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Damit kosten 100 km ca. 8 Euro - dafür kriegt man 5.7 Liter Diesel

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  1. Damit kosten 100 km ca. 8 Euro - dafür kriegt man 5.7 Liter Diesel

    Autor: Oli_H 04.08.21 - 12:58

    (bei 1.40 Eur/Liter)
    Damit kommt ein heutiges Diesel-KfZ auch 100 km weit.

    Aber: Der Staat hat von den 8 Euro ca. die Hälfte, also 4 Euro an Steuern eingenommen. Beim 'Stromer' gibt es eine der Mineralölsteuer äquivalente Steuer _noch_ nicht. Aber sie _wird_ kommen - ob zweckgebunden (also z.B. Bau und Erhalt von Strassen) oder nicht: Der Staat braucht Geld.

    Derzeit läuft also die 'Preismaschine' schnell und stark _gegen_ E-Mobiltät. Nur weiter so

  2. Re: Damit kosten 100 km ca. 8 Euro - dafür kriegt man 5.7 Liter Diesel

    Autor: gelöscht 04.08.21 - 12:59

    Nur kann ich das Elektroauto zu Hause deutlich preiswerter laden als unterwegs und die Langstrecke fahre ich persönlich eher so 2 bis 3 mal im Jahr.

  3. Re: Damit kosten 100 km ca. 8 Euro - dafür kriegt man 5.7 Liter Diesel

    Autor: P4ge 04.08.21 - 13:03

    Genau weil der Strompreis auch zu 100% aus Beschaffungspreis besteht.... .

    Btw. bei Benzinern und einem "Norm"Verbrauch von ca. 7 Litern zahlt man auch 100km 11,20¤. Der wäre dann teurer.

  4. Re: Damit kosten 100 km ca. 8 Euro - dafür kriegt man 5.7 Liter Diesel

    Autor: LH 04.08.21 - 13:17

    Die steuerlichen Nachteile für den Staat bei e-Autos sind in anderen Ländern bereits wichtige Themen, so gibt es in den USA Bundesstaaten, die auf e-Autos höhere Steuern erheben, um den Ausfall bei der Mineralölsteuer auszugleichen.
    Solcherlei wird es bei uns wohl irgendwann auch geben, da man den Strom nicht allgemein sinnvoll teurer machen kann.

    Allerdings ist auch im Strom bereits die Mehrwertsteuer enthalten und die Stromsteuer enthalten, es kommt also auch weiterhin etwas beim Staat an. Der Betrag ist geringer, aber dafür finden sich wie gesagt sicherlich Lösungen.

  5. Re: Damit kosten 100 km ca. 8 Euro - dafür kriegt man 5.7 Liter Diesel

    Autor: masel99 04.08.21 - 13:20

    Oli_H schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > (bei 1.40 Eur/Liter)
    > Damit kommt ein heutiges Diesel-KfZ auch 100 km weit.
    >
    > Aber: Der Staat hat von den 8 Euro ca. die Hälfte, also 4 Euro an Steuern
    > eingenommen. Beim 'Stromer' gibt es eine der Mineralölsteuer äquivalente
    > Steuer _noch_ nicht. Aber sie _wird_ kommen - ob zweckgebunden (also z.B.
    > Bau und Erhalt von Strassen) oder nicht: Der Staat braucht Geld.
    >
    > Derzeit läuft also die 'Preismaschine' schnell und stark _gegen_
    > E-Mobiltät. Nur weiter so

    Eigentlich heißt die Mineralölsteuer nun Energiesteuer und die gibt es in ähnlich auch längst beim Strom. Zwar nicht in der Höhe aber dort eine ganze Menge anderer Abgaben, die (beim Haushaltsstrom) fast ähnlich hoch sind wie beim Diesel

    https://strom-report.de/strompreise/strompreis-zusammensetzung
    https://www.bft.de/daten-und-fakten/benzinpreis-zusammensetzung



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.08.21 13:21 durch masel99.

  6. Re: Damit kosten 100 km ca. 8 Euro - dafür kriegt man 5.7 Liter Diesel

    Autor: Iugh787 04.08.21 - 13:29

    Es geht ja auch gar nicht darum, dass es *wesentlich* billiger als Dieselfahren sein muss. Dieselmotoren sind im Stadtverkehr nach wie vor sehr problematisch hinsichtlich Schadstoffaustoß nach dem Kaltstart und bei stark wechselnder Last. Nicht umsonst lief die Autoindustrie Amok gegen die ursprüngliche Euro 7 Norm, bei der die Einhaltung der Abgaswerte unter allen Umständen einzuhalten gewesen wäre. Es wurde dann ja wieder massiv aufgeweicht.

