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  5. › Ladesäulen: Ionity erhöht kWh-Preis…

wie ist es bei kostenlosen ladern

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  1. wie ist es bei kostenlosen ladern

    Autor: qq1 17.01.20 - 10:13

    Sind die unbrauchbar? Habt ihr pos. Erfarhung damkt?

  2. Re: wie ist es bei kostenlosen ladern

    Autor: Allandor 17.01.20 - 10:41

    Die wird es nicht endlos geben. Aktuell wird häufig der Strom nicht berechnet, weil die Gebühren zu hoch sind, als das sich das berechnen lohnen würde.
    Hier scheint Ionity nun den weg zu gehen, das sich die Berechnung für sie lohnt. Und der Bau der Ladestationen (besonders Schnellladern) kostet ebenfalls.

    Die meisten Anbietern geht es ja erst mal nur darum, sich überhaupt Marktanteile zu sichern bzw. zu testen ob es sich lohnen würde.

  3. Re: wie ist es bei kostenlosen ladern

    Autor: ChrisE 17.01.20 - 10:49

    Kostenlose Ladestellen sind erstmal nicht anders als kostenpflichtige. Man hat jeweils das Risiko dass sie kaputt sind. (so wie auch bei Tankstellen, da kann auch mal was kaputt sein)
    Manche Hotels bieten es an. Während man da schläft lädt das Auto. Wenn man da das Auto mit ~40 kWh über Nacht lädt hat man, wenn man mit 0,30 ¤ je kWh rechnet, 12 ¤ vom Hotel geschenkt bekommen. Kann man im Kopf von der Hotelrechnung abziehen. Oder auch bei manchen Einkaufszentren wird es angeboten. Da parkt man einen Tag lang für paar Euro und lädt das Auto. Wenn man wieder den obigen Preis nimmt bekommt man Strom für mehr Geld als man für das eigentliche Parken gezahlt hat.

    Es gibt bisher schöne Möglichkeiten kostenlos zu parken, werden hier und da mehr, hier und da weniger. Ein Auto anschaffen und es dadurch finanzieren zu wollen, dass man nebenan kostenlos laden kann, würde ich aber nicht empfehlen. Man weiß nie ob man in einem Monat dort weiterhin kostenlos laden kann. Wenn man wo kostenlos laden kann nimmt man es mit, aber man kann sich nie drauf verlassen.

  4. Re: wie ist es bei kostenlosen ladern

    Autor: Lehmroboter 17.01.20 - 10:58

    Kostenlos laden kann tatsächlich viel einfacher sein, als kostenpflichtig laden, denn es fällt der ganze Bezahl/Registrier hokus pokus weg. Das heißt: Im besten Fall arbeiten die Säulen im "Messe Modus" und Du fährst einfach vor, stöpselst ein und los.

    Vermutlich kennen das Tesla-Fahrer an den Superchargern auch so, aber ich fahre keinen Tesla.

    Die paar mal die ich kostenlos laden konnte lief das wesentlich leichter als die Bezahl-Säulen (wobei das dort auch meist nicht so schlimm ist). Bei Ikea gab's mal einen Ladeabbruch, aber dem geschenkten Gaul...

    Bei Bezahl-Säulen brauchst Du Chip/Karte/App, die kompatibel mit dem Betreiber sind. Geht schon, aber man muss es berücksichtigen.
    Falls die Säule pro Ladung (also nicht nach Verbrauch) abgerechnet wird, hast Du natürlich den Ärger, wenn die Ladung z.B. nach 30 Sekunden gleich wieder abbricht. Dann waren es 8,- oder 15,- für 30 Sekunden. Pech gehabt bzw. man könnte beim Betreiber nach Kulanz fragen.

  5. Re: wie ist es bei kostenlosen ladern

    Autor: Copper 17.01.20 - 11:15

    Ich fahre auch keinen Tesla und kenne die Details daher nur aus dritter Hand.
    Es findet beim Anstöpseln an der Ladesäule neben der Aushandlung der Ladeleistung gleichzeitig eine Anmeldung des Wagens an der Ladesäule statt und die Abrechnung läuft dann automatisch.
    Das kann aber naheliegenderweise nur dann funktionieren, wenn man bei Tesla angemeldet und Zahlungsdaten hinterlegt hat.

  6. Re: wie ist es bei kostenlosen ladern

    Autor: ChrisE 17.01.20 - 14:12

    Es gibt / gab kostenlose Lademöglichkeiten, die dennoch freigeschaltet werden mussten. Das erfolgte durch einen Anruf einer bestimmten Handynummer (Anruf wurde abgelehnt, hat also nichts gekostet), durch hinhalten einer beliebigen RFID-Karte (z.P. Personalausweis) oder durch melden am Empfangstresen und jemand ist mit Schlüssel zur Ladebuchse und hat die freigeschaltet. In den meisten Fällen ist es aber einfach Stecker rein und los gehts.

