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Bundesdatenschutzbeauftragter

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Bundesdatenschutzbeauftragter

    Autor: Dakkaron 23.05.22 - 23:15

    Ich verstehe die Beschwerde, die ist valide. Was ich nicht verstehe, ist, warum sein Status als Bundesdatenschutzbeauftragter hier so rausgekehrt wird. Immerhin hat sein Beruf doch rein gar nichts mit der Beschwerde zu tun.

    Den Beruf kann man dann so raushängen, wenns was damit zu tun hat.

    "IT-Experte beschwert sich über gammeliges Obst im Supermarkt" macht nur dann Sinn, wenn ich wissen würde, dass die IT-Systeme des Supermarkts schuld an dem Zustand sind.

    Sonst wäre die korrekte Headline "Kunde beschwert sich über gammeliges Obst".

    Weil wenn ich Bananen kauf, dann bin ich dort als Kunde, nicht als Softwareentwickler.

  2. Re: Bundesdatenschutzbeauftragter

    Autor: Andreas.Kreuz 23.05.22 - 23:32

    Naja, wenn der Bundesdatenschutzbeauftragte, ohne Zustimmung, Werbung bekommt kann man das schon hervorheben.

  3. Re: Bundesdatenschutzbeauftragter

    Autor: ManuPhennic 24.05.22 - 00:12

    Er beschwert sich doch hauptsächlich darüber, dass er Werbung bekommt, die er nicht zugestimmt hat, statt ihn über den Status der Bestellung (welches er zugestimmt hat) zu informieren



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.05.22 00:12 durch ManuPhennic.

  4. Re: Bundesdatenschutzbeauftragter

    Autor: jo-1 24.05.22 - 06:40

    ManuPhennic schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Er beschwert sich doch hauptsächlich darüber, dass er Werbung bekommt, die
    > er nicht zugestimmt hat, statt ihn über den Status der Bestellung (welches
    > er zugestimmt hat) zu informieren


    wie wäre es mit opt out?

    Mache ich fast täglich so wenn mich Firmen nerven - da gab es bisher immer einen Butten zum Draufklicken

  5. Re: Bundesdatenschutzbeauftragter

    Autor: fg (Golem.de) 24.05.22 - 08:24

    Hallo!

    Wie aus dem Artikel hervorgeht, geht es auch um den Umgang von VW mit den Kontaktdaten Kelbers. Außerdem macht es schon einen Unterschied, ob ein unbekannter Kunde sich beschwert, oder eine prominente Person der Öffentlichkeit. Erst recht, wenn sie aus dem Bereich IT kommt.

    Viele Grüße

    Friedhelm Greis
    Golem.de

  6. Re: Bundesdatenschutzbeauftragter

    Autor: Oktavian 24.05.22 - 08:47

    > Außerdem macht es schon einen Unterschied, ob ein
    > unbekannter Kunde sich beschwert, oder eine prominente Person der
    > Öffentlichkeit.

    Warum? Ist diese Person irgendwie wertvoller als der gemeine Pöbel? Muss VW solche VIPs bevorzugt behandeln, quasi den Wagen im Eiltempo bauen und mit Hofknicks ausliefern? Ich fände es geradezu schockierend, wenn der Promi-Status hier einen Unterschied macht.

    > Erst recht, wenn sie aus dem Bereich IT kommt.

    Ja, natürlich, damit wäre der IT-Bezug bei einer Autobestellung natürlich hergestellt. Mein Papa hat kürzlich nen Toyota bestellt, und Papa hat auch ein Notebook und ein Handy. Bekommt er jetzt auch nen Artikel?

  7. Re: Bundesdatenschutzbeauftragter

    Autor: BlindSeer 24.05.22 - 08:49

    Und bei den Meisten kommt nur ein "Geil! Die Mailadresse ist noch aktiv!" an ;)

  8. Re: Bundesdatenschutzbeauftragter

    Autor: Oktavian 24.05.22 - 08:50

    > Naja, wenn der Bundesdatenschutzbeauftragte, ohne Zustimmung, Werbung
    > bekommt kann man das schon hervorheben.

    Auch der Bundesdatenschutzbeauftragte muss hier nicht zustimmen. Im Rahmen eines bestehenden Vertragsverhältnisses (und das besteht, er hat ja was bestellt) darf ein Unternehmen die Daten zu Werbezwecken nutzen aus berechtigtem Interesse. Dem kann der Bundesdatenschutzbeauftragte (wie jeder andere) natürlich widersprechen.

  9. Re: Bundesdatenschutzbeauftragter

    Autor: Oktavian 24.05.22 - 08:52

    > Und bei den Meisten kommt nur ein "Geil! Die Mailadresse ist noch aktiv!"
    > an ;)

    Hier muss man unterscheiden. Beim klassischen SPAM ("RayBan-Sonnenbrille", "Penispumpenshop24", "PrinzAusZamunda") sollte man die Finger von diesem Link lassen. Bei seriösen Unternehmen innerhalb der EU funktioniert das aber wunderbar, ein bis zwei Klicks, und da kommt nichts mehr.

