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Programmieren vs. Selbst Lernen

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  1. Programmieren vs. Selbst Lernen

    Autor: Bujin 05.08.17 - 13:34

    ich stecke natürlich nicht in jeglicher Software der Deutschen Autobauer aber so wie es mir scheint wird da doch sehr stark auf althergebrachtes Programmieren gesetzt statt auf selbstlernende Algorithmen. Bei Tesla zB. fahren tausende Fahrzeuge quer durchs Land und sammeln Daten von denen die gesamte Flotte profitiert. Gibt es sowas auch bei VW, Mercedes und Co.? Wenn nicht sehe ich absolut keinen Grund wieso deutsche "Autopiloten" jemals konkurrenzfähig sein sollten. Ich denke das ist der Paradigmenwechsel den man hier in Deutschland verschläft. Man muss zum Softwareunternehmen werden das Autos baut und wie weit die Deutschen Autobauer davon weg sind merkt man an Aussagen dass die Elektromobilität viele Jobs kosten wird. Das stimmt einfach nicht. Jeder Bandarbeiter kann sich in ein Auto setzen und einfach nur damit rumfahren was heute zum Teil teure Ingenieure machen (müssen). Die Ingenieure die sich um die Software kümmern könnten dann statt selbst zu testen live von "zu Hause aus" nachbessern. Man muss einfach alles einmal umkrempeln und ich hab das Gefühl dazu haben die Firmen einfach keine Lust. Wir sind im Informationszeitalter und alles was keine Information ist ist nebensächlich und sollte nicht der Hauptbestandteil eines Produktes sein. Man kauft in 5 Jahren kein Auto mehr weil es sich so toll anfühlt oder weil es toll aussieht. Man kauft es weil es so tolle Dinge beherrscht und es mitdenkt. Ich fahre jeden Freitag einkaufen also könnte mein Auto sich doch mit allen anderen Fahrzeugen des Unternehmens kurzschließen um zu prüfen wo am wenigsten los ist. Während dessen muss man hier für nen Softwareupdate zur Werkstatt..... -.-'

  2. Re: Programmieren vs. Selbst Lernen

    Autor: kazhar 05.08.17 - 15:49

    selbst lernende Systeme haben einen Pferdefuß: man weiß nie was sie wirklich lernen - bzw. genauer: worauf sie optimieren.

  3. Re: Programmieren vs. Selbst Lernen

    Autor: Berner Rösti 05.08.17 - 17:55

    kazhar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > selbst lernende Systeme haben einen Pferdefuß: man weiß nie was sie
    > wirklich lernen - bzw. genauer: worauf sie optimieren.

    Der entscheidende Punkt dabei ist, dass das System nicht weiß, ob sich der Fahrer in der jeweiligen Situation tatsächlich korrekt verhalten bzw. warum er sich in einer bestimmten Situation so verhalten hat.

    Das Fahrzeug "sieht" ja nicht dasselbe, was der Fahrer sieht. Daher weiß es nicht, welche Parameter der Fahrer zur Entscheidungsfindung herangezogen hat.

  4. Re: Programmieren vs. Selbst Lernen

    Autor: Bujin 05.08.17 - 20:40

    Wie das Auto sieht nicht was der Fahrer sieht? Teslas haben rundum Kameras. Beim Machine Learning geht es aber um mehr als nur vom Menschen zu lernen. Im Verkehrs-Simulator am PC fahren Teslas Millionen Jahre im künstlichen Verkehr bei allen möglichen Bedingungen bis sie von ganz alleine "intelligent" werden. Das was letztendlich als "Beta" auf die Straße gelassen wird hat sich vorher schon am Computer bewährt. Elon Musk ist ganz weit vorne was K.I. angeht weshalb die Autos auch mit Kameras statt LIDAR ausgeerüstet sind. Am Ende soll die K.I. schließlich nicht zum Autofahren verwendet werden. Das Ding soll alles können was der Mensch kann und der hat nun mal nur ein Paar Augen.

