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Tesla kann auch nix
Autor: hambret 28.05.16 - 23:18
Wer so ein bisschen sich mit dem Thema beschäftigt, weiß das der Tesla Autopilot der schlechteste aller aktueller Autopiloten ist.
Algorithmisch und von der Forschungsweite her ist der einfach nur schlecht. Ich würde ihn nicht mal als Autopiloten werten, sondern als "programmierte Reaktion auf Sensor eingaben".... -
Re: Tesla kann auch nix
Autor: seizethecheesl 29.05.16 - 02:41
hambret schrieb:
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> Wer so ein bisschen sich mit dem Thema beschäftigt, weiß das der Tesla
> Autopilot der schlechteste aller aktueller Autopiloten ist.
>
> Algorithmisch und von der Forschungsweite her ist der einfach nur schlecht.
> Ich würde ihn nicht mal als Autopiloten werten, sondern als "programmierte
> Reaktion auf Sensor eingaben"....
Mhhhm. Dann fahr das teil mal. -
Re: Tesla kann auch nix
Autor: oxybenzol 29.05.16 - 08:58
hambret schrieb:
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> Wer so ein bisschen sich mit dem Thema beschäftigt, weiß das der Tesla
> Autopilot der schlechteste aller aktueller Autopiloten ist.
>
Wenn ich sie richtig verstehe, haben sie sich mit dem Thema pilotiertes Fahren beschäftigt. Hätten sie ein paar Links, welche ihre Aussage beweisen?
> Algorithmisch und von der Forschungsweite her ist der einfach nur schlecht.
> Ich würde ihn nicht mal als Autopiloten werten, sondern als "programmierte
> Reaktion auf Sensor eingaben"....
Was ist der Unterschied zwischen Algorithmus und programmierte Reaktion auf Sensoreingaben? -
Re: Tesla kann auch nix
Autor: ronny332 29.05.16 - 09:13
Ein wenig verwundert bin beim lesen des Artikels auch. Besonders die Reaktion auf ein Hindernis benötigt ja nicht mehr, als Sensoren an der Vorderseite des Fahrzeuges. Kommt hier ein Hindernis zu nah, sind alle anderen Werte unwichtig, es hat gebremst zu werden.
Selbiges macht das Adaptive Cruise Control meines A6 sehr zuverlässig, dafür fehlen ihm natürlich andere Hilfsmittel des Tesla S. -
Re: Tesla kann auch nix
Autor: deadeye 29.05.16 - 09:19
oxybenzol schrieb:
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> hambret schrieb:
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> -----
> > Wer so ein bisschen sich mit dem Thema beschäftigt, weiß das der Tesla
> > Autopilot der schlechteste aller aktueller Autopiloten ist.
> >
>
> Wenn ich sie richtig verstehe, haben sie sich mit dem Thema pilotiertes
> Fahren beschäftigt. Hätten sie ein paar Links, welche ihre Aussage
> beweisen?
>
> > Algorithmisch und von der Forschungsweite her ist der einfach nur
> schlecht.
> > Ich würde ihn nicht mal als Autopiloten werten, sondern als
> "programmierte
> > Reaktion auf Sensor eingaben"....
>
> Was ist der Unterschied zwischen Algorithmus und programmierte Reaktion auf
> Sensoreingaben?
