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Ich bin für die zwangsweise Verlegung der Leitungen.

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  1. Re: Ich bin für die zwangsweise Verlegung der Leitungen.

    Autor: Oktavian 19.08.17 - 14:38

    > Oh, das hat man hier anders geloesst und die Steckdosen fuer die eAutos und
    > Fahrraeder an die vorhandenen Verteiler angeschlossen. Zu meinem Parkplatz
    > waren das ganze 3,5m. Aber wir haben das auch nicht an Zaehler
    > angeschlossen, waere ja Bloedsinn, so ein Zaehler mit Installation ect
    > kostet mehr als das Teil in Jahren misst. Also wird eine Pauschale im Jahr
    > fuer den Strom gezahlt und gut ist. Da die Einnahmen dadurch natuerlich
    > hoeher sind als die Kosten fuer den Parkhaus Betreiber, hat er auch was
    > davon.

    Wenn das klappt, finde ich das gut. Das würde für mich den Kauf eines Tesla S natürlich interessanter machen, wenn ich nur eine Pauschale zahlen muss, und zwar die selbe, die auch der Besitzer des Pedelec zahlt, der da gelegentlich läd.

    > Braucht man doch gar nicht? Es geht hier doch um private Autos? Die Groesse
    > der Batterie spielt dabei keine Rolle, Du laedst 60km, egal ob mit ner
    > 30kWh oder ner 100kWh Batterie.

    Nur reichen mir die 60km nicht wirklich, ich fahre da doch etwas weiter. Die meisten meiner Kollegen fahren täglich 150km. Auch hier wieder könnte ich mich mit so einer Pauschale gut anfreunden. Ich bekomme von Arbeitgeber/Staat die Kosten pro km ersetzt, lade aber für eine Pauschale. Das Modell gefällt mir immer besser.

  2. Re: Ich bin für die zwangsweise Verlegung der Leitungen.

    Autor: Prinzeumel 19.08.17 - 14:38

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Artikel sagt 2000 und ich hab nochmal 500 drauf gepackt. Die wallbox
    > nagelt
    > > der an die wand der laden will.
    >
    > Ich glaub eher nicht, dass die 2.500 reichen, insbesondere da die
    > Brandschutzvorschriften bis dahin wahrscheinlich noch deutlich absurder
    > werden. Aber seis drum.
    Wer weiß...

    >
    > > Und nach deinem Paragraphen
    >
    > Danke für die Zuschreibung von Kompetenz, aber ich hab den nicht in das BGB
    > geschrieben. Das Lob gebührt anderen.
    >
    > > da sinds 11% Umlage auf die jahresmiete, also
    > > 22 euro...gut. damit ist das vom tisch, können wir uns nicht leisten in
    > > Deutschland.
    >
    > Hmmm, das bedeutet z.B. für die Kommunen, dass das für alle Harz 4
    > Empfänger mit in die Wohnkosten aufgenommen wird.
    Und? Sozialwohnungen werden doch eh schon subventioniert. Also kommts auf die paar euro net an. Gibt schlimmeres.

    > Das Wohngeld wird
    > entsprechend angepasst werden, geht auch zulasten der Kommunen. Da kommen
    > ganz schöne Summen zusammen, eine schöne Förderung des lokalen
    > Elektro-Handwerks.
    Hier sogar ja dann mal ne sinnvolle förderung.

    >
    > Und ich kenne auch einige Leute, die das gar nicht so spaßig fänden,
    > monatlich nochmal 22 EUR mehr fürs Wohnen auszugeben, insbesondere wenn sie
    > nicht mal ein Elektroauto haben.
    Können sich doch eins zulegen? Den Anschluss am Parkplatz haben sie dann ja schonmal. ^^

    > Denn dass davon 2022 mehr als 1 Mio in D
    > rumfährt, glaube ich erst, wenn ich es sehe.
    Muss man halt was für tun.

  3. Re: Ich bin für die zwangsweise Verlegung der Leitungen.

    Autor: Oktavian 19.08.17 - 14:44

    > Und? Sozialwohnungen werden doch eh schon subventioniert. Also kommts auf
    > die paar euro net an. Gibt schlimmeres.

    Stimmt, das Geld kommt ja aus dem Geldautomaten. Sagt mein Sohn auch immer, aber okay, der ist auch erst 7. Ich erkläre ihm dann immer, dass Papa das Geld vorher verdienen muss. Und das gilt eben auch für die Subventionen für Sozialwohnungen. Auch diese 22 EUR pro Monat pro Wohneinheit muss der besteuerte Teil der Bevölkerung erst mal erarbeiten.

    > Können sich doch eins zulegen? Den Anschluss am Parkplatz haben sie dann ja
    > schonmal. ^^

    Sobald es Autos gibt, die zumindest mal die Mindestanforderungen erfüllen, wird das schon aus passieren. Ich hoffe mal in 5 bis 10 Jahren. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

  4. Re: Ich bin für die zwangsweise Verlegung der Leitungen.

    Autor: ChMu 19.08.17 - 14:45

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Genau so laueft es doch? Mein Auto laedt im Schnitt mit 820Wh. Da
    > braucht
    > > die Microwelle mehr. Oder ein Foen. Keine Ahnung was da immer von Strom
    > > Verbrauchs Explosion geredet wird.
    >
    > Das Problem ist nicht so sehr die absolute Strommenge, sondern das
    > synchronisierende Ereignis "Feierabend". Die meisten kommen so gegen 18 Uhr
    > nach hause und stecken dann den Wagen an. Klar, viele sind bis 22 Uhr dann
    > vollgeladen, aber bis dahin ist das eine heftige Lastspitze.