    Dass irgendetwas dauerhaft billiger wird, sollte sowieso niemand glauben. Die individuelle Mobilität wird teurer werden, und die Steuer auf die Kraftstoffe wird ja schon schrittweise erhöht.

    Als sicher sehe ich an, dass mittelfristig die Gesamtkosten für Verbrennerfahrzeuge stärker steigen werden als für E-Autos. Das ist der politische Wille.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.08.21 13:30 durch Iugh787.

  7. Re: Damit kosten 100 km ca. 8 Euro - dafür kriegt man 5.7 Liter Diesel

    Autor: Benutztername12345 04.08.21 - 13:48

    Ja, ist echt so. Sobald etwas so günstig ist dass man Spaß damit haben könnte kommt der Staat und legt Steuern drauf, bis man es nur noch so viel davon tut/kauft wie man unbedingt muss.

    Aber dafür tun sie auch viel sinnvolles, z.B. Hochwasser-Warnsystem, kompetente Reaktion auf Corona, Korruptionsbekämpfung, ...

    Sorry, war kurz eingenickt. Je älter ich werde desto mehr verstehe ich "schlanker Staat"-Vertreter.

    Btw, die Erzeugungskosten liegen glaub um die 5-6 ct/kWh.

  8. Re: Damit kosten 100 km ca. 8 Euro - dafür kriegt man 5.7 Liter Diesel

    Autor: Brian Kernighan 04.08.21 - 13:55

    Oli_H schrieb:

    > Aber: Der Staat hat von den 8 Euro ca. die Hälfte, also 4 Euro an Steuern
    > eingenommen.

    Bei Strom genau das selbe: über die Hälfte des Preises bekommt der Staat.

    > Beim 'Stromer' gibt es eine der Mineralölsteuer äquivalente
    > Steuer _noch_ nicht. Aber sie _wird_ kommen - ob zweckgebunden (also z.B.
    > Bau und Erhalt von Strassen) oder nicht: Der Staat braucht Geld.

    Wieso, wo siehst Du hier ein Problem? Zumal E-Autos etwas weniger Umweltschäden verursachen und so am Ende auch für den Staat billiger sind.

  9. Re: Damit kosten 100 km ca. 8 Euro - dafür kriegt man 5.7 Liter Diesel

    Autor: Brian Kernighan 04.08.21 - 13:57

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die steuerlichen Nachteile für den Staat bei e-Autos sind in anderen
    > Ländern bereits wichtige Themen, so gibt es in den USA Bundesstaaten, die
    > auf e-Autos höhere Steuern erheben, um den Ausfall bei der Mineralölsteuer
    > auszugleichen.

    In USA ist die Situation ja ganz anders als bei uns, da der Strom dort kaum Steuern kostet - im Gegensatz zu Deutschland wo über die Hälfte Steuern sind. Also dieses Problem haben wir hierzulande schonmal nicht.

  10. Re: Damit kosten 100 km ca. 8 Euro - dafür kriegt man 5.7 Liter Diesel

    Autor: Kilpikonna 04.08.21 - 14:02

    P4ge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Btw. bei Benzinern und einem "Norm"Verbrauch von ca. 7 Litern zahlt man
    > auch 100km 11,20¤. Der wäre dann teurer.

    Der Benziner kostet mich aber auch weniger in der Anschaffung, und es gibt einen vernünftig ausgebildeten Gebrauchtmarkt.
    Da gibt es ne ganze Menge an Szenarien, nach denen jeweils die eine oder andere Lösung die Bessere ist. Solaranlage oder nicht, Laternenparker oder Einfamilienhaus, Langstreckenpendler oder Brötchenholer, Bootsbesitzer oder Tennisspieler...

  11. Re: Damit kosten 100 km ca. 8 Euro - dafür kriegt man 5.7 Liter Diesel

    Autor: KiznaLion 04.08.21 - 14:07

    Nicht zu vergessen: ein Elektro-Auto muss man nicht erst warm fahren, zwar ist auch hier die Leistung anfangs evtl reduziert von Seiten des Akkus lässt sich aber kaum vergleichen. Und für ein Diesel sind strecken unter 20 km reinstes Gift, nicht nur für die Umwelt sondern auch für den Motor.

