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Kernfrage

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  1. Kernfrage

    Autor: Lasse Bierstrom 29.07.15 - 23:11

    Die elektrische Zahnbürste ist ein nettes, aber denkbar falsches Beispiel...
    Diese führt unten einen Kern (hier Verstärker genannt) ein, und wäre damit bereits ein Beispiel für das hier genannte.
    Beim Auto wird nur versucht über einen möglichst kleinen Verstärker die Effizienz zu steigern
    Oder liege ich hier total falsch?

  2. Re: Kernfrage

    Autor: DerVorhangZuUndAlleFragenOffen 30.07.15 - 05:16

    Frei nach den musikalischen Offenbarungen von Mike Krüger:
    Sie müssen nur den Nippel durch die Lasche zieh'n und mit der kleinen Kurbel ganz nach oben dreh'n. Da erscheint dann ein Pfeil und da drücken Sie dann drauf und schon lädt das Auto auf.

    "Entwickeln Sie ein positives Verhältnis zu Daten und freuen sie sich wenn wir mehr wissen!" ~Angela Merkel (12.06.2015)

  3. Re: Kernfrage

    Autor: chefin 30.07.15 - 08:08

    Lasse Bierstrom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die elektrische Zahnbürste ist ein nettes, aber denkbar falsches
    > Beispiel...
    > Diese führt unten einen Kern (hier Verstärker genannt) ein, und wäre damit
    > bereits ein Beispiel für das hier genannte.
    > Beim Auto wird nur versucht über einen möglichst kleinen Verstärker die
    > Effizienz zu steigern
    > Oder liege ich hier total falsch?

    Naja..nicht ganz falsch aber weit weg von richtig.

    Die Übertragung der Energie über ein Magnetfeld ist stark entfernungsabhängig. Je näher man Sender und Empfänger bringen kann, desdo größer die Effizienz. Zahnbürsten haben es naturgemäss einfach diese Entfernung auf ein Minimum zu reduzieren. Man könnte das beim Auto auch machen, indem man am Fahrzeugboden die Antenne beweglich macht und man so optimale Verhältnisse schafft. Allerdings ist der Fahrzeugboden ein sehr schlechter Platz für bewegliche Teile, die dazu auch noch etwas anfällig für Beschädigungen sind.

    Deswegen forscht man lieber an einem System das die Entfernungsprobleme kompensiert. Natürlich könnte man auch einfach 100kw auf Reise schicken und hoffen das die 10KW die ankommen den Akku auch irgendwann voll haben. Nur wird keiner sowas kaufen oder betreiben. Um gegen Kabelgebundene Ladestationen anzustinken muss die Effizienz so hoch sein, das der Komfortgewinn mehr wert ist als der verschwendete Strom.

    Es geht also nicht drum, einen möglichst kleinen Sender zu bauen, sondern nicht zu viel Strom zu verschwenden.

  4. Re: Kernfrage

    Autor: jens_b 30.07.15 - 08:20

    chefin schrieb:

    >
    > Die Übertragung der Energie über ein Magnetfeld ist stark
    > entfernungsabhängig. Je näher man Sender und Empfänger bringen kann, desdo
    > größer die Effizienz. Zahnbürsten haben es naturgemäss einfach diese
    > Entfernung auf ein Minimum zu reduzieren. Man könnte das beim Auto auch
    > machen, indem man am Fahrzeugboden die Antenne beweglich macht und man so
    > optimale Verhältnisse schafft. Allerdings ist der Fahrzeugboden ein sehr
    > schlechter Platz für bewegliche Teile, die dazu auch noch etwas anfällig
    > für Beschädigungen sind.
    >

    Das könnte man bei einem Auto doch ähnlich lösen wie bei der Zahnbürste: Hier ist es doch so, das man die Bürste quasi auf einen "Zapfen" stellt, der eben die Spule enthält.