    Warum? Laden deutsche Autos sofort mit Maximal los? Das ist doch eine simple Software Regulierung? Kann man auch ueber den Geldbeutel regeln. Wenn du zur Spitzenzeit 20c/kWh zahlen musst, ab 1h morgends aber nur 9c, was meinst Du wie schnell man das im Auto einstellt nur zu Zeiten Strom zu zapfen wenns guenstig ist. Duerfte der Wagen eigendlich automatisch machen.


    >
    > > Wer bitte laedt seine Batterie jeden
    > > Abend von leer auf voll? Es wird doch nur das geladen, was man an dem
    > Tag
    > > verbraucht hat? Und das ist erstaunlich wenig,
    >
    > Das kommt sehr drauf an, wer wieviel fährt. Heute gibt es nur sehr wenige
    > Elektroautus und dank der kleinen Reichweite werden die ja auch nur von
    > Leuten genutzt, die wenig fahren. Wenn Autos mit größeren Akkus
    > erschwinglich werden, sagen wir mal 300 km Reichweite zum Preis eines
    > heutigen Passats, dann werden die auch vermehr von Leuten gekauft, die
    > täglich weitere Strecken pendeln.

    Solche Leute gibts aber sehr sehr wenige. Der immer wieder zitierte 300km Pendler existiert so eben nur sehr selten und ist nur fuer Argumente gegen emobilitaet gut. Berufs und Vielfahrer bezw km Fresser sind nicht die Zielgruppe fuer eAutos. Eigendlich fuer gar kein Auto. Wer mehr als 2h taeglich in einem Auto eingesperrt ist, kann einem doch eh nur leid tun. Da ein deutsches privat pkw aber im Schnitt 23h und 10m am Tag steht, sind es wohl nicht die Massen.
    >
    > Ich z.B, käme mit der Reichweite eines Elektro-Kleinwagens so gerade aus
    > (120km tägliche Strecke), würde aber dann jeden Abend von quasi leer auf
    > voll laden müssen.

    Siehe oben. Aber selbst das waeren etwa 16kWh die Du laden muesstest bei nem Kleinwagen. Umgerechet auf die Ladedauer ist das doch laecherlich?

  5. Re: Ich bin für die zwangsweise Verlegung der Leitungen.

    Autor: Spaghetticode 19.08.17 - 14:45

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist nicht so sehr die absolute Strommenge, sondern das
    > synchronisierende Ereignis "Feierabend". Die meisten kommen so gegen 18 Uhr
    > nach hause und stecken dann den Wagen an. Klar, viele sind bis 22 Uhr dann
    > vollgeladen, aber bis dahin ist das eine heftige Lastspitze.

    Das könnte man mit flexiblen Stromtarifen regeln.

    - Wer länger braucht, um x kWh zu aus der Leitung zu ziehen, zahlt weniger.
    - Wer zu einer Zeit mit geringem Stromverbrauch oder mit hoher Stromerzeugung seinen Strom aus der Leitung zieht, zahlt weniger.

    Da kann man entscheiden, wann, wie schnell und wie teuer man sein Auto lädt:

    - Schnell, zur Spitzenzeit und teuer
    - Langsam, zur Nebenzeit und billig

    Das kann dann natürlich auch auf die Waschmaschine, Geschirrspüler etc. übertragen werden.

  6. Re: Ich bin für die zwangsweise Verlegung der Leitungen.

    Autor: Prinzeumel 19.08.17 - 14:49

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Und? Sozialwohnungen werden doch eh schon subventioniert. Also kommts
    > auf
    > > die paar euro net an. Gibt schlimmeres.
    >
    > Stimmt, das Geld kommt ja aus dem Geldautomaten. Sagt mein Sohn auch immer,
    > aber okay, der ist auch erst 7. Ich erkläre ihm dann immer, dass Papa das
    > Geld vorher verdienen muss. Und das gilt eben auch für die Subventionen für
    > Sozialwohnungen. Auch diese 22 EUR pro Monat pro Wohneinheit muss der
    > besteuerte Teil der Bevölkerung erst mal erarbeiten.
    Das geld ist da. Sollte mal nur lieber sinnvolller eingesetzt werden. Und sozialer Wohnungsbau ist ne sehr sinnvolle sache. Sehen kurzsichtige und habgierige Immobilienbesitzer, insbesondere Vermieter, naturgemäß anders. Aber wen juckts.

    >
    > > Können sich doch eins zulegen? Den Anschluss am Parkplatz haben sie dann
    > ja
    > > schonmal. ^^
    >
    > Sobald es Autos gibt, die zumindest mal die Mindestanforderungen erfüllen,
    > wird das schon aus passieren. Ich hoffe mal in 5 bis 10 Jahren. Die
    > Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
    Was sind denn für dich die Mindestanforderungen?

  7. Re: Ich bin für die zwangsweise Verlegung der Leitungen.

    Autor: Oktavian 19.08.17 - 15:04

    > Was sind denn für dich die Mindestanforderungen?

