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Tesla hinkt hinterher

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  1. Tesla hinkt hinterher

    Autor: Kondom 21.07.16 - 15:05

    Die Assistenzsystem im Tesla ist weiterhin nur eine Betaversion, während alle anderen Hersteller ausgereifte Assistenzsysteme anbieten. Selbst Skoda hat die gleichen Systeme an Bord und kann genauso "autonom" fahren wie der Tesla.

    Visionär an den Plänen von Musk ist nichts. Eher die allgemeine Entwicklung, es ist das was alle anderen auch planen bzw. schon machen.

    Mercedes baut schon seit 2008 ein car sharing system auf, BMW ebenso. Mercedes fährt seit Jahren mit autonomen LKWs und seit kurzem auch mit einem autonomen Bus durch die Stadt (getestet in und um Amsterdam). Das eigene Auto verleihen geht schon lange über diverse Plattformen. Auch hier bietet das Mercedes schon seit 2013 an (Car2Share) und dabei waren die schon spät dran.

    Tesla hinkt weiterhin der Entwicklung hinterher und rührt mächtig die Werbetrommel. Mit Erfolg. Denn PR, das kann Tesla besonders gut. Da sind sie tatsächlich führend und die anderen Hersteller können dort noch was lernen.


    Die einzig echte Nachricht war die Zusammenlegung von Tesla und Solarcity und die Ankündigung neuer Modelle.

  2. Re: Tesla hinkt hinterher

    Autor: MD94 21.07.16 - 15:10

    LOL die Assistenzsysteme der anderen sind nicht weiter.
    Die können genau das gleiche, nur dass der Fahrer viel öfter nach dem Lenkgrad greifen muss, also vom Komfort her eigentlich schlechter.

  3. Re: Tesla hinkt hinterher

    Autor: IncredibleAlk 21.07.16 - 15:22

    Kondom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Assistenzsystem im Tesla ist weiterhin nur eine Betaversion, während
    > alle anderen Hersteller ausgereifte Assistenzsysteme anbieten. Selbst Skoda
    > hat die gleichen Systeme an Bord und kann genauso "autonom" fahren wie der
    > Tesla.
    >
    > Visionär an den Plänen von Musk ist nichts. Eher die allgemeine
    > Entwicklung, es ist das was alle anderen auch planen bzw. schon machen.
    >
    > Mercedes baut schon seit 2008 ein car sharing system auf, BMW ebenso.
    > Mercedes fährt seit Jahren mit autonomen LKWs und seit kurzem auch mit
    > einem autonomen Bus durch die Stadt (getestet in und um Amsterdam). Das
    > eigene Auto verleihen geht schon lange über diverse Plattformen. Auch hier
    > bietet das Mercedes schon seit 2013 an (Car2Share) und dabei waren die
    > schon spät dran.
    >
    > Tesla hinkt weiterhin der Entwicklung hinterher und rührt mächtig die
    > Werbetrommel. Mit Erfolg. Denn PR, das kann Tesla besonders gut. Da sind
    > sie tatsächlich führend und die anderen Hersteller können dort noch was
    > lernen.
    >
    > Die einzig echte Nachricht war die Zusammenlegung von Tesla und Solarcity
    > und die Ankündigung neuer Modelle.


    Es gibt zwei Wesentliche Dinge die Tesla anders zu machen scheint.
    1. Wie beim iPhone, gab es vorher schon Systeme die ähnlich gearbeitet haben, hatten vielleicht ähnliche Displays, Touch Bedienung usw. Aber erst das Zusammenlegen und das vereinfachen aller Dienste führte zum Erfolg. Ein super Spurhalteassistent im Skoda mag der beste sein, sonst kann der aber nicht viel und dass der Autonom fahren kann wie ein Tesla, lass ich mal so stehen...

    2. Car Sharing gibt es schon ewig, aber es funktioniert nicht so wie man es braucht. Darum gibt es so viele Anbieter und diese verschwinden wieder. Es gibt aktuell kein Modell das ich mir rufen kann. Ich muss ggf. 5 km weit fahren und das Auto suchen. Die Idee von Tesla ist genail einfach. Das Fahrzeug holt mich ab.

  4. Re: Tesla hinkt hinterher

    Autor: Sebbi 21.07.16 - 15:26

    Kondom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Assistenzsystem im Tesla ist weiterhin nur eine Betaversion, während
    > alle anderen Hersteller ausgereifte Assistenzsysteme anbieten. Selbst Skoda
    > hat die gleichen Systeme an Bord und kann genauso "autonom" fahren wie der
    > Tesla.

