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  5. › Mikromobilität: Seat bringt E-Roller…

Warum darauf keine Förderung?

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  1. Warum darauf keine Förderung?

    Autor: McWiesel 18.06.20 - 13:08

    IMHO hat das ein viel größeren Effekt auf die Entlastung der Innenstädte als jedes andere Verkehrsmittel, da es quasi nachteilfrei ist. Busse bringen ökologisch und wirtschaftlich nur bei voller Auslastung was (was dann gleichzeitig die Insassen nicht mögen), Autos stehen die meiste Zeit rum und verbrauchen dabei den kaum noch vorhandenen Platz,

    Aber E-Roller haben so viel entscheidende Vorteile zu Fahrräder und machen die doch eigentlich obsolet:
    - Es kann so ziemlich jeder damit fahren und schließt nicht Asthmatiker & Co vom Verkehr aus
    - Es fährt vernünftig schnell, also tatsächlich aufgrund der Wendigkeit effektiv schneller als ein Auto
    - Durch den E-Antrieb erreicht man gleichmäßigen Verkehrsfluss, nutzt also die Straßen am aller effektivsten aus, während beim Fahrrad jeder so schnell fährt wie er will/kann, also man auf Radwegen am Ende das selbe stauverursachende Problem wie auf Autobahnen mit Rasern, Dränglern und Schleichern hat.
    - Man kann viel besser Schutzkleidung gegen Wetter anziehen als auf einem Fahrrad (wo man dann sofort unter einer Regenjacke etc. schwitzt)
    - Es können zwei Leute mitfahren, also noch weniger Platzverschwendung

    Leider wird das in den Verkehrskonzepten komplett vergessen. Engstirning wird sichs aufs Fahrrad und E-Auto eingeschossen, zu Lasten der "klassichen" Autofahrer und ganz besonders der Fußgänger, denn für die wird überhaupt nix mehr getan, sondern können sich immer mehr mit Rad- und Tretroller-Rowdys auf Fußwegen rumärgern.
    Ein E-Roller in dieser Art wäre hingegen ein tatsächlicher Kompromiss, der doch alle Parteien irgendwo ansprechen könnte. Während die E-Kinderroller nur ein weiteres Verkehrschaos auf den Straßen befeuern (weil die nochmal ein anderes Fahrprofil haben als ein Fahrrad, Motorrad, Fußgänger oder Auto), passt sich so ein Gefährt doch wunderbar ein und könnte selbst auf Landstraßen sicher unterwegs sein.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 18.06.20 13:14 durch McWiesel.

  2. Re: Warum darauf keine Förderung?

    Autor: fabische 18.06.20 - 13:12

    Wieso keine Förderung dafür?
    Weil sich die Autoindustrie dann einpullern würde.

  3. Re: Warum darauf keine Förderung?

    Autor: Metalyzed 18.06.20 - 13:12

    Kann mich deiner Meinung nur anschließen.

    eVespa *ab* 100 km Reichweite und 65 km/h Höchstgeschwindigkeit ist das perfekte Verkehrsmittel. Predige ich schon lange. Interessiert die Regierung mit ihren Fördermitteln allerdings nicht.

  4. Re: Warum darauf keine Förderung?

    Autor: Tet 18.06.20 - 15:07

    Nicht machbar in Autoland. Da ist es ja schon schlimm, wenn Verbrenner nicht gefördert werden, sondern nur PKW mit Akku ab minimal Kleinwagen bis hin zum Straßenpanzer mit Hybridantrieb für 2km elektrische Reichweite. Verkehrskonzepte fördern, die wirklich eine Trendwende bedeuten, geht da gar nicht.

  5. Re: Warum darauf keine Förderung?

    Autor: Dwalinn 18.06.20 - 15:25

    Der Kommentar wäre vielleicht etwas passender wenn es hier nicht gerade um ein Model von Seat geht.

  6. Re: Warum darauf keine Förderung?

    Autor: Wuestenschiff 18.06.20 - 17:54

    Das jedoch bloss ein rebrand ist und keine Technik von Seat enthält...

  7. Re: Warum darauf keine Förderung?

    Autor: mifritscher 19.06.20 - 12:15

    Und dann gleich Fahrradwege für _alles_ freigeben, was unter einem gewissen Größen- und Gewichtslimit bleibt - auch Roller, die schneller fahren können, aber gut von außen sichtbar gedrosselt sind (Lampe oder sowas). Spezifische niedrigere Limits auf z.B. sehr steile Strecken, um die Fahrradfahrer zu schützen sind davon natürlich unbenommen. Diese Limits sollten dafür dann auch für alle Benutzer gelten (insbesondere auch Fahrradfahrer) - wer schneller fahren möchte sollte auf die Autofahrbahn. Auf Strecken, wo es geht kann man das Limit dafür auch auf 35 km/h hochsetzen.

    Dann noch die 45er Grenze auf 65 erhöhen (die B-Ergänzung ist ein erster kleiner Schritt), und gleichfalls das Benutzen von schnelleren Rollern erlauben, wenn sie von außen gut sichtbar gedrosselt sind.

  8. Re: Warum darauf keine Förderung?

    Autor: TrollNo1 24.06.20 - 10:22

    mifritscher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann noch die 45er Grenze auf 65 erhöhen (die B-Ergänzung ist ein erster
    > kleiner Schritt), und gleichfalls das Benutzen von schnelleren Rollern
    > erlauben, wenn sie von außen gut sichtbar gedrosselt sind.

    Die B-Ergänzung ist aktuell ein schlechter Witz. Wer das macht, kann auch direkt nen A-Führerschein machen. Ist kaum teurer und man kann dann auch richtige Motorräder fahren. Was die da von einem verlangen, nur weil der Roller ein bisschen schneller tuckert, ist unverhältnismäßig.

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  9. Re: Warum darauf keine Förderung?

    Autor: mifritscher 24.06.20 - 11:40

    Ich bin mir der Regelung auch alles andere als zufrieden, aber wenigstens wurde ein erster Schritt gemacht. Jetzt gibts wenigstens eine Regelung dafür, da kann man hoffen, dass da bald nachgebessert wird.

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