    Oh, gar nicth so viele finde ich:

    1. Ein Preis des Wagens in der Region meines Wagens (Passat für 23.000) mit gleichem Komfort. Ich bin nicht bereit, 50.000 EUR für ein Auto der unteren Mittelklasse zu zahlen. Auch ein Telsa S spielt für mich nicht in einer Region, in der ich auch nur nachdenken könnte, 100.000 EUR dafür zu zahlen.

    2. Entweder eine Reichweite von 500 km oder eine Ladezeit unterwegs von max. 10 Minuten von quasi leer auf 80%. Ich möchte weiterhin von zuhause zu einem Kunden in 200 km Entfernung fahren können, dort mich besprechen ohne darauf angewiesen zu sein, bei ihm zu gucken, wo ich laden kann, und dann wieder zurückfahren können. Kurzer Stopp (10 Minuten) unterwegs ist okay, aber nicht 30 Minuten oder länger. Ich möchte weiterhin spontan fahren können, ohne jede längere Tour zur logistischen Meisterleistung werden zu lassen.

    3. Die Reichweitenangabe ist realistisch gemeint mit Heizung, Klima, Licht, Scheibenwischer, Radio, etc. Mir ist klar, dass auch bei Verbrennern die Reichweitenangaben regelmäßig quatsch sind, aber hier ist das "Ladeproblem" gelöst.

    4. Wenn ich unterwegs lade, möchte ich ein einheitliches Zahlsystem. Ich möchte mir nicht für jede Stadt und jeden Betreiber eine eigene App installieren müssen, einen eigenen Vertrag abschließen müssen, etc. Abgerechnet wird bitte nach kWh, der Preis steht klar erkennbar auf der Säule. Ich ziehe meine Kreditkarte durch einen Schlitz, von mir aus benutze ich eine App, die dann aber für alle Säulen funktioniert, und gut ist. Bei jeder Tankstelle in Deutschland kann ich das, es gibt ein einheitliches Zahlsystem, das heißt Bargeld. Ansonsten nehmen quasi alle EC-Karte, Kreditkarte, usw.

    Damit kämen wir doch schon mal deutlich weiter.

  8. Re: Ich bin für die zwangsweise Verlegung der Leitungen.

    Autor: ChMu 19.08.17 - 15:08

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Oh, das hat man hier anders geloesst und die Steckdosen fuer die eAutos
    > und
    > > Fahrraeder an die vorhandenen Verteiler angeschlossen. Zu meinem
    > Parkplatz
    > > waren das ganze 3,5m. Aber wir haben das auch nicht an Zaehler
    > > angeschlossen, waere ja Bloedsinn, so ein Zaehler mit Installation ect
    > > kostet mehr als das Teil in Jahren misst. Also wird eine Pauschale im
    > Jahr
    > > fuer den Strom gezahlt und gut ist. Da die Einnahmen dadurch natuerlich
    > > hoeher sind als die Kosten fuer den Parkhaus Betreiber, hat er auch was
    > > davon.
    >
    > Wenn das klappt, finde ich das gut. Das würde für mich den Kauf eines Tesla
    > S natürlich interessanter machen, wenn ich nur eine Pauschale zahlen muss,
    > und zwar die selbe, die auch der Besitzer des Pedelec zahlt, der da
    > gelegentlich läd.

    Die Pauschale zahlt man ja fuer den Anschluss, nicht den Verbrauch, der wird ja durch die maximal moegliche Verbrauchsmenge geregelt. Mehr als 2,5kWh kann man nicht ziehen. Und unsere Teslas lade ich da nicht, dafuer haben wir eigene Steckdosen in der Firma, es ging hier um privat Autos. Ja, die Pauschale ist identisch (200Euro/a) fuer jeden der da ne Steckdose haben will. Egal was er da dran haengt. Wenn es dem Pedalec Fahrer das wert ist damit er seinen Akku nicht mit hochnehmen muss, ok, sein Problem. Allerdings haengen bei mir 3 Motorraeder bezw Scooter dran, keine Pedalecs. Und die drei stehen auf einem Parkplatz, teilen sich das ganze also. Ausserdem moechte ich bezweifeln, das eine Strompauschale welche hoeher ist als abgerechneter Strom kaufentscheidend fuer eine 80000Euro Limusine ist. Zumal man beim Tesla eh bereits ne Pauschale beim Kauf fuer den Strom mitbezahlt.
    >
    > > Braucht man doch gar nicht? Es geht hier doch um private Autos? Die
    > Groesse
    > > der Batterie spielt dabei keine Rolle, Du laedst 60km, egal ob mit ner
    > > 30kWh oder ner 100kWh Batterie.
    >
    > Nur reichen mir die 60km nicht wirklich, ich fahre da doch etwas weiter.

    Du faehrst also mehr als 50% ueber dem des Durchschnitts. Ueber 20000km/a ist selten. Fuer ein privates Auto.

    > Die meisten meiner Kollegen fahren täglich 150km. Auch hier wieder könnte
    > ich mich mit so einer Pauschale gut anfreunden. Ich bekomme von
    > Arbeitgeber/Staat die Kosten pro km ersetzt, lade aber für eine Pauschale.
    > Das Modell gefällt mir immer besser.