Algorithmus ist das Wort das Programmierer verwenden, wenn sie ihren Code nicht erklären wollen. Letztendlich reagiert jeder Computer (Autopilot) auf Sensoreingaben. Die Frage ist immer, wie komplex ist das System. Wenn ich nur mit einem Sensor den Abstand messen würde, wäre das ziemlich gefährlich. Der Sensor kann falsche Messwerte liefern oder kaputt sein. D.h. generell muss erstmal alles redundant sein, damit es annähernd eine Sicherheit erreicht. Der nächste Punkt ist die programmierte KI des Autopiloten. Dort wird es sicherlich verschiedene Szenarien geben wie auf fehlerhafte Sensoreingaben reagiert wird und was z.B. passiert, wenn der linke Sensor an der Stoßstange ein Hindernis sieht, der mittlere und rechte sensor aber meldet, dass dort nichts ist. 2 gegen 1, Hindernis hat verloren :-P
Das wäre jetzt eine sehr einfache Erklärung. Ein Autopilot ist weitaus komplexer, wenn es ein guter Autopilot ist. Der von Tesla scheint nicht so gut zu sein. -
Re: Tesla kann auch nix
Autor: Emulex 29.05.16 - 09:21
ronny332 schrieb:
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> Ein wenig verwundert bin beim lesen des Artikels auch. Besonders die
> Reaktion auf ein Hindernis benötigt ja nicht mehr, als Sensoren an der
> Vorderseite des Fahrzeuges. Kommt hier ein Hindernis zu nah, sind alle
> anderen Werte unwichtig, es hat gebremst zu werden.
> Selbiges macht das Adaptive Cruise Control meines A6 sehr zuverlässig,
> dafür fehlen ihm natürlich andere Hilfsmittel des Tesla S.
Der Audi hat auch ein ganz anderes Radarsystem und einen Notbremsassistenten (Presense).
Trotzdem sind auch die Audi-Systeme nicht frei von Fehlern - es kann schonmal passieren dass wenn ein Motorrad weit links fährt, man durch die mittige Ausrichtung des Spurhalteassistenten zu nah auffährt (bevor ein Rechtsüberholen erkannt wird) oder gar vorbei will.
Das ist aber sehr einfach zu erkennen, weil die ACC ja fast schon zu viel Abstand hält, wenn sie funktioniert.
Im vorliegenden Fall hat man aber das Problem, dass der Tesla ja auch die Spur wechseln könnte um sich in den fließenden Verkehr einzuordnen.
Eine Fehlererkennung wird dadurch für den Fahrer deutlich erschwert. -
Re: Tesla kann auch nix
Autor: oxybenzol 29.05.16 - 10:10
deadeye schrieb:
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> Das wäre jetzt eine sehr einfache Erklärung. Ein Autopilot ist weitaus
> komplexer, wenn es ein guter Autopilot ist. Der von Tesla scheint nicht so
> gut zu sein.
Dieses "scheint" ist genau das Problem was ich mit dem Artikel habe. Aufgrund eines einzelnen Vorfalls kann ich keine Aussage über die Zuverlässigkeit des Systems machen. Sind die Systeme der anderen Hersteller wirklich besser oder hat ein Teslafahrer einfach nur größeres Vertrauen in die Technik? -
Re: Tesla kann auch nix
Autor: Berner Rösti 29.05.16 - 12:54
Emulex schrieb:
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> ronny332 schrieb:
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> > Ein wenig verwundert bin beim lesen des Artikels auch. Besonders die
> > Reaktion auf ein Hindernis benötigt ja nicht mehr, als Sensoren an der
> > Vorderseite des Fahrzeuges. Kommt hier ein Hindernis zu nah, sind alle
> > anderen Werte unwichtig, es hat gebremst zu werden.
> > Selbiges macht das Adaptive Cruise Control meines A6 sehr zuverlässig,
> > dafür fehlen ihm natürlich andere Hilfsmittel des Tesla S.
>
> Der Audi hat auch ein ganz anderes Radarsystem und einen
> Notbremsassistenten (Presense).
> Trotzdem sind auch die Audi-Systeme nicht frei von Fehlern - es kann
> schonmal passieren dass wenn ein Motorrad weit links fährt, man durch die
> mittige Ausrichtung des Spurhalteassistenten zu nah auffährt (bevor ein
> Rechtsüberholen erkannt wird) oder gar vorbei will.
> Das ist aber sehr einfach zu erkennen, weil die ACC ja fast schon zu viel
> Abstand hält, wenn sie funktioniert.