  12. Re: Damit kosten 100 km ca. 8 Euro - dafür kriegt man 5.7 Liter Diesel

    Autor: ciVicBenedict 04.08.21 - 14:37

    Keine Ahnung wie ihr hier auf diese Kosten kommt. Mein BMW i3 zeigt Stand heute einen Durchschnittsverbrauch von 14.0 kWh/100km an. Da ich den seit einem Jahr nicht mehr resettet habe inkl. Winter. Mein Stromtarif ist ELE stromFix Mobil für 25 c/kWh. Ich komm also auf 3.5 Euro, und zwar wenn ich nur zu Hause lade. Sonst wird es aufgrund der Flat noch mal deutlich billiger. Ich lade ca. 50% unterwegs an Innogy Säulen. Fahre also faktisch für 1.75¤ die 100 km.

    Mach das mit einem Diesel nach.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.08.21 14:38 durch ciVicBenedict.

  13. Re: Damit kosten 100 km ca. 8 Euro - dafür kriegt man 5.7 Liter Diesel

    Autor: =PP= 04.08.21 - 14:58

    Ein BMW i3 braucht ggf. so wenig. Finde ich dann für mich etwas klein. Ich würde gerne Elektroauto fahren, aber preislich lohnt sich das nicht. Ich würde mindestens ein Elektroauto in Golfgröße benötigen. Auf dem Gebrauchtmarkt gibt es quasi keine Elektroautos in der Größe unter 15.000¤.

    Meinen Golf 6 TDI Euro 5 ;) habe ich als 3 Jahreswagen für 8500¤ bekommen. Fahre damit seit Jahren täglich 100km auf die Arbeit im bergigem Gebiet. Brauche 4,5l macht ca. 6,30¤ auf 100km bei aktuell teueren 1,40 (bei uns aktuell 1,31¤). Auf gerader Strecke / Autobahn sinkt der Verbauch auf 4,0l bei 120er Tempo.

    Ich könnte Zuhause nur für 30ct/kWh laden und habe unterwegs und auf der Arbeit keine Möglichkeit dazu. Auf dem Land sieht es zumindest daher bei uns noch sehr schlecht für Elektroautos aus. Der steigende Strompreis und höheren Anschaffungskosten lohnen sich da nicht. Ich hoffe das ab 2025/6 die Preise von Strom und Auto auf heutigem Dieselniveau sind.

  14. Re: Damit kosten 100 km ca. 8 Euro - dafür kriegt man 5.7 Liter Diesel

    Autor: Iugh787 04.08.21 - 15:05

    ciVicBenedict schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keine Ahnung wie ihr hier auf diese Kosten kommt. Mein BMW i3 zeigt Stand
    > heute einen Durchschnittsverbrauch von 14.0 kWh/100km an. Da ich den seit
    > einem Jahr nicht mehr resettet habe inkl. Winter. Mein Stromtarif ist ELE
    > stromFix Mobil für 25 c/kWh. Ich komm also auf 3.5 Euro, und zwar wenn ich
    > nur zu Hause lade. Sonst wird es aufgrund der Flat noch mal deutlich
    > billiger. Ich lade ca. 50% unterwegs an Innogy Säulen. Fahre also faktisch
    > für 1.75¤ die 100 km.
    >
    > Mach das mit einem Diesel nach.

    Du musst da schon noch 15-20% Ladeverluste drauf schlagen. Aber ja, die Kosten sind bei vielen E-Autos schon sehr niedrig.

  15. Re: Damit kosten 100 km ca. 8 Euro - dafür kriegt man 5.7 Liter Diesel

    Autor: henry86 04.08.21 - 15:05

    Und der Staat verdient meiner Ansicht nach auch ganz ordentlich mit. Von den 40 Cent sind ja nur rund 6 Cent stromgestehungskosten, der Rest wandert entweder in die Tasche des Staates oder des Stromverkäufers. Je nachdem, wie das verteilt wird, verdient der Staat da sogar mehr als beim diesel.

    Das Problem des Staates sind eher die, die dann günstig zu Hause laden - am besten an einer Solarzelle oder beim Solarzellenanbieter. Da kostet der Strom unter Umständen nur 6 Cent, oder zukünftig dann nur 3 bis 4 Cent, wenn der Preis für Solarstrom weiter sinkt. Also nur ein Zehntel wie am supercharger.