    Wieso? Du zahlst also mehr fuer den Strom und findest das besser? Kann dem nicht ganz folgen. Warum sollte der Arbeitgeber oder der Staat Dir Geld geben um zur Arbeit zu fahren? Was ist das denn? Wenn einer meiner Angestellten kommen wuerde und sagen, hey Boss, ich habe mich entschlossen 100km in die Pampa zu ziehen, zahl mir das mal, muesste ich erst mal nachdenken, wie er darauf kommt. Ich habe ihn doch da nicht hingeschickt? Ist es nicht jedem selbst ueberlassen, wo er wohnen will? 150km taegliche Pendelstrecke? Das sind mehrere h am Tag WEG! Im Auto?

  9. Re: Ich bin für die zwangsweise Verlegung der Leitungen.

    Autor: Oktavian 19.08.17 - 15:12

    > Das könnte man mit flexiblen Stromtarifen regeln.

    Natürlich könnte man das alles regeln, aber die Frage ist immer, will man das auf diese Art? Will ich jeden Abend mir Gedanken machen über die weitere Planung, das Kosten/Nutzen-Verhältnis, den prognostizierten Verbrauch am nächsten und übernächsten Tag, die Wettervorhersage (werde ich voraussichtlich Heizung/Klima brauchen?), den Sonnenstand (ab wann muss ich Licht einschalten?), potentielle Umfahrungen wegen Stau?

    Nee, will ich nicht. Bei meinem Verbrenner fahre ich an die Tanke, wenn die gelbe Lampe blinkt. Ich weiß, welche Tanken günstig sind, und ich weiß, abends ist günstiger als morgens. Tanken dauert 5 Minuten. Gut ist. Das Auto soll mir das Leben einfacher machen und es nicht noch weiter verkomplizieren.

    Ich weiß, hier im Forum schweben einem immer die hochkomplexen und hochtechnischen Lösungen für alle Probleme der Welt vor. Aber die allermeisten Mitbürger wollen genau das nicht. Einfachheit ist ein echter Wert an sich.

    Und warum zeitgesteuerte Waschmaschinen quatsch sind, weiß jeder, der selber Wäsche waschen muss und das nicht mehr von Mama bekommt. Möchtest Du, dass deine nasse Wäsche 6 Stunden in der Maschine vor sich hin gammelt?

  10. Re: Ich bin für die zwangsweise Verlegung der Leitungen.

    Autor: Oktavian 19.08.17 - 15:18

    > Zumal man beim Tesla eh bereits ne Pauschale beim Kauf fuer den Strom
    > mitbezahlt.

    Der Supercharger ist nur für lange Überlandreisen gedacht, nicht zum täglichen Laden. Das betont Telsa, auch wenn sie die täglichen Lader tolerieren.

    > Du faehrst also mehr als 50% ueber dem des Durchschnitts.

    Richtig, so ist das halt mit Durchschnitten. Dafür gibt es ne Menge Leute, die fahren quasi gar nicht, die haben vielleicht nicht mal ein Auto. Der Durchschnitt ist oft eine sehr unsinnige Angabe, zumindest sollte man die Standardabweichung immer mit angeben. Wer bereits in der STadt wohnt, in der er arbeitet, fähr halt wenig. Wer ländlich wohnt oder in einer anderen STadt arbeitet, fährt deutlich mehr.

    > Wieso? Du zahlst also mehr fuer den Strom und findest das besser? Kann dem
    > nicht ganz folgen. Warum sollte der Arbeitgeber oder der Staat Dir Geld
    > geben um zur Arbeit zu fahren?

    Pendlerpauschale wird nach km abgerechnet, vollig egal, ob ich die wirklich gefahren, gelaufen, geradelt oder gehüpft bin.

    > Was ist das denn? Wenn einer meiner
    > Angestellten kommen wuerde und sagen, hey Boss, ich habe mich entschlossen
    > 100km in die Pampa zu ziehen, zahl mir das mal, muesste ich erst mal
    > nachdenken, wie er darauf kommt. Ich habe ihn doch da nicht hingeschickt?

    Tja, hast Du wohl den falschen Arbeitgeber. Meiner macht das. Ich bekomme für meinen täglichen Arbeitsweg pro km meine 30 Cent.

    > Ist es nicht jedem selbst ueberlassen, wo er wohnen will? 150km taegliche
    > Pendelstrecke? Das sind mehrere h am Tag WEG! Im Auto?

    Jeder wie er mag.

  11. Re: Ich bin für die zwangsweise Verlegung der Leitungen.

    Autor: wire-less 19.08.17 - 15:27

    Spaghetticode schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und der Nutzer bekommt das Recht, dort eine Ladebox zu installieren.
    > Ansonsten wird noch beim Hausstromanschluss gespart (sodass gar nicht alle
    > dort laden können) oder der Vermieter bzw. die Eigentümergemeinschaft
    > verbietet die Installation der Ladeboxen.
    >
    > Durch die zwangsweise Verlegung der Leitungen fördert man die
    > Elektromobilität. Denn es fällt das Argument weg, man könne sein Auto gar
    > nicht laden oder müsste stundenlang neben der Ladestation warten. Und sein
    > Auto zuhause zu laden anstatt zur Tankstelle zu fahren, dürfte auch manche
    > überzeugen, ein Elektroauto statt eines Verbrenners zu kaufen.

    Völlig Mass und Ziel verloren?

    Willst du das dich die EU zu irgendwas zwingt weil jemand meint irgendwas fördern zu wollen?

