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Was erwartet der?

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  1. Was erwartet der?

    Autor: MahatmaPech 23.05.22 - 21:33

    Ich will hier keine Lanze für VW brechen, aber wie stellt der gute Mann sich denn die Kommunikation genau vor? VW hat aktuell massive Störungen in der Lieferkette und kann seine Produktion vermutlich kaum über einen Horizont von einigen Tagen vorausplanen. Auf der anderen Seite stehen zigtausende Kunden, die genau das gleiche Problem haben und auf ihr Auto warten. Soll VW jetzt jeden dieser Kunden individuell auf Basis einer nicht belastbaren Planung adressieren? Wie soll das in der Praxis aussehen? Ich kann den Frust ja ein Stück weit verstehen, aber in so einer Ausnahmesituation finde ich sollte man einfach mal die Füße stillhalten, akzeptieren dass man nicht der Nabel der Welt ist und sich bewusst machen dass das ein First-World-Problem aller erster Güte ist.

  2. Re: Was erwartet der?

    Autor: iu3h45iuh456 23.05.22 - 21:41

    MahatmaPech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich will hier keine Lanze für VW brechen, aber wie stellt der gute Mann
    > sich denn die Kommunikation genau vor? VW hat aktuell massive Störungen in
    > der Lieferkette und kann seine Produktion vermutlich kaum über einen
    > Horizont von einigen Tagen vorausplanen. Auf der anderen Seite stehen
    > zigtausende Kunden, die genau das gleiche Problem haben und auf ihr Auto
    > warten. Soll VW jetzt jeden dieser Kunden individuell auf Basis einer nicht
    > belastbaren Planung adressieren?

    Die sollen nicht mitteilen, "Ihr Auto wird verbindlich am 18.11.2022 geliefert" weil das halt nicht möglich ist. Aber wenn man einen Artikel für mehre 10k¤ kauft, dann möchte man (z.B.) nach einem halben Jahr mal ein kleines ungefähres Statusupdate bekommen.
    Sowas gehört zum Marketing. Da kann man mit wenig Aufwand (z.B. Serienbrief auf schönem Briefpapier mit Firmenlogo) dem Kunden zeigen, dass man ihn nicht vergessen hat. Viele Leute wollen bei sowas ein bisschen an die Hand genommen werden.

  3. Re: Was erwartet der?

    Autor: xSureface 23.05.22 - 21:42

    Ich zlaub ihm gehts er daran, dass er Werbung für alternative Autos bekommen hat und sogar ABO Modelle, obwohl seine Daten bei VW dafür nie angedacht waren. Glaube keine Info wäre von VW für ihn angebrachter, als das was er aktuell von denen geschickt bekommt.

  4. Re: Was erwartet der?

    Autor: Lufegrt 23.05.22 - 22:54

    Lieber Kunde wir haben Probleme. Wir haben keine Ahnung was just in time ist und brauchen länger für die Lieferung. Wenn sie bei Tesla bestellen wollen. Hier ist der link.

    So schwer ist das nicht. Email an alle Kunden. :)


    MahatmaPech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich will hier keine Lanze für VW brechen, aber wie stellt der gute Mann
    > sich denn die Kommunikation genau vor? VW hat aktuell massive Störungen in
    > der Lieferkette und kann seine Produktion vermutlich kaum über einen
    > Horizont von einigen Tagen vorausplanen. Auf der anderen Seite stehen
    > zigtausende Kunden, die genau das gleiche Problem haben und auf ihr Auto
    > warten. Soll VW jetzt jeden dieser Kunden individuell auf Basis einer nicht
    > belastbaren Planung adressieren? Wie soll das in der Praxis aussehen? Ich
    > kann den Frust ja ein Stück weit verstehen, aber in so einer
    > Ausnahmesituation finde ich sollte man einfach mal die Füße stillhalten,
    > akzeptieren dass man nicht der Nabel der Welt ist und sich bewusst machen
    > dass das ein First-World-Problem aller erster Güte ist.