    Und da verdient der Staat bisher nicht mit, aber da wird ihm bestimmt noch was einfallen.

  16. Re: Damit kosten 100 km ca. 8 Euro - dafür kriegt man 5.7 Liter Diesel

    Autor: Iugh787 04.08.21 - 15:12

    Kilpikonna schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > P4ge schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Btw. bei Benzinern und einem "Norm"Verbrauch von ca. 7 Litern zahlt man
    > > auch 100km 11,20¤. Der wäre dann teurer.
    >
    > Der Benziner kostet mich aber auch weniger in der Anschaffung, und es gibt
    > einen vernünftig ausgebildeten Gebrauchtmarkt.
    > Da gibt es ne ganze Menge an Szenarien, nach denen jeweils die eine oder
    > andere Lösung die Bessere ist. Solaranlage oder nicht, Laternenparker oder
    > Einfamilienhaus, Langstreckenpendler oder Brötchenholer, Bootsbesitzer oder
    > Tennisspieler...

    Ein E-Auto macht Sinn wenn es:
    - Vorwiegend auf kürzeren Strecken gefahren wird
    - Man zuhause laden kann

    PV-Anlage: ziemlich egal.

    Damit ist es oft nur als Zweitwagen ideal.

    Auf öffentliche Ladestationen möchte ich nicht angewiesen sein. Zum einen hast du die Ladezeitbegrenzung mit anschließender Blockiergebühr, was das Laden über Nacht unmöglich macht. Zum anderen ist das Zuparken der Stationen mit Nicht-E-Autos immer noch ein häufiges Problem. Nicht zuletzt nervt auch das Hantieren mit dem Ladekabel, das man meist im Kofferraum hat. Und die Preise steigen und steigen….

    Zuhause Laden ist dagegen komfortabel und günstig.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.08.21 15:16 durch Iugh787.

  17. Re: Damit kosten 100 km ca. 8 Euro - dafür kriegt man 5.7 Liter Diesel

    Autor: ManuPhennic 04.08.21 - 15:19

    War letzt auf einer Hochzeit und mein Cousin kam mit meiner Tante zu spät zur Trauung, da er auf halber Strecke sein E-Auto erst noch mal laden musste :D diese „Ungewissheit“ und nerviges vorausschauend planen ist für mich der Hauptgrund, noch kein E-Fahrzeug anzuschaffen. Ich würde es von Berlin wohl nicht mal zu meinen Eltern in Bayern mit einer Ladung schaffen. In der Zwischenzeit bleibt es halt erst mal bei meinem Hybrid

  18. Re: Damit kosten 100 km ca. 8 Euro - dafür kriegt man 5.7 Liter Diesel

    Autor: sigii 04.08.21 - 15:21

    Du hast das jetzt so hart pauschalisiert, dass ich dir kurz einfach mein persoenliches Gegenbeispiel praesentiere:

    - EAuto bestellt (oktober kommt er)
    - Keine Lademoeglichkeit

    Warum? :
    - Es ist neu, hab kein Problem damit das jetzt erstmal wo anders zu laden
    - Ich denke EAuto fahren wird mehr spass machen
    - Mit den aktuellen Foerderungen ist das auto deutlich guenstiger als ein gleicher Benziner/Diesel
    - Ich kann heute schon bei meinen Schwiegereltern tanken weil die auch ein EAuto haben

    Es geht schon. Noch wird keiner gezwungen elektrisch zu fahren aber ich persoenlich investiere bewust in Richtung EAuto als in ein normales.

  19. Re: Damit kosten 100 km ca. 8 Euro - dafür kriegt man 5.7 Liter Diesel

    Autor: CmdrJameson 04.08.21 - 15:22

    Wir alle jammern dass alles so teuer wird und wir mehr Kohle wollen.
    Das betrifft aber auch Feuerwehrmänner, Polizeibeamte (die beiden Berufsgruppen werden echt vielerorts verarscht), Lehrer (auch hier Verarsche mit Feuern über die großen Ferien, dann Wiedereinstellung auf anderer Stelle - schwupps, anderthalb Monate Gehalt gespart), es werden haufenweise Grünflächenämter und anderer "unsinniger" Kram geschlossen... weil ja kein Geld mehr da ist.

