen. Wer nicht zu Hause laden kann tut das möglichst wenn das Auto sowieso steht: Während des Einkaufs, während des Parkens, beim Arbeitgeber. Der Umsatz fällt dann weg.

  18. Re: Wenn das funktioniert, wären so ziemlich alle Probleme der EVs gelöst

    Autor: ChMu 18.06.18 - 14:16

    AndyMt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Luke321 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ramboni schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Frag einen x-beliebigen Tankstellenpächter womit er sein Geld macht.
    > > > 100% Antwort: NICHT mit dem Benzin sondern mit dem Angebot im Shop.
    > > > Das wird sich auch, zumindest über längere Zeit, mit EV's nicht
    > ändern.
    > > > Das anliegen einer Tankstelle ist also den "Kunden" so lange es geht
    > im
    > > > Shop zu haben.
    > > > Die großen Autobahntankstellen werden also die ersten sein die viele
    > > viele
    > > > Ladesäulen aufstellen werden.
    > >
    > > Exakt. Für Tankstellenbetreiber sind Elektroautos ein feuchter Traum.
    > > Stellt euch vor es ist Sommer, 36° und hunderte Ausflügler/Urlauber
    > parken
    > > auf dem Rasthof und müssen 15-20min warten bis wieder geladen ist. In
    > der
    > > Zeit wartet natürlich keiner im Auto, jeder geht ein bisschen spazieren
    > > oder auf die Toilette und läuft an eurer Eis und Getränketheke vorbei.
    > > Das werden Goldgruben.
    > Für die an den Raststätten auf jeden Fall. Für die kleineren Tankstellen in
    > Städten, Aglomerationen oder Dörfern sieht das schon wieder anders aus: Wer
    > zu Hause laden kann wird zu 90% als Kunde weg fallen. Wer nicht zu Hause
    > laden kann tut das möglichst wenn das Auto sowieso steht: Während des
    > Einkaufs, während des Parkens, beim Arbeitgeber. Der Umsatz fällt dann weg.

    Das ist richtig. Aber das duerfte dauern. Schon dieses Jahr gibt es zwar mehr oeffentliche Lader als Tankstellen. Rechnet man Home charging hinzu, duerfte sich das lokale Tankstellen Netz langsam verduennen. Aber SCHNELL Lader haben ja in der Stadt oder im Dorf eh nichts verloren da nur fuer die Langstrecke relevant, also etwa 10% der Fahrzeuge auf 4% der Fahrten.
    Aus Erfahrung (Tesla Super charger network) weiss man das tatsaechlich nur etwa 10% der Fahrten mit Superchargern geladen werden. Dieses Permanente Langstrecken Fahren (zumal mit immer seltener werdenden Familien) gibt es ja in der Praxis gar nicht.

  19. Re: Wenn das funktioniert, wären so ziemlich alle Probleme der EVs gelöst

    Autor: Flexor 18.06.18 - 14:34

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Das ist richtig. Aber das duerfte dauern. Schon dieses Jahr gibt es zwar
    > mehr oeffentliche Lader als Tankstellen. Rechnet man Home charging hinzu,
    > duerfte sich das lokale Tankstellen Netz langsam verduennen. Aber SCHNELL
    > Lader haben ja in der Stadt oder im Dorf eh nichts verloren da nur fuer die
    > Langstrecke relevant, also etwa 10% der Fahrzeuge auf 4% der Fahrten.
    > Aus Erfahrung (Tesla Super charger network) weiss man das tatsaechlich nur
    > etwa 10% der Fahrten mit Superchargern geladen werden. Dieses Permanente
    > Langstrecken Fahren (zumal mit immer seltener werdenden Familien) gibt es
    > ja in der Praxis gar nicht.


    Das wird noch lange dauern, noch gibt es mehr als genug Verbrenner. Dann werden sicherlich auch noch einige so einen Verbrenner als "Oldtimer" / Spaßfahrzeug behalten. Also keine Ahnung wie weit das ganze verschwindet, das ist wirklich schwer einzuschätzen.

    Ansonsten hast du recht, die Supercharger sind ausschließlich für die Langstrecke gedacht und die Tankstellen mögen zwar nach und nach eingehen, dafür wird es bei Supermärkten und auf Parkplätzen boomen.

  20. Re: Wenn das funktioniert, wären so ziemlich alle Probleme der EVs gelöst

    Autor: AndyMt 18.06.18 - 14:50

    Flexor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChMu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > Das ist richtig. Aber das duerfte dauern. Schon dieses Jahr gibt es zwar
    > > mehr oeffentliche Lader als Tankstellen. Rechnet man Home charging
    > hinzu,
    > > duerfte sich das lokale Tankstellen Netz langsam verduennen. Aber
    > SCHNELL
    > > Lader haben ja in der Stadt oder im Dorf eh nichts verloren da nur fuer
    > die
    > > Langstrecke relevant, also etwa 10% der Fahrzeuge auf 4% der Fahrten.
    > > Aus Erfahrung (Tesla Super charger network) weiss man das tatsaechlich
    > nur
    > > etwa 10% der Fahrten mit Superchargern geladen werden. Dieses
    > Permanente
    > > Langstrecken Fahren (zumal mit immer seltener werdenden Familien) gibt
    > es
    > > ja in der Praxis gar nicht.
    >
    > Das wird noch lange dauern, noch gibt es mehr als genug Verbrenner. Dann
    > werden sicherlich auch noch einige so einen Verbrenner als "Oldtimer" /
    > Spaßfahrzeug behalten. Also keine Ahnung wie weit das ganze verschwindet,
    > das ist wirklich schwer einzuschätzen.
    Es gibt auch noch Leute die aus Spass Pferde halten - eine wirklich grosse Industrie ist das nicht. Da seh ich gleich die nächste Branche die sich was überlegen muss: Die Autowerkstätten. Mit der Zeit werden das auch immer weniger. Ich denke die kleinen Unabhängigen werden ganz verschwinden.
    > Ansonsten hast du recht, die Supercharger sind ausschließlich für die
    > Langstrecke gedacht und die Tankstellen mögen zwar nach und nach eingehen,
    > dafür wird es bei Supermärkten und auf Parkplätzen boomen.
    Ist ja auch ideal: Während des Einkaufs oder Kinobesuchs wird das Auto geladen.

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    Mit dem Rollout von 5G verliert 4G nicht an Bedeutung. Die Netze werden verschmelzen. Für die Telefónica Deutschland bleibt LTE sogar unerlässlich.

  3. Fallout 76: Bethesda entkoppelt Framerate und Physik
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    Ein jahrelanges Ärgernis der Gamebryo- und später der Creation-Engine wurde behoben: Der neue Patch für Fallout 76 ermöglicht mehr als 60 fps, ohne dass die Physik nach einer Weile verrücktspielt.


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