  5. Re: Was erwartet der?

    Autor: ApfelBirneHund123 23.05.22 - 23:12

    Dafür, dass man „nicht der Nabel der Welt ist“, geben diese Unternehmen aber sehr viel Geld aus um Kunden eben doch möglichst individuell zu adressieren. Nur hat man einmal bestellt oder möchte gern wieder Kündigen bzw. vom Kauf zurücktreten, geht dieser selbst gesetzte, vermeintliche, Anspruch an „Kundenorientierung“ (was für ein Unwort!) wieder flöten.

    Ich kann dir garantieren, dass du in einer ähnlichen Situation ebenfalls nicht „die Füße stillhalten“ würdest.

  6. Re: Was erwartet der?

    Autor: Dakkaron 23.05.22 - 23:18

    MahatmaPech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich will hier keine Lanze für VW brechen, aber wie stellt der gute Mann
    > sich denn die Kommunikation genau vor? VW hat aktuell massive Störungen in
    > der Lieferkette und kann seine Produktion vermutlich kaum über einen
    > Horizont von einigen Tagen vorausplanen. Auf der anderen Seite stehen
    > zigtausende Kunden, die genau das gleiche Problem haben und auf ihr Auto
    > warten. Soll VW jetzt jeden dieser Kunden individuell auf Basis einer nicht
    > belastbaren Planung adressieren? Wie soll das in der Praxis aussehen? Ich
    > kann den Frust ja ein Stück weit verstehen, aber in so einer
    > Ausnahmesituation finde ich sollte man einfach mal die Füße stillhalten,
    > akzeptieren dass man nicht der Nabel der Welt ist und sich bewusst machen
    > dass das ein First-World-Problem aller erster Güte ist.

    Das klingt doch nach einem perfekten Use Case für einen Serienbrief per E-Mail.

    Wen ich zehntausende Euro in ein Produkt stecke, welches dann auf Unbekannt verschoben würde, dann würde ich mir zumindest eine E-Mail oder irgendeine Art von Kommunikation erwarten. Das kostet wahrlich nicht zu viel.

  7. Re: Was erwartet der?

    Autor: Nutzer-name 23.05.22 - 23:28

    MahatmaPech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich will hier keine Lanze für VW brechen, aber wie stellt der gute Mann
    > sich denn die Kommunikation genau vor? VW hat aktuell massive Störungen in
    > der Lieferkette und kann seine Produktion vermutlich kaum über einen
    > Horizont von einigen Tagen vorausplanen. Auf der anderen Seite stehen
    > zigtausende Kunden, die genau das gleiche Problem haben und auf ihr Auto
    > warten. Soll VW jetzt jeden dieser Kunden individuell auf Basis einer nicht
    > belastbaren Planung adressieren? Wie soll das in der Praxis aussehen? Ich
    > kann den Frust ja ein Stück weit verstehen, aber in so einer
    > Ausnahmesituation finde ich sollte man einfach mal die Füße stillhalten,
    > akzeptieren dass man nicht der Nabel der Welt ist und sich bewusst machen
    > dass das ein First-World-Problem aller erster Güte ist.

    Na z.B. sowas wie an welcher Position man sich derzeit in der Warteschlange befindet und wie schnell die Warteschlange derzeit abgearbeitet wird. Das ist nichts was unmachbar wäre.

  8. Re: Was erwartet der?

    Autor: MahatmaPech 23.05.22 - 23:39

    Kostet viele Ressourcen, bringt dem Kunden aber keinen Mehrwert, höchstens mehr Enttäuschungen weil die Prognosen nicht eingehalten werden können.

  9. Re: Was erwartet der?

    Autor: ManuPhennic 24.05.22 - 00:11

    Viele Ressourcen? E-Mail Template einmal im CRM eingepflegt, Zeitspanne X nach Bestellung und fertig ist das Ding.

