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Ziemlich deutsches Problem

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  1. Ziemlich deutsches Problem

    Autor: HerrLich 19.04.17 - 00:31

    In Deutschland wird vergleichsweise viel gemietet, da sind solche Probleme vorhersehbar. Für Hausbesitzer stellt sich dieses Problem so nicht. Wobei ich mich schon frage, welcher Tesla Model S Besitzer denn mietet.

    Wobei mir einige der hier genannten Probleme etwas an den Haaren herbei gezogen vorkommen. Beispiel: warum sollte ein Elektroanschluss bei einem Verkauf des Stellplatzes denn wertmindernd sein? Das Gegenteil ist der Fall! Genauso wenig sehe ich ein Problem darin, eine Wand zu durchbohren, um ein Kabel zu verlegen. Ein Mauerdurchbruch ist dafür nicht notwendig, der Aufwand für den Brandschutz hält sich bei einem Bohrloch doch wohl auch in Grenzen. Und selbst wenn am Ende in der Tiefgarage jeder Stellplatz über eine eigene Zuleitung versorgt wird - wen kümmert das? Es ist doch nur die Tiefgarage, da spielt die Optik doch nun wirklich keine Rolle.

  2. Re: Ziemlich deutsches Problem

    Autor: Maxolomeus 19.04.17 - 01:10

    Du machst es dir aber auch echt einfach. Zwischen Mieter und Hausbesitzer ist dir aber schon (gerade auch in Ballungsräumen), wie öfters im Text erwähnt, mal der Besitzer einer Eigentumswohnung in den Sinn gekommen, oder? Dann sind wir nämlich bei der Wohnungseigentümergemeinschaft. Und von Wertminderung war überhaupt nicht die Rede, aber was ist zum Beispiel, wenn die baulichen Veränderungen rückgängig gemacht werden müssen bei Verkauf? Und nur weil du kein Problem darin siehst, ein Loch in eine Wand zu bohren, sehen das wiederum Vorschriften und Verantwortliche vielleicht anders. Ist ja nicht so, dass alles in dem Bereich genormt ist und abgenommen werden muss. Und irgendwo Kabel rumliegen lassen ist jetzt keine Option...

  3. Re: Ziemlich deutsches Problem

    Autor: MK899 19.04.17 - 03:42

    Ach Mieten ist gar nicht so schlecht. Immobilien sind Klötze am Bein, welche auch noch Stress verursachen. Einfach Mal umziehen, ist damit relativ schwer und Vermieter will auch nicht jeder spielen.
    Ich muss mich um nichts selber kümmern. Keine Reparaturen oder ähnliches (keine Kleinstreparaturenklausel)...Das Haus wird auch in Schuss gehalten und ich muss mich auch um nichts weiter kümmern.

    Optik spielt immer eine Rolle. Ebenso ist sowas mit enormen Aufwand verbunden. Man darf da nicht einfach Bohren und etwas verlegen, da Vorschriften einzuhalten sind. Vom Gesetz Mal ganz abgesehen, wäre es ein gefundenes Fressen für Versicherungen, wenn einfach bauliche Veränderungen ohne Genehmigung durchgeführt würden.
    Kurz um-so ein Stress macht sich kein normaler Mensch. Entweder irgendwo eine Station suchen oder halt ein Kraftstoff nutzen, bei dem es egal ist, wo man hinfährt, da die Tankerei nicht lange dauer.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.04.17 03:42 durch MK899.

  4. Re: Ziemlich deutsches Problem

    Autor: Oldy 19.04.17 - 07:23

    MK899 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach Mieten ist gar nicht so schlecht. Immobilien sind Klötze am Bein,
    > welche auch noch Stress verursachen. Einfach Mal umziehen, ist damit
    > relativ schwer und Vermieter will auch nicht jeder spielen.
    > Ich muss mich um nichts selber kümmern. Keine Reparaturen oder ähnliches
    > (keine Kleinstreparaturenklausel)...Das Haus wird auch in Schuss gehalten
    > und ich muss mich auch um nichts weiter kümmern.
    >
    > Optik spielt immer eine Rolle. Ebenso ist sowas mit enormen Aufwand
    > verbunden. Man darf da nicht einfach Bohren und etwas verlegen, da
    > Vorschriften einzuhalten sind. Vom Gesetz Mal ganz abgesehen, wäre es ein
    > gefundenes Fressen für Versicherungen, wenn einfach bauliche Veränderungen
    > ohne Genehmigung durchgeführt würden.
    > Kurz um-so ein Stress macht sich kein normaler Mensch. Entweder irgendwo
    > eine Station suchen oder halt ein Kraftstoff nutzen, bei dem es egal ist,
    > wo man hinfährt, da die Tankerei nicht lange dauer.


    Da ist kaum ein Aufwand, bzw. hält der sich in Grenzen.
    i.R. wird das bei einer Eigentümerversammlung besprochen und verabschiedet. Die Kosten sind auch Peanuts und werden umgelegt, genauso wie früher beim Kabel-TV oder Internetanschluss. Auf der gesetzlichen Basis kann man zugreifen.