    Tesla nutzt an den Superchargern schon immer eine Identifizierung der Fahrzeuge, so dass dort auch "Stecker rein und los gehts" funktioniert. Das ist aber eine eigene Implementierung. Seit Jahren gibt es ISO 15118 (Plug and Charge), das so langsam mal umgesetzt wird. Der Smart soll das seit 2018 können. Der Audi e-Tron bekommt es demnächst implantiert (wahrscheinlich wieder nur für neu produzierte Fahrzeuge, kein Softwareupdate bei alten). Vereinfacht gesagt schickt das Fahrzeug über den Kommunikationskanal zwischen Fahrzeug und Ladesäule die für die Abrechnung nötigen Daten. Also überspitzt gesagt: Stecker rein, Fahrzeug sagt der Ladesäule die Kontonummer und Geld wird automatisch abgebucht. In Wirklichkeit läuft das nicht über Lastschrift sondern man ist, wie bisher, bei einem Anbieter registriert usw.

  7. Re: wie ist es bei kostenlosen ladern

    Autor: GangnamStyle 17.01.20 - 14:24

    Es gab kostenlose Schnelllader, die von EU subventioniert wurden. Diese mussten IMHO so und so kWh kostenlos zur Verfügung stellen. Aber es gibt kostenlose Lader vor allem bei ikea und einigen Discountern und Baumärkten. Wahrscheinlich läuft dort auch nur über Mischkalkulation. Der Strom und die Ladesäule fließen wohl über Werbeetat.

  8. Re: wie ist es bei kostenlosen ladern

    Autor: ChMu 17.01.20 - 23:36

    qq1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sind die unbrauchbar? Habt ihr pos. Erfarhung damkt?

    Ich habe nur wenig Erfahrung in Deutschland, ich bin alle paar Monate da und wenn ich keinen Fahrer habe, miete ich idR einen Tesla, da ich privat auch Tesla fahre. Die Ladeinfrastruktur in Deutschland ist ein Alptraum. Jedenfalls gegenueber Frankreich und hier in Spanien. Es gibt gefuehlt 100 verschiedene Tarife, Karten, Tokens, Apps, Anbieter ect. Man kann nicht erkennen, ob eine Saeule funktioniert oder frei ist bis man vor Ort ist. Ausser bei den Superchargern natuerlich. Die meissten (in Deutschland raren) free Charger laufen, aber verlassen kann man sich nicht drauf.
    Hier in Spanien ist es schwierig, einen pay Lader zufinden. IdR sind Ladesaeulen generell gratis, Service oder Werbung der Laeden wo sie aufgestellt sind. ZBin Parkhaeusern, wo man fuer die eh zu zahlende Parkgebuehr eben auch laden kann, beim Aldi, Lidl, Ikea, Caprabo, leroymerlin Mediamarkt oder Bauhaus, nur um ein paar Beispiele zu nennen. Hotel/Motel Ketten sind fast durchgehend electrisiert, die grossen Kino Multiplexe haben ganze Etagen ihrer Parkhaeuser mit Steckdosen ausgestattet.
    Eine Abrechnung findet einfach nicht statt, da eine Abrechnung teurer als der gelieferte Strom waere, zudem muesste es noch eine Abrechnungs Infrastruktur, Zaehler ect geben, alles Dinge welche weit ueber das setzen einer Schuko Steckdose hinaus gehen. Die Kosten wuerden ja nie wieder reinkommen.
    Deutschland scheint mir im Moment extreem ungeeignet fuer e-Mobilitaet zu sein, alle und alles ist dagegen. Die grossen Lobbies sowiso, nichts soll sich veraendern, Strom ist der teuerste der Welt (der Strom kostet in D genau so viel wie im Rest der Welt, aber die Steuern und Abgaben sind schon extreem) die eigene Autoindustrie (die groesste der Welt) will keine e-Autos und will sich ihre Milliarden Pfruende nicht wegnehmen lassen, die Regierung wirkt aktiv gegen alles was fuer den Buerger guenstiger sein koennte, vor allem guenstiger als ein Diesel, welcher subventioniert wird, genau wie die Kohle fuer die Stromerzeugung. Es ist merkwuerdig wenn man Deutsche electro Fahrzeuge sieht, welche NACH Foerderung in Deutschland so viel kosten wie im Ausland OHNE Foerderung, das laesst schon ein Geschmaeckle zurueck.
    Aber egal, auf free charger wuerde ich in Deutschland nicht setzen. Um dort electrisch zu fahren und finanziell besser da zu stehen als mit dem gleichen Wagen als Verbrenner, muessen viele Dinge zusammen kommen.
    Hier ist es ein no brainer. Auch wenn dir Diesel inzwischen nachgeschmissen werden, 40% und mehr Rabatt sind keine Seltenheit, waere man dumm noch so was als Neuwagen zu kaufen. Aber die Rahmenbedingungen sind hier ganz andere. Es gibt echte Foerderung, guenstigere Versicherungen, free charging, free parking, unbuerokratische Loesungen eine Steckdose in der Tiefgarage zu seinem Parkplatz legen zu lassen, Steuer Nachlaesse, City Maut Befreiung bezw ueberhaupt die Moeglichkeit in die Stadt zu fahren ect pp. Mangels zu schuetzender Verbrenner Industrie (das lokale SEAT Werk ist VW) geht das natuerlich.
    Oh, privat Strom liegt je nach Vertrag zwischen 9c und 23C die kWh. Im Schnitt bei 16c, wenn man einen 24h Vertrag hat, 9c bekommt man fuer “Nachtstrom” muss dann aber tagsueber bis zu 23c zahlen, lohnt sich nur ein paar Monate im Jahr wenn man Nachtspeicher Heizung hat.

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