  5. Re: Programmieren vs. Selbst Lernen

    Autor: Emulex 05.08.17 - 21:03

    Drum fährt der Kübel auch in nen LKW, weil er den weißen Auflieger für Himmel und das Führerhaus für ein Straßenschild hielt.
    Jedes Auto mit brauchbarem Radar hätte da gebremst, aber der ach so schlaue Tesla fährt voll unten durch.

  6. Re: Programmieren vs. Selbst Lernen

    Autor: thinksimple 05.08.17 - 21:43

    Bujin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie das Auto sieht nicht was der Fahrer sieht? Teslas haben rundum Kameras.
    > Beim Machine Learning geht es aber um mehr als nur vom Menschen zu lernen.
    > Im Verkehrs-Simulator am PC fahren Teslas Millionen Jahre im künstlichen
    > Verkehr bei allen möglichen Bedingungen bis sie von ganz alleine
    > "intelligent" werden. Das was letztendlich als "Beta" auf die Straße
    > gelassen wird hat sich vorher schon am Computer bewährt. Elon Musk ist ganz
    > weit vorne was K.I. angeht weshalb die Autos auch mit Kameras statt LIDAR
    > ausgeerüstet sind. Am Ende soll die K.I. schließlich nicht zum Autofahren
    > verwendet werden. Das Ding soll alles können was der Mensch kann und der
    > hat nun mal nur ein Paar Augen.

    oh man.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  7. Re: Programmieren vs. Selbst Lernen

    Autor: bmaehr1 05.08.17 - 22:07

    Ich hab mir das schon nach dem ersten Text gedacht ;-)

  8. Re: Programmieren vs. Selbst Lernen

    Autor: homer3345 06.08.17 - 00:18

    Bujin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie das Auto sieht nicht was der Fahrer sieht? Teslas haben rundum Kameras.
    > Beim Machine Learning geht es aber um mehr als nur vom Menschen zu lernen.
    > Im Verkehrs-Simulator am PC fahren Teslas Millionen Jahre im künstlichen
    > Verkehr bei allen möglichen Bedingungen bis sie von ganz alleine
    > "intelligent" werden. Das was letztendlich als "Beta" auf die Straße
    > gelassen wird hat sich vorher schon am Computer bewährt. Elon Musk ist ganz
    > weit vorne was K.I. angeht weshalb die Autos auch mit Kameras statt LIDAR
    > ausgeerüstet sind. Am Ende soll die K.I. schließlich nicht zum Autofahren
    > verwendet werden. Das Ding soll alles können was der Mensch kann und der
    > hat nun mal nur ein Paar Augen.


    Voll auf Kameras zu setzen ist das dümmste, was man tun kann. Mit Kameras und ein wenig Radar kann man kein Auto halbwegs sicher automatisiert fahren lassen.
    Tesla macht mehr, als sie eigentlich sicher könnten. Es ist zwingend notwendig Lidar, Radar und Kamera zu haben. Sollte ein System falsche Daten liefern (wie z.B. bei dem tödlichen Unfall mit dem LKW), können die nur so validiert werden. Zudem sind Kameras absolut ungeeignet. Scheiben sind schnell dreckig und die Sonne steht auch zwei mal am Tag sehr Tief. Da helfen nur hochauflösende Radar- und Lidarsysteme.
    Aber der coole Tesla kann ja mit der Magie eines Softwareupdates plötzlich alles...