    Ach können sie das? Spur halten und Abstand zum Vordermann halten können mittlerweile viele, ob sie es so gut wie das Tesla System können weiß ich nicht. Hast du mal berichte, wo das getestet wurde? Übrigens bedeutet "gleich" nicht dasselbe wie "hinterher hinken".

    >
    > Visionär an den Plänen von Musk ist nichts. Eher die allgemeine
    > Entwicklung, es ist das was alle anderen auch planen bzw. schon machen.

    Was war am ersten Plan visionär? Die Tatsache, dass es elektrisch angetriebene Fahrzeuge waren. Dieses Mal geht es darum alle wichtigen Bereiche des Personen- und Warentransports abzudecken. Die Mission lautet schließlich den Umstieg auf nachhaltige Energie zu beschleunigen.

    >
    > Mercedes baut schon seit 2008 ein car sharing system auf, BMW ebenso.
    > Mercedes fährt seit Jahren mit autonomen LKWs und seit kurzem auch mit
    > einem autonomen Bus durch die Stadt (getestet in und um Amsterdam). Das
    > eigene Auto verleihen geht schon lange über diverse Plattformen. Auch hier
    > bietet das Mercedes schon seit 2013 an (Car2Share) und dabei waren die
    > schon spät dran.

    Du hast nicht verstanden worum es geht, oder? Car Sharing wie hier beschrieben ist nur eine Folge von vollautonomen Fahrzeugen. Die eine Funktion ermöglicht die andere. Es geht nicht darum sein Auto zu verleihen oder irgendwelche herumstehenden Autos kurzzeitig mieten zu können. Es geht darum den Taxi Verkehr komplett zu ersetzen. Im Prinzip das was Uber eigentlich vor hat.

    >
    > Tesla hinkt weiterhin der Entwicklung hinterher und rührt mächtig die
    > Werbetrommel. Mit Erfolg. Denn PR, das kann Tesla besonders gut. Da sind
    > sie tatsächlich führend und die anderen Hersteller können dort noch was
    > lernen.

    In wie fern hinken sie hinterher. Wie oben schon geschrieben, selbst wenn ein Unternehmen nur das gleiche wie alle anderen macht, hinkt es nicht hinterher ... Tesla scheint aber dem Rest in dieser Nische weit voraus zu sein. Nichts was man nicht mit vielen Investitionen wieder aufholen könnte, aber dennoch ein Vorsprung.

    >
    >
    > Die einzig echte Nachricht war die Zusammenlegung von Tesla und Solarcity
    > und die Ankündigung neuer Modelle.

    Tesla + Solarcity war vorher schon bekannt und das Engagement im Solarbereich war auch schon seit 2006 bekannt ... stand ja schließlich im ersten Plan.

  5. Re: Tesla hinkt hinterher

    Autor: obermeier 21.07.16 - 15:27

    Autonom fahren kann weder Tesla noch ein Skoda noch ein Daimler... In der Simulation vllt oder auf dem Übungsplatz im Rahmen der Forschung. In der Produktentwicklung steckt sowas noch nicht. Und was Tesla und alle anderen (in der fahrzeugklasse gleich gut) machen ist spurhalten mit Tempomat und adaptive cruise control. Und noch beim Spurwechsel die andere Spur checken. Das ist alles. Und Tesla verbaut dafür auch bloß die Technik von Bosch. Wie die meisten anderen Hersteller auch.

    No magic happening there... :(

  6. Re: Tesla hinkt hinterher

    Autor: PiranhA 21.07.16 - 16:38

    MD94 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die können genau das gleiche, nur dass der Fahrer viel öfter nach dem
    > Lenkgrad greifen muss, also vom Komfort her eigentlich schlechter.

    Genau das ist aber das Problem bei Tesla. Die trauen sich einfach nur mehr. Ein traditioneller Autobauer fängt klein an und geht dann Schritt für Schritt weiter. Tesla fängt oben an und rudert dann zurück, wenn es Probleme gibt. Das erweckt beim Nutzer natürlich den Eindruck von Fortschritt, weil es einfach komfortabler ist. Der Nutzer weiß aber nicht wie die Systeme funktionieren und wiegt sich somit in falscher Sicherheit.