  10. Re: Bundesdatenschutzbeauftragter

    Autor: golum1321 24.05.22 - 08:53

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Außerdem macht es schon einen Unterschied, ob ein
    > > unbekannter Kunde sich beschwert, oder eine prominente Person der
    > > Öffentlichkeit.
    >
    > Warum? Ist diese Person irgendwie wertvoller als der gemeine Pöbel? Muss VW
    > solche VIPs bevorzugt behandeln, quasi den Wagen im Eiltempo bauen und mit
    > Hofknicks ausliefern? Ich fände es geradezu schockierend, wenn der
    > Promi-Status hier einen Unterschied macht.

    Nicht VW gegenüber Kelber macht den Unterschied, sondern ob über eine bekannte Person der Öffentlichkeit berichtet wird oder über Karl-Otto. Ob letzterer sich beschwert interessiert halt keine Sau, da müsste es schon Massen an Beschwerden geben. Ein Datenschutzbeauftragter dessen Daten jetzt für Spam missbraucht wurde ist eine Nachricht.

    Ist doch nicht so schwer, oder?

  11. Re: Bundesdatenschutzbeauftragter

    Autor: Thorgil 24.05.22 - 08:53

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Naja, wenn der Bundesdatenschutzbeauftragte, ohne Zustimmung, Werbung
    > > bekommt kann man das schon hervorheben.
    >
    > Auch der Bundesdatenschutzbeauftragte muss hier nicht zustimmen. Im Rahmen
    > eines bestehenden Vertragsverhältnisses (und das besteht, er hat ja was
    > bestellt) darf ein Unternehmen die Daten zu Werbezwecken nutzen aus
    > berechtigtem Interesse. Dem kann der Bundesdatenschutzbeauftragte (wie
    > jeder andere) natürlich widersprechen.

    Das sollte er vor allem wissen, dass dies möglich ist. Einfach nur lächerlich.

  12. Re: Bundesdatenschutzbeauftragter

    Autor: Akaruso 24.05.22 - 08:59

    Nein, ohne Zustimmung darf das Unternehmen keine Werbung zuschicken. Das ist kein berechtigtes Interesse!
    Es dürfen nur Daten zum Zwecke der Vertragsausübung gespeichert werden und nur zu dem Zweck dürfen die verwendet werden.

    Ein berechtigtes Interesse besteht, wenn die Daten aus anderen gesetzlich vorgeschriebenen Gründen gespeichert werden müssen.

  13. Re: Bundesdatenschutzbeauftragter

    Autor: Oktavian 24.05.22 - 09:02

    > Nicht VW gegenüber Kelber macht den Unterschied, sondern ob über eine
    > bekannte Person der Öffentlichkeit berichtet wird oder über Karl-Otto.

    Also ist die Privatbestellung eines Kelbers wichtiger als die eines Karl-Ottos? Oder ist einfach Kelber irgendwie wertvoller wichtiger als ein Karl-Otto?

    > Ein Datenschutzbeauftragter dessen Daten jetzt
    > für Spam missbraucht wurde ist eine Nachricht.

    Sie wurden aber nicht "missbraucht" sondern einfach genutzt. Diese Nutzung ist durch die DSGVO gedeckt, und das sollte auch ein Herr Kelber wissen. Wenn ihm das nicht passt, stehen ihm via Partei Mittel und Wege offen, für Abhilfe zu sorgen. Er soll dann nicht rumtwittern, sondern seinen Arbeit machen. Das am besten auch noch im Sinne der Bürger, und nicht, um seine Autobestellung zu priorisieren.

    > Ist doch nicht so schwer, oder?

    Mich erinnert das eher an einen gewissen Gil, der rumflamet, weil er im Hotel (oder von VW) nicht mit dem dem Namen gebührenden Respekt behandelt worden ist. Ist ja auch eine Unverschämtheit, warten zu müssen wie das einfach Fußvolk.

  14. Re: Bundesdatenschutzbeauftragter

    Autor: Oktavian 24.05.22 - 09:05

    > Nein, ohne Zustimmung darf das Unternehmen keine Werbung zuschicken. Das
    > ist kein berechtigtes Interesse!

    Das ist falsch. Ansonsten würde es DSGVO Art. 21 Abs. 2 nicht bedürfen. Ginge Werbung nur auf Basis von Einwilligung, dann kann man die Einwilligung widerrufen, aber der Verarbeitung nicht widersprechen.