  9. Re: Programmieren vs. Selbst Lernen

    Autor: ArcherV 06.08.17 - 00:46

    homer3345 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Voll auf Kameras zu setzen ist das dümmste, was man tun kann. Mit Kameras
    > und ein wenig Radar kann man kein Auto halbwegs sicher automatisiert fahren
    > lassen.
    > Tesla macht mehr, als sie eigentlich sicher könnten. Es ist zwingend
    > notwendig Lidar, Radar und Kamera zu haben. Sollte ein System falsche Daten
    > liefern (wie z.B. bei dem tödlichen Unfall mit dem LKW), können die nur so
    > validiert werden. Zudem sind Kameras absolut ungeeignet. Scheiben sind
    > schnell dreckig und die Sonne steht auch zwei mal am Tag sehr Tief. Da
    > helfen nur hochauflösende Radar- und Lidarsysteme.
    > Aber der coole Tesla kann ja mit der Magie eines Softwareupdates plötzlich
    > alles...

    Neben den Kameras hat Tesla noch Radar sowie Ultraschallsensoren. Ignorierst du natürlich. Typischer Hater / German Wutbürger.

  10. Re: Programmieren vs. Selbst Lernen

    Autor: Berner Rösti 06.08.17 - 11:06

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > homer3345 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Voll auf Kameras zu setzen ist das dümmste, was man tun kann. Mit
    > Kameras
    > > und ein wenig Radar kann man kein Auto halbwegs sicher automatisiert
    > fahren
    > > lassen.
    > > Tesla macht mehr, als sie eigentlich sicher könnten. Es ist zwingend
    > > notwendig Lidar, Radar und Kamera zu haben. Sollte ein System falsche
    > Daten
    > > liefern (wie z.B. bei dem tödlichen Unfall mit dem LKW), können die nur
    > so
    > > validiert werden. Zudem sind Kameras absolut ungeeignet. Scheiben sind
    > > schnell dreckig und die Sonne steht auch zwei mal am Tag sehr Tief. Da
    > > helfen nur hochauflösende Radar- und Lidarsysteme.
    > > Aber der coole Tesla kann ja mit der Magie eines Softwareupdates
    > plötzlich
    > > alles...
    >
    > Neben den Kameras hat Tesla noch Radar sowie Ultraschallsensoren.
    > Ignorierst du natürlich. Typischer Hater / German Wutbürger.

    Nein, bei dir leider nur fehlendes Technikverständnis. Die Ultraschallsensoren sind maximal zum Einparken bzw. Rangieren in Schrittgeschwindigkeit nutzbar, da deren Reichweite sich im Bereich von Zentimetern bis wenigen Metern bewegt. Ultraschall funktioniert zudem nur eindimensional. Es wird ein Signal ausgestrahlt und die Zeit des Echos gemessen.

    Radar funktioniert genauso wie Ultraschall nur eindimensional, kann zusätzlich über den Dopplereffekt aber auch noch die Geschwindigkeit eines Echos relativ zur eigenen bestimmen.

    Die Vorstellung, dass man mit Hilfe eines Radars ein Abbild seiner Umwelt "sehen" könne, ist falsch.

    Die in den Fahrzeugen verbauten Radarsensoren decken einen jeweils fest definierten Bereich ab. Z.B. kann man mit einem für Abstands-Assistenten verwendeten Radarsensoren erkennen, dass da innerhalb des Öffnungswinkels des Radars vor einem in einer bestimmten Entfernung und Geschwindigkeit sich irgendwo ein Objekt befindet. Aber den genauen Ort kannst du nicht bestimmen. Die Funksignale, die die Radarantenne aussendet, breiten sich immer kugelförmig aus. Durch die Art der Antenne kann man diese Ausbreitung auf einen schmalen Trichter begrenzen.

    Deshalb ist der Tesla in dem einen Video des Schweizer Idioten in den stehenden Lieferwagen gekracht, da die Sensorik nicht erkennen konnte, ob sich dieses stehende Objekt tatsächlich im unmittelbaren Fahrweg oder irgendwo am Straßenrand befindet. Daher werden nur Echos, als "Gefahr" wahrgenommen, deren Geschwindigkeit größer oder kleiner als der eigenen minus der gemessenen ungleich Null beträgt, also eben nicht still stehen. Wobei klar sein sollte, dass man die Geschwindigkeit dieser Echos nur in der eigenen "Blickrichtung" messen kann.
    Deshalb erkennen diese Sensoren auch keinen Querverkehr, da sich der relativ zur eigenen Richtung nicht bewegt.