  10. Re: Was erwartet der?

    Autor: JohnD 24.05.22 - 00:23

    MahatmaPech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kostet viele Ressourcen, bringt dem Kunden aber keinen Mehrwert, höchstens
    > mehr Enttäuschungen weil die Prognosen nicht eingehalten werden können.

    Viele Ressourcen? Wie bitte?
    Keine Kommunikation mit dem Kunden ist einfach nur maximal unprofessionell.
    Wenn statt Informationen und höflicher Entschuldigung dann stattdessen auch noch Werbung kommt, dann ist das (dumm) dreist.

  11. [gelöscht]

    Autor: [gelöscht] 24.05.22 - 02:09

    [gelöscht]

  12. Re: Was erwartet der?

    Autor: kaputt 24.05.22 - 02:39

    Proaktive Kommunikation an den Kunden. Aktives drauf zugehen.

  13. Das wundert mich auch.

    Autor: holminger 24.05.22 - 08:18

    Nach dem Debakel mit den Abgasbetrügereien und der anschließenden Käuferverarsche, ich rede bewusst nicht von Kundenverarsche, erwartet man doch nicht anderes von VW.

  14. Re: Das wundert mich auch.

    Autor: webprogrammer 24.05.22 - 08:43

    Auto aus dem VW-Konzern August letzten Jahres bestellt, sollte im Juni kommen. Im März einen Brief bekommen, über allgemeines bla bla bla und Lieferschwierigkeiten und co. (ohne auf meinen Fall einzugehen). Letzte Woche einen weiteren Brief bekommen, dass die geplante Auslieferung im Juni nicht stattfindet aus besagten Gründen.

    Mal der Lieferschwierigkeiten zum Trotz: Wenn ich ein Auto ein Jahr (!) im Vorhinein bestelle und mein alter Trabi vermutlich nicht mehr durch den in dem Zeitraum stattfindenden TÜV kommt, dann ist das halt scheiße für einen. Also JA, ich kann den Frust durchaus verstehen, der sich da bei der ein oder anderen Person aufstaut.

    Was noch erschwerend hinzukommt, es kommen jedes Jahr Facelift-Modelle und neue EU-Regelungen (Artikel war vorletzte Woche auf Golem). Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei einer Verschiebung der Lieferung das alte Fahrzeug OHNE der von der EU vorgegebenen neuen Helferlein hergestellt wird.

  15. Re: Das wundert mich auch.

    Autor: Thorgil 24.05.22 - 08:58

    webprogrammer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Was noch erschwerend hinzukommt, es kommen jedes Jahr Facelift-Modelle und
    > neue EU-Regelungen (Artikel war vorletzte Woche auf Golem). Ich bin mir
    > ziemlich sicher, dass bei einer Verschiebung der Lieferung das alte
    > Fahrzeug OHNE der von der EU vorgegebenen neuen Helferlein hergestellt
    > wird.

    Ja, vollkommen normal. Wenn Autos bereits eine Homologation haben, dann brauchen sie nicht umgerüstet werden. Erst mit dem Facelift oder neuen Modell. Gibt nur wenige Ausnahmen.

  16. Re: Was erwartet der?

    Autor: thinksimple 24.05.22 - 09:47

    iu3h45iuh456 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MahatmaPech schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich will hier keine Lanze für VW brechen, aber wie stellt der gute Mann
    > > sich denn die Kommunikation genau vor? VW hat aktuell massive Störungen
    > in
    > > der Lieferkette und kann seine Produktion vermutlich kaum über einen
    > > Horizont von einigen Tagen vorausplanen. Auf der anderen Seite stehen
    > > zigtausende Kunden, die genau das gleiche Problem haben und auf ihr Auto
    > > warten. Soll VW jetzt jeden dieser Kunden individuell auf Basis einer
    > nicht
    > > belastbaren Planung adressieren?
    >
    > Die sollen nicht mitteilen, "Ihr Auto wird verbindlich am 18.11.2022
    > geliefert" weil das halt nicht möglich ist. Aber wenn man einen Artikel für
    > mehre 10k¤ kauft, dann möchte man (z.B.) nach einem halben Jahr mal ein
    > kleines ungefähres Statusupdate bekommen.
    > Sowas gehört zum Marketing. Da kann man mit wenig Aufwand (z.B. Serienbrief
    > auf schönem Briefpapier mit Firmenlogo) dem Kunden zeigen, dass man ihn
    > nicht vergessen hat. Viele Leute wollen bei sowas ein bisschen an die Hand
    > genommen werden.


