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Praxistauglichkeit?
Autor: Hans3000 23.11.21 - 18:22
Der Prototyp des VW XL1 hatte einen cw-Wert von 0,16. Das war aber ein Fahrzeug mit nur 2 Sitzen hintereinander!!, sehr wenig Kofferraum und aus teuren Materialien gebaut. Bei der Serienversion waren die Sitze dann nebeneinander angeordnet. Der cw-Wert lag dadurch aber schon bei 0,18. Daher bin ich echt mal gespannt wie praxistauglich das Wägelchen werden wird.
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Re: Praxistauglichkeit?
Autor: Tia Lapis 23.11.21 - 18:52
Was ich mal toll finden würde wenn das Zeug auch mal bezahlbar würde. Ich hoffe bis mein Mazda 2 in ca 12 Jahren in Rente geht bekomm ich eine elektrische Version die einigermaßen gleichwertig ist. Der Zoe unserer Nachbarn ist irgendwie ein unbrauchbarer Witz. Es müssen ja nichtmal 900km Reichweite wie jetzt sein, aber 500 real wäre bei einem echten Kleinwagen schon mal wünschenswert.
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Re: Praxistauglichkeit?
Autor: thrust26 23.11.21 - 20:54
Wozu brauchst du bei einem Kleinwagen 500km???
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Re: Praxistauglichkeit?
Autor: Tia Lapis 23.11.21 - 21:03
thrust26 schrieb:
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> Wozu brauchst du bei einem Kleinwagen 500km???
Für das gleiche wie bei nem anderen Auto? Um auch mal 200km entfernte Ziele besuchen zu können ohne am Ziel verzweifelt nach ner Lademöglichkeit zu suchen. -
Re: Praxistauglichkeit?
Autor: thrust26 23.11.21 - 21:09
Bus, Bahn, Leihwagen...?
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Re: Praxistauglichkeit?
Autor: Tia Lapis 23.11.21 - 21:12
thrust26 schrieb:
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> Bus, Bahn, Leihwagen...?
ÖPNV ist keine Option. Zumindest in Deutschland und wenn man nicht in ner Großstadt lebt. In der Zeit, die ich nach Frankfurt brauche um in nen ICE nach Köln zu steigen, bin ich mit dem Auto schon die halbe Strecke gefahren.
Und Wieso Leihwagen wenn man doch eh ein Auto besitzt?
Und wo transportier ich in Bus und Bahn meine Campingausrüstung?
2 mal bearbeitet, zuletzt am 23.11.21 21:13 durch Tia Lapis. -
Re: Praxistauglichkeit?
Autor: Poison Nuke 23.11.21 - 21:29
Tia Lapis schrieb:
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> Und Wieso Leihwagen wenn man doch eh ein Auto besitzt?
wieso nicht? Ein Leihwagen ist sogar finanziell fast immer günstiger als mit dem eigenen Auto zu fahren. Du hast zudem freie Auswahl mit was Du fahren kannst (also auch mal mehr Kofferraum als der Mazda 2), wenn Du unterwegs einen Unfall baust ist das mit dem Leihwagen viel weniger Stress (fast Null).
Wir haben auch einen Fabia für den Arbeitsweg meiner Frau (weil das direkt an der Autobahn liegt und keine andere Möglichkeit existiert) trotzdem mieten wir uns mindestens 1x die Woche einen Leihwagen, vorallem am Wochenende. Und sind finanziell damit sowieso günstiger dabei als wenn wir alles mit dem eigenen Auto machen würden und haben halt noch andere Vorteile. -
Re: Praxistauglichkeit?
Autor: Tia Lapis 23.11.21 - 21:32
Ich hab ca 20km bis zur nächsten Autovermietung...
Und wieso ist bei euch ein Auto mieten billiger als einfach den vorhandenen Fabia zu benutzen?
1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.11.21 21:36 durch Tia Lapis. -
Re: Praxistauglichkeit?
Autor: Eheran 23.11.21 - 23:03
>Ein Leihwagen ist sogar finanziell fast immer günstiger als mit dem eigenen Auto zu fahren.