    Irgendwie meint in diesem Land jeder jedem irgendwas Vorschreiben zu können. Ich finds zum K... das die FDP durch Clowns ersetzt wurde. Wir brauchen dringend eine Partei die gegen Gängelung und Vorschriften eintritt.

  12. Re: Ich bin für die zwangsweise Verlegung der Leitungen.

    Autor: ArcherV 19.08.17 - 15:33

    wire-less schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Spaghetticode schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und der Nutzer bekommt das Recht, dort eine Ladebox zu installieren.
    > > Ansonsten wird noch beim Hausstromanschluss gespart (sodass gar nicht
    > alle
    > > dort laden können) oder der Vermieter bzw. die Eigentümergemeinschaft
    > > verbietet die Installation der Ladeboxen.
    > >
    > > Durch die zwangsweise Verlegung der Leitungen fördert man die
    > > Elektromobilität. Denn es fällt das Argument weg, man könne sein Auto
    > gar
    > > nicht laden oder müsste stundenlang neben der Ladestation warten. Und
    > sein
    > > Auto zuhause zu laden anstatt zur Tankstelle zu fahren, dürfte auch
    > manche
    > > überzeugen, ein Elektroauto statt eines Verbrenners zu kaufen.
    >
    > Völlig Mass und Ziel verloren?
    >
    > Willst du das dich die EU zu irgendwas zwingt weil jemand meint irgendwas
    > fördern zu wollen?
    >
    > Irgendwie meint in diesem Land jeder jedem irgendwas Vorschreiben zu
    > können. Ich finds zum K... das die FDP durch Clowns ersetzt wurde. Wir
    > brauchen dringend eine Partei die gegen Gängelung und Vorschriften
    > eintritt.

    Die FDP waren schon vorher Clowns.

  13. Re: Ich bin für die zwangsweise Verlegung der Leitungen.

    Autor: wire-less 19.08.17 - 15:34

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oktavian schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Und? Sozialwohnungen werden doch eh schon subventioniert. Also kommts
    > > auf
    > > > die paar euro net an. Gibt schlimmeres.
    > >
    > > Stimmt, das Geld kommt ja aus dem Geldautomaten. Sagt mein Sohn auch
    > immer,
    > > aber okay, der ist auch erst 7. Ich erkläre ihm dann immer, dass Papa
    > das
    > > Geld vorher verdienen muss. Und das gilt eben auch für die Subventionen
    > für
    > > Sozialwohnungen. Auch diese 22 EUR pro Monat pro Wohneinheit muss der
    > > besteuerte Teil der Bevölkerung erst mal erarbeiten.
    > Das geld ist da. Sollte mal nur lieber sinnvolller eingesetzt werden. Und
    > sozialer Wohnungsbau ist ne sehr sinnvolle sache. Sehen kurzsichtige und
    > habgierige Immobilienbesitzer, insbesondere Vermieter, naturgemäß anders.
    > Aber wen juckts.

    Bitte mal auf die Schuldenuhr gucken. Das Geld ist nicht da sonst hätte der Staat/Wir nicht so gewaltige Schulden. Nur weil alle vor den Wahlen so tun als könnte man jeden beschenken wird der Schuldenberg nicht kleiner.

    >
    > > > Können sich doch eins zulegen? Den Anschluss am Parkplatz haben sie
    > dann
    > > ja
    > > > schonmal. ^^
    > >
    > > Sobald es Autos gibt, die zumindest mal die Mindestanforderungen
    > erfüllen,
    > > wird das schon aus passieren. Ich hoffe mal in 5 bis 10 Jahren. Die
    > > Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
    > Was sind denn für dich die Mindestanforderungen?

  14. Re: Ich bin für die zwangsweise Verlegung der Leitungen.

    Autor: wire-less 19.08.17 - 15:44

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wire-less schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Spaghetticode schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Und der Nutzer bekommt das Recht, dort eine Ladebox zu installieren.
    > > > Ansonsten wird noch beim Hausstromanschluss gespart (sodass gar nicht
    > > alle
    > > > dort laden können) oder der Vermieter bzw. die Eigentümergemeinschaft
    > > > verbietet die Installation der Ladeboxen.
    > > >
    > > > Durch die zwangsweise Verlegung der Leitungen fördert man die
    > > > Elektromobilität. Denn es fällt das Argument weg, man könne sein Auto
    > > gar
    > > > nicht laden oder müsste stundenlang neben der Ladestation warten. Und
    > > sein
    > > > Auto zuhause zu laden anstatt zur Tankstelle zu fahren, dürfte auch
    > > manche
    > > > überzeugen, ein Elektroauto statt eines Verbrenners zu kaufen.
    > >
    > > Völlig Mass und Ziel verloren?
    > >
    > > Willst du das dich die EU zu irgendwas zwingt weil jemand meint
    > irgendwas
    > > fördern zu wollen?
    > >
    > > Irgendwie meint in diesem Land jeder jedem irgendwas Vorschreiben zu
    > > können. Ich finds zum K... das die FDP durch Clowns ersetzt wurde. Wir
    > > brauchen dringend eine Partei die gegen Gängelung und Vorschriften
    > > eintritt.
    >
    > Die FDP waren schon vorher Clowns.

