1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Mercedes-Entwickler: Warum…

Das Wichtigste aus dem ganzen Interview

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Das Wichtigste aus dem ganzen Interview

    Autor: ChevalAlazan 02.06.16 - 12:47

    > Es hat sicherlich auch geholfen, dass ganz industriefremde
    > Player auf das Thema aufmerksam wurden
    > und eigene Lösungen entwickelten, zum Beispiel Google.

    Das ist alles, was man wissen muss. Die Autohersteller hatten sich auf ihrem Erfolg ausgeruht, neue Versuche zu starten hätte ja nur Geld gekostet ohne zu wissen ob es funktioniert hätte. Es brauchte erst wieder ein paar Wettbewerber die den aktionärsgesteuerten Großkonzernen zeigten, dass man auch Risiken eingehen kann und forschen sollte.

    Ach, waren das noch Zeiten als Mercedes & Co von sich aus Schritte nach vorne machten. Ich erinnere nur mal beispielhaft an den Airbag für den Beifahrer. Den es bei Mercedes als Zubehör gab, bevor der Fahrerairbag überhaupt verpflichtend wurde. Oder überhaupt den Airbag für den Fahrer. Aber das sind alles Innovationen und Neuerungen gewesen, die natürlich VOR irgendwelchen Fusionen und Wir-müssen-mehr-Rendite-erwirtschaften-CEOs eingeführt wurden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.06.16 12:49 durch ChevalAlazan.

  2. Re: Das Wichtigste aus dem ganzen Interview

    Autor: Ratanka 02.06.16 - 12:52

    ich würde hier net mal sagen das es so am industriefemden google liegt
    sondern vielmehr am industrieverleugneten tesla der jetzt 300mio km mit autopilot hat (vom KUNDEN und nicht von testern)

  3. Re: Das Wichtigste aus dem ganzen Interview

    Autor: chewbacca0815 02.06.16 - 12:53

    Man könnte als Erkenntnis auch diesen Block heranziehen:

    > Es ist allerdings sowieso so, dass Infrastruktur und Stadtentwicklung
    > ihre Zeit brauchen, sich an so eine technische Entwicklung anzupassen.

    Liest sich für mich einmal mehr als der Ruf, sich den Anforderungen der "Künstlichen Intelligenz" unterordnen zu müssen, weil man eben _nicht_ in der Lage ist, die Systeme mit soviel Intelligenz auszustatten, dass diese sich in unserer jetzigen Welt zurecht finden könnten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.06.16 12:54 durch chewbacca0815.

  4. Re: Das Wichtigste aus dem ganzen Interview

    Autor: Thomas72 02.06.16 - 13:30

    Ratanka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich würde hier net mal sagen das es so am industriefemden google liegt
    > sondern vielmehr am industrieverleugneten tesla der jetzt 300mio km mit
    > autopilot hat (vom KUNDEN und nicht von testern)

    Immer wieder schön zu sehen wie das Tesla Marketing funktioniert. Die Funktionen des Tela "Autopilot" sind bereit seit 2013 in der S-Klasse, kurze Zeit später auch in C- und E-Klasse verfügbar.

    Nur nennt es Daimler eben nicht "Autopilot" sondern Fahrassistenzpaket und veröffentlicht nicht wie viele Meter die Kunden damit gefahren sind, da nicht jede gefahrene Strecke mit allen Interaktionen des Fahrers an den Hersteller übermittelt wird.

  5. Re: Das Wichtigste aus dem ganzen Interview

    Autor: powa 02.06.16 - 13:51

    ChevalAlazan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Es hat sicherlich auch geholfen, dass ganz industriefremde
    > > Player auf das Thema aufmerksam wurden
    > > und eigene Lösungen entwickelten, zum Beispiel Google.
    >
    > Das ist alles, was man wissen muss. Die Autohersteller hatten sich auf
    > ihrem Erfolg ausgeruht, neue Versuche zu starten hätte ja nur Geld gekostet
    > ohne zu wissen ob es funktioniert hätte. Es brauchte erst wieder ein paar
    > Wettbewerber die den aktionärsgesteuerten Großkonzernen zeigten, dass man
    > auch Risiken eingehen kann und forschen sollte.