    Anfangs konnte man den Autopilot überall aktivieren, später soweit ich weiß, nur noch auf Autobahnen. Anfangs wurde nicht kontrolliert ob der Fahrer die Hände am Lenker hat, mittlerweile kommt nach mehreren Minuten ein Hinweis.

    Beim Anfahren bei Stop&Go hat VW zB eine Gefahren-Risiko-Analyse gemacht, wo raus kam, dass der Fahrer in den ersten drei Sekunden noch aufmerksam ist und somit eingreifen kann. Daher fährt ein VW ohne Ultraschallsensoren nur in den ersten drei Sekunden automatisch weiter. Beim Einsatz von Ultraschallsensoren konnte man auch den Nahbereich überprüfen, wodurch die Karenzzeit auf 15 Sekunden angehoben wurde. Tesla sagt halt, wird schon passen und fährt einfach los. Im Display wird ja eine Warnung angezeigt, der Nutzer wird schon wissen, was er da macht.

    Ein Spurwechsel-Assistent bei Daimler und Konsorten schaut etwa 80m nach hinten, ob die Spur auch frei ist. Der Tesla hat lediglich die Ultraschallsensoren mit einer Reichweite von 4m, schaltet die Funktion aber trotzdem frei. Wenn kracht, hat der Fahrer ja schuld. Hätte ja gucken müssen.

    Siehe zB die Diskussion hier: [heise.de]

  7. Re: Tesla hinkt hinterher

    Autor: Kondom 21.07.16 - 21:50

    Nochmal für dich zum mitmeißeln. Tesla verkauft Systeme im Betastadium, alle anderen verkaufen ausgereifte Systeme.

    Das man bei allen anderen das Lenkrad aller x Sekunden/Minuten anfassen muss, wird aus Sicherheitsgründen gemacht. Es ist ein Totmannschalter. Auch Tesla sagt man soll die Hände am Lenkrad lassen, schert sich aber gleichzeitig einen Scheiß darum das auch sicherzustellen. Resultat sind Unfälle wie der tödliche Unfall bei dem das System gedacht hat der LKW wäre ein Schild. Der Fahrer hat die Hände nicht am Lenkrad gehabt und nebenbei einen Film geschaut. Die Videos auf Youtube zeigen, dass sich keiner an die Regelung "lass die Hände am Lenkrad" hält. Und Tesla sieht einfach nur zu. Die Hände in bestimmten Zeitabständen ans Lenkrad nehmen zu müssen ist eine Sicherheitsfunktion, nicht nur für den Fahrer sondern auch für alle drumherum.

  8. Re: Tesla hinkt hinterher

    Autor: Kondom 21.07.16 - 21:57

    IncredibleAlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein super Spurhalteassistent im Skoda mag der beste sein, sonst kann der
    > aber nicht viel und dass der Autonom fahren kann wie ein Tesla, lass ich
    > mal so stehen...
    >

    Kann man. Denn es ist wie beim Tesla nicht nur ein Spurhalteassistent, sondern auch Tempomat, Abstandhalter, automatisch folgen, automatisch bremsen, etc pp

    > Die Idee von Tesla ist genail einfach. Das
    > Fahrzeug holt mich ab.

    Lol. Und du denkst Tesla wäre als erstes diese Idee gekommen? Was glaubst du mit welche Ziele Mercedes und BMW mit ihren Car-sharing Plattformen und autonomen Fahrzeugen verfolgen?

    An der Idee ist genau gar nichts neu oder genial. Es ist eine alte Idee, die von vielen Herstellern längst aufgegriffen und in Entwicklung ist. Dazu gehört auch 'Car-to-Car' und 'Car-to-X communication'. Tesla will auf diesen Zug auch aufspringen. Aber Vorreiter sind sie deshalb noch lange nicht.

  9. Re: Tesla hinkt hinterher

    Autor: Kondom 21.07.16 - 22:14

    Sebbi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hast du mal berichte, wo das getestet wurde?

    Google.

    > Übrigens bedeutet
    > "gleich" nicht dasselbe wie "hinterher hinken".

    Übrigens bedeutet Beta-Version unfertige Vorabtestversion. Alle anderen verkaufen ausgereifte Systeme. Zudem ist Skoda nichtmal Stand der Technik. Im VW Konzern kommen die neuesten Sachen zuerst in die Audis, dann VW und Skoda.

