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Da können die Tesla Rennautos ja schön gas geben!

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  1. Da können die Tesla Rennautos ja schön gas geben!

    Autor: Crossfire579 13.12.15 - 23:05

    Ich Frage mich schon seit längerem, was so eine Beschleunigung bei einem e-auto bringen soll. Vermutlich will man damit Leute beeindrucken und e-autos "hip" machen. Jeder der Ahnung hat weiß doch, dass nach 3 starts die Leistung gedrosselt ist und ab 120 kmh kein antritt mehr vorhanden ist.
    Ich weiß übrigens, dass man nur in Deutschland 200 kmh auf öffentlichen Straßen fahren darf, dennoch ist eine sooo tolle Beschleunigung von 0 bis 120 nichts tolles wenn oberhalb dessen die power fehlt weil es nun mal ein e-auto ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.12.15 23:06 durch Crossfire579.

  2. Re: Da können die Tesla Rennautos ja schön gas geben!

    Autor: Ach 13.12.15 - 23:20

    Zum Beispiel behaupten du und die ganze Patrolhead Gemeinschaft seit Tesla nicht mehr auf diese süffisant sarkastische Weise, dass Elektroautos doch nur bessere Golfcarts seien, wobei ich jede Wette einginge, dass das ohne Tesla immer noch genauso der Fall wäre, und das ist schon mal ein gehöriger Gewinn. Den Spaß hat Roadster und Model S schon mal einkassiert :]. Ansonsten ist das vielleicht auch eher eine Amerikanische Geschichte. Drüben sind diese Viertel Meile Rennen doch ein veritabler Sport und mit richtiger Geschichte.

  3. Re: Da können die Tesla Rennautos ja schön gas geben!

    Autor: Crossfire579 13.12.15 - 23:36

    Ich bin der Meinung, dass so ein teures elektroauto mit so viel Leistung doch eher Unsinn ist.
    Perfekte Kombi wenn man Leistung und Alltag gleichzeitig abdecken will und 100k hat ist meiner meinung nach ein e-golf oder Nissan leaf für die Stadt und ein gebrauchtes hochmotorisiertes auto für Langstrecke oder die Rennstrecke, je nachdem wo die Priorität liegt, z.B. ein muscle car wie einen Dodge challenger, einen Porsche 911, audi r8 oder halt einen bmw m4, audi s4 oder s6/7 oder oder oder, zum einen fährt man die großen hochgezüchteten Motoren nicht im Kurzstreckenverkehr und ist somit 2/3 der Zeit ökologisch unterwegs, zum anderen kann man trotzdem richtig auf den Pinsel treten und das nicht nur bis 120kmh wenn man mal auf der Autobahn ist.
    So ein Tesla ist in meinen Augen einfach nichts halbes und nichts ganzes.

  4. Re: Da können die Tesla Rennautos ja schön gas geben!

    Autor: Ach 14.12.15 - 00:20

    Die Wagen die du nennst fährst du niemals ökologisch, da kannst du machen was du willst, den Tesla bewegst du gegenüber denen immer ökologischer, da kannst du ebenfalls machen was du willst. Dass der Tesla in der Preisliga spielt in der er spielt und diesen Kunden auch etwas bieten muss, das hat vor allem marktwirtschaftliche Gründe, und neben der Beschleunigung zeugt der Wagen von ein Fahrgefühl wie es kein Verbrenner jemals wiedergeben könnte. Mach doch lieber mal eine Probefahrt oder schau dir wenigstens ein paar (Youtube-) Reviews und/oder Nutzererfahrungen an, bevor du mehr oder weniger blinde Urteile ausspricht.

  5. Re: Da können die Tesla Rennautos ja schön gas geben!

    Autor: masel99 14.12.15 - 07:39

    Was genau ist an einem Tesla ökologischer als an einem e-Golf oder Nissan Leaf?

