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Ein typisches Problem von Technologie Startups

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  1. Ein typisches Problem von Technologie Startups

    Autor: AlexanderSchäfer 20.10.15 - 08:46

    Solange ein Startup noch keine brauchbaren Patente oder eine wertvolle Marke hat, ist es eben viel günstiger die Mitarbeiter abzuwerben, als die ganze Firma zu kaufen. Ich finde man kann da jetzt keinen der Beteiligten einen Vorwurf machen. Wenn es um so viel Geld geht, kann eben keine Partei sich auf den guten Willen der anderen verlassen.

  2. Re: Ein typisches Problem von Technologie Startups

    Autor: redrat 20.10.15 - 09:00

    Apple handelt hier unsozial.
    Wenn mal ein SpitzenMitarbeiter geht wäre das verkraftbar, wenn aber mehrere Spitzenkräfte fast zeitgleich gehen und diese gehen alle zur selben firma (hier apple) dann ist das nicht ok. Dass dann die Geldgeber wegbleiben ist ja klar.

    Im Falle eines Falles ist richtig fallen alles.

  3. Re: Ein typisches Problem von Technologie Startups

    Autor: Lemo 20.10.15 - 09:03

    redrat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Apple handelt hier unsozial.
    > Wenn mal ein SpitzenMitarbeiter geht wäre das verkraftbar, wenn aber
    > mehrere Spitzenkräfte fast zeitgleich gehen und diese gehen alle zur selben
    > firma (hier apple) dann ist das nicht ok. Dass dann die Geldgeber
    > wegbleiben ist ja klar.

    So funktioniert freie Wirtschaft habe. Das gibt es auch im IT Sektor und nicht nur bei Apple

  4. Re: Ein typisches Problem von Technologie Startups

    Autor: Phreeze 20.10.15 - 09:04

    ist halbwegs klar was apple will: es gibt noch keine Patente, also nehmen sie die Ingenieure weg, um das Patent dann selbst anzumelden, ohne gross was geleistet zu haben.

    Ist wie mit Vereinen die ausgebildete Junge spiele einfach anlocken: die ganze Drecksausbildungsarbeit machen die kleinen Vereine jahrelang

  5. Re: Ein typisches Problem von Technologie Startups

    Autor: skanister 20.10.15 - 09:04

    redrat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Apple handelt hier unsozial.
    > Wenn mal ein SpitzenMitarbeiter geht wäre das verkraftbar, wenn aber
    > mehrere Spitzenkräfte fast zeitgleich gehen und diese gehen alle zur selben
    > firma (hier apple) dann ist das nicht ok. Dass dann die Geldgeber
    > wegbleiben ist ja klar.


    Seit wann ist denn bitte die Geschaeftswelt sozial? Solange alle Beschaeftigen eine erneute Anstellung finden ist doch alles tutti.

  6. Re: Ein typisches Problem von Technologie Startups

    Autor: redrat 20.10.15 - 09:09

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So funktioniert freie Wirtschaft habe. Das gibt es auch im IT Sektor und
    > nicht nur bei Apple

    Wird es dadurch besser?

    Im Falle eines Falles ist richtig fallen alles.

  7. Re: Ein typisches Problem von Technologie Startups

    Autor: redrat 20.10.15 - 09:12

    skanister schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seit wann ist denn bitte die Geschaeftswelt sozial? Solange alle
    > Beschaeftigen eine erneute Anstellung finden ist doch alles tutti.

    Naja überleg mal du ziehst deine Firma hoch - kommst ebenso weit wie die genante Firma - wirst zerstört und landest dann von der erfolgreichen Selbstständigkeit wieder als Arbeitnehmer in irgend einer Firma. Aus der Traum...

    Im Falle eines Falles ist richtig fallen alles.

  8. Re: Ein typisches Problem von Technologie Startups

    Autor: redrat 20.10.15 - 09:14

    Phreeze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ist halbwegs klar was apple will: es gibt noch keine Patente, also nehmen
    > sie die Ingenieure weg, um das Patent dann selbst anzumelden, ohne gross
    > was geleistet zu haben.
    >
    > Ist wie mit Vereinen die ausgebildete Junge spiele einfach anlocken: die
    > ganze Drecksausbildungsarbeit machen die kleinen Vereine jahrelang

    Hast du ganz gut zusammengefasst. 'Leider' bekommen die Ausbildungsvereine Entschädigungszahlungen bei den weiteren Spielertransfers.

