1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › LTE-V2X vs. WLAN 802.11p: Wer hat…

Ich bin für zwei Funklösungen in zwei verschiedenen Frequenzbereichen

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ich bin für zwei Funklösungen in zwei verschiedenen Frequenzbereichen

    Autor: senf.dazu 17.05.19 - 10:26

    das erhöht die Wahrscheinlichkeit das zumindest eine davon bei momentanen Funkaussetzern was abliefert ..

    Also WLANp schon mal als verbindlich erklären paßt schon. Sparmaßnahmen sind bei den Stückzahlen irrelevant ;)

    Das die anscheinend nicht gleich auch Technik zur relativen Abstandsmessung/Positionsmessung (Funk-Laufzeit) enthalten ist aber vielleicht ein wenig arg kurzsichtig - selbst wenn das ein paar Pfennige, etwas Gehirnschmalz und Stromverbrauch kostet.



    11 mal bearbeitet, zuletzt am 17.05.19 10:35 durch senf.dazu.

  2. Re: Ich bin für zwei Funklösungen in zwei verschiedenen Frequenzbereichen

    Autor: ChrisE 17.05.19 - 12:33

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das die anscheinend nicht gleich auch Technik zur relativen
    > Abstandsmessung/Positionsmessung (Funk-Laufzeit) enthalten ist aber
    > vielleicht ein wenig arg kurzsichtig - selbst wenn das ein paar Pfennige,
    > etwas Gehirnschmalz und Stromverbrauch kostet.
    ITS-G5 sieht vor, dass jeder zyklisch seine Position aussendet. Warum also noch aus anderen Nachrichten nochmal ausrechnen?

    Im Grunde geht sehr viel passiv. Durch die zyklische Positionsmeldung weiß man wo im Umfeld jemand ist. Auch die Ampel schickt von sich aus den Status, das muss nicht angefordert werden. Die häufigste Kommunikation mit einer Ampel ist rein passiv. Selbst wenn ein Krankenwagen kommt ist die Kommunikation mit der Ampel nicht gezielt an die Ampel. Das Einsatzfahrzeug meldet, wo es ist, in welche Richtung es fahren will und dass es ein Einsatzfahrzeug mit Vorrangsrechten ist. Die Ampel schnallt dann selber "ich lass mal in die Richtung grün, dann kommt das schneller rüber".

    Ein Ping-Pong, aus dem man die Laufzeit bestimmt und damit die relative Position, gibt es also nicht. Würde auch nur den Äther verstopfen, wenn das alle mit jedem machen würden.

  3. Re: Ich bin für zwei Funklösungen in zwei verschiedenen Frequenzbereichen

    Autor: senf.dazu 17.05.19 - 17:18

    Im Artikel wurde ja grad bemängelt das die hochgenaue Positionsmessung insbesondere bei Handys wohl ein Problem ist. Die Stichworte waren GPS basiert und Stadt. Eine z.B. auf Zentimeter genaue Positionsmessung ist sicher selbst bei Autos nicht unproblematisch aber eigentlich wünschenswert - und basiert oft auf Sensorik (optisch) die vielleicht bei Wetter auch nicht wirklich zuverlässig funktioniert.

    Laufzeitmessung bei Stationen im Nahbereich würden solche Probleme wohl vermeiden - relative Daten reichen dann auch völlig. Und für eine Zeitbasisverteilung inkl. Laufzeitberücksichtigung haben wohl inzwischen die meisten Netzwerkchips spezielle Hardware eingebaut und erledigen das so ganz nebenher im normalen Netzwerkbetrieb. Da reichen dann auch Zeitmarken von ein paar Bits die in jeder Echtzeitmessage eh drinstecken. Die Frage ist nur ob die Ortsgenauigkeit dann im cm oder im m Bereich liegt .. cm braucht sicher etwas spezielle Hardware. Seh aber nicht wie sich das anders mit vergleichbarem Aufwand/Nutzen und Zuverlässigkeit realisieren ließe.

    Aber ich steck auch nicht drin in der Fahrzeugtechnik oder den diskutierten Lösungen. Aber ich schätze der Keks ist auch noch nicht gegessen - und über das was für's autonome und für's (technisch abgesicherte) sichere Fahren nötig ist wird's noch viel Streit geben.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 17.05.19 17:34 durch senf.dazu.

