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Der Fahrer ist eindeutig schuld.
Autor: GrannyStylez 28.05.16 - 16:16
Es ist kein selbstfahrendes Auto! Wenn er nichtmal die Bedienungsanleitung gelesen hat, selbst schuld.
Der hatte genug Zeit um zu reagieren.
Und dann noch das Video zum beweis seiner Unfähigkeit online stellen macht die Sache nicht gerade besser.
//mMn völlig egal welche Automarke. -
Re: Der Fahrer ist eindeutig schuld.
Autor: Anonymer Nutzer 28.05.16 - 16:24
der "Autopilot" sollte aber schon bremsen, wenn er schon ein Hindernis erkennt.
Zudem wird der "Autopilot" als "autonomer Assistent" angepriesen, wenn auch nicht direkt. Könnte einem durch die Werbung zumindest so vorkommen. -
Re: Der Fahrer ist eindeutig schuld.
Autor: DragonHunter 28.05.16 - 16:30
azeu schrieb:
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> Zudem wird der "Autopilot" als "autonomer Assistent" angepriesen, wenn auch
> nicht direkt. Könnte einem durch die Werbung zumindest so vorkommen.
und ein Assistent tut was? er "unterstützt"... nicht "er nimmt dir die Arbeit völlig ab"... -
Re: Der Fahrer ist eindeutig schuld.
Autor: Anonymer Nutzer 28.05.16 - 16:34
der "Autopilot" im Flugzeug unterstützt aber nicht nur, er fliegt auch selber, kann sogar selber landen, wenn die nötigen Voraussetzungen gegeben sind.
Das Ding heisst nun mal "Autopilot" und nicht "Fahrassistent". -
Re: Der Fahrer ist eindeutig schuld.
Autor: Nico82x 28.05.16 - 16:42
azeu schrieb:
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> der "Autopilot" sollte aber schon bremsen, wenn er schon ein Hindernis
> erkennt.
Ja. Er hat es aber nicht erkannt oder wie soll das System deiner Meinung nach ein stehendes Auto von einer Mauer unterscheiden können? -
Re: Der Fahrer ist eindeutig schuld.
Autor: GrannyStylez 28.05.16 - 16:42
Der Wortlaut ist hier nicht das Thema.
Es steht klipp und klar in der Anleitung, das der Wagen nicht immer von alleine bremsen wird. Somit muss dem Fahrer klar sein das er die Kontrolle behalten muss. -
Re: Der Fahrer ist eindeutig schuld.
Autor: kaymvoit 28.05.16 - 16:45
Und bei einer Mauer sollte er ... nicht bremsen?
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Re: Der Fahrer ist eindeutig schuld.
Autor: GrannyStylez 28.05.16 - 16:46
Wer's nicht verstehen will, versteht es auch nicht.
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Re: Der Fahrer ist eindeutig schuld.
Autor: Nico82x 28.05.16 - 16:54
kaymvoit schrieb:
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> Und bei einer Mauer sollte er ... nicht bremsen?
Du hast in deinem sog. Fahrschlauch ständig massive Objekte. Leitplanken, Brückenpfeiler, Hauswände. Das System benötigt ein bewegliches Objekt, um dieses in der Erfassung zu berücksichtigen. Andernfalls würde man ständig in false positives laufen.
Das sind natürlich Grenzen des radargestützten Systems. Besser geht es nur, wenn du noch Wärmeparameter und optische Sensoren berücksichtigst. Das ist aber gerade bei Echtzeitanforderungen derzeit kaum umsetzbar und benötigt daher noch einige Zeit, bis das geleistet wird. -
Re: Der Fahrer ist eindeutig schuld.
Autor: Berner Rösti 28.05.16 - 17:03
Nico82x schrieb:
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> kaymvoit schrieb:
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> -----
> > Und bei einer Mauer sollte er ... nicht bremsen?