    Dafür ist in erster Linie sein Händler zuständig Wieso will er direkt von VW betüdelt werden? Wenn sein Händler unfähig ist muss er diesen wechseln....Wenn jeder verlangt direkt vom Hersteller betreut zu werden wirds etwas schwierig bei Mio von Kunden. Und dieser Anspruch als "Ich Kunde, ich will laufend betpdelt werden". In Gewissen Rahmen.ja, Aber in DE wirds inzwischen mehr als übertrieben.

    Mit Vision only hört man ja nix mehr....

  17. Re: Was erwartet der?

    Autor: thinksimple 24.05.22 - 09:49

    Nutzer-name schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MahatmaPech schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich will hier keine Lanze für VW brechen, aber wie stellt der gute Mann
    > > sich denn die Kommunikation genau vor? VW hat aktuell massive Störungen
    > in
    > > der Lieferkette und kann seine Produktion vermutlich kaum über einen
    > > Horizont von einigen Tagen vorausplanen. Auf der anderen Seite stehen
    > > zigtausende Kunden, die genau das gleiche Problem haben und auf ihr Auto
    > > warten. Soll VW jetzt jeden dieser Kunden individuell auf Basis einer
    > nicht
    > > belastbaren Planung adressieren? Wie soll das in der Praxis aussehen?
    > Ich
    > > kann den Frust ja ein Stück weit verstehen, aber in so einer
    > > Ausnahmesituation finde ich sollte man einfach mal die Füße stillhalten,
    > > akzeptieren dass man nicht der Nabel der Welt ist und sich bewusst
    > machen
    > > dass das ein First-World-Problem aller erster Güte ist.
    >
    > Na z.B. sowas wie an welcher Position man sich derzeit in der Warteschlange
    > befindet und wie schnell die Warteschlange derzeit abgearbeitet wird. Das
    > ist nichts was unmachbar wäre.


    Das kann sein Händler jederzeit über die Dispo auslesen... Wenn der Händler fähig wäre. Wahrscheinlich ist er das sogar und macht das. Und teilt dem Herrn VIP mit das sich nichts geändert hat an seiner Position..... Was soll man sonst och mitteilen? 40seitiger Brief? Tägliche Liste der Kunden die vor ihm sind?

    Mit Vision only hört man ja nix mehr....

  18. Re: Was erwartet der?

    Autor: Oktavian 24.05.22 - 09:51

    > Dafür ist in erster Linie sein Händler zuständig Wieso will er direkt von
    > VW betüdelt werden?

    Na er ist halt wichtig. Bekannt. Quasi eine Berühmtheit, ein Promi. Da soll sich der Hersteller mal langmachen.

    > Wenn sein Händler unfähig ist muss er diesen
    > wechseln....Wenn jeder verlangt direkt vom Hersteller betreut zu werden
    > wirds etwas schwierig bei Mio von Kunden.

    Es geht doch nicht um Millionen anderer Kunden, es geht um ihn.

  19. Re: Was erwartet der?

    Autor: Oktavian 24.05.22 - 09:53

    > 40seitiger Brief? Tägliche Liste der Kunden die
    > vor ihm sind?

    Natürlich, aber aus Datenschutzgründen sind alle Angaben geschwärzt. :-)

  20. Re: Was erwartet der?

    Autor: thinksimple 24.05.22 - 09:54

    YMMD :-)

    Mit Vision only hört man ja nix mehr....

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