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Wird nicht die letzte bleiben

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  1. Wird nicht die letzte bleiben

    Autor: nuclear 04.08.21 - 12:37

    Einfach weil die Steuern auf Diesel und Benzin ja mittelfristig ersetzt werden müssen. Das wird also auch umgelegt werden.

    Wirklich billiger ist ein EV aktuell nur, wenn man auch eine PV Anlage hat. Da kommt man dann echt günstig weg.
    Wobei ich auch da befürchte, dass man sich irgend einen Müll einfallen lässt wieso es nicht möglich sein wird das steuerfrei zu tun.

  2. Re: Wird nicht die letzte bleiben

    Autor: WickedMann 04.08.21 - 12:44

    Naja auch ohne PV. Ich zahle aktuell 26 Cent pro kwh. Da kostet mir mein E-Auto mit (16kwh Verbrauch) 4,16 ¤ auf 100km.
    Um in die Regionen vom Benziner zu kommen müsste sich der Strompreis Zuhause verdoppeln.

  3. Re: Wird nicht die letzte bleiben

    Autor: Iugh787 04.08.21 - 12:46

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einfach weil die Steuern auf Diesel und Benzin ja mittelfristig ersetzt
    > werden müssen. Das wird also auch umgelegt werden.
    >
    > Wirklich billiger ist ein EV aktuell nur, wenn man auch eine PV Anlage hat.
    > Da kommt man dann echt günstig weg.
    > Wobei ich auch da befürchte, dass man sich irgend einen Müll einfallen
    > lässt wieso es nicht möglich sein wird das steuerfrei zu tun.


    Kann ich nicht bestätigen. Zuhause zahlt man für die kWh nur rund 30 Ct und damit kosten 100 km bei einem Verbrauch von 20 kWh/100 km rund 6 Euro. Bei Benzinpreisen um die 1,60 und 8-9 Litern Verbrauch kosten dich 100 km dort mindestens das doppelte.

    Der durchschnittliche Autofahrer fährt rund 1000 km / Monat. Damit liegen die Stromkosten fürs E-Auto bei rund 60 Euro pro Monat.

    Die PV Anlage musst du auch kaufen, und ohne teuren Speicher kannst du dein E- Auto nur laden wenn du tagsüber genau zum richtigen Moment zuhause bist. Und dann muss die Peak-Leistung auch ausreichend sein, um das Auto in akzeptabler Zeit zu laden. Wichtig ist hier auch, dass die Ladeverluste umso mehr werden, je länger der Ladevorgang dauert: Die Ladeelektronik braucht min. 500 Watt permanent, so dass bei einem Ladestrom von 2 kW schon 25% verloren gehen.

    Ich würde jederzeit unterschreiben, dass eine PV Anlage auch in Deutschland ein Beitrag für die Umwelt ist. Aus rein wirtschaftlichen Perspektiven ist die Rendite aber gering, auch wenn man ein E-Auto besitzt. Es gibt definitiv bessere Investments mit weniger Risiko und besserer Rendite.

    Die Gesamtrentabilität von E-Autos hängt freilich auch vom Kaufpreis und dem Nutzungsprofil ab. E-Autos haben im Stadtverkehr den geringsten Verbrauch, Verbrenner da den höchsten. Für den Langstreckenfahrer, der seine 50k km pro Jahr auf der Autobahn mit Tempo 200 zurücklegt, ist ein E-Auto so und so nicht die richtige Wahl.
    Und natürlich muss sich am Kaufpreis noch was tun.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 04.08.21 12:49 durch Iugh787.

  4. Re: Wird nicht die letzte bleiben

    Autor: SanderK 04.08.21 - 12:50

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einfach weil die Steuern auf Diesel und Benzin ja mittelfristig ersetzt
    > werden müssen. Das wird also auch umgelegt werden.
    >
    > Wirklich billiger ist ein EV aktuell nur, wenn man auch eine PV Anlage hat.
    > Da kommt man dann echt günstig weg.
    > Wobei ich auch da befürchte, dass man sich irgend einen Müll einfallen
    > lässt wieso es nicht möglich sein wird das steuerfrei zu tun.
    Jain. Also rein von den Kosten her. Im Prinzip, hät ich schon einen Stromer mit sagen wir mal moderater Reichweite um 300 km rum. Würd ich einmal in der Woche wo Einkaufen (hier in der Gegend geht das noch) und würde umsonst Nachladen.
    Wobei ja, eigene PV ist immer Besser. Aber auch das ist noch Zukunft für mich, aber Geplant.