    Was denkst du denn, warum sich die Radarantennen bei stationären Anlagen permanent drehen? Diese Radarsensoren tasten nur einen schmalen vertikalen Fächer ab. Durch die Drehung weiß man dann in welcher Richtung das Objekt ist, kennt aber dann immer noch nicht seine Höhe, da sich die Antenne ja nur horizontal dreht.

    Um dennoch ein irgendwie brauchbares Abbild seiner Umwelt für Autonomes Fahren zu erhalten, müssen daher mehrere Radarsensoren verbaut werden, die bestimmte "Blickwinkel" haben.

    Natürlich könnte man eine Radarantenne am Auto auch rotieren lassen. Doch bei den Fahrzeuggeschwindigkeiten ein möglichst genaues Bild erhalten zu können, müsste die Antenne sich um die X- und Y-Achse so schnell drehen, dass sie dann wiederum zu schnell wäre, um ihr eigenes Echo überhaupt noch empfangen zu können.

    Deshalb setzt man dazu LIDAR ein, wo der Radarstrahl durch Laser ersetzt wird. Das funktioniert prinzipiell zwar genauso wie Radar, aber hier wird ein Laserstrahl verwendet, der mit sehr hoher Geschwindigkeit Zeilen- und Spaltenweise die Umwelt abtastet.

    Nun etwas klarer, warum die paar Radar-Sensoren bei Tesla eben nicht ausreichen?

  11. Re: Programmieren vs. Selbst Lernen

    Autor: ArcherV 06.08.17 - 11:29

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, bei dir leider nur fehlendes Technikverständnis.

    Anderen Unverständnis zu unterstellen ist natürlich erstmal einfach.

    >Die
    > Ultraschallsensoren sind maximal zum Einparken bzw. Rangieren in
    > Schrittgeschwindigkeit nutzbar, da deren Reichweite sich im Bereich von
    > Zentimetern bis wenigen Metern bewegt. Ultraschall funktioniert zudem nur
    > eindimensional. Es wird ein Signal ausgestrahlt und die Zeit des Echos
    > gemessen.

    Funktioniert trotzdem wie z.B . die Toten-Winkelwarner beweisen.

    http://www.elektroniknet.de/elektronik-automotive/assistenzsysteme/toter-winkel-warner-von-opel-verstaerkt-sicherheit-115232.html
    Erst ab dem Insignia gibts Radar.


    >
    > Radar funktioniert genauso wie Ultraschall nur eindimensional, kann
    > zusätzlich über den Dopplereffekt aber auch noch die Geschwindigkeit eines
    > Echos relativ zur eigenen bestimmen.


    > Die Vorstellung, dass man mit Hilfe eines Radars ein Abbild seiner Umwelt
    > "sehen" könne, ist falsch.
    >
    > Die in den Fahrzeugen verbauten Radarsensoren decken einen jeweils fest
    > definierten Bereich ab. Z.B. kann man mit einem für Abstands-Assistenten
    > verwendeten Radarsensoren erkennen, dass da innerhalb des Öffnungswinkels
    > des Radars vor einem in einer bestimmten Entfernung und Geschwindigkeit
    > sich irgendwo ein Objekt befindet. Aber den genauen Ort kannst du nicht
    > bestimmen. Die Funksignale, die die Radarantenne aussendet, breiten sich
    > immer kugelförmig aus. Durch die Art der Antenne kann man diese Ausbreitung
    > auf einen schmalen Trichter begrenzen.

    Danke Captain Obvious... ich weiß wie Radar funktioniert.