Selbst bei einem angenommenen Restwert meines Autos von 0 ¤ kosten mich 100 km 15,49 ¤ in der Vollkostenrechnung der letzten 6 Jahre. Davon sind 5,27 ¤ Wartungskosten, der Rest Benzin. In den Wartungskosten ist alles, von der Kupplung über die Antriebswelle bis zu den 0,5 Liter Öl die ich neulich nachgefüllt hab.
Was kosten mich 500 km mit dem Leihauto (höhere Strecke = geringerer Anteil der Leihkosten)? Benzinkosten sind etwa gleich, die Leihgebühr darf dann maximal noch 26,35 ¤ betragen. Das will ich gerne sehen. -
Re: Praxistauglichkeit?
Autor: Poison Nuke 23.11.21 - 23:17
Eheran schrieb:
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> >Ein Leihwagen ist sogar finanziell fast immer günstiger als mit dem
> eigenen Auto zu fahren.
> Selbst bei einem angenommenen Restwert meines Autos von 0 ¤ kosten mich 100
> km 15,49 ¤ in der Vollkostenrechnung der letzten 6 Jahre.
Dann herzlichen Glückwunsch, dass Du den unteren Bereich der Statistik "besiedelst". Faktisch liegt der Durchschnittswert pro gefahrenen Kilometer bei ungefähr 0,30 Cent bei einem halbwegs normal ausgestatteten Kleinwagen/Kompaktwagen. Das sind die Statistiken vom ADAC usw.
Und das kommt auch hin, wenn ich mir meine letzten Fahrzeuge durchkalkuliere, weil dann eben doch mal der Klimakompressor kaputt ist, oder der Starter oder der Kühler usw. Das sind alles unkalkulierbare Kosten aber im großen Mittel über Millionen von Fahrzeugen kommt man eben auf sogar etwas über 30 Cent bei aktuellen Fahrzeugen.
Ein Mietwagen der Kompaktklasse hat nie unerwartete Kosten und liegt im Schnitt bei 25-27 Cent pro Kilometer (Durchschnitt über meine letzten 50 Anmietungen oder so).
Man muss halt immer sämtliche Kosten mit einbeziehen, also Kauf, Wartung, Versicherung, Reifenwechsel usw usw -
Re: Praxistauglichkeit?
Autor: Eheran 23.11.21 - 23:43
>25-27 Cent pro Kilometer
Dann bleiben gerade mal ~15¤/100km für die Leihgebühren. Bei Sixt sehe ich gerade Leihgebühren ab 76¤/Tag bei im Schnitt um 100¤/Tag. Da muss man entsprechend SEHR viel fahren, über 800 km/Tag, damit die hohen Benzinkosten den Schnitt drücken.
Auf eine Woche gesetzt sind es ab 33¤/Tag, in der Woche wären also 2600 km Fahrleistung nötig für den genannten Schnitt.
Also fährst du extrem viel und/oder du bekommst die Autos günstiger. Aber ganz sicher nicht das hier:
>Ein Leihwagen ist sogar finanziell fast immer günstiger als mit dem eigenen Auto zu fahren. -
Re: Praxistauglichkeit?
Autor: Steffo 23.11.21 - 23:55
Wenn du dir das Foto im Artikel anschaust, dann sieht das Auto recht praxistauglich aus.
Ich bin über die Werte allerdings auch mehr (!) als erstaunt. Das wäre ein ziemliches WTF?!
Nach dem Mercedes aber mit dem EQS geliefert hat und sie außerdem von neueren, effizienteren Motoren geredet haben, traue ich es ihnen allerdings durchaus zu! -
Re: Praxistauglichkeit?
Autor: nightmar17 24.11.21 - 07:26
Tia Lapis schrieb:
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> thrust26 schrieb:
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> > Wozu brauchst du bei einem Kleinwagen 500km???
>
> Für das gleiche wie bei nem anderen Auto? Um auch mal 200km entfernte Ziele
> besuchen zu können ohne am Ziel verzweifelt nach ner Lademöglichkeit zu
> suchen.
Das ist doch kein Problem. Oder denkst du in den nächsten 12 Jahren werden keine Lademöglichkeiten ausgebaut?
Deine wunschreichweite wird wohl in 3-4 Jahren im Kleinwagen locker erreicht sein. -
Re: Praxistauglichkeit?