    Das ist eher eine Problematik des Innovationsmanagements. Man kann sich vorstellen, dass Unternehmen alle möglichen zukünftigen Entwicklungen schonmal als Idee in der Datenbank haben. Nun sind das aber 100.000e Ideen die dort verwaltet werden. Viele sind derzeit einfach "unrealistisch" aber theoretisch entwickelbar. Entweder weil es vermutlich keinen Markt gibt oder weil der technische Fortschritt nicht weit genug ist oder beides zutrifft. Als Beispiel könnte man im Bereich Raumfahrt hier vielleicht interstellare Reisen ansehen. Erst wenn gewisse Faktoren eintreten, werden diese Ideen wieder in den Vordergrund gespühlt. Das wird hier sicher der Fall gewesen sein. Vor 20 Jahren hatten die die Idee. Es gab weder einen Markt noch die notwendige Technik. Das hat sich sehr stark geändert und wurde durch Google aufgezeigt. Allerdings liegt diese Informationstechnik auch nicht unbedingt im Kernkompetenzbereich von Daimler, sodass es durchaus wahrscheinlich war, dass sie das nicht frühzeitig mitbekommen. Google dagegen hat das verarbeiten von Daten als Kernkompetenz und damit war es nur logisch, dass sie hier der Inventor waren.

  6. Re: Das Wichtigste aus dem ganzen Interview

    Autor: chewbacca0815 02.06.16 - 13:56

    Thomas72 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ratanka schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > ... und
    > veröffentlicht nicht wie viele Meter die Kunden damit gefahren sind, da
    > nicht jede gefahrene Strecke mit allen Interaktionen des Fahrers an den
    > Hersteller übermittelt wird.

    Da wäre ich mir aber nicht so sicher...

  7. Re: Das Wichtigste aus dem ganzen Interview

    Autor: s.bona 02.06.16 - 14:56

    chewbacca0815 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man könnte als Erkenntnis auch diesen Block heranziehen:
    >
    > > Es ist allerdings sowieso so, dass Infrastruktur und Stadtentwicklung
    > > ihre Zeit brauchen, sich an so eine technische Entwicklung anzupassen.
    >
    > Liest sich für mich einmal mehr als der Ruf, sich den Anforderungen der
    > "Künstlichen Intelligenz" unterordnen zu müssen, weil man eben _nicht_ in
    > der Lage ist, die Systeme mit soviel Intelligenz auszustatten, dass diese
    > sich in unserer jetzigen Welt zurecht finden könnten.

    Warum so pessimistisch? Klingt für mich kein Stück nach deiner Interpretation und wäre ich auch nicht drauf gekommen. Die Systeme werden bestimmt intelligent genug sein, sonst würden sie wohl gar nicht auf den Markt gebracht.
    Die Aussage bezog sicher wohl eher auf den öffentlichen Sektor, der dann lange brauchen wird, um den gewonnenen Lebens/Bewegungsraum adäquat zu nutzen und seine zukunftigen Planung anders aufstellt.

  8. Re: Das Wichtigste aus dem ganzen Interview

    Autor: der_wahre_hannes 02.06.16 - 15:27

    ChevalAlazan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Es hat sicherlich auch geholfen, dass ganz industriefremde
    > > Player auf das Thema aufmerksam wurden
    > > und eigene Lösungen entwickelten, zum Beispiel Google.
    >
    > Das ist alles, was man wissen muss. Die Autohersteller hatten sich auf
    > ihrem Erfolg ausgeruht, neue Versuche zu starten hätte ja nur Geld gekostet
    > ohne zu wissen ob es funktioniert hätte. Es brauchte erst wieder ein paar
    > Wettbewerber die den aktionärsgesteuerten Großkonzernen zeigten, dass man
    > auch Risiken eingehen kann und forschen sollte.