    Ein Widerspruch hingegen richtet sich, wie Art. 21 Abs. 1 Satz klarstellt, gegen eine Verarbeitung auf Basis von Art. 6 Absatz 1 lit. e oder f.

    Werbung als berechtigtes Interesse wird sogar explizit im Erwägungsgrund 47 Satz 7 aufgeführt:
    https://dsgvo-gesetz.de/erwaegungsgruende/nr-47/
    "Die Verarbeitung personenbezogener Daten zum Zwecke der Direktwerbung kann als eine einem berechtigten Interesse dienende Verarbeitung betrachtet werden."

    Oder nochmal zum Nachlesen:
    https://dsgvo-gesetz.de/themen/e-mail-werbung/



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 24.05.22 09:10 durch Oktavian.

  15. Re: Bundesdatenschutzbeauftragter

    Autor: BlindSeer 24.05.22 - 10:03

    Wenn ich in meinen Spam Zufluss schaue, dann sind das 99% Typ I. Daher auch "bei den Meisten" und nicht "immer". Die Unterscheidung habe ich schon gemacht. :)

  16. Re: Bundesdatenschutzbeauftragter

    Autor: unbuntu 24.05.22 - 10:07

    Naja er hat sich halt beschwert, dass VW seine Kontaktdaten "für Vertragsangelegenheiten" nutzen will und dies nicht tut, stattdessen aber Werbung verschickt. Das ist schon ein Problem, da man sonst ja einfach überall nen billigen Grund vorschieben könnte, wenn man einfach nur Werbung verschicken will.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  17. Re: Bundesdatenschutzbeauftragter

    Autor: unbuntu 24.05.22 - 10:08

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei seriösen Unternehmen innerhalb der EU funktioniert das
    > aber wunderbar, ein bis zwei Klicks, und da kommt nichts mehr.

    Er will aber nicht, dass "nichts mehr kommt", sondern dass nur die Mails für den Zweck kommen, wegen dem er dem ganzen überhaupt zugestimmt hat. Und keine Werbung.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  18. Re: Bundesdatenschutzbeauftragter

    Autor: Orwell84 24.05.22 - 10:20

    Und wenn Golem jetzt geschrieben hätte "Hr. Kelber twittert über die Unfähigkeit zur Kommunikation von VW" hätten alle geschrien "Wer?!?!? Was interessiert mich irgend so nen Tpy!!! Kreisch zeter" ... wie mans macht ist es falsch.

  19. Re: Bundesdatenschutzbeauftragter

    Autor: ManuPhennic 24.05.22 - 10:48

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Nein, ohne Zustimmung darf das Unternehmen keine Werbung zuschicken. Das
    > > ist kein berechtigtes Interesse!
    >
    > Das ist falsch. Ansonsten würde es DSGVO Art. 21 Abs. 2 nicht bedürfen.
    > Ginge Werbung nur auf Basis von Einwilligung, dann kann man die
    > Einwilligung widerrufen, aber der Verarbeitung nicht widersprechen.
    >
    > Ein Widerspruch hingegen richtet sich, wie Art. 21 Abs. 1 Satz klarstellt,
    > gegen eine Verarbeitung auf Basis von Art. 6 Absatz 1 lit. e oder f.
    >
    > Werbung als berechtigtes Interesse wird sogar explizit im Erwägungsgrund 47
    > Satz 7 aufgeführt:
    > dsgvo-gesetz.de
    > "Die Verarbeitung personenbezogener Daten zum Zwecke der Direktwerbung kann
    > als eine einem berechtigten Interesse dienende Verarbeitung betrachtet
    > werden."
    >
    > Oder nochmal zum Nachlesen:
    > dsgvo-gesetz.de

    Also unser Datenschutzbeauftragter hat gesagt, wir dürfen nur "Werbung" bzgl. des tatsächlich gebuchten Produkts / der Dienstleistung kommunizieren. Wenn ein Kunde beispielsweise eine Saisonkarte bei uns bucht, dann dürfen wir den Kunden Informationen Rund um die Saisonkarte schicken. Jedoch dürfen wir jetzt nicht hingehen und den Kunden Werbung zu unseren anderen Produkten wie "Jahreskarte" schicken, da es nichts mit dem ursprünglichen Produkt zu tun hat (Außer der Kunde hat bei der Bestellung explizit mit Opt-In unserem Marketing zugestimmt).

  20. Re: Bundesdatenschutzbeauftragter

    Autor: Oktavian 24.05.22 - 11:08

    > Also unser Datenschutzbeauftragter hat gesagt, wir dürfen nur "Werbung"
    > bzgl. des tatsächlich gebuchten Produkts / der Dienstleistung
    > kommunizieren.

    Ja, das ist schön, und vielleicht sogar eine gute Idee, das so zu handhaben. Im Gesetz steht davon aber nichts. Die Einschränkung gibt Erwägungsgrund 47 nicht her.

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