Autor: Poison Nuke 24.11.21 - 08:35
Eheran schrieb:
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> Also fährst du extrem viel und/oder du bekommst die Autos günstiger. Aber
> ganz sicher nicht das hier:
wenn man öfter ausleiht bekommt man gern mal 20% und mehr Rabatt und man sollte sich schon etwas auskennen mit der Preispolitik der Vermieter. Weil man kann locker 100% Unterschied haben allein durch die Uhrzeit der Anmietung usw.
Wie gesagt die 27cent sind mein Schnitt über die letzten Jahre, inklusive Unfällen (also 2 kleine Schäden durch Einparken) -
Re: Praxistauglichkeit?
Autor: Tia Lapis 24.11.21 - 08:57
27ct ist nicht billig. Ich komm bei 12 Jahren Abschreibung und meinem Verbrauch und aktuellem Benzinpreis auf 20ct für meinen Mazda2.
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Re: Praxistauglichkeit?
Autor: Kilpikonna 24.11.21 - 10:14
Poison Nuke schrieb:
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> wenn man öfter ausleiht bekommt man gern mal 20% und mehr Rabatt und man
> sollte sich schon etwas auskennen mit der Preispolitik der Vermieter. Weil
> man kann locker 100% Unterschied haben allein durch die Uhrzeit der
> Anmietung usw.
> Wie gesagt die 27cent sind mein Schnitt über die letzten Jahre, inklusive
> Unfällen (also 2 kleine Schäden durch Einparken)
Setzt aber auch voraus, dass man alles schön im Voraus planen kann. Das geht halt leider nicht immer.
Mein A4 kostet mich 32ct/km, mit etwas höheren Spritpreisen, Steuer und Versicherung als es in Deutschland üblich wäre, einschließlich Wertverlust mit angenommenen Restwert von 0. Nur: Die Karre hab ich sowieso, muss also Steuer und Versicherung auf jeden Fall zahlen. Wenn ich das abrechne, sieht es gleich mal anders aus.
Aber selbst wenn nicht, muss ich nur einen Ausflug machen, bei dem die Karre dann zwei, drei Tage nur rumsteht. Und schon wird der Mietwagen sehr unattraktiv. Der kostet nämlich trotzdem Miete, während meine eigene Karre dafür nichts kostet.
Jetzt stell dir mal vor, wie sinnvoll das ist, wenn wir die 150km zur Sommerhütte fahren und da n verlängertes Wochenende bleiben. Die Kosten von ner Miete dürften da dann bei mehr als nem Euro pro km liegen.
Und wenn man einmal von den Wxxxxern von Buchbinder (die soll der Blitz beim Scheißen treffen!) wegen nem Steinschlag in der Windschutzscheibe um 800¤ abgezockt wurde, hat man darauf sowieso keine Lust mehr. Von wegen stressfrei wenn ein Unfall passiert.
Mal abgesehen vom Komfort. Ich muss nicht erst nach guten Angeboten suchen, muss nicht mit meinem ganzen Zeug zur Mietwagenstation kommen, muss nicht zwingend nach der Fahrt volltanken, kann mein Gedöns in der Karre liegen lassen, mein Dachträger passt sicher drauf, ich kann die Karre blind bedienen (da stets die Selbe)... -
Re: Praxistauglichkeit?
Autor: Rekaxis 24.11.21 - 11:04
Leihwagen sind nur dann günstiger, wenn man sich kein eigenes, oder nur ein kleineres Auto kaufen muss. Das meiste am Auto sind Ehdakosten, auch wenns rumsteht.
Elektroautos werden in ein paar Jahren aber günstiger sein, als Verbrenner. Da ist grad viel Entwicklung mit viel Potential. -
Re: Praxistauglichkeit?
Autor: thrust26 24.11.21 - 11:25
Inkl. zusätzlicher Wartungskosten? Und ggfs. höheren Versicherungskosten (höhere Fahrleistung)?
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Re: Praxistauglichkeit?
Autor: Poison Nuke 24.11.21 - 11:26
Kilpikonna schrieb:
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> beim Scheißen treffen!) wegen nem Steinschlag in der Windschutzscheibe um
> 800¤ abgezockt wurde, hat man darauf sowieso keine Lust mehr. Von wegen
> stressfrei wenn ein Unfall passiert.