    Genau. Denn wie wir alle wissen ist die Google Inc. gar keine Aktiengesellschaft.

  9. Re: Das Wichtigste aus dem ganzen Interview

    Autor: Gamma Ray Burst 02.06.16 - 15:51

    Thomas72 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ratanka schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ich würde hier net mal sagen das es so am industriefemden google liegt
    > > sondern vielmehr am industrieverleugneten tesla der jetzt 300mio km mit
    > > autopilot hat (vom KUNDEN und nicht von testern)
    >
    > Immer wieder schön zu sehen wie das Tesla Marketing funktioniert. Die
    > Funktionen des Tela "Autopilot" sind bereit seit 2013 in der S-Klasse,
    > kurze Zeit später auch in C- und E-Klasse verfügbar.
    >
    > Nur nennt es Daimler eben nicht "Autopilot" sondern Fahrassistenzpaket und
    > veröffentlicht nicht wie viele Meter die Kunden damit gefahren sind, da
    > nicht jede gefahrene Strecke mit allen Interaktionen des Fahrers an den
    > Hersteller übermittelt wird.

    Das was Tesla und Uber machen ist Gehirnwäsche, kein Marketing.

    Was vor allem extrem an dem Hype nervt, das komplett übersehen wird, dass ein Großteil der Arbeit von Zulieferen erledigt wird, wie Bosch, Delphi, Continental.

    Seis drum, wenn die Leuten Mist glauben wollen den Elon&Co ihnen ins Gehirn kippen sollen sie es tun. Sie sollen sich dann aber nicht beschweren wenn man ihre Fantasiewelten aus Spaß platzen lässt;-)

  10. Re: Das Wichtigste aus dem ganzen Interview

    Autor: jidmah 02.06.16 - 16:41

    chewbacca0815 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man könnte als Erkenntnis auch diesen Block heranziehen:
    >
    > > Es ist allerdings sowieso so, dass Infrastruktur und Stadtentwicklung
    > > ihre Zeit brauchen, sich an so eine technische Entwicklung anzupassen.
    >
    > Liest sich für mich einmal mehr als der Ruf, sich den Anforderungen der
    > "Künstlichen Intelligenz" unterordnen zu müssen, weil man eben _nicht_ in
    > der Lage ist, die Systeme mit soviel Intelligenz auszustatten, dass diese
    > sich in unserer jetzigen Welt zurecht finden könnten.

    Das ist ja mal massiv aus dem Zusammenhang gerissen. Er spricht hier offensichtlich über die Umorganisierung unserer Fahrkultur, nicht über KI.

  11. Re: Das Wichtigste aus dem ganzen Interview

    Autor: cyzz 02.06.16 - 17:05

    powa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChevalAlazan schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Es hat sicherlich auch geholfen, dass ganz industriefremde
    > > > Player auf das Thema aufmerksam wurden
    > > > und eigene Lösungen entwickelten, zum Beispiel Google.
    > >
    > > Das ist alles, was man wissen muss. Die Autohersteller hatten sich auf
    > > ihrem Erfolg ausgeruht, neue Versuche zu starten hätte ja nur Geld
    > gekostet
    > > ohne zu wissen ob es funktioniert hätte. Es brauchte erst wieder ein
    > paar
    > > Wettbewerber die den aktionärsgesteuerten Großkonzernen zeigten, dass
    > man
    > > auch Risiken eingehen kann und forschen sollte.
    >
    > Das ist eher eine Problematik des Innovationsmanagements. Man kann sich
    > vorstellen, dass Unternehmen alle möglichen zukünftigen Entwicklungen
    > schonmal als Idee in der Datenbank haben. Nun sind das aber 100.000e Ideen
    > die dort verwaltet werden. Viele sind derzeit einfach "unrealistisch" aber
    > theoretisch entwickelbar. Entweder weil es vermutlich keinen Markt gibt
    > oder weil der technische Fortschritt nicht weit genug ist oder beides
    > zutrifft. Als Beispiel könnte man im Bereich Raumfahrt hier vielleicht
    > interstellare Reisen ansehen. Erst wenn gewisse Faktoren eintreten, werden
    > diese Ideen wieder in den Vordergrund gespühlt. Das wird hier sicher der
    > Fall gewesen sein. Vor 20 Jahren hatten die die Idee. Es gab weder einen
    > Markt noch die notwendige Technik. Das hat sich sehr stark geändert und
    > wurde durch Google aufgezeigt. Allerdings liegt diese Informationstechnik
    > auch nicht unbedingt im Kernkompetenzbereich von Daimler, sodass es
    > durchaus wahrscheinlich war, dass sie das nicht frühzeitig mitbekommen.
    > Google dagegen hat das verarbeiten von Daten als Kernkompetenz und damit
    > war es nur logisch, dass sie hier der Inventor waren.