>
> Du hast in deinem sog. Fahrschlauch ständig massive Objekte. Leitplanken,
> Brückenpfeiler, Hauswände. Das System benötigt ein bewegliches Objekt, um
> dieses in der Erfassung zu berücksichtigen. Andernfalls würde man ständig
> in false positives laufen.
> Das sind natürlich Grenzen des radargestützten Systems. Besser geht es nur,
> wenn du noch Wärmeparameter und optische Sensoren berücksichtigst. Das ist
> aber gerade bei Echtzeitanforderungen derzeit kaum umsetzbar und benötigt
> daher noch einige Zeit, bis das geleistet wird.
Also ich erwarte durchaus, dass das Fahrzeug auch vor Leitplanken, Brückenpfeilern und Hauswänden bremst, wenn man direkt darauf zu steuert. -
Re: Der Fahrer ist eindeutig schuld.
Autor: blackbirdone 28.05.16 - 17:15
Eben was das denn für ein Argument das es wie ne Mauer aussieht. Bei 80kmh sollte es bremsen, egal für was es das Objekt hält. Und ja das ist das leichteste uberhaupt...
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Re: Der Fahrer ist eindeutig schuld.
Autor: blockchainman 28.05.16 - 17:18
Nico82x schrieb:
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> kaymvoit schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
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> > Und bei einer Mauer sollte er ... nicht bremsen?
>
> Du hast in deinem sog. Fahrschlauch ständig massive Objekte. Leitplanken,
> Brückenpfeiler, Hauswände. Das System benötigt ein bewegliches Objekt, um
> dieses in der Erfassung zu berücksichtigen. Andernfalls würde man ständig
> in false positives laufen.
> Das sind natürlich Grenzen des radargestützten Systems. Besser geht es nur,
> wenn du noch Wärmeparameter und optische Sensoren berücksichtigst. Das ist
> aber gerade bei Echtzeitanforderungen derzeit kaum umsetzbar und benötigt
> daher noch einige Zeit, bis das geleistet wird.
Ich empfehle dazu diverse Präsentationen von Mobileye, welche auch das Tesla System gebaut haben. Sie können sehr gut jegliche Art von Objekten erkennen und klassifizieren. Dabei versuchen sie 3 fache Redundanz aufrecht zu erhalten (Radar, Kamera, Karte).
So etwas sollte nicht passieren jedenfalls, die Technik ist weit genug. -
Re: Der Fahrer ist eindeutig schuld.
Autor: Nico82x 28.05.16 - 17:22
Danke, sehe ich mir an und lasse mich gerne eines Besseren belehren ;-)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.05.16 17:22 durch Nico82x. -
Re: Der Fahrer ist eindeutig schuld.
Autor: ThorstenMUC 28.05.16 - 17:26
offensichtlich für das reine Radar nicht.
Hatte beim Abstandsregel-Tempomat im Audi auch schon den Effekt, das er wieder das Beschleunigen anfing, obwohl vor mir der LKW in der 2-spurigen Baustelle in der Mitte der beiden Spuren fuhr (befand die Baustelle wohl für zu eng und wollte alles dicht machen).
Da musste ich auch eingreifen - denn die Lücke war definitiv nicht breit genug für das Auto. -
Re: Der Fahrer ist eindeutig schuld.
Autor: Niaxa 28.05.16 - 17:50
Das System ist einfach Kacke. Da braucht man jetzt kein Fass aufmachen. Tesla halt.
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Re: Der Fahrer ist eindeutig schuld.
Autor: Berner Rösti 28.05.16 - 17:57
Niaxa schrieb:
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> Das System ist einfach Kacke. Da braucht man jetzt kein Fass aufmachen.
> Tesla halt.
"Kacke" würde ich es jetzt nicht nennen, aber es ist eben nicht ausgereift und sehr weit davon entfernt, als "Autopilot" bezeichnet werden zu können.
Nur sag das mal den hörigen Tesla-Kunden. -
Re: Der Fahrer ist eindeutig schuld.