    > Du hast nicht verstanden worum es geht, oder? Car Sharing wie hier
    > beschrieben ist nur eine Folge von vollautonomen Fahrzeugen. Die eine
    > Funktion ermöglicht die andere. Es geht nicht darum sein Auto zu verleihen
    > oder irgendwelche herumstehenden Autos kurzzeitig mieten zu können. Es geht
    > darum den Taxi Verkehr komplett zu ersetzen. Im Prinzip das was Uber
    > eigentlich vor hat.

    Du hast nicht verstanden, dass ich nur geschrieben habe die Idee dahinter ist kein bisschen neu sondern eine alte Idee bei deren Umsetzung andere schon weiter sind.


    > In wie fern hinken sie hinterher. Wie oben schon geschrieben, selbst wenn
    > ein Unternehmen nur das gleiche wie alle anderen macht, hinkt es nicht
    > hinterher ...

    Wie oben schon geschrieben, Tesla verkauft eben nicht das gleiche ausgereifte System, sondern eine Betaversion. Tesla plant irgendwann mal eine Carsharing Plattform anzubieten, andere machen das schon seit Jahren. Tesla möchte autonome Busse und LKW anbieten, auch daran ist nichts innovativ sondern es ist nur eine Aufholjagd auf die schon fahrende Konkurrenz. Tesla macht nach und versucht aufzuholen, das ist hinterherhinken.


    > Tesla scheint aber dem Rest in dieser Nische weit voraus zu
    > sein.

    Bei was genau? Bei Komfort, Qualität und Sicherheit sicher nicht. Bei der Batterietechnik sicher auch nicht, von der Technik her hat dort BMW zur Zeit die Nase vorn. Bei der Ladetechnik ist Tesla auch nicht führend. Und Tesla erreicht eine hohe Reichweite, weil man eine 750kg schwere Batterie verbaut. Das ist keine Kunst.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.07.16 22:22 durch Kondom.

  10. Re: Tesla hinkt hinterher

    Autor: mortates 22.07.16 - 02:00

    Kondom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nochmal für dich zum mitmeißeln. Tesla verkauft Systeme im Betastadium,
    > alle anderen verkaufen ausgereifte Systeme.
    >
    > Das man bei allen anderen das Lenkrad aller x Sekunden/Minuten anfassen
    > muss, wird aus Sicherheitsgründen gemacht. Es ist ein Totmannschalter. Auch
    > Tesla sagt man soll die Hände am Lenkrad lassen, schert sich aber
    > gleichzeitig einen Scheiß darum das auch sicherzustellen. Resultat sind
    > Unfälle wie der tödliche Unfall bei dem das System gedacht hat der LKW wäre
    > ein Schild. Der Fahrer hat die Hände nicht am Lenkrad gehabt und nebenbei
    > einen Film geschaut. Die Videos auf Youtube zeigen, dass sich keiner an die
    > Regelung "lass die Hände am Lenkrad" hält. Und Tesla sieht einfach nur zu.
    > Die Hände in bestimmten Zeitabständen ans Lenkrad nehmen zu müssen ist eine
    > Sicherheitsfunktion, nicht nur für den Fahrer sondern auch für alle
    > drumherum.

    Einfach einen Quatsch verzapfen, Hauptsache Tesla ist schlecht.
    Auch beim Tesla Model S ***müssen*** die Hände regelmässig ans Lenkrad, auf der Autobahn weniger, ausserorts öfters.

    Wenn ein Idiot im Tesla Video schaut (und ganz sicher nicht im Tesla-Monitor, es sei denn so alle paar Sekunden ein Bild...), dann macht er dies auch in andern Autos. Ich sah schon öfters Kleinmotorradfahrer, die schreiben SMS während dem Fahren.

    Einem Teslafahrer wird nirgendswo versprochen, durch die Tesla Assistenzsysteme, die ihm zur Verfügung stehen, könne/dürfe er sich mit anderem, als dem Fahren beschäftigen.
    Die Systeme sind nicht Beta und funktionieren gut bis sehr gut.

    Wenn ein Teslafahrer meint, nicht der «Autopilot», aber der Notbremsassistent bremse automatisch an seiner Stelle und sei nicht für den Notfall gedacht, wo es dem Fahrer aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist, zu bremsen, dann soll er sich auf ein Dreirad setzen, mit Stange, gestossen von Mama.