    Sehr kurzsichtig finde ich. Diese Denke hat Lesch auch drauf. Entschuldigung aber in Niederbayern ist unsere Zukunft zu sehen.

  12. Re: Das Wichtigste aus dem ganzen Interview

    Autor: stefan951 02.06.16 - 17:24

    Thomas72 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ratanka schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ich würde hier net mal sagen das es so am industriefemden google liegt
    > > sondern vielmehr am industrieverleugneten tesla der jetzt 300mio km mit
    > > autopilot hat (vom KUNDEN und nicht von testern)
    >
    > Immer wieder schön zu sehen wie das Tesla Marketing funktioniert. Die
    > Funktionen des Tela "Autopilot" sind bereit seit 2013 in der S-Klasse,
    > kurze Zeit später auch in C- und E-Klasse verfügbar.
    >
    > Nur nennt es Daimler eben nicht "Autopilot" sondern Fahrassistenzpaket und
    > veröffentlicht nicht wie viele Meter die Kunden damit gefahren sind, da
    > nicht jede gefahrene Strecke mit allen Interaktionen des Fahrers an den
    > Hersteller übermittelt wird.

    Ich hoffe ihr habt alle kein Apple :) (Alle = diejenigen, die diesen Beitrag zustimmend kommentiert haben)

  13. Re: Das Wichtigste aus dem ganzen Interview

    Autor: Gamma Ray Burst 02.06.16 - 17:25

    cyzz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > powa schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ChevalAlazan schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > > Es hat sicherlich auch geholfen, dass ganz industriefremde
    > > > > Player auf das Thema aufmerksam wurden
    > > > > und eigene Lösungen entwickelten, zum Beispiel Google.
    > > >
    > > > Das ist alles, was man wissen muss. Die Autohersteller hatten sich auf
    > > > ihrem Erfolg ausgeruht, neue Versuche zu starten hätte ja nur Geld
    > > gekostet
    > > > ohne zu wissen ob es funktioniert hätte. Es brauchte erst wieder ein
    > > paar
    > > > Wettbewerber die den aktionärsgesteuerten Großkonzernen zeigten, dass
    > > man
    > > > auch Risiken eingehen kann und forschen sollte.
    > >
    > > Das ist eher eine Problematik des Innovationsmanagements. Man kann sich
    > > vorstellen, dass Unternehmen alle möglichen zukünftigen Entwicklungen
    > > schonmal als Idee in der Datenbank haben. Nun sind das aber 100.000e
    > Ideen
    > > die dort verwaltet werden. Viele sind derzeit einfach "unrealistisch"
    > aber
    > > theoretisch entwickelbar. Entweder weil es vermutlich keinen Markt gibt
    > > oder weil der technische Fortschritt nicht weit genug ist oder beides
    > > zutrifft. Als Beispiel könnte man im Bereich Raumfahrt hier vielleicht
    > > interstellare Reisen ansehen. Erst wenn gewisse Faktoren eintreten,
    > werden
    > > diese Ideen wieder in den Vordergrund gespühlt. Das wird hier sicher der
    > > Fall gewesen sein. Vor 20 Jahren hatten die die Idee. Es gab weder einen
    > > Markt noch die notwendige Technik. Das hat sich sehr stark geändert und
    > > wurde durch Google aufgezeigt. Allerdings liegt diese
    > Informationstechnik
    > > auch nicht unbedingt im Kernkompetenzbereich von Daimler, sodass es
    > > durchaus wahrscheinlich war, dass sie das nicht frühzeitig mitbekommen.
    > > Google dagegen hat das verarbeiten von Daten als Kernkompetenz und damit
    > > war es nur logisch, dass sie hier der Inventor waren.
    >
    > Sehr kurzsichtig finde ich. Diese Denke hat Lesch auch drauf.
    > Entschuldigung aber in Niederbayern ist unsere Zukunft zu sehen.

