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An sich...

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  1. An sich...

    Autor: David64Bit 08.04.19 - 16:35

    Find ich die Idee geil, das ganze gedöns wiegt weniger als ein Akku. Motor + Akku wiegen schnell mal 6-8 Kilo...da sind die 3 Kilo von dem System hier "nix".

    Und so einen schlechten Eindruck macht die Idee mit der Rolle auch nicht:
    https://www.velostrom.de/wp-content/uploads/2016/04/Conodrive_antriebsrolle.jpg

    Einzig, was etwas sauer aufstößt ist, dass die aus Alu ist...macht die Energiebilanz schnell wieder kaputt. Und rein Theoretisch kommt man ganz schön weit damit - die Metallhydrid-Zellen kann man im Fall der Fälle einfach im Rucksack mit haben...200 Kilometer abseits von allem sind da dann überhaupt kein Problem.

  2. Re: An sich...

    Autor: DeathMD 08.04.19 - 16:44

    Das System wiegt aber insgesamt 5 Kilo und ein Akku für E-Bikes nur um die 2,5 kg, dürften mittlerweile aber auch schon wieder weniger sein. Ein Bosch Performance Motor wiegt so um die 3,6 kg, macht also 6,1 kg. Man gewinnt also einen ganzen Kilo, außerdem habe ich mir sagen lassen, man kann volle Akkus auch in Rucksäcken transportieren.

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  3. Re: An sich...

    Autor: David64Bit 08.04.19 - 17:20

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das System wiegt aber insgesamt 5 Kilo und ein Akku für E-Bikes nur um die
    > 2,5 kg, dürften mittlerweile aber auch schon wieder weniger sein. Ein Bosch
    > Performance Motor wiegt so um die 3,6 kg, macht also 6,1 kg. Man gewinnt
    > also einen ganzen Kilo, außerdem habe ich mir sagen lassen, man kann volle
    > Akkus auch in Rucksäcken transportieren.

    https://www.ise.fraunhofer.de/de/forschungsprojekte/litefcbike.html 3,3 Kilo.

    Der Performance Line Motor von Bosch wiegt 4 Kilo + 2,8 Kilo für den Akku sind also knapp 7 Kilo...
    Man gewinnt also 3 Kilo. Plus 2,8 Kilo für den Akku im Rucksack, während die Kartuschen nur ein paar Gramm wiegen. Noch dazu sind die kartuschen deutlich kleiner als ein Akku - sprich mehr Vorräte, besonders wenn ich 200 Kilometer unterwegs bin.

  4. Re: An sich...

    Autor: DeathMD 08.04.19 - 17:27

    Ja schön, das ist der Brennstoffzellenstack, der bringt dir ohne Motor herzlich wenig. Du fährst also regelmäßig 8 h mit einem E-Bike? Das ergibt sich nämlich so Pi mal Daumen aus 25 km/h und 200 km Reichweite.

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  5. Re: An sich...

    Autor: David64Bit 08.04.19 - 20:17

    Dir ist bewusst, dass man mit einem E-Bike auch schneller fahren kann...?

    Noch dazu ist der E-Motor im Paket mit eingebaut. Das ist ja der Clou an der Sache.

  6. Re: An sich...

    Autor: dummdumm 09.04.19 - 01:28

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dir ist bewusst, dass man mit einem E-Bike auch schneller fahren kann...?
    >
    > Noch dazu ist der E-Motor im Paket mit eingebaut. Das ist ja der Clou an
    > der Sache.

    Wow, ein 4kg Motor in einem 3,3kg Paket!! Das Gas für die Kartuschen der Brennstoffzelle ist dann unkomprimierter Wasserstoff in Ballons oder wie? Was ist dann mit dem Luftwiederstand?

  7. Re: An sich...

    Autor: masel99 09.04.19 - 07:23

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dir ist bewusst, dass man mit einem E-Bike auch schneller fahren kann...?

    Nicht wirklich viel schneller, weil bei den "normalen" E-Bikes und Geschwindigkeiten über 25km/h Schluß ist mit der Unterstützung und man noch die Reibung des ganzen Motorsystems dazubekommt. Das ist dann manchmal wie das Fahren gegen eine Art "Gummiwand". Wenn man schneller als 25km/h fährt braucht man auch kein E-Bike, es unterstützt da sowieso nicht.

  8. Re: An sich...

    Autor: TrollNo1 09.04.19 - 08:16

    Und selbst das Problem wird hier umgangen. Wenn man schneller fährt, koppelt man den Motor ab und hat ein normales Fahrrad. Aber wenn man den Berg wieder hochmuss, schaltet man den Motor zu und fährt gemütlich hoch.

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  9. Re: An sich...

    Autor: -Jake- 09.04.19 - 12:22

    Also mein Hub Motor wiegt etwa 3kg, das ist aber bauartbedingt nicht das leichteste System. Die Motoren in der Mitte werden inzwischen oft in den Rahmen integriert und sind deutlich leichter.

    Wenn sie mit den 3,3kg wirklich nur das Brennstoffzellensystem meinen ist es für 270 Wh unterirdisch schlecht. Ein vergleichbarer Lithium Akku wiegt gerade mal 1,5kg und der kann theoretisch auch über 1000W dauerhaft liefern und bricht nicht auf 70W ein wenn der kleine Puffer leer ist...
    Selbst wenn das gesamte System nur 3,3kg wiegt spart man max. 1,5kg (und bei guter Integration praktisch nichts). Dazu ist das Gewicht auf dem Gepäckträger nicht besonders gut für die Fahreigenschaften. Mit einer Rolle direkt den Reifen antreiben ist sehr leicht, hat aber diverse Probleme. Ich sehe da wirklich keinen Vorteil in dem Ding.

  10. Re: An sich...

    Autor: David64Bit 09.04.19 - 18:23

    dummdumm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wow, ein 4kg Motor in einem 3,3kg Paket!! Das Gas für die Kartuschen der
    > Brennstoffzelle ist dann unkomprimierter Wasserstoff in Ballons oder wie?
    > Was ist dann mit dem Luftwiederstand?

    Wie kommst du auf 4 Kilogramm für den Motor?! Das ganze Ding komplett, mit Motor, Akku, Brennstoffzelle und Co wiegt knapp 4 Kilo...

  11. Re: An sich...

    Autor: Ach 09.04.19 - 21:22

    dummdumm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >Das Gas für die Kartuschen der Brennstoffzelle ist dann unkomprimierter Wasserstoff in Ballons oder wie?

    Funktioniert bei Metallhydridspeicher ein bisschen anders. Unter Druck geht der Wasserstoff eine Verbindung ein mit einer Metalllegierung im Speichergefäß. Die beiden bilden eben das Metallhydrid. Dadurch sinkt der Druck des Wasserstoffs, dadurch passt mehr Gas in den Tank und der ist einfacher zu befüllen. Zum lösen des Wasserstoffs muss man allerdings Wärme zuführen, was den Wirkungsgrad verschlechtert, was das Befüllen und Entleeren verlängert und zudem wiegt die Metalllegierung auch etwas,

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