  5. Re: Wird nicht die letzte bleiben

    Autor: Dwalinn 04.08.21 - 13:05

    Strom wird immer günstiger, Solar ist teilweise ganz ohne Förderung Profitabel. Früher oder später könnte EEG also wegfallen oder man behält es einfach ein.
    EEG liegt so bei 25-30 Milliarden und die Energiesteuer sind 40 Milliarden. Nur das viele Haushalte in Zukunft locker doppelt so viel Strom benötigen wenn ein eAuto gefahren wird.

    Es muss also nicht unbedingt teurer werden.... Zumal man ja auch mal hoffen darf das der Staat auf Steuern verzichtet.

  6. Re: Wird nicht die letzte bleiben

    Autor: dobeldo 04.08.21 - 13:19

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Strom wird immer günstiger, Solar ist teilweise ganz ohne Förderung
    > Profitabel. Früher oder später könnte EEG also wegfallen oder man behält es
    > einfach ein.
    > EEG liegt so bei 25-30 Milliarden und die Energiesteuer sind 40 Milliarden.
    > Nur das viele Haushalte in Zukunft locker doppelt so viel Strom benötigen
    > wenn ein eAuto gefahren wird.
    >
    > Es muss also nicht unbedingt teurer werden.... Zumal man ja auch mal hoffen
    > darf das der Staat auf Steuern verzichtet.
    Strom wird immer guenstiger? Der Staat verzichtet? Von welchem Land sprichst du?

  7. Re: Wird nicht die letzte bleiben

    Autor: Iugh787 04.08.21 - 13:22

    Die mögliche Ersparnis mit einer PV Anlage beim E-Auto ist am Ende so gering, dass es davon mit Sicherheit nicht abhängt. Und im Vergleich zu den Gesamtkosten eines Autos ist es sowieso vernachlässigbar.

  8. Re: Wird nicht die letzte bleiben

    Autor: Dwalinn 04.08.21 - 13:27

    Sorry, ich meinte :
    Erneuerbare Energie wird in der Produktion immer günstiger und der Staat könnte auch mal zur Abwechslung verzichten.

  9. Re: Wird nicht die letzte bleiben

    Autor: Kilpikonna 04.08.21 - 14:08

    Iugh787 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann ich nicht bestätigen. Zuhause zahlt man für die kWh nur rund 30 Ct und
    > damit kosten 100 km bei einem Verbrauch von 20 kWh/100 km rund 6 Euro. Bei
    > Benzinpreisen um die 1,60 und 8-9 Litern Verbrauch kosten dich 100 km dort
    > mindestens das doppelte.

    Dem Fahrer, der mit einem durchschnittlichen modernen Auto 9l braucht, sollte man den Führerschein wegnehmen.
    Deutlich teurer ist ein Benziner zwar trotzdem, aber die Leute sollen mal fahren lernen.

  10. Re: Wird nicht die letzte bleiben

    Autor: Iugh787 04.08.21 - 15:06

    Kilpikonna schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Iugh787 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kann ich nicht bestätigen. Zuhause zahlt man für die kWh nur rund 30 Ct
    > und
    > > damit kosten 100 km bei einem Verbrauch von 20 kWh/100 km rund 6 Euro.
    > Bei
    > > Benzinpreisen um die 1,60 und 8-9 Litern Verbrauch kosten dich 100 km
    > dort
    > > mindestens das doppelte.
    >
    > Dem Fahrer, der mit einem durchschnittlichen modernen Auto 9l braucht,
    > sollte man den Führerschein wegnehmen.
    > Deutlich teurer ist ein Benziner zwar trotzdem, aber die Leute sollen mal
    > fahren lernen.

    Im Stadtverkehr bzw. Kurzstreckenbetrieb brauchst du das sogar mit einem Kleinwagen. Ein normaler Mittelklasse-Benziner fährt im Stadtverkehr auf kurzen Strecken nicht unter 10 Liter.

  11. Re: Wird nicht die letzte bleiben

    Autor: Dwalinn 04.08.21 - 15:07

    Naja kommt auf das Fahrzeug an. 20 kWh pro 100km ist iD4 niveau und ein vergleichbarer Tiguan kann durchaus 8-9l auf 100km brauchen kommt neben der Fahrweise auch auf den Verbrauch an.

    Verbrenner mit vielen PS genehmigen sich auch bei normaler Fahrweise recht viel sprit, die PS beim Stromer sind hingegen egal, höchstens allrad braucht etwas mehr

  12. Re: Wird nicht die letzte bleiben

    Autor: Iugh787 04.08.21 - 15:15

    Vor allem wirkt sich eine sportliche Fahrweise beim E-Auto so gut wie gar nicht auf den Verbrauch aus. Beim Benziner kann man den Verbrauch leicht verdoppeln, wenn man etwas Spaß haben möchte.

