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Nicht Apple ist das Problem...

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  1. Re: Nicht Apple ist das Problem...

    Autor: Hotohori 20.10.15 - 15:26

    Eben, eine Firma wie Apple hat es einfach zu leicht einfach mal "einkaufen" zu gehen. Das ist für die schon wie eine Art shoppen zu gehen. Apple hat irgend eine fixe Idee und will die spontan umsetzen... los geht das Personal shopping.

  2. Re: Nicht Apple ist das Problem...

    Autor: Oktavian 20.10.15 - 15:41

    > Wenn jemand sich trotzdem einen anderen Job sucht, dann muss ich damit
    > leben und kann dieser Person dafür nicht böse sein. Wenn deren Arbeitskraft
    > einem anderen Unternehmen mehr wert ist, dann muss ich halt schauen, ob
    > meine Gehälter zu niedrig sind und anpassen, bzw. mir eben andere
    > Mitarbeiter suchen.

    Oder man versucht eben, neben dem Gehalt andere Faktoren aufzubauen, die die Bindung des MA erhöhen. Ein Blick in die Zwei-Faktoren-Theorie lohnt hier.

    Alternativ kann man gerade als Startup die wichtigsten Kernmitarbeiter zu Teilhabern machen. Wenn die an die Firma glauben und dadurch ihren persönlichen Erfolg maximieren, ist es selbst für Apple schwer, dagegen anzukommen.

    > Ich erwarte allerdings, dass die Mitarbeiter bis zum
    > letzten Tag auch ihre Leistung bringen. Ich weiss, das ist manchmal schwer
    > wenn man mit dem Kopf schon beim nächsten Job ist, aber zumindest das sind
    > sie mir schuldig. Nicht mehr, nicht weniger.

    Sehe ich genauso, ich erwarte von meinem Arbeitgeber ja auch, dass er bis zum letzten Tag den Vertrag erfüllt und mir mein Gehalt zahlt.

    > Apple hat natürlich 2 Dinge: Geld und einen guten Ruf. Dass die gute
    > Mitarbeiter recht einfach abwerben können ist klar. Und so ein Projekt
    > "Elektroauto von Apple" ist sicher für die Ingenieure sehr spannend. Apple
    > stellt denen sicher optimale Arbeitsbedingungen zur Verfügung und da wird
    > sicher nicht gespart.

    Apple interessiert sich aber auch für viele Dinge, und eben nicht nur für das Auto. Was macht der neue Mitarbeiter, wenn das Projekt Auto dann doch nicht mehr so spannend ist für Apple? Das ist immer das Risiko in einem großen Unternehmen.

    Genau das ist mir mal passiert. Geholt worden für ein Hype-Thema, dass dann aber nach drei Jahren doch nicht mehr so Hipp war. Angeboten wurde "Umschulung" auf ein anderes Thema, das aber schon vielfach besetzt war. Also vom Stern zum Ar...

  3. Re: Unterm Strich zähle ich

    Autor: Oktavian 20.10.15 - 15:52

    > Und Apple ist eh eine Firma, die geht über Leichen. Denen ist es doch egal
    > ob sie damit eine Firma in den Ruin treiben, die interessiert nur die
    > eigenen Interessen. So wie viele anderen großen und reichen Firmen eben
    > auch.

    Apple ist nicht die Arbeiterwohlfahrt, wie auch kein anderes wirtschaftliches Unternehmen. Konkurrenten zu ruinieren ist ein Nebenziel jedes Unternehmens, denn dann gibt es Marktanteile, die zu verteilen sind. Es ist nicht notwendig zum Erfolg, hilft aber ungemein. Und gute Mitarbeiter abwerben ist nicht einmal unfair.

    Das hat auch nichts mit Bosheit zu tun, das ist Prinzip des Systems. Wenn Unternehmen nicht sterben , können keine neuen entstehen. Dass sich bessere durchsetzen, bedingt geradezu, dass schlechtere sterben.

  4. Re: Nicht Apple ist das Problem...

    Autor: berritorre 20.10.15 - 16:39

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau das ist mir mal passiert. Geholt worden für ein Hype-Thema, dass dann
    > aber nach drei Jahren doch nicht mehr so Hipp war. Angeboten wurde
    > "Umschulung" auf ein anderes Thema, das aber schon vielfach besetzt war.
    > Also vom Stern zum Ar...

    Richtig, deswegen ist jeder Wechsel immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Man hat ja meist auch noch eine Probezeit (in den USA nicht wirklich relevant, aber in Deutschland schon) und damit fährt man im neuen Job eben erstmal ein höheres Risiko. Das muss sich dann halt lohnen (ob monetär oder wegen andere Anreize ja erstmal egal).

    Ich vermute aber mal in diesem konkreten Fall, dass man mit 3 Jahresgehältern bei Apple (wenn man für dieses Projekt angeheuert wurde und nicht auf zu grossem Fuss lebt) nach den 3 Jahren erstmal eine Zeit lang ganz gut selbst auskommen kann.

    Aber ich gebe dir da vollkommen recht. Das Risiko bei einem Flop dann auf der Strasse zu stehen ist gegeben und womöglich gar nicht so weit hergeholt. Apple ist ja bei dem Thema Auto recht weit aus der Comfort-Zone. Die andere Produkte sind dann doch alle nicht sooo weit weg voneinander (Computer, Notebooks, Tablets, Ipod, etc.). Aber ein Auto ist eine neue Dimension. Wenn das floppt findet man als Autospezialist kaum in einer anderen Apple-Sparte einen Unterschlupf, das heisst selbst wenn du gut bist, wirst du auf der Strasse landen, wenn das Projekt eben kein Erfolg wird. Damit muss man rechnen und ich denke jemand der für so ein Projekt abgeworben wird ist sich dem bewusst. Manchmal muss man eben ein Risiko eingehen, wenn man vorwärts kommen will oder einfach mal was anderes machen will.

  5. Re: Nicht Apple ist das Problem...

    Autor: dit 20.10.15 - 23:38

    Kaiopa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dit schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ... sondern die käufliche, kleingeistige und primitive Natur der
    > Menschen.
    >
    > Und Du bist auch einer davon.

    Richtig. Ganz genau. Sehr gut!
    Aber was ich sagen wollte ist, dass es nicht allein an Apple liegt...

  6. Re: Unterm Strich zähle ich

    Autor: VerkaufAlles 21.10.15 - 07:26

    Ach mei....
    Da darf man sich nicht aufregen. Apple ist genau so ein arschloch betrieb wie nestle, coca cola, amazon und co.
    Kapital stehet an erster stelle, dfür wird über leichen gegangen bzw produziert

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