    > Deshalb ist der Tesla in dem einen Video des Schweizer Idioten in den
    > stehenden Lieferwagen gekracht, da die Sensorik nicht erkennen konnte, ob
    > sich dieses stehende Objekt tatsächlich im unmittelbaren Fahrweg oder
    > irgendwo am Straßenrand befindet. Daher werden nur Echos, als "Gefahr"
    > wahrgenommen, deren Geschwindigkeit größer oder kleiner als der eigenen
    > minus der gemessenen ungleich Null beträgt, also eben nicht still stehen.
    > Wobei klar sein sollte, dass man die Geschwindigkeit dieser Echos nur in
    > der eigenen "Blickrichtung" messen kann.
    > Deshalb erkennen diese Sensoren auch keinen Querverkehr, da sich der
    > relativ zur eigenen Richtung nicht bewegt.

    AFAIK war das ein Vor-Facelift Modell mit Autopilot 1. Die Hardware vom AP2 ist besser.

  12. Re: Programmieren vs. Selbst Lernen

    Autor: oxybenzol 06.08.17 - 12:20

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Deshalb ist der Tesla in dem einen Video des Schweizer Idioten in den
    > stehenden Lieferwagen gekracht, da die Sensorik nicht erkennen konnte, ob
    > sich dieses stehende Objekt tatsächlich im unmittelbaren Fahrweg oder
    > irgendwo am Straßenrand befindet. Daher werden nur Echos, als "Gefahr"
    > wahrgenommen, deren Geschwindigkeit größer oder kleiner als der eigenen
    > minus der gemessenen ungleich Null beträgt, also eben nicht still stehen.
    > Wobei klar sein sollte, dass man die Geschwindigkeit dieser Echos nur in
    > der eigenen "Blickrichtung" messen kann.
    > Deshalb erkennen diese Sensoren auch keinen Querverkehr, da sich der
    > relativ zur eigenen Richtung nicht bewegt.
    >

    "Der Bremsassistent BAS PLUS mit Kreuzungs-Assistent kann dank der Stereokamera erstmals auch Querverkehr und Fußgänger erkennen und den Bremswunsch des Fahrers verstärken."

    http://media.daimler.com/marsMediaSite/de/instance/ko/Die-Fahrassistenzsysteme-Helfer-im-Hintergrund.xhtml?oid=9904305

  13. Re: Programmieren vs. Selbst Lernen

    Autor: Berner Rösti 06.08.17 - 12:29

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Nein, bei dir leider nur fehlendes Technikverständnis.
    >
    > Anderen Unverständnis zu unterstellen ist natürlich erstmal einfach.

    Deine Antwort zeigt, dass dir das notwendige Wissen fehlt.

    > > Ultraschallsensoren sind maximal zum Einparken bzw. Rangieren in
    > > Schrittgeschwindigkeit nutzbar, da deren Reichweite sich im Bereich von
    > > Zentimetern bis wenigen Metern bewegt. Ultraschall funktioniert zudem
    > nur
    > > eindimensional. Es wird ein Signal ausgestrahlt und die Zeit des Echos
    > > gemessen.
    >
    > Funktioniert trotzdem wie z.B . die Toten-Winkelwarner beweisen.

    Der Tote Winkel ist Nahbereich, die Differenzgeschwindigkeit gering.

    Ob man neben einer Wand steht oder neben einem anderen Auto fährt, macht hier keinen Unterschied.

    Mit Ultraschall kannst du jedoch kein in 50 Metern auf dich zufahrendes Auto erkennen.

    > Danke Captain Obvious... ich weiß wie Radar funktioniert.

    Dann wundert es mich, wie du auf die Idee kommst, dass sich mit Radar alleine ein Fahrzeug steuern ließe.

    > AFAIK war das ein Vor-Facelift Modell mit Autopilot 1. Die Hardware vom AP2
    > ist besser.

    Das ist richtig, ich erwähne es nur, um die Grenzen von Radarsensoren zu zeigen.

