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Cool, aber OBD2 Dongle nicht zu Ende gedacht

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  1. Cool, aber OBD2 Dongle nicht zu Ende gedacht

    Autor: Berlinlowa 20.08.20 - 10:32

    Ich finde den Grundgedanken gut. Wenn sich dort genügend Kunden finden, könnte das sogar eine Win-Win Situation sein.
    Besser wäre allerdings eine gesetzgeberische Regulierung der Datenhoheit.
    Ich müsste als Kunde selbst entscheiden können, wann mein Fahrzeug wohin welche Daten übermittelt. Dann wäre das Dongle auch obsolet.

    Zum Fahrtenbuch:
    Das OBD2 Dongle hat nur Bluetooth und verlässt sich auf ein Telefon zur Datrenübermittlung. Damit findet keine Datenübermittlung statt, wenn ich mein Telefon vergessen oder kein Netz habe. Außerdem sind wechselnde Fahrer problematisch, weil jeder die App installieren und sich dort entsprechend anmelden müsste.
    Ich kann mir schwer vorstellen, wie sie das "Finanzamt konform" gelöst haben wollen. Ein Fahrtenbuch muss immer lückenlos und manipulationssicher geführt werden.

    Ich selbst teile mir mein Fahrzeug mit einer zweiten Person. Es ist ein Dongle von Ryd installiert (https://de.ryd.one). Das funktioniert autark und ohne Smartphone. Ich kann mein Auto auch einer weiteren Person mitgeben und die Fahrten werden dennoch lückenlos erfasst.

  2. Re: Cool, aber OBD2 Dongle nicht zu Ende gedacht

    Autor: Tuxraxer007 20.08.20 - 11:04

    Ich hab den OBD2 Dongle von Pace.car für eine elektronisches Fahrtenbuch.

    Da kann man nur hoffen, das der Anbieter hier das Thema gut durchdacht und ausgearbeitet hat. Pace.car hat es nämlich nicht, das Teil ist totaler Müll. Eine automatischen Aufzeichnung der Fahrten passiert nicht, man muss die App starten und das ist schon Käse.

    Die Telekom hat mal einen brauchbaren OBD2-Dongle angeboten mit SIM-Karte und 10GB Datenvolumen für 10,-/Monat, diente auch gleich aus WLan-Hotspot im Auto.
    Leider war die Fahrtenbuchfunktion nicht Finanzamt-konform, sonst währe das genial gewesen.

    Angebot der Telekom wird aber gerade auch eingestampft, war vor wenigen Tagen zu lesen.

  3. Re: Cool, aber OBD2 Dongle nicht zu Ende gedacht

    Autor: justanotherhusky 20.08.20 - 19:29

    Berlinlowa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zum Fahrtenbuch:
    > Das OBD2 Dongle hat nur Bluetooth und verlässt sich auf ein Telefon zur
    > Datrenübermittlung. Damit findet keine Datenübermittlung statt, wenn ich
    > mein Telefon vergessen oder kein Netz habe. Außerdem sind wechselnde Fahrer
    > problematisch, weil jeder die App installieren und sich dort entsprechend
    > anmelden müsste.
    > Ich kann mir schwer vorstellen, wie sie das "Finanzamt konform" gelöst
    > haben wollen. Ein Fahrtenbuch muss immer lückenlos und manipulationssicher
    > geführt werden.
    >


    Kein Netz und Telefon vergessen sind sehr konstruierte Probleme. Ich nehme an die App kann Daten zwischenspeichern wenn gerade keine Internetverbindung da ist. Das ist 2020 jetzt nicht soooo die technische Herausforderung.

    Telefon vergessen wird wohl gerade im beruflichen Umfeld (weil wir ja von Fahrtenbuch usw reden) sowieso ein Grund zum umkehren sein ;-)

    Edit: Und bzgl Fahrtenbuch. Was machst du wenn dein Kugelschreiber nicht mehr schreibt? Richtig, du trägst die Fahrt zuhause nach. Das kann man in eine App genauso einbauen.

    Edit 2: bei wechselnden Fahrern ists sogar ein vorteil. Wenn das KFZ zb auch privat von der Frau genutzt wird, sollen die Daten ja eh nicht als berufliche Fahrt im Fahrtenbuch aufscheinen. Das könnte ja automatisch als Privatfahrt vermerkt werden, wenn kein angemeldetes Handy erkannt wird.