    Kann dem nur zustimmen in Niederbayern ist das deutlich zu sehen. Ein Beispiel wäre das VW Data Lab in München. Nach dem Müller den VW Marken mehr Freiheit geben will, dürften viele im VW Konzern einen Luftsprung gemacht haben. Das wird auch noch mal einen ordentlichen Schub bringen.

    Aber auch Bosch und Continental sind gut dabei. Die Zulieferindustrie ist äußerst innovativ und wettbewerbsorientiert. Die deutschen Zulieferer sind weltweit führend in Sachen Assistenzsystemen.

    Ich kann teilweise nicht glauben das selbst Wall Street Journal und The Economist den Silicon Valley PR Kram ungefiltert wiedergeben.

    Die deutschen Autobauer sollten deutlich mehr PR machen. Der Mercedes Beitrag ist gut, aber das muss noch mehr Wirkung entfalten.

  14. Re: Das Wichtigste aus dem ganzen Interview

    Autor: Gamma Ray Burst 02.06.16 - 17:45

    Ratanka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich würde hier net mal sagen das es so am industriefemden google liegt
    > sondern vielmehr am industrieverleugneten tesla der jetzt 300mio km mit
    > autopilot hat (vom KUNDEN und nicht von testern)


    300 Millionen Kilometer sind gerade mal ein Rundungsfehler. Lane Assist bei Audi, BMW, Mercedes dürften irgendwo im 2 stelligen Milliardenbereich Flottenkilometer gesammelt haben.

    Einfache Beispiel Rechnung:

    1 Millionen Autos
    3 Jahre
    20 km pro Tag im Schnitt

    =
    1000000*3*365*20

    =
    21.900.000.000 km

    Nur mal so als Schätzung.

    Tesla macht einfach nur dicke Backen, und es fällt nur deswegen nicht auf weil die Automobilkonzerne auf der Ebene nicht kommunizieren. Vielleicht sollten sie es tun. Dann würde ganz schnell auffallen was für eine aufgeblasene Luftnummern Tesla und Uber sind.

  15. Re: Das Wichtigste aus dem ganzen Interview

    Autor: thesmann 02.06.16 - 18:16

    Gamma Ray Burst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tesla macht einfach nur dicke Backen, und es fällt nur deswegen nicht auf
    > weil die Automobilkonzerne auf der Ebene nicht kommunizieren. Vielleicht
    > sollten sie es tun. Dann würde ganz schnell auffallen was für eine
    > aufgeblasene Luftnummern Tesla und Uber sind.

    Vielleicht liegt es auch daran, das die Tesla-Systeme die Daten nach Hause funken wo sie dann zur Analyse und Verbesserung der Software verwendet werden koennen waehrend deutsche Hersteller sich das wegen Datenschutz nicht trauen wuerden (oder es genau deshalb zumindest nicht an die grosse Glocke haengen - die Versicherungswirtschaft waere bestimmt an den Geschwindigkeits- und Beschleunigungsdaten interessiert)?