    Nie habe ich gelesen, oder wurde mir versprochen, der Tesla «Autopilot» sei dazu da, oder könne querstehende/fahrende Fahrzeuge erkennen. Auch nicht frontal in letzter Sekunde entgegenkommende, auch nicht Fahrzeuge, die uneindeutig in der Spur stehen, auch nicht Wildschweine, Kamele und auch nicht Baustellen.

    Und trotzdem funktioniert der Notbremsassistent in vermutlich den allermeisten Fällen zweckmässig (zuerst warnen - einstellbar - dann ***Not***bremsen).

    Aber eben, Hauptsache man verzapft Quatsch...

  11. Re: Tesla hinkt hinterher

    Autor: mortates 22.07.16 - 02:35

    PiranhA schrieb:
    -
    > Genau das ist aber das Problem bei Tesla. Die trauen sich einfach nur mehr.
    > Ein traditioneller Autobauer fängt klein an und geht dann Schritt für
    > Schritt weiter. Tesla fängt oben an und rudert dann zurück, wenn es
    > Probleme gibt. Das erweckt beim Nutzer natürlich den Eindruck von
    > Fortschritt, weil es einfach komfortabler ist. Der Nutzer weiß aber nicht
    > wie die Systeme funktionieren und wiegt sich somit in falscher Sicherheit.
    >
    > Anfangs konnte man den Autopilot überall aktivieren, später soweit ich
    > weiß, nur noch auf Autobahnen. Anfangs wurde nicht kontrolliert ob der
    > Fahrer die Hände am Lenker hat, mittlerweile kommt nach mehreren Minuten
    > ein Hinweis.

    Keine Ahnung, eine falsche Theorie im Kopf, super «kompetente» Schlüsse daraus ziehen und hier zum Besten geben... ...auch wenn es dem Gegenteil der Realität entspricht.

    Den «Autopiloten» konnte man seit dem Update bis heute überall benutzen, so er eine eindeutige Fahrspur «sieht». Also im Regen oder Winter, bspw. mal auch nicht, auch wenn eindeutige Markierungen da sind.
    Auch die Hände mussten von Anfang an regelmässig ans Lenkrad, jedenfalls hier in Europa.

    Und das Gegenteil von «zurückrudern» ist der Fall: durch die Updates werden die Assistenzsysteme fortwährend verbessert, auch dadurch, dass Tesla fortwährend über Fahrdaten der Teslas verfügt (natürlich nichts für halbparanoide).

    Was in einem der letzten Updates neu kam (aber sicher nicht als «zurückrudern»):
    der Autopilot begrenzt die gewählte Geschwindigkeit auf max. 10 kmh über der erlaubten. Jedenfalls ausserorts + ich nehme an auch innerorts. Ist ja wohl sinnvoll.

    Die nächste Funktion wird (hoffentlich) die Übernahme der erlaubten Geschwindigkeit sein, und nein, auch dann wird dem Fahrer die Verantwortung nicht abgenommen, wenn dem Tempomaten (in diesem Falle) nicht durch Kartendaten oder Kamera die erlaubte Geschwindigkeit nicht korrekt übermittelt wird.
    Und trotzdem wünsche ich mir dies. Aus Gründen, wo dieses Posting definitiv zu lang würde.

    Spaltmasse hin oder her, für mich ist der Tesla Model S mit grossem Abstand das beste Auto in meiner Karriere (wo schon x-welche Marken herhalten mussten).
    Ein Auto mit Benzin- oder Dieselmotor, für mich nur noch schwer vorstellbar.
    Komfortable Limousine und doch in drei Sekunden, lediglich mit etwas «sssssss» und Reifenabrollgeräusch auf hundert, wo gibt es das schon. Toningenieure für Auspuffsysteme definitiv überflüssig...
    Schwerpunkt dermassen am Boden, dass BMW, AUDI, Porsche & Co. ihr vielleicht viel besseres Fahrwerk kaum etwas nützt.

    Und genau umgekehrt, wie hier gepostet: Tesla verbessert sich fortwährend, über Nacht sozusagen. Können Fahrer anderer Marken nur davon träumen!!!

  12. Re: Tesla hinkt hinterher

    Autor: Codemonkey 22.07.16 - 08:38

    Ernsthaft, funktioniert der "Spurwechselassistent" wirklich nur 4m nach hinten mit Ultraschall?