  4. Re: Ich bin für zwei Funklösungen in zwei verschiedenen Frequenzbereichen

    Autor: Doener 20.05.19 - 13:12

    Die Messung der Signallaufzeit und das validieren des Abstandes macht aus mehren gründen sinn.
    1. Alles kann besser lokalisiert werden.
    2. Ich könnte abhängig von der Entfernung mehr oder weniger Daten verschicken.
    2a. Beim Kolone fahren mit 3m Abstand es sehr viele Daten, damit sehr schnell und präzise reagiert werden kann.
    2b. Eine Ampel kann detektieren, ob du stehen bleibst und kann dir, wenn du stehst, Werbung schicken.
    2c. Wenn ein Auto weit ist, kann die Datenrate dynamisch reduziert werden.
    3. Am Straßenrand kann nicht einfach so jemand stehen und "funken" dass 1m vor mir ein Auto ist, welches auf mich zu fährt. Denn ich kann die Position, die er mir schickt mit meiner eigenen Messung validieren.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Wirecard Technologies GmbH, Aschheim bei München
  2. IOSS - Intelligente optische Sensoren und Systeme GmbH, Radolfzell
  3. über duerenhoff GmbH, Raum Würzburg
  4. OAS Automation GmbH, Bremen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,96€
  2. 2,99€
  3. (-28%) 17,99€
  4. 53,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Videospiellokalisierung: Lost in Translation
Videospiellokalisierung
Lost in Translation

Damit Videospiele in möglichst viele Länder verkauft werden können, müssen sie übersetzt beziehungsweise lokalisiert werden. Ein kniffliger Job, denn die Textdatei eines Games hat oft auf den ersten Blick keine logische Struktur - dafür aber Hunderte Seiten.
Von Nadine Emmerich

  1. Spielebranche Entwickler können bis 2023 mit Millionenförderung rechnen
  2. Planet Zoo im Test Tierische Tüftelei
  3. Förderung Spielentwickler sollen 2020 nur einen "Ausgaberest" bekommen

Definitive Editon angespielt: Das Age of Empires 2 für Könige
Definitive Editon angespielt
Das Age of Empires 2 für Könige

Die 27 Einzelspielerkampagnen sollen für rund 200 Stunden Beschäftigung sorgen, dazu kommen Verbesserungen bei der Grafik und Bedienung sowie eine von Grund auf neu programmierte Gegner- oder Begleit-KI: Die Definitive Edition von Age of Empires 2 ist erhältlich.


    Neuer Streamingdienst von Disney: Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien
    Neuer Streamingdienst von Disney
    Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien

    Das Hollywoodstudio Disney ist in den Markt für Videostreamingabos eingestiegen. In den USA hat es beim Start von Disney+ technische Probleme gegeben. Mit Blick auf inhaltliche Vielfalt kann der Dienst weder mit Netflix noch mit Amazon Prime Video mithalten.
    Von Ingo Pakalski

    1. Videostreaming im Abo Disney+ hat 10 Millionen Abonnenten
    2. Disney+ Disney bringt seinen Streaming-Dienst auf Fire-TV-Geräte
    3. Streaming Disney+ startet am 31. März 2020 in Deutschland

    1. Gegen Youtube: ARD und ZDF verbinden ihre Mediatheken
      Gegen Youtube
      ARD und ZDF verbinden ihre Mediatheken

      ARD und ZDF machen Schritte um ihre Mediatheken enger zu verbinden. Die ersten Maßnahmen wie eine Weiterleitung bei der Suche und ein gemeinsames Login sind nur der Anfang.

    2. Gigafactory: Tesla soll 4 Milliarden Euro in Brandenburg investieren
      Gigafactory
      Tesla soll 4 Milliarden Euro in Brandenburg investieren

      Die Investition in die brandenburgische Gigafactory von Tesla soll rund 4 Milliarden Euro umfassen. Die staatlichen Zuschüsse würden sich, wenn die EU zustimmt, auf lediglich 300 Millionen Euro belaufen.

    3. Windows 10 on ARM: Microsoft soll an x86-64-Bit-Emulation arbeiten
      Windows 10 on ARM
      Microsoft soll an x86-64-Bit-Emulation arbeiten

      Bisher können die Snapdragon-Chips unter Windows 10 on ARM nur native ARM64/ARM32-Apps ausführen und x86-Code mit 32 Bit, aber nicht mit 64 Bit emulieren. Das will Microsoft nun offenbar doch ändern.


    1. 18:34

    2. 16:45

    3. 16:26

    4. 16:28

    5. 15:32

    6. 15:27

    7. 14:32

    8. 14:09