    Hatten wenigstens noch Schnarrenberger und ein paar andere. Wir bräuchten ein paar ernsthafte Politiker die den Kommunisten der Groko entgegentreten und den Leuten die immer nur fordern (wie in diesem Thread) klarmachen das sie Ihren Sch... selber machen sollen.
    Also ihr Steckdosenforderer. Trefft Euch mit Nachbarn, legt Geld zusammen und geht damit zum Eigentümer des Gebäudes und bittet ihn Steckdosen hinzuschrauben. Ja, da muss man was machen und was bezahlen. Man will ja auch was.

  15. Re: Ich bin für die zwangsweise Verlegung der Leitungen.

    Autor: ChMu 19.08.17 - 15:45

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Zumal man beim Tesla eh bereits ne Pauschale beim Kauf fuer den Strom
    > > mitbezahlt.
    >
    > Der Supercharger ist nur für lange Überlandreisen gedacht, nicht zum
    > täglichen Laden. Das betont Telsa, auch wenn sie die täglichen Lader
    > tolerieren.

    150km SIND Langstrecke bezw Ueberland Fahrten.
    >
    > > Du faehrst also mehr als 50% ueber dem des Durchschnitts.
    >
    > Richtig, so ist das halt mit Durchschnitten. Dafür gibt es ne Menge Leute,
    > die fahren quasi gar nicht, die haben vielleicht nicht mal ein Auto.

    Ich bezweifle das bei den privat gefahrenen km in Deutschland nicht Autofahrer mit einbezogen werden. Man sollte mal realistisch bleiben. Wenn ich mir den Gebrauchtmarkt fuer Fahrzeuge in Deutschland anschaue, haben 6-8 Jahre alte Fahrzeuge Laufleistungen zwischen 60000-80000 km. Das kommt schon hin. Natuerlich gibt es die abgelutschten 200000km Schuesseln fuer ein paar Scheine aber der Schnitt faehrt scheinbar keine 20000km und mehr pro Jahr.


    > Der
    > Durchschnitt ist oft eine sehr unsinnige Angabe, zumindest sollte man die
    > Standardabweichung immer mit angeben. Wer bereits in der STadt wohnt, in
    > der er arbeitet, fähr halt wenig. Wer ländlich wohnt oder in einer anderen
    > STadt arbeitet, fährt deutlich mehr.

    Ja, statt Durchschnitt kann man auch die Mehrheit nehmen. 4% der deutschen PKW faehrt ueber 80km am Tag. Nix Durchschnitt. Dh das 96% (duerfte als Mehrheit durchgehen) weniger faehrt.
    >
    > > Wieso? Du zahlst also mehr fuer den Strom und findest das besser? Kann
    > dem
    > > nicht ganz folgen. Warum sollte der Arbeitgeber oder der Staat Dir Geld
    > > geben um zur Arbeit zu fahren?
    >
    > Pendlerpauschale wird nach km abgerechnet, vollig egal, ob ich die wirklich
    > gefahren, gelaufen, geradelt oder gehüpft bin.

    Ist ja interessant. Also bei km Kosten von beim Tesla (und der ist teuer, schwer, viel Verbrauch) von knapp 3c/km ("tanke"Industrie Strom) bekomme ich in Deutschland das 10fache fuer eine Taetigkeit welche ich eh erledigen muss?
    >
    > > Was ist das denn? Wenn einer meiner
    > > Angestellten kommen wuerde und sagen, hey Boss, ich habe mich
    > entschlossen
    > > 100km in die Pampa zu ziehen, zahl mir das mal, muesste ich erst mal
    > > nachdenken, wie er darauf kommt. Ich habe ihn doch da nicht
    > hingeschickt?
    >
    > Tja, hast Du wohl den falschen Arbeitgeber. Meiner macht das. Ich bekomme
    > für meinen täglichen Arbeitsweg pro km meine 30 Cent.

    Ich bin mein eigener Arbeitgeber und niemand meiner Leute hat jemals danach gefragt, seinen Weg von zu Hause bezahlt zu bekommen. Die Leute werden auch erst bezahlt, wenn sie ihre Arbeit anfangen, nicht wenn sie im Stau stehen. Damit habe ich nichts zu tun. Was wir tun, ist die Monatskarte fuer den oeffentlichen Nahverkehr zu uebernehmen aber das Geld bekommen wir von der Stadt zurueck, eine Massnahme Autos von der Strasse zu bekommen. Ansonsten wuerde ja bei 100km Anreise alleine fuer diese Zahlungen ueber 600 Euro im Monat pro Angestellten drauf gehen. Das ist mehr als ein Auto samt Betrieb kostet. Warum sollte ich das den Leuten bezahlen?
    >
    > > Ist es nicht jedem selbst ueberlassen, wo er wohnen will? 150km
    > taegliche
    > > Pendelstrecke? Das sind mehrere h am Tag WEG! Im Auto?
    >
    > Jeder wie er mag.

    Klar, aber nicht auf meine Kosten.

  16. Re: Ich bin für die zwangsweise Verlegung der Leitungen.

    Autor: Oktavian 19.08.17 - 15:56

    > Ich bezweifle das bei den privat gefahrenen km in Deutschland nicht
    > Autofahrer mit einbezogen werden.

    Es werden immer die Zahlen zum täglichen Weg zur Arbeit kolportiert, und hierbei sind Fußwege, ÖPNV und ähnliches tatsächlich mit drin.