    Der deutsche Michel meckert gegen den Staat wo es nur geht, will aber alles vom Staat für ihn bekommen, weil er ja ein Anrecht darauf hat.
    Man hat nicht nur Rechte, man hat auch Pflichten!
    Und wenn ich ein Anrecht auf gewisse Dinge haben will, die der Staat mir bezahlen soll, dann muss ich auch die Steuern entrichten die es dem Staat ermöglichen, das zu bezahlen.

    Wenn dann jemand jammert, dass das alles so ineffizient sei, dann sag ich: Entwirf ein besseres System.
    Los, stell Dich hin, arbeite es aus. Entwirf ein besseres Verteilungssystem ohne Schlupflöcher, bei dem trotzdem das Geld dort ankommt, wo es gebraucht wird, damit die zukünftige Infrastruktur passt.

    Das kann dann wieder keiner leisten, aber meckern können sie alle. Superpeinlich.
    Strompreise steigen. Auch für Privathaushalte. Energieabgaben sei Dank. Und jetzt soll ein gewinnorientiertes Unternehmen diese Kosten nicht an die Endverbraucher weitergeben? Seit ihr denn deppert? Das macht niemand. Weder bei Lebensmitteln, noch bei Unterhaltungselektronik, noch bei immateriellen Gütern.
    Wo die Kosten steigen, da wird das umgeschlagen.
    Da hilft auch kein "früher war alles"... -Vergleich, wir leben im Hier und Jetzt, mit den jetzigen Gehältern, Kosten und Preisen.
    Und in das Gefüge passt diese Erhöhung, so leid es mir auch tut.
    Und es streitet doch niemand ab, dass man nen Diesel auf 100km zum selben Preis fahren kann. Geht auch mit einigen Benzinern.
    Wenn man den Verschleiß außen vor lässt. Denn gerade wenn man Ölwechsel, Filterwechsel, sontige Inspektionskosten, Bremsen (braucht n E-Auto wegen Rekuperation weniger) mitberechnet, da stehen die Stromer selbst bei ner weiteren Erhöhung glänzend da.

    Nicht immer an einem Aspekt festbeissen und dann wie ein Meckerköter kläffen, sondern das gesamte Bild betrachten, zurücklehnen, durchatmen, und dann nochmal überlegen.

    Ja, ne Preiserhöhung ist doof. Ärgert viele, mich auch.
    Aber deswegen gleich Zeter und Mordio zu schreien...
    Der Strompreis für KFZ wird schon deswegen nicht so steigen können weil die E-Auto-Fahrer von heute in 20 Jahren das sind, was die Verbrennerfahrer zu einem guten Teil jetzt gerade darstellen: Leute, die einfach konservativ wählen, weil sie sich jedwedem Wandel verschließen wollen.
    (natürlich gibts noch die Ecke, die sich einen Wandel nicht leisten kann - die wählt aber zu einem guten Teil auch "konservativer als konservativ", weil ja immer nur die anderen Schuld sind)

    Und mit den Wählern wills sich niemand verscherzen. Zumindest bis man gewählt ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.08.21 15:22 durch CmdrJameson.

  20. Re: Damit kosten 100 km ca. 8 Euro - dafür kriegt man 5.7 Liter Diesel

    Autor: chefin 04.08.21 - 15:22

    McTristan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur kann ich das Elektroauto zu Hause deutlich preiswerter laden als
    > unterwegs und die Langstrecke fahre ich persönlich eher so 2 bis 3 mal im
    > Jahr.

    Ja, noch darfst du das. Man will die Sau ja nicht schon schlachten bevor sie ordentlich was bringt.

    Schau, man konnte einige Jahre lang Fritieröl filtern und als Dieselersatz benutzen. Bis dann Leute angekommen sind und das "professionell" gemacht haben. In Pommesbuden das Frittierfett geholt und als Sprit weiter verkauft nach Reinigung. Und voila, als das Geschäft gerade so richtig lief, kam der Staat und hat mal Spritsteuer drauf geschlagen. Und zwar rückwirkend. Meinst du echt, beim Strom werden die das anders machen? Die warten nur solange bis diejenigen nicht mehr zurück können. Bis so ab 2030 viele Autohersteller weg sind vom Verbrenner. Und viele Menschen hohe Umbaukosten auf sich genommen, um ihre Gewissen ruhig zu stellen. Die will man nicht in den Wind schiessen, also schluckt man eben die Steuerkröte dann auch noch.

    Alles andere wäre traumtänzerei.

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