  16. Re: Das Wichtigste aus dem ganzen Interview

    Autor: Gamma Ray Burst 03.06.16 - 07:20

    thesmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gamma Ray Burst schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Tesla macht einfach nur dicke Backen, und es fällt nur deswegen nicht
    > auf
    > > weil die Automobilkonzerne auf der Ebene nicht kommunizieren. Vielleicht
    > > sollten sie es tun. Dann würde ganz schnell auffallen was für eine
    > > aufgeblasene Luftnummern Tesla und Uber sind.
    >
    > Vielleicht liegt es auch daran, das die Tesla-Systeme die Daten nach Hause
    > funken wo sie dann zur Analyse und Verbesserung der Software verwendet
    > werden koennen waehrend deutsche Hersteller sich das wegen Datenschutz
    > nicht trauen wuerden (oder es genau deshalb zumindest nicht an die grosse
    > Glocke haengen - die Versicherungswirtschaft waere bestimmt an den
    > Geschwindigkeits- und Beschleunigungsdaten interessiert)?


    Bestimmt nicht, schon mal was von Connected Drive gehört? Außerdem sendet selbst Tesla nicht alles nach Hause, die Datenmenge ist viel zu groß. Habe mal irgendwo gelesen, dass ein modernes Auto pro Stunde 30GB an Sensordaten erzeugt.

  17. Re: Das Wichtigste aus dem ganzen Interview

    Autor: Proctrap 07.06.16 - 22:45

    Ich fürchte du solltest einen Artikel bei Golem zu Thema "welcher Hersteller funkt was" nach Hause von letzter Woche nachholen.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Business Process Expert (m/w/d)
    Richter-Helm BioLogics GmbH & Co. KG, Bovenau
  2. IT Application Manager (m/w/x) POS Software / Kassensysteme
    ALDI SÜD Dienstleistungs-SE & Co. oHG, Mülheim
  3. Führungskraft (w/m/d) Referat F11 "Anschriftenregister, Referenzdatenbestand"
    Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
  4. Junior Softwareentwickler (m/w/d) Java / Webshop/E-Commerce
    ifm electronic GmbH, Essen

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u.a. Mass Effect Legendary Edition, NHL 22 für je 34,99€)
  2. 39,99€
  3. 25,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Probefahrt mit BMW-Roller CE 04: Beam me up, BMW
Probefahrt mit BMW-Roller CE 04
Beam me up, BMW

Mit futuristischem Design und elektrischem Antrieb hat BMW ein völlig neues Fahrzeug für den urbanen Bereich entwickelt.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Mini Recharged BMW bietet den Umbau des originalen Mini zum Elektroauto an
  2. Entertainment BMW Theatre Screen bringt 8K-Kino für die Rücksitze
  3. Transformation BMW will 6.000 neue Stellen wegen E-Autos schaffen

Xbox Cloud Gaming: Wenn ich groß bin, möchte ich gerne Netflix werden
Xbox Cloud Gaming
Wenn ich groß bin, möchte ich gerne Netflix werden

Call of Duty, Fallout oder Halo: Neue Spiele bequem am Business-Laptop via Stream zocken, klingt zu gut, um wahr zu sein. Ist auch nicht wahr.
Ein Erfahrungsbericht von Benjamin Sterbenz


    Sportuhr im Hands-on: Garmin Fenix 7 mit Touchscreen und Saphirglas-Solarstrom
    Sportuhr im Hands-on
    Garmin Fenix 7 mit Touchscreen und Saphirglas-Solarstrom

    Bis zu 37 Tage Akku und erstmals ein Touchscreen: Golem.de hat bereits die Outdoor-Smartwatch-Reihe Fenix 7 von Garmin ausprobiert.
    Von Peter Steinlechner

    1. Wearable Garmin Fenix 7X offenbar mit bis zu 37 Tagen Akku