    Für eine einzelne Mietpartei ist das natürlich nicht machbar und selbst wenn, darf er das nur mit Genehmigung der aller Eigentümer.
    Aber das ist nur eine Frage der Zeit. Wollen die Eigentümer gute Mieter haben, machen die das schon von sich aus.

  5. Re: Ziemlich deutsches Problem

    Autor: helgebruhn 19.04.17 - 09:14

    Maxolomeus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du machst es dir aber auch echt einfach. Zwischen Mieter und Hausbesitzer
    > ist dir aber schon (gerade auch in Ballungsräumen), wie öfters im Text
    > erwähnt, mal der Besitzer einer Eigentumswohnung in den Sinn gekommen,
    > oder? Dann sind wir nämlich bei der Wohnungseigentümergemeinschaft. Und von
    > Wertminderung war überhaupt nicht die Rede, aber was ist zum Beispiel, wenn
    > die baulichen Veränderungen rückgängig gemacht werden müssen bei Verkauf?
    > Und nur weil du kein Problem darin siehst, ein Loch in eine Wand zu bohren,
    > sehen das wiederum Vorschriften und Verantwortliche vielleicht anders. Ist
    > ja nicht so, dass alles in dem Bereich genormt ist und abgenommen werden
    > muss. Und irgendwo Kabel rumliegen lassen ist jetzt keine Option...

    Sehe ich anders :) EIn eigener Stromanschluss am Parkplatz ist in JEDEM Fall wertfördernd, das ist Fakt und kann man auch in anderen Ländern vor allem nachlesen, hierzulande aber auch schon zum Teil. Und wieso Rückbau? Sollte ein Mieter mit entsprechendem Stellplatz umziehen und der Nachmieter kein Elektroauto haben, dann bleibt der Anschluss halt ungenutzt oder wird vom Nachbar gegen Cash benutzt, ganz einfach. Frisst ja kein Brot.

    Davon abgesehen werden in Parkhäusern generell alle möglichen Kabel an der Wand oder Decke verlegt, entsprechende Stromkabel zu den Stellplätzen natürlich ebenfalls. Optik ist da mehr als Wumpe, muss halt nur sicher verlegt sein, was kein Problem darstellt.
    Leider gibt es bei uns Dutzende Behörden, die jeden Scheiss erstmal ewig lange prüfen und genehmigen müssen, genau das lähmt Deutschland ja auch seit Jahren.

  6. Re: Ziemlich deutsches Problem

    Autor: gadthrawn 24.04.17 - 12:21

    HerrLich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Deutschland wird vergleichsweise viel gemietet, da sind solche Probleme
    > vorhersehbar. Für Hausbesitzer stellt sich dieses Problem so nicht. Wobei
    > ich mich schon frage, welcher Tesla Model S Besitzer denn mietet.
    >
    > Wobei mir einige der hier genannten Probleme etwas an den Haaren herbei
    > gezogen vorkommen. Beispiel: warum sollte ein Elektroanschluss bei einem
    > Verkauf des Stellplatzes denn wertmindernd sein? Das Gegenteil ist der
    > Fall! Genauso wenig sehe ich ein Problem darin, eine Wand zu durchbohren,
    > um ein Kabel zu verlegen. Ein Mauerdurchbruch ist dafür nicht notwendig,
    > der Aufwand für den Brandschutz hält sich bei einem Bohrloch doch wohl auch
    > in Grenzen. Und selbst wenn am Ende in der Tiefgarage jeder Stellplatz über
    > eine eigene Zuleitung versorgt wird - wen kümmert das? Es ist doch nur die
    > Tiefgarage, da spielt die Optik doch nun wirklich keine Rolle.


    Warum hast du dann in anderen Ländern keine Elektroautoflut?

    Dein Beitrag liest sich hier ein wenig weltfremd.

    Als wir ein Haus gekauft haben war einer der teuersten Kosten die Elektrosanierung. Du machst nicht einfach in irgendeine Wand (am besten Außenwand bei Tiefgarage;-) nur ein Loch und steckst ein Kabel durch.

    Natürlich kannst du ein Stromkabel auch durch Pfützen verlegen - sicher geht aber anders.

    Nehmen wir mal einfach das Beispiel Garage. Ich müßte vom Keller den Scherungskasten ändern, eine neue Leitung nach oben ziehen, diese dann durch die Hauswand nach außen führen (Wärmedämmung etc.pp. wenn das irgend ein Depp einfach so macht kannst du schnell mit Schimmel rechnen) das entweder im Freien mit zusätzlichen Sicherungen oder mit einigen Erdarbeiten durch ein Rohr rüberlegen, das Loch in die Garage ist unkritischer, außer es ist eben unterirdisch durch die Bodenplatte etc.pp.

    Und du denkst das kostet nichts?

    Vielleicht für dich als reine Gedankenanlegung. Kabel D hat uns damals für 4000 angeschlossen - und der Weg zur Garage ist ähnlich weit. Nur sind die Kabel nicht so gefährlich. Einiges an "billigen" Sicherungsmaterialien darfst du mittlerweile auch nicht mehr verwenden.

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