  14. Re: Programmieren vs. Selbst Lernen

    Autor: Berner Rösti 06.08.17 - 12:30

    oxybenzol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Der Bremsassistent BAS PLUS mit Kreuzungs-Assistent kann dank der
    > Stereokamera erstmals auch Querverkehr und Fußgänger erkennen und den
    > Bremswunsch des Fahrers verstärken."

    Ich sprach von Radarsensoren, nicht von Kameras. Mit Radar allein kannst du keinen Querverkehr sicher erkennen.

  15. Re: Programmieren vs. Selbst Lernen

    Autor: ArcherV 06.08.17 - 12:37

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann wundert es mich, wie du auf die Idee kommst, dass sich mit Radar
    > alleine ein Fahrzeug steuern ließe.

    Ich hab nie von Level 4 oder 5 gesprochen.

  16. Re: Programmieren vs. Selbst Lernen

    Autor: Berner Rösti 06.08.17 - 12:46

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Berner Rösti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dann wundert es mich, wie du auf die Idee kommst, dass sich mit Radar
    > > alleine ein Fahrzeug steuern ließe.
    >
    > Ich hab nie von Level 4 oder 5 gesprochen.

    In diesem Thread geht es um das Maschinenlernen auf Basis von Sensoren für autonomes Fahren.

    Radarsensoren reichen nicht aus, um auf deren Informationsbasis irgend etwas sinnvolles anlernen zu können.

  17. Re: Programmieren vs. Selbst Lernen

    Autor: PiranhA 06.08.17 - 13:21

    Bujin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich stecke natürlich nicht in jeglicher Software der Deutschen Autobauer
    > aber so wie es mir scheint wird da doch sehr stark auf althergebrachtes
    > Programmieren gesetzt statt auf selbstlernende Algorithmen.

    Eine KI bringt dir in puncto autonomes Fahren recht wenig. Es geht um maschinelle Lernverfahren und da kochen alle mit dem gleichen Wasser. Eine KI würde letztendlich ja nicht anders wie ein Mensch entscheiden und das will man ja nicht. Zumindest nicht der Hersteller, der das System zertifizieren und die Haftung übernehmen muss.

    > Bei Tesla zB.
    > fahren tausende Fahrzeuge quer durchs Land und sammeln Daten von denen die
    > gesamte Flotte profitiert. Gibt es sowas auch bei VW, Mercedes und Co.?

    Nennt sich Testwagen...
    Mit den Daten kann man ohne händische Auswertung auch nur wenig bis kaum etwas anfangen. Das führt nämlich sonst gerne zu ungewollten Nebeneffekten. Wenn jemand in der Kurve plötzlich langsam fährt, weil er aufs Handy schaut, fährt das nächste plötzlich auch langsam weil das Auto meint die Kurve muss man langsam fahren. Mit der Zeit gleicht sich das aus, aber daher muss man die Daten überwachen und nicht automatisch an alle verteilen.

  18. Re: Programmieren vs. Selbst Lernen

    Autor: MarkusXXX 06.08.17 - 13:59

    Berner Rösti schrieb:
    > Ultraschall funktioniert zudem nur
    > eindimensional. Es wird ein Signal ausgestrahlt und die Zeit des Echos
    > gemessen.

    Das ist zwar beim Auto so, das hat aber eher Kostengründe. In der Schwangerschaftsdiagnostik hat man durchaus 3D-Ultraschall.

    > Radar funktioniert genauso wie Ultraschall nur eindimensional, kann
    > zusätzlich über den Dopplereffekt aber auch noch die Geschwindigkeit eines
    > Echos relativ zur eigenen bestimmen.

    Den Dopplereffekt gibts natürlich auch bei Ultraschall.

    > Die Vorstellung, dass man mit Hilfe eines Radars ein Abbild seiner Umwelt
    > "sehen" könne, ist falsch.

    Doch, natürlich geht das.