    Wenn man nun bei einem Auto unten ein Loch hat, dann mit dem Auto über eine Ladestation fährt. Fährt eben von unten dieser Zapfen aus dem Boden heraus in das Loch des Fahrzeugs? Dafür muß am Auto nix beweglich sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.07.15 08:21 durch jens_b.

  5. Re: Kernfrage

    Autor: TrollNo1 30.07.15 - 08:56

    Das will ich mir gar nicht ausmalen.
    Zapfen, die aus der Fahrbahn nach oben kommen, das Loch nicht treffen, den Unterboden aufbrechen, abbrechen wenn das Auto auf einmal weiterfährt, der Nachfolger fährt in den Zapfen rein...

  6. Re: Kernfrage

    Autor: Anonymer Nutzer 30.07.15 - 09:41

    die frage, die sich mir stellt: warum nicht einfach einstecken und mit fast 100% übertragen? 51% verlust ist nicht so wenig bei diesen energiemengen.

  7. Re: Kernfrage

    Autor: PiranhA 30.07.15 - 09:47

    Letztendlich geht es um den Komfort. Irgendwann könnten auch Ampeln und Parkplätze mit solch einer Technik ausgestattet sein. Zumindest an der Ampel will man nicht kurz aussteigen ;)
    Bei einer Effizienz von meinetwegen 95% würden die meisten lieber die komfortablere Variante nutzen. Mit den 49% ist das in der Tat noch nutzlos. Dann lieber daran arbeiten, dass bewegliche Teile bei solch einer Einrichtung auch lang genug halten und einfach austauschbar sind.

  8. Re: Kernfrage

    Autor: Anonymer Nutzer 30.07.15 - 10:09

    Ok, das macht Sinn. Mir kamen bei dem Thema immer nur Anwendungen wie Sensorsysteme in den Sinn, autark sein müssen aber dabei auch nur wenig Energie verbrauchen.

  9. Re: Kernfrage

    Autor: Cavaron 30.07.15 - 10:11

    Sehe ich auch so. Derzeit bekommt es niemand in Deutschland hin, flächendeckend 43kW-Schnellladestationen (mit Kabel) zu errichten, die ca. 1000 Euro kosten.* Wireless wird vermutlich teurer und weniger Leistungsfähig.

    *http://www.goingelectric.de/wiki/Standortpartner-Akquise_f%C3%BCr_Crowdfinanzierte_Ladestationen

  10. Re: Kernfrage

    Autor: Lasse Bierstrom 30.07.15 - 15:48

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lasse Bierstrom schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die elektrische Zahnbürste ist ein nettes, aber denkbar falsches
    > > Beispiel...
    > > Diese führt unten einen Kern (hier Verstärker genannt) ein, und wäre
    > damit
    > > bereits ein Beispiel für das hier genannte.
    > > Beim Auto wird nur versucht über einen möglichst kleinen Verstärker die
    > > Effizienz zu steigern
    > > Oder liege ich hier total falsch?
    >
    > Naja..nicht ganz falsch aber weit weg von richtig.
    Weit weg von richtig ist aber böse ausgedrückt...
    Lesen mal meinen Beitrag richtig
    > Die Übertragung der Energie über ein Magnetfeld ist stark
    > entfernungsabhängig. Je näher man Sender und Empfänger bringen kann, desdo
    > größer die Effizienz. Zahnbürsten haben es naturgemäss einfach diese
    > Entfernung auf ein Minimum zu reduzieren.
    Eben nicht, bin der Zahnbürste ist die Spule unterhalb der Zahnbürste, und das Magnetfeld wird über einen Zapfen in die obere Spule eingeleitet.
    Ähnlich dem Auto wo man nach einem (wie ich schrieb) möglichst kleinen "Verstärker" bzw Kern sucht der das ganze vollzieht. Und zwar frei schwebend

    > Man könnte das beim Auto auch
    > machen, indem man am Fahrzeugboden die Antenne beweglich macht und man so
    > optimale Verhältnisse schafft. Allerdings ist der Fahrzeugboden ein sehr
    > schlechter Platz für bewegliche Teile, die dazu auch noch etwas anfällig
    > für Beschädigungen sind.
    Aber genau das ist der Inhalt des Artikels