  6. Re: Da können die Tesla Rennautos ja schön gas geben!

    Autor: Noiker 14.12.15 - 09:42

    Solange keine neue Akku Technologie bereit steht können Elektroautos nicht Umweltfreundlich sein. Die Herstellung der Lithium Akkus verschlingt soviel Energie, dass jede propagierte Einsparung dahin ist wenn man Produktion und Nutzung betrachtet.
    Und selbst im Betrieb sind Elektroautos nur dann "emissionsfrei" bzw. Emissionsärmer als Verbrenner wenn sie zwingend mit Energie aus nachwachsenden Ressourcen geladen werden.
    Nebenbei sei noch gesagt wie weit weg die Versprochene Effizienz entfernt ist. Die Motoren haben annähernd 100% Wirkungsgrad, jedoch hat gerade das Model S einen immensen Ladeverlust aufgrund der Akku Kühlung. 85kWh Ladung erfordern 120kWh.
    Tesla baut Technologieträger, die Elektroautos ein neues Image generiert haben.
    Meiner Meinung nach wird Tesla in Zukunft Infrastruktur und Akkutechnologie bereitstellen und Autos nur bauen um neue Technologien zu etablieren.

  7. Re: Da können die Tesla Rennautos ja schön gas geben!

    Autor: Klausens 14.12.15 - 10:05

    Warum darf man sich nicht einfach ein E-Auto kaufen weils G*** ist.
    Ich bin schon in einem Tesla gesessen, der mal kurz Gas gegeben hat.
    Pfeif auf die Benzinkrachmacher mit viel Lärm um nichts und
    Launch Control - Drehzahl hochjubeln und Pipapo.
    E-Motor, Strom drauf und ab geht die Post.
    Tesla baut kein 500PS Auto weils so unglaublich ökologisch ist, sondern weils irre Spaß macht.

  8. Re: Da können die Tesla Rennautos ja schön gas geben!

    Autor: ChMu 14.12.15 - 10:34

    Crossfire579 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich Frage mich schon seit längerem, was so eine Beschleunigung bei einem
    > e-auto bringen soll.

    Spass? Dauergrinsen? Nicht jeder will verklemmt hinterm Steuer sitzen.

    > Vermutlich will man damit Leute beeindrucken und
    > e-autos "hip" machen. Jeder der Ahnung hat weiß doch, dass nach 3 starts
    > die Leistung gedrosselt ist und ab 120 kmh kein antritt mehr vorhanden ist.

    Ach? Das weiss jeder? Es gab in der Vergangenheit mal das Problem das bei Vollbeschleunigung auf 100, sofortiger Vollbremsung, Vollbeschleunigung, sofortiger Vollbremsung, Vollbeschleunigung, sofortiger Vollbremsung es zu einer Ueberhitzung kam und die Software eine 20 secunden Pause eingefordert hat.
    Das wurde mit eine Software Update behoben. Warum jemand so was machen will, sei mal dahingestellt. Im Praxisbetrieb kannst Du so oft Vollgas geben wie Du willst, solange zwischen den Ampelstarts etwa 30sec liegen, real also etwa 10sec. Also beschleunigen, bei hundert (was man an der Ampel in der Innenstadt ja normal erreicht) auf die Eisen und 10sec warten bis die naechste Ampel auf gruen geht, unendlich, also bis die Batterie leer ist.
    >
    > Ich weiß übrigens, dass man nur in Deutschland 200 kmh auf öffentlichen
    > Straßen fahren darf, dennoch ist eine sooo tolle Beschleunigung von 0 bis
    > 120 nichts tolles wenn oberhalb dessen die power fehlt weil es nun mal ein
    > e-auto ist.

    Wie kommst Du darauf das oberhalb von 120km/h die Power fehlt? Fahre doch mal einen Tesla, Du wirst Deine Meinung gewallig aendern.

  9. Re: Da können die Tesla Rennautos ja schön gas geben!

    Autor: flasherle 14.12.15 - 11:51

    ich bin schon einen tesla gefahren und auf dem bereich über 160 kommt wirklich kaum noch was. wo ein guter schöner benziner noch richtig dich auf 250 raus ballert, ist das dort eigentlich nur noch träge und macht keinerlei spaß mehr...

  10. Re: Da können die Tesla Rennautos ja schön gas geben!

    Autor: rammseiger 14.12.15 - 13:01

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wie kommst Du darauf das oberhalb von 120km/h die Power fehlt? Fahre doch
    > mal einen Tesla, Du wirst Deine Meinung gewallig aendern.