Autor: Poison Nuke 28.05.16 - 19:50
ThorstenMUC schrieb:
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> offensichtlich für das reine Radar nicht.
>
> Hatte beim Abstandsregel-Tempomat im Audi auch schon den Effekt, das er
> wieder das Beschleunigen anfing, obwohl vor mir der LKW in der 2-spurigen
> Baustelle in der Mitte der beiden Spuren fuhr (befand die Baustelle wohl
> für zu eng und wollte alles dicht machen).
> Da musste ich auch eingreifen - denn die Lücke war definitiv nicht breit
> genug für das Auto.
Dann ist das System von Audi auch Schrott und sollte umgehend entfernt werden. Bzw eben per Rückrufaktion geupdatet whatever.
Ich verstehe nicht, warum überhaupt dieser "Beta-Test" zugelassen wurde vom KBA usw.
Und ich stell mich auch an der Stelle hinter den Autofahrer. Das hier war ein Fall wo der Autopilot eindeutig hätte reagieren und den Fahrer hätte warnen müssen. Ist irgendwer von euch schonmal mit Assistent gefahren? Die Aufmerksamkeit nimmt definitiv ab weil du bist kein Beta-Tester sondern Endanwender. Da kann in der dämlichen Anleitung stehen was will, es GIBT NIEMANDEN DER DAS KÖNNTE! Auch niemand hier im Thread hätte in der Situation noch rechtzeitig reagiert, wenn er den Autopiloten wirklich aktiv gehabt hätte. Vllt ein einstelliger Prozentteil der Fahrer auch mehr durch Glück.
Ich mein es ist durch Studien schon seit Jahren belegt, dass die Aufmerksamkeit im Zusammenhang mit Fahrassistenzsystemen deutlich sinkt:
http://www.psychologie.uni-wuerzburg.de/izvw/texte/2009_Muehlbacher_Totzke_Parkassistenz.pdf
(und dabei ist es egal was für ein Assistent es ist)
Somit sind die Hersteller und das KBA in der Schuld weil sie wissen, dass man solche Reaktionen nicht von den Fahrern erwarten KANN. -
Re: Der Fahrer ist eindeutig schuld.
Autor: Dino13 28.05.16 - 22:18
Natürlich ist der Wortlaut ein Thema. IMHO suggeriert er etwas was nicht der Wahrheit entspricht.
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Re: Der Fahrer ist eindeutig schuld.
Autor: Gucky 28.05.16 - 23:02
Das eigentliche Problem hier war das die Autos die z.b. am Bus vorbei gefahren sind, nicht auf der Spur waren. Sie waren alle eine halbe Spur weiter rechts, sind also genau AUF dem Streifen gefahren. Das hat das Programm durcheinander gebracht.
Und das der Fahrer telefoniert ist im Zweifelsfall gegen ihn zuverwenden, weil er eindeutig abgelenkt war.
Bei einem Autopilot im Flugzeug sitzt trotzdem immer ein Pilot noch vorm Steuer und passt auf. Wenn das Flugzeug in Turbulenzen gerät kann der Autopilot sich auch mal abschalten.
Filme mögen zwar anderes suggerieren, aber Filme geben auch nie die Wirklichkeit wieder. -
Re: Der Fahrer ist eindeutig schuld.
Autor: Dino13 28.05.16 - 23:06
Gucky schrieb:
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> Bei einem Autopilot im Flugzeug sitzt trotzdem immer ein Pilot noch vorm
> Steuer und passt auf. Wenn das Flugzeug in Turbulenzen gerät kann der
> Autopilot sich auch mal abschalten.
> Filme mögen zwar anderes suggerieren, aber Filme geben auch nie die
> Wirklichkeit wieder.
Habe noch keinen Flugzeugfilm gesehen in dem der Autopilot gut wegkommt. Ist es nicht sogar noch eher so dass man dann einfach einen Passagier nimmt damit er das Flugzeug sicher landet (in einem musste es ein Passagier machen welcher gerne in Videospielen einen Flieger steuert).