    Selbst 80m halte ich schon für sportlich auf Deutschen Autobahnen wenn die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen mittlerer und linker Spur mal gute 20m/s betragen kann.

  13. Re: Tesla hinkt hinterher

    Autor: Sebbi 22.07.16 - 13:20

    Kondom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sebbi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hast du mal berichte, wo das getestet wurde?
    >
    > Google.

    Dann google mal selber welcher Spurhalteassistent die Tests zur Zeit gewinnt ;-)

    >
    > > Übrigens bedeutet
    > > "gleich" nicht dasselbe wie "hinterher hinken".
    >
    > Übrigens bedeutet Beta-Version unfertige Vorabtestversion. Alle anderen
    > verkaufen ausgereifte Systeme. Zudem ist Skoda nichtmal Stand der Technik.
    > Im VW Konzern kommen die neuesten Sachen zuerst in die Audis, dann VW und
    > Skoda.

    Bei Software ist eine Beta-Version eine unfertige Version. Das ist ein recht schwammiger Begriff, aber Tesla hat klar definiert was beta in diesem Fall heißt. Es gibt keinen Grund deine eigene Definition oder irgendeine andere dafür zu verwenden. Was Fahrassistenzsysteme a la Autopilot angeht, behaupte ich mal es wird nie ausgereifte Systeme geben können, da die möglichen Situationen in die so ein System kommt unendlich sind. Es wird auf lernfähige Software hinauslaufen, die durch Flottenlernen das ganze gegenüber einem menschlichen Autofahrer immerhin stark beschleunigt hinbekommt. Oder hast du schon mal erlebt was das "ausgereifte" System von BMW, Mercedes, VW macht, wenn die Fahrbahnmarkierung fehlt oder ungünstig angebracht ist? Folgt es dem Vordermann? Fährt es gerade aus? Übergabe der Kontrolle an den Fahrer?

    >
    > > Du hast nicht verstanden worum es geht, oder? Car Sharing wie hier
    > > beschrieben ist nur eine Folge von vollautonomen Fahrzeugen. Die eine
    > > Funktion ermöglicht die andere. Es geht nicht darum sein Auto zu
    > verleihen
    > > oder irgendwelche herumstehenden Autos kurzzeitig mieten zu können. Es
    > geht
    > > darum den Taxi Verkehr komplett zu ersetzen. Im Prinzip das was Uber
    > > eigentlich vor hat.
    >
    > Du hast nicht verstanden, dass ich nur geschrieben habe die Idee dahinter
    > ist kein bisschen neu sondern eine alte Idee bei deren Umsetzung andere
    > schon weiter sind.

    Nein. Niemand hat ein vollautonomes Auto auf der Straße, erzähle keinen Blödsinn.

    >
    >
    > > In wie fern hinken sie hinterher. Wie oben schon geschrieben, selbst
    > wenn
    > > ein Unternehmen nur das gleiche wie alle anderen macht, hinkt es nicht
    > > hinterher ...
    >
    > Wie oben schon geschrieben, Tesla verkauft eben nicht das gleiche
    > ausgereifte System, sondern eine Betaversion. Tesla plant irgendwann mal
    > eine Carsharing Plattform anzubieten, andere machen das schon seit Jahren.

    Es geht nicht um eine Carsharing Plattform, es geht um vollautonome Autos, die das perfekte Carsharing erst ermöglichen. Auch andere arbeiten daran, aber niemand "macht das schon seit Jahren".

    > Tesla möchte autonome Busse und LKW anbieten, auch daran ist nichts
    > innovativ sondern es ist nur eine Aufholjagd auf die schon fahrende
    > Konkurrenz. Tesla macht nach und versucht aufzuholen, das ist
    > hinterherhinken.

    Elektrische Busse und LKWs? Liest man immer wieder. Groß im Einsatz ist da noch nichts und wenn sie mit ihren günstigeren Akkupacks das besser hinbekommen, bitte. Keine halbherzigen Ansätze, die 4 mal so teuer wie die Dieselvariante sind (bisherige Preise).

    >
    >
    > > Tesla scheint aber dem Rest in dieser Nische weit voraus zu
    > > sein.
    >
    > Bei was genau? Bei Komfort, Qualität und Sicherheit sicher nicht. Bei der
    > Batterietechnik sicher auch nicht, von der Technik her hat dort BMW zur
    > Zeit die Nase vorn. Bei der Ladetechnik ist Tesla auch nicht führend. Und
    > Tesla erreicht eine hohe Reichweite, weil man eine 750kg schwere Batterie
    > verbaut. Das ist keine Kunst.