    Im Falle eines Falles ist richtig fallen alles.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.10.15 09:15 durch redrat.

  9. Re: Ein typisches Problem von Technologie Startups

    Autor: AlexanderSchäfer 20.10.15 - 09:30

    Also wenn dein Geschäftsmodell auf der Rücksichtnahme anderer Firmen beruht, hast du eben schon etwas grundlegend falsch gemacht. Es gibt kein Grundrecht auf Selbstverwirklichung oder Fairness. Seine Idee ist zwar jetzt gescheitert, aber er wird sicher bald schnell wieder etwas Neues finden. Manche Startups schaffen es eben und die meisten nicht.

  10. Re: Ein typisches Problem von Technologie Startups

    Autor: sedremier 20.10.15 - 09:43

    Spannend ist doch hier Zweierlei:

    1. Ging es Apple dabei um das Zerstören der Firma, oder brauchen die schlicht auch das Spitzenpersonal? Das es dann gleich mehrere 'getroffen' hat kann ja nun auch wirklich einfach an dem Fachbereich liegen.

    2. Wie krass war wohl der Unterschied in den Angeboten? Ich meine... so einen Funken Loyalität hat doch jeder Mitarbeiter in sich, der sich anständig bezahlt und behandelt findet. Diese 'Schwelle' muss ja dann wohl geknackt worden sein.

  11. Re: Ein typisches Problem von Technologie Startups

    Autor: dabbes 20.10.15 - 11:23

    I.d.R. kann man davon ausgehen, dass apple den ganzen Laden kaufen wollte, da man lieber ganze funkionierende Teams kauft als einzelne Leute abzuwerben.

    Der Inhaber / Investoren waren wahrscheinlich einfach zuuuu gierig.

  12. Re: Ein typisches Problem von Technologie Startups

    Autor: violator 20.10.15 - 12:21

    skanister schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seit wann ist denn bitte die Geschaeftswelt sozial? Solange alle
    > Beschaeftigen eine erneute Anstellung finden ist doch alles tutti.

    Denkst du auch so wenn bald die Firma pleite geht, in der du arbeitest und du dir nen neuen Job suchen musst, weil irgendne andere Firma lauter Mitarbeiter weggekauft hat?

  13. Re: Ein typisches Problem von Technologie Startups

    Autor: Oktavian 20.10.15 - 12:55

    > > Seit wann ist denn bitte die Geschaeftswelt sozial? Solange alle
    > > Beschaeftigen eine erneute Anstellung finden ist doch alles tutti.
    >
    > Denkst du auch so wenn bald die Firma pleite geht, in der du arbeitest und
    > du dir nen neuen Job suchen musst, weil irgendne andere Firma lauter
    > Mitarbeiter weggekauft hat?

    Been there, done that. Ja und? Neuen Job gesucht und gefunden, zu besseren Bedingungen. Es war nur den Ar...tritt, den man gelegentlich mal braucht. Auch andere Mütter haben schöne Töchter, und auch andere Arbeitgeber haben schöne Jobs.

    Die Prämisse des Vorposters war ja, dass alle Beschäftigten eine neue Anstellung finden.

  14. Re: Ein typisches Problem von Technologie Startups

    Autor: berritorre 20.10.15 - 17:20

    sedremier schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2. Wie krass war wohl der Unterschied in den Angeboten? Ich meine... so
    > einen Funken Loyalität hat doch jeder Mitarbeiter in sich, der sich
    > anständig bezahlt und behandelt findet. Diese 'Schwelle' muss ja dann wohl
    > geknackt worden sein.

    Bezweifle, dass Apple die Firma zerstören wollte, es sei denn das Apple-Auto ist ein Apple-Motorrad, was ich nicht glaube.

    Apple kann natürlich richtig reinbuttern. Die Kriegskasse ist gefüllt, wenn das Auto-Projekt eine gewisse Priorität hat, dann ist da sicher viel Budget vorhanden. Ein Flop wäre ja kostspieliger.

    Das Risiko ist vermutlich bei Apples Projekt niedriger als bei dem Motorrad-Startup, der Name Apple ist sowieso was anderes (da findest du danach in der Industrie sicher wieder einen Job) und die Bezahlung ist vermutlich ungleich besser. Eigentlich ein No-Brainer für die Ingenieure. Der Gründer ärgert sich halt, dass er nicht auch abgeworben wurde.

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