    > Deswegen forscht man lieber an einem System das die Entfernungsprobleme
    > kompensiert. Natürlich könnte man auch einfach 100kw auf Reise schicken und
    > hoffen das die 10KW die ankommen den Akku auch irgendwann voll haben. Nur
    > wird keiner sowas kaufen oder betreiben. Um gegen Kabelgebundene
    > Ladestationen anzustinken muss die Effizienz so hoch sein, das der
    > Komfortgewinn mehr wert ist als der verschwendete Strom.
    >


    > Es geht also nicht drum, einen möglichst kleinen Sender zu bauen, sondern
    > nicht zu viel Strom zu verschwenden.
    Von möglichst kleinem Sender hab ich auch nicht gesprochen, nicht ganz falsch, aber weit weg von dem was ich schrieb?

    Die Frage die ich in den Raum stellte war, dass es der Artikel falsch auffasste, und das Hauptaugenmerk auf den Verstärker richtete (welche als Kern üblich sind). Die spezielle kompakte Form des Kerns und vor allem in welche Richtung er den Raum einnimmt. Gefühlt würde jeder einen stabformigen Ansatz wählen, aber scheinbar kann eine Lochscheibe flach schon unerwartet gute Ergebnisse erzielen. So etwas auszufahren wenn man Strom braucht wäre wesentlich leichter, oder etwa nicht?

  11. Re: Kernfrage

    Autor: Moe479 30.07.15 - 16:50

    kontakte im boardstein oder auf der parkplatzfläche tuns auch, dort wird 'angedockt'.

    zuerst wird durch den fahrer bestätigt ein datenabgleich gefahren, es wird der fahrzeuginhaber verschlüsselt an den betreiber der station übermittelt, gibt dieser ihn fürs laden an dieser station frei, dann wird der saft aufgedreht, ein zähler läuft mit.

    wenn der akku voll ist, beendet die boardelektronik des fahrzeugs das laden, die unterbrechung löst die stromabschaltung an den kontakten der station aus, der gezählte 'verbrauch' vom zähler wird an den betreiber der ladestation gesandt, so dass dieser vereechnet mit der standzeit buchen kann ...

    alternativ geht das system auch, sogar offline, mit zahlautomaten bei denen man die standzeit und ladung einstellen kann.

    'erforderliches':
    - _ein_ gemeinsammer standard, technisch möglichst einfach, mechanisch robust, kostengünstig, sowie ausreichend sicher, der möglichst viele fahzeugtypen abdeckt

    - ein programm was kommunen und private betreiber dazu bewegt ihre parkflächen damit auszurüsten

    'positives':
    gleichzeitig kann die parkraumbewirtschaftung erleichtert werden, jeder der so andockt könnte so auch seine parkgebühren zahlen, anstatt erst zum automaten rennen zu müssen, wieder zurück zum fahrzeug um nen ollen papierzettel reinzulegen, um wenn es dann doch mal länger dauert wiederum ein knöllchen zu bekommen ... oder gar teuer umgesetzt zu werden.
    freie lade und/oder parkplätze könnten an online navigationsysteme systeme übermittelt werden.
    wenn man mit der standzeit verrechnet, werden schnellladefähige fahrzeuge ggf. entlastbar.

    'negatives':
    tankstellen betreiber gehen dabei lehr aus, es sei denn sie funktionieren ihre flächen zu lade-parkplätzen um, das geht auch schritt oder teilweise.
    abschleppdienste die quasi derzeit parkräume 'aktiv bewachen' bekommen weniger zu tun, solange bis der betreiber den länger genutzten lade/stellplatz aufkündigt, und sie von diesem benachrichtigt werden.



    7 mal bearbeitet, zuletzt am 30.07.15 17:08 durch Moe479.

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