    Offenbar ist genau das die Kunst. Zu erkennen, dass man ein brauchbares Elektroauto nur mit großer Batterie hinbekommt. Die Technik wird sich weiter entwickeln, aber Lösungen für 100 km und dann trotzdem Mondpreise verlangen, sind einfach keine Lösungen. Bisher hat es niemand anders verstanden und auch beim Ladenetz gibt es niemanden, der bisher mit den Superchargern konkurrieren kann. Beim Preis des Akkus mittelfristig auch nicht, egal was du für Wundertechnik bei BMW vermutest.

    Sie es einfach wie bei einer Abschlussarbeit zwei Wochen vor Abgabe. Tesla ist der Schüler/Student, der gleich angefangen hat und schon die Hälfte der Seiten geschrieben hat. Die anderen haben erst die Einleitung und die Gliederung fertig und müssen entsprechend härter arbeiten um den Vorsprung aufholen zu können. Das alles nur, weil sie sich davor dauernd eingeredet haben, dass sie die tollsten sind und erst anfangen, wenn es ernst wird. Und das verstehst du scheinbar nicht ...

  14. Re: Tesla hinkt hinterher

    Autor: Sebbi 22.07.16 - 13:22

    Und du fühlst dich persönlich verletzt deshalb? Warum? Tut die pure Existenz eines Unternehmens so weh?

  15. Re: Tesla hinkt hinterher

    Autor: Mel 22.07.16 - 14:02

    Codemonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ernsthaft, funktioniert der "Spurwechselassistent" wirklich nur 4m nach
    > hinten mit Ultraschall?
    >
    > Selbst 80m halte ich schon für sportlich auf Deutschen Autobahnen wenn die
    > Geschwindigkeitsdifferenz zwischen mittlerer und linker Spur mal gute 20m/s
    > betragen kann.

    Der Spurwechselassistent wechselt nicht selbständig. Du musst den Spurwechsel selbst einleiten indem du die Hände aufs Lenkrad legst und den Blinker betätigst. Das Auto selbst kontrolliert nur den toten Winkel, ob die Spur weiter hinten frei ist musst schon selbst überprüfen.
    Sind alle Voraussetzungen erfüllt wechselt der Wagen dann ohne weiteres Zutun auf die gewählte Spur und passt die Fahrgeschwindigkeit den neuen Gegebenheiten an.

  16. Re: Tesla hinkt hinterher

    Autor: Psy2063 25.07.16 - 11:42

    Kondom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nochmal für dich zum mitmeißeln. Tesla verkauft Systeme im Betastadium,
    > alle anderen verkaufen ausgereifte Systeme.

    den Artikel gelesen? Der Autopilot wurde mit dem "Beta" Label versehen, damit die Mitarbeiter ihn nicht als fertiges Produkt sehen sondern noch weiter entwickeln bis er nochmal 10x so sicher ist wie jetzt. Damit ob er jetzt besser oder schlechter funktioniert als ein "semiautomatischer Spurhalte- und wechsel Assistent mit Abstands und Geschwindigkeitsregelung" wie er von Audi, Mercedes oder wem auch immer angeboten wird hat das nichts zu tun. ich will nicht wissen, wie viele (vermutlich von unachtsamen Fahrern die nicht schnell genug auf die Warnsignale des Assistenten hören verursachte) Unfälle anderer Hersteller einfach nicht in der Presse landen.

  17. Re: Tesla hinkt hinterher

    Autor: Gamma Ray Burst 25.07.16 - 18:19

    Tesla macht nur dicke Backen und die Leute bejubeln Kleinkram als visionär.

    Mal abgesehen davon, dass dieses das Auto holt einen ab als car-Sharing nicht vor 2030 zu erwarten ist.

    Es gibt da eine gewaltige Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Das liegt vor allem daran, dass wir unsere Fähigkeiten unterschätzen und die der Rechner überschätzen.

    BTW: der erste selbstfahr Versuch eines Autos war 1995 von Hamburg nach München.

    Das Schlimmste für Musk wird sein zu erkennen, dass er bald als Vordenker nicht mehr benötigt wird, und ihm die Mittel fehlen werden auch nur einen kleinen Teil seiner Ideen umzusetzen.

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