    Oberhalb von 120 kommt beim Tesla nicht mehr viel.

    Die Beschleunigung beim Tesla S von 0-200 in 19 Sekunden ist auch eher schlecht, das schafft auch ein BMW 335d.
    Ein ganz normaler Porsche 911 Carrera (kein S, kein Turbo) beschleunigt in rund 14 Sekunden von 0-200.

    Oberhalb von 60-70 mph fehlt dem Tesla ohne Getriebe einfach die Leistung und das Drehmoment.
    Beim Tesla S nimmt die Leistung mit steigender Drehzahl/Geschwindigkeit ab, bei Verbrenner Autos nimmt die Leistung mit zunehmender Drehzahl zu, siehe:





    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.12.15 13:04 durch rammseiger.

  11. Re: Da können die Tesla Rennautos ja schön gas geben!

    Autor: ThorstenMUC 14.12.15 - 13:06

    Crossfire579 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich Frage mich schon seit längerem, was so eine Beschleunigung bei einem
    > e-auto bringen soll. Vermutlich will man damit Leute beeindrucken und
    > e-autos "hip" machen.

    Die hohe Beschleunigung bis 100km/h ist doch eher ein Nebenprodukt, als Entwicklungsziel.

    Wenn ein Auto ohne Getriebe auch noch bis Autobahngeschwindigkeit beschleunigen soll braucht es halt auch entsprechend Leistung bei hohen Drehzahlen. Da ein eMotor den Drehmoment aber quasi ab 0 U/min voll verfügbar hat ist bei niedrigen Geschwindigkeiten folglich deutlich mehr vorhanden, als man da eigentlich bräuchte.

  12. Re: Da können die Tesla Rennautos ja schön gas geben!

    Autor: Ach 14.12.15 - 13:11

    Noiker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solange keine neue Akku Technologie bereit steht können Elektroautos nicht
    > Umweltfreundlich sein. Die Herstellung der Lithium Akkus verschlingt soviel
    > Energie, dass jede propagierte Einsparung dahin ist wenn man Produktion und
    > Nutzung betrachtet.
    > Und selbst im Betrieb sind Elektroautos nur dann "emissionsfrei" bzw.
    > Emissionsärmer als Verbrenner wenn sie zwingend mit Energie aus
    > nachwachsenden Ressourcen geladen werden.
    > Nebenbei sei noch gesagt wie weit weg die Versprochene Effizienz entfernt
    > ist. Die Motoren haben annähernd 100% Wirkungsgrad, jedoch hat gerade das
    > Model S einen immensen Ladeverlust aufgrund der Akku Kühlung. 85kWh Ladung
    > erfordern 120kWh.
    > Tesla baut Technologieträger, die Elektroautos ein neues Image generiert
    > haben.
    > Meiner Meinung nach wird Tesla in Zukunft Infrastruktur und Akkutechnologie
    > bereitstellen und Autos nur bauen um neue Technologien zu etablieren.

    Da ist nichts dran an dieser Verbrenner-glücklich-mach-Stammtischrechnung,
    dass Elektroautos umweltfeindlicher seien,

    - siehe: Ökobilanz von Li-Ion-Akkus

    - oder die Ergebnisse des FIS: Well-to-Wheel Betrachtung der Antriebstechnologien

    - oder die des UCS: Cleaner Cars from Cradle to Grave

    - oder die Ergebnisse der UCS Studie zusammengefasst in einem 2min Youtube Video:

    Electric Cars & Global Warming Emissions


    Und im übrigen gibt es da nicht mal prinzipbedingt etwas das man der Idee des Elektroantriebs vorwerfen könnte. Der Stromer frisst einfach jede Energiequelle die man im Vorgibt, besser und umweltfreundlicher geht es nicht mehr! Ergo liegt das Problem bei der Regierung/den Regierungen, endlich die Braun/Steinkohle Stromproduktion hinter sich zu lassen sowie die dezentrale Solarstromproduktion zu fördern statt die mit unverschämten und unanständigen Sonnensteuern auszubremsen. Ein Korruptionsproblem das man niemals dem Elektroauto ankreiden kann.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.12.15 13:15 durch Ach.

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