    Wenn auch der zweite Fahrer beruflich fährt, hat er eben auch die App und der Dongle erkennt automatisch wer fährt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.08.20 19:36 durch justanotherhusky.

  4. Re: Cool, aber OBD2 Dongle nicht zu Ende gedacht

    Autor: Berlinlowa 22.08.20 - 11:31

    Kurze Frage: nutzt Du selber ein elektronisches Fahrtenbuch? Mir erscheint es eher so, als seien Deine Beispiele die konstruierten.
    Wie ich bereits schrieb nutze ich ja ein elektronisches Fahrtenbuch. Meine Beispiele beschreiben echte, aus dem Leben gegriffene Probleme.
    Ein elektronisches Fahrtenbuch MUSS lückenlos sein, immer, sonst wird es vom Finanzamt nicht akzeptiert. Du hast nicht die Wahl ob du bestimmte, private Fahrten erfasst oder nicht, Du musst ausnahmslos jede Fahrt erfassen. Und das Fahrtenbuch gilt für das Fahrzeug, nicht für den Fahrer. Deshalb muss hat es viele Vorteile, wenn es auch an das Fahrzeug gebunden ist und nicht an das Handy.
    Klar lässt sich ein Workaround bauen so wie Du ihn beschreibst. Das setzt aber voraus, dass das Gerät die Daten zwischen speichert. Und zwar lückenlos. Und in einer Form, die sich nicht manipulieren lässt. (Eine einfache SD Card kann das nicht leisten) Das würde das Gerät wiederum sehr teuer machen. Aber du kannst ja gerne mal beschreiben, wie Du das im Jahr 2020 lösen würdest

  5. Re: Cool, aber OBD2 Dongle nicht zu Ende gedacht

    Autor: superdachs 23.08.20 - 22:05

    Berlinlowa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kurze Frage: nutzt Du selber ein elektronisches Fahrtenbuch? Mir erscheint
    > es eher so, als seien Deine Beispiele die konstruierten.
    > Wie ich bereits schrieb nutze ich ja ein elektronisches Fahrtenbuch. Meine
    > Beispiele beschreiben echte, aus dem Leben gegriffene Probleme.
    > Ein elektronisches Fahrtenbuch MUSS lückenlos sein, immer, sonst wird es
    > vom Finanzamt nicht akzeptiert. Du hast nicht die Wahl ob du bestimmte,
    > private Fahrten erfasst oder nicht, Du musst ausnahmslos jede Fahrt
    > erfassen. Und das Fahrtenbuch gilt für das Fahrzeug, nicht für den Fahrer.
    > Deshalb muss hat es viele Vorteile, wenn es auch an das Fahrzeug gebunden
    > ist und nicht an das Handy.
    > Klar lässt sich ein Workaround bauen so wie Du ihn beschreibst. Das setzt
    > aber voraus, dass das Gerät die Daten zwischen speichert. Und zwar
    > lückenlos. Und in einer Form, die sich nicht manipulieren lässt. (Eine
    > einfache SD Card kann das nicht leisten) Das würde das Gerät wiederum sehr
    > teuer machen. Aber du kannst ja gerne mal beschreiben, wie Du das im Jahr
    > 2020 lösen würdest

    Im Gegensatz zum völlig Manipulationssicheren und Fehlerresistenten manuellen Fahrtenbuch ist das natürlich unendlich schwierig. xD

    Zum einen gibt es verschiedene Fahrtenbücher. Eins für das Fahrzeug wenn es ein Auto ist was von vielen Kollegen genutzt wird. Zum anderen ein Fahrtenbuch für einen Dienstwagen für einen Mitarbeiter der selbigen eventuell auch privat nutzt wenn derjenige das Dienstauto nicht pauschal versteuern möchte.

    Die Fahrten werden nur unterschieden zwischen dienstlich und privat. Egal bei welcher Form des Dienstwagens. Es muss also immer nur die Fahrt aufgezeichnet werden. Da braucht man nicht mal ein Handy. Das kann ein OBD-Dongle auch allein. Die Weitergabe kann dann über eine App passieren in der man auch die Art der Fahrt nachträgt. Das ganze kann man ganz simpel manipulationssicher gestalten indem man die Einträge vernünftig signiert. Das ist 2020 wirklich kein Hexenwerk. Teuer ist da auch nix. Es spricht auch nichts gegen eine SD-Karte, die aber völlig unnötig ist. Auf ein paar MB Speicher in einem Dongle bekommt man alle Fahrten von hundert Autoleben abgespeichert.

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