    > Man sollte mal realistisch bleiben. Wenn
    > ich mir den Gebrauchtmarkt fuer Fahrzeuge in Deutschland anschaue, haben
    > 6-8 Jahre alte Fahrzeuge Laufleistungen zwischen 60000-80000 km.

    Seit man den km frei wählen kann und zur Veränderung keine Bohrmaschine mehr braucht, ist das natürlich einfach geworden. Laut einer Studie der Uni Magdeburg haben ca. 30% aller verkauften Gebrauchten einen manipulierten Tacho-Stand. Und manipuliert wird bestimmt nicht der, der eh nur 6000 im Jahr gefahren ist.

    > Ist ja interessant. Also bei km Kosten von beim Tesla (und der ist teuer,
    > schwer, viel Verbrauch) von knapp 3c/km ("tanke"Industrie Strom) bekomme
    > ich in Deutschland das 10fache fuer eine Taetigkeit welche ich eh erledigen
    > muss?

    Nein, du musst 30Cent/km weniger versteuern. Zudem bekommst Du den Tesla ja auch nicht grade geschenkt. Wenn Du die Kaufkosten, Versicherung, Wartung und Verschleiß, Energiekosten umlegt auf die gefahren km, sind die 30 Cent schon recht realistisch, eher wenig.

    > Ich bin mein eigener Arbeitgeber und niemand meiner Leute hat jemals danach
    > gefragt, seinen Weg von zu Hause bezahlt zu bekommen. Die Leute werden auch
    > erst bezahlt, wenn sie ihre Arbeit anfangen, nicht wenn sie im Stau stehen.

    Ist bei mir auch anders, Fahrzeit=Arbeitszeit.

    > Warum sollte ich das den Leuten bezahlen?

    Die einen nennen es Großherzigkeit, die anderen Teil des Gehaltsmodells. Vergütung kann sich aus mehr Komponenten zusammensetzen als nur einem fixen monatlichen Gehalt.

  17. Re: Ich bin für die zwangsweise Verlegung der Leitungen.

    Autor: ChMu 19.08.17 - 16:01

    wire-less schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Also ihr Steckdosenforderer. Trefft Euch mit Nachbarn, legt Geld zusammen
    > und geht damit zum Eigentümer des Gebäudes und bittet ihn Steckdosen
    > hinzuschrauben. Ja, da muss man was machen und was bezahlen. Man will ja
    > auch was.

    So sieht es aus. Allerdings glaube ich, nachdem was man so liesst, das es gar nicht daran mangelt das man fuer seine Steckdose bezahlen will. Sondern 1000de Vorschriften welche anscheinend aktiv verhindern das man sich ne Steckdose setzen lassen darf. Wenns nicht der Eigentuemer ist, ist es die Eigentuemer Versammlung, oder der Energie Anbieter, oder eine lokale Bauvorschrift, oder eine Norm, oder ein Stromzaehler, oder das falsche Kabel, oder die falsche Zertifizierung des Menschen der das Teil antackert, oder der Nachbar der klagt, das rote Autos nicht laden duerfen, oder die Stadt welche nur 1,5mm Querschnitt erlaubt, oder eine Ablehnung weil es keinen Drehstrom gibt (auch wenn man ihn nicht benoetigt) ect pp.
    Es sind die Vorschriften und Verordnungen die Deutschland verkrueppeln lassen und andere zum lachen anregen.

  18. Re: Ich bin für die zwangsweise Verlegung der Leitungen.

    Autor: ChMu 19.08.17 - 16:21

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ich bezweifle das bei den privat gefahrenen km in Deutschland nicht
    > > Autofahrer mit einbezogen werden.
    >
    > Es werden immer die Zahlen zum täglichen Weg zur Arbeit kolportiert, und
    > hierbei sind Fußwege, ÖPNV und ähnliches tatsächlich mit drin.

    Es geht um gefahrene km in tatsaechlich existierenden Autos. Nicht den Arbeitsweg. Gefahrene km pro Jahr in einem privaten pkw.
    >
    > > Man sollte mal realistisch bleiben. Wenn
    > > ich mir den Gebrauchtmarkt fuer Fahrzeuge in Deutschland anschaue, haben
    > > 6-8 Jahre alte Fahrzeuge Laufleistungen zwischen 60000-80000 km.
    >
    > Seit man den km frei wählen kann und zur Veränderung keine Bohrmaschine
    > mehr braucht, ist das natürlich einfach geworden. Laut einer Studie der Uni
    > Magdeburg haben ca. 30% aller verkauften Gebrauchten einen manipulierten
    > Tacho-Stand. Und manipuliert wird bestimmt nicht der, der eh nur 6000 im
    > Jahr gefahren ist.

    Ach so, ja klar, alles manipuliert. Warum dann ueberhaupt km Angaben?

    > > Ist ja interessant. Also bei km Kosten von beim Tesla (und der ist
    > teuer,
    > > schwer, viel Verbrauch) von knapp 3c/km ("tanke"Industrie Strom) bekomme
    > > ich in Deutschland das 10fache fuer eine Taetigkeit welche ich eh
    > erledigen
    > > muss?

    ......
    >
    > > Ich bin mein eigener Arbeitgeber und niemand meiner Leute hat jemals
    > danach
    > > gefragt, seinen Weg von zu Hause bezahlt zu bekommen. Die Leute werden
    > auch
    > > erst bezahlt, wenn sie ihre Arbeit anfangen, nicht wenn sie im Stau
    > stehen.
    >
    > Ist bei mir auch anders, Fahrzeit=Arbeitszeit.