>
> Mal abgesehen vom Komfort. Ich muss nicht erst nach guten Angeboten suchen,
> muss nicht mit meinem ganzen Zeug zur Mietwagenstation kommen, muss nicht
> zwingend nach der Fahrt volltanken, kann mein Gedöns in der Karre liegen
> lassen, mein Dachträger passt sicher drauf, ich kann die Karre blind
> bedienen (da stets die Selbe)...
Bei Leihwagen ist es wie mit allem anderen, man sollte zumindest Grundwissen über Versicherungen usw haben, weil dann stört einen sowas mit den Steinschlag nicht mehr und kostet auch nix mehr. Ok Papierkram ist es trotzdem aber beim eigenen Auto hast z.T. noch mehr Gerenne wenn es im Sichtfeld liegt und du dafür extra in die Werkstatt musst.
Komfort kann man zweiseitig betrachten. Ich mag es immer in ein sauberes Auto zu steigen, und eigentlich sind die Grundfunktionen bei allen Autos gleich, Navi schließt man einfach direkt das Handy an und hat einfach Google Maps oder so und vorallem hat man nie Stress wegen Reperaturen, Wartung, muss sich nicht um einen Parkplatz kümmern usw.
Also natürlich viele Vorteile und auch Nachteile, am Ende muss jeder für sich entscheiden. Ich persönlich fahre Autos aus Leidenschaft und mag es einfach hier und da mal was anderes zu fahren. An dem Wochenende mal einen Z4 im Sommer in den Bergen oder da mal einen Passat weil ich viel Platz brauche, oder da mal einen X5 wenn ich doch vor habe ins Gelände zu fahren (das sind jetzt natürlich die teuren Ausreisser die meinen Durchschnitt pro km nach oben treiben, aber dafür machts Spaß :D) ansonsten halt einfach Golf oder doch mal ein E-Auto wenns passt usw. Allein diese Flexiblität finde ich unbezahlbar. Aber die nächst Mietwagen Station ist für mich auch meist nicht weiter als 3-5 min entfernt. -
Re: Praxistauglichkeit?
Autor: Kilpikonna 24.11.21 - 12:01
Poison Nuke schrieb:
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> Bei Leihwagen ist es wie mit allem anderen, man sollte zumindest
> Grundwissen über Versicherungen usw haben, weil dann stört einen sowas mit
> den Steinschlag nicht mehr und kostet auch nix mehr. Ok Papierkram ist es
> trotzdem aber beim eigenen Auto hast z.T. noch mehr Gerenne wenn es im
> Sichtfeld liegt und du dafür extra in die Werkstatt musst.
Die Versicherung kostet dann aber auch wieder.
Laut gängiger Rechtsprechung sind Steinschläge Risiko des Vermieters - hindert die aber nicht daran, daß Risiko auf den Kunden abzuwälzen und den abzuzocken. Kann mir natürlich n Anwalt nehmen und klagen, aber ob dann noch was vom Komfort übrig bleibt?
Ich fahre Auto, um anzukommen, nicht als Hobby. Bei nem Hobby wären mir die Kosten egal, mit denen du ja auch argumentierst. Für mich sind dir Kosten aber ein Hauptargument.
Was anderes als meine eigene Karre hab ich in vielen Jahren nicht gebraucht, wenn wir von Reisen ins Ausland absehen. Keinen X5, kein Z4, kein Passat...
Und das Parkplatzargument ist doch auch schwach, das musst selbst zugeben. Du schreibst von "Mietwagen meist günstiger", aber so ein Argument zieht doch nur für Großstadtbewohner, und selbst da nur für n Teil. Der Rest hat seinen eigenen Parkplatz daheim, und unterwegs muss ich auch n Mietwagen parken.
Mal abgesehen davon, dass die nächste Autovermietung von daheim ca. 30mim entfernt ist - Fahrzeit mit dem Auto!
Schlussendlich mietest du dir Autos, weil du es praktischer findest und für dich einige Argumente wertvoll sind, die für andere nicht zählen. Das sei dir unbenommen, hab Spaß damit, solange es noch Autos gibt und erfreue dich am Sportwagen fürs Wochenende oder was auch immer die nächste Miete bringt.
Aber der Preis ist nur dann ein Argument, wenn du sonst kein Auto besitzt, weil du nur selten eins brauchst - und das hängt sehr stark am Lebensstil und lässt sich nicht verallgemeinern.