    > Die in den Fahrzeugen verbauten Radarsensoren decken einen jeweils fest
    > definierten Bereich ab. Z.B. kann man mit einem für Abstands-Assistenten
    > verwendeten Radarsensoren erkennen, dass da innerhalb des Öffnungswinkels
    > des Radars vor einem in einer bestimmten Entfernung und Geschwindigkeit
    > sich irgendwo ein Objekt befindet. Aber den genauen Ort kannst du nicht
    > bestimmen.

    Stell Dir vor, Du fährst auf der Autobahn mit 130km/h auf der linken Spur und auf der rechten Spur ist ein LKW mit 80km/h. Wenn Dein Auto nicht weiß, ob der LKW vor Dir ist, dann weiß es auch nicht, ob es bremsen soll. Damit wäre das Radar ziemlich nutzlos. Tatsächlich gibts aber schon sehr lange (18 Jahre?) intelligente Tempomaten auf Radarbasis, die genau das können.

    > Die Funksignale, die die Radarantenne aussendet, breiten sich
    > immer kugelförmig aus. Durch die Art der Antenne kann man diese Ausbreitung
    > auf einen schmalen Trichter begrenzen.

    Dafür gibts zwei Lösungen: Man nimmt mehrere Strahlen oder man schwenkt den Strahl. Letzteres kann mechanisch oder elektronisch passieren. All das gibt es bereits in Autos zu kaufen.

    > Um dennoch ein irgendwie brauchbares Abbild seiner Umwelt für Autonomes
    > Fahren zu erhalten, müssen daher mehrere Radarsensoren verbaut werden, die
    > bestimmte "Blickwinkel" haben.

    Erst sagst Du das geht nicht, dann zeigst Du, wie es doch geht.

    > Natürlich könnte man eine Radarantenne am Auto auch rotieren lassen. Doch
    > bei den Fahrzeuggeschwindigkeiten ein möglichst genaues Bild erhalten zu
    > können, müsste die Antenne sich um die X- und Y-Achse so schnell drehen,
    > dass sie dann wiederum zu schnell wäre, um ihr eigenes Echo überhaupt noch
    > empfangen zu können.

    Bei 150m Entfernung braucht das Echo 1µs. Wie schnell wolltest Du die Antenne rotieren lassen?

    Wenn man annimmt, das alle Fahrzeuge auf der Straße fahren und nicht etwa in der Luft schweben, dann reicht es in X-Richtung zu schwenken. Genau das hat Continental gemacht und vor 10(?) Jahren auf den Markt gebracht.

    > Deshalb setzt man dazu LIDAR ein, wo der Radarstrahl durch Laser ersetzt
    > wird. Das funktioniert prinzipiell zwar genauso wie Radar, aber hier wird
    > ein Laserstrahl verwendet, der mit sehr hoher Geschwindigkeit Zeilen- und
    > Spaltenweise die Umwelt abtastet.

    Und wie ist Deine Argumentation, dass man den Lichtstrahl so schnell schwenken kann, aber die Funkantenne nicht?

  19. Re: Programmieren vs. Selbst Lernen

    Autor: Wezza 06.08.17 - 14:22

    Also nur weil einer in der Kurve langsam fährt wird nicht gleich das ganze System die Geschwindigkeit verlagern. Das ist einfach statistisch gesehen ein "Ausreißer" und hat demnach eine geringe Gewichtung. Natürlich könnte man das System manipulieren wenn sich alle absprechen und an der Stelle immer langsam fahren.

  20. Re: Programmieren vs. Selbst Lernen

    Autor: PiranhA 06.08.17 - 15:48

    Das ist genau das was Tesla unter fleet learning versteht. Autopilot fährt mit 100 durch die Gegend, Nutzer greift ein, damit er nicht aus der Kurve fliegt, beim nächsten Mal fährt der Autopilot langsamer. Klingt im Prinzip super, hat aber eben seine Tücken. Der Ansatz von Daimler ist die Sache anhand des Kurvenradius zu entscheiden.

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