    Warum dann ueberhaupt noch arbeiten? Deine km werden bezahlt (welchen Wagen Du faehrst wird Dir ja ueberlassen, also kannst Du durchaus mehr verdienen als dich der Wagen kostet) und Deine Zeit obendrein? Da wuerde ich jeden Tag in nem Stau stehen, gut das es da ein schoenes Caffee am Strassenrand gibt......
    >
    > > Warum sollte ich das den Leuten bezahlen?
    >
    > Die einen nennen es Großherzigkeit, die anderen Teil des Gehaltsmodells.
    > Vergütung kann sich aus mehr Komponenten zusammensetzen als nur einem fixen
    > monatlichen Gehalt.

    Ich zahle nur sehr kleine Gehaelter, eine basis sozusagen. Die Leute bekommen zusaetzlich ihr Geld durch die Auftraege welche sie erfuellen. Wir machen Sport Uebertragungen, Werbe Filme und Stunt Produktionen fuer Dritte. Spanien ist ein sehr beliebtes Produktions Land aus vielen Gruenden. Da sich Drehorte und Produktionen selten immer am gleichen Platz bewegen, koennten wir kaum kostendeckend arbeiten wenn ich den Mitarbeitern auch noch den Arbeitsweg und die Zeit dafuer bezahlen muesste. Das ist ja in der gesammt Produktion einkalkuliert.
    Ausserdem, wer will denn die Angaben ueberpruefen? Wie soll ich beweisen, das der Mann 100km weit gekommen ist weil in der Entfernung ein Haus auf seinen Namen laeuft? Er aber bei der Freundin neben an schlaeft? Muss ich die Verkehrsnachrichten studieren, wann wer wo im Stau steht? KM Zaehler bringen es ja nicht wenn man die so einfach manipuliert wie Du oben behauptest.
    Die Haelfte meiner Leute wuerde gar nicht mehr erscheinen und sich in Madrid anmelden, da gibts dann mehr als das Gehalt als km Pauschale.

  19. Re: Ich bin für die zwangsweise Verlegung der Leitungen.

    Autor: Oktavian 19.08.17 - 16:37

    > Warum dann ueberhaupt noch arbeiten? Deine km werden bezahlt (welchen Wagen
    > Du faehrst wird Dir ja ueberlassen, also kannst Du durchaus mehr verdienen
    > als dich der Wagen kostet) und Deine Zeit obendrein? Da wuerde ich jeden
    > Tag in nem Stau stehen,

    Siehst Du, deshalb hast Du auch nicht meinen Job. :-)

    Nicht jede Stelle eignet sich für jeden. Es gibt bei uns sehr großzügige Regelungen, aber eben auch das Vertrauen, dass man diese nicht ausnutzt. Und das funktioniert ausgezeichnet. Mein Arbeitgeber ist eben nicht mein Gegner, den ich rücksichtslos ausbeute, sondern mein Partner.

    > gut das es da ein schoenes Caffee am Strassenrand
    > gibt......

    Bei längeren Strecken ist eine Pause schon okay, da wird Cheffe nicht meckern.

    > Da sich Drehorte und Produktionen selten immer am gleichen Platz
    > bewegen, koennten wir kaum kostendeckend arbeiten wenn ich den Mitarbeitern
    > auch noch den Arbeitsweg und die Zeit dafuer bezahlen muesste. Das ist ja
    > in der gesammt Produktion einkalkuliert.

    Wenn das für Deine Mitarbeiter passt, ist das doch vollkommen okay. Ich habe ja nie dazu aufgerufen, dass mein Modell jetzt auf jeden übertragen werden muss. Nur bei mir ist es eben so, dass ich schon fürs Fahren bezahlt werde und auch Kilometergeld bekomme. Das motiviert meinen Arbeitgeber auch, die Wege kurz zu halten.

    > Ausserdem, wer will denn die Angaben ueberpruefen?

    Niemand, und das muss auch niemand. Das nennt sich wiederum Vertrauen. Wir glauben unseren Mitarbeitern, dass sie uns nicht übers Ohr hauen. Falls es dann doch jemand tut und es rauskommt, fliegt er hat fristlos.

    > KM Zaehler
    > bringen es ja nicht wenn man die so einfach manipuliert wie Du oben
    > behauptest.

    Nein, die sind tatsächlich Augenwischerei. Aber eine gute Vertrauen- und Führungskultur funktioniert das schon ganz ausgezeichnet.

    > Die Haelfte meiner Leute wuerde gar nicht mehr erscheinen und sich in
    > Madrid anmelden, da gibts dann mehr als das Gehalt als km Pauschale.

    Tja, dann hast du wohl die falschen Leute.

  20. Re: Ich bin für die zwangsweise Verlegung der Leitungen.

    Autor: Oktavian 19.08.17 - 16:38

    > So sieht es aus. Allerdings glaube ich, nachdem was man so liesst, das es
    > gar nicht daran mangelt das man fuer seine Steckdose bezahlen will. Sondern
    > 1000de Vorschriften welche anscheinend aktiv verhindern das man sich ne
    > Steckdose setzen lassen darf.

    Die verhindern es nicht, man muss sie aber beachten, und diese Vorschriften machen es eben teuer.

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