  13. Re: Wird nicht die letzte bleiben

    Autor: SanderK 04.08.21 - 15:30

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja kommt auf das Fahrzeug an. 20 kWh pro 100km ist iD4 niveau und ein
    > vergleichbarer Tiguan kann durchaus 8-9l auf 100km brauchen kommt neben der
    > Fahrweise auch auf den Verbrauch an.
    >
    > Verbrenner mit vielen PS genehmigen sich auch bei normaler Fahrweise recht
    > viel sprit, die PS beim Stromer sind hingegen egal, höchstens allrad
    > braucht etwas mehr
    Also.... Egal, bei alten Verbrennern mit viel PS, stimmte das noch zu 100% ^^
    Aber.... Egal :)
    Verbrenner Schlecht ^^
    Es ist bei Stromern sowieso alles Egal, teils ja auch Begründet.
    Ist Schwer, gute Rekuparation (Wobei trotzdem alle immer Leichter bauen wollen und die Reichweite damit auch Steigt).
    Schwer bei Verbrenner, Schlecht (eigentlich wie beim Stromer ^^)
    Viel PS, verbraucht beim Stromer nicht mehr als wenig PS.
    Beim Verbrenner scheint es egal zu sein, weil viel PS ist immer viel Verbrauch, egal ob ich nun Schleiche oder Gas gebe ^^
    Wobei ->Viel<- sehr Relativ ist :)
    Sry.... aber lese davon zu viel am Tag, muss mal kürzer Treten ^^

  14. Re: Wird nicht die letzte bleiben

    Autor: flasherle 04.08.21 - 15:57

    hahahaha, wohl zu lange schon keinen benziner mehr gefahren...

  15. Re: Wird nicht die letzte bleiben

    Autor: xSureface 04.08.21 - 18:11

    Beim E-Auto kommts auf die Last an und den Luftwiderstand an, was er verbraucht. Nicht auf die Leistung. Nen 500kw Motor kann auch bei 20kw das Auto bei 130 bewegen. Braucht nur in der Beschleunigung bei mehr Last, mehr Leistung. Nen 20KW Motor würde da reichen, würde sich aber immer am Limit bewegen.
    Nen Verbrenner braucht zwar im Grunde für die gleiche Aufgabe auch nur die gleiche Leistung, muss aber mehr Trägheitsmomente überwinden und braucht daher schon mehr Sprit.
    Zumal mehr Leistung bei einem Verbrenner immer ein höheres Gewicht nach sich zieht. Ein E-Auto kann mit 5KG mehr, 100KW mehr Leistung rausholen. Da brauchst beim Verbrenner schon deutlich mehr.
    Der einzige Fakt ist, ein E-Auto ist bei höheren Geschwindigkeiten dem Verbrenner unterlegen, was Verbrauch angeht.

  16. Re: Wird nicht die letzte bleiben

    Autor: Dwalinn 05.08.21 - 09:08

    Ich weiß nicht genau worauf du hinaus willst.
    Die Aussage war das bei 9l Verbrauch gleich der Führerschein weg soll aber 9l verbraucht ein großes schweres Auto nunmal je nach Fahrweise und Strecke.

    Gewicht ist bei niedrigen Geschwindigkeiten durchaus wichtig aber wo ein eAuto oder hybrid noch beim Bremsen Energie zurückbekommen geht das beim Verbrenner in heiße Luft über.
    Und auch heute noch verbrauchen Autos mit vielen PS mehr bei gleicher Fahrweise als Modelle mit weniger PS, kommt halt auch darauf an wie der Motor abgestimmt ist. Klar wurde das durch Zylinderabschaltung usw. stark minimiert aber ein Unterschied ist trotzdem messbar.

    Beim eAuto ist die PS Zahl halt egal weil der Motor auch bei Teillast effizient ist und das mehrgewicht kaum auffällt.

  17. Re: Wird nicht die letzte bleiben

    Autor: fabiwanne 05.08.21 - 15:52

    > Die mögliche Ersparnis mit einer PV Anlage beim E-Auto ist am Ende so gering, dass es davon mit Sicherheit nicht abhängt.
    Das ist Humbug. Gute freistehende PV-Module liefern den Strom ~10Cent (Wartung+Anschaffungskosten/erzeugten Strom). Da fehlen die Kosten für Land und Montage.)
    Jetzt ist das Durschnittliche deutsche Auto im schnitt 1h Pro Tag auf der Straße. Nehmen wir noch 9h*5/7 Arbeitszeit dazu. (Btw. Da fehlen Urlaub und dass du im Winter nachts arbeitest.) Bei Durschnittlich 12h ausreichendem Sonne und 50% keine Woleken kannst du also 2,5h laden.
    2.5*11kWh mal 30Cent-10Cent einsparung pro kWh.
    Könntest du 2000¤ im Jahr sparen, wenn du nicht fährst.

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