>
> Im vorliegenden Fall hat man aber das Problem, dass der Tesla ja auch die
> Spur wechseln könnte um sich in den fließenden Verkehr einzuordnen.
> Eine Fehlererkennung wird dadurch für den Fahrer deutlich erschwert.
Soweit ich das verstanden habe, basiert das Tesla-System hauptsächlich aus einem "Hinterherfahrassistent". Sprich: Um Geschwindigkeit und Abstand zu regeln, hängt sich prinzipiell an ein voraus fahrendes Auto dran. Ist keins da, dann ist "freie Fahrt".
Für eine Erkennung eines Hindernisses ist jedoch ein Radarsystem notwendig, das entsprechend weit in die Ferne schauen kann. Das fehlt wohl dem Model S.
Man möge mich korrigieren, falls ich das falsch zusammengefasst habe. -
Re: Tesla kann auch nix
Autor: Emulex 29.05.16 - 14:28
Berner Rösti schrieb:
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>
> Soweit ich das verstanden habe, basiert das Tesla-System hauptsächlich aus
> einem "Hinterherfahrassistent". Sprich: Um Geschwindigkeit und Abstand zu
> regeln, hängt sich prinzipiell an ein voraus fahrendes Auto dran. Ist keins
> da, dann ist "freie Fahrt".
>
> Für eine Erkennung eines Hindernisses ist jedoch ein Radarsystem notwendig,
> das entsprechend weit in die Ferne schauen kann. Das fehlt wohl dem Model
> S.
>
> Man möge mich korrigieren, falls ich das falsch zusammengefasst habe.
So hab ich das auch verstanden - dem Tesla fehlt ein Long-Range-Radar wie es praktisch jeder Hersteller mit Abstandsassistenten integriert hat. -
Re: Tesla kann auch nix
Autor: picaschaf 29.05.16 - 14:32
Liest hier eigentlich noch jemand bevor er schreibt oder kennt die Dinge über die er schreibt? Das Model S hat sehr wohl einen Radar Sensor, der ist sogar von außen sichtbar. Dazu kommen die Kamera und die Ultraschallsensoren.
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Re: Tesla kann auch nix
Autor: Berner Rösti 29.05.16 - 14:57
picaschaf schrieb:
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> Liest hier eigentlich noch jemand bevor er schreibt oder kennt die Dinge
> über die er schreibt? Das Model S hat sehr wohl einen Radar Sensor, der ist
> sogar von außen sichtbar. Dazu kommen die Kamera und die
> Ultraschallsensoren.
Dann fang du mal damit an. ^-^
Das Model S hat keinen Long Range Radar, sondern nur einen für den Nahbereich.
Moderne Autos haben jedoch mehrere Radarsysteme für den Nah- und Fernbereich, sowie für die Seiten und nach hinten. -
Re: Tesla kann auch nix
Autor: Anonymer Nutzer 29.05.16 - 15:11
Meinem VW wäre das nicht passiert. Da bin ich mir ganz sicher.
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Re: Tesla kann auch nix
Autor: Anonymer Nutzer 29.05.16 - 16:15
https://www.youtube.com/watch?v=tq_OTcncPH0
Das Ding scheint doch etwas mehr zu können als Du denkst. -
Re: Tesla kann auch nix
Autor: Berner Rösti 29.05.16 - 16:26
azeu schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> www.youtube.com
>
> Das Ding scheint doch etwas mehr zu können als Du denkst.
Geradeaus fahren und im gleichmäßigen Verkehr mitschwimmen, ist keine besonders große Herausforderung.
Autofahren können, heißt komplexe Verkehrssituationen und Gefahren bewältigen zu können. Und das sieht man ja in dem hier geschilderten Fall, wo der Wagen so etwas triviales und offensichtliches, wie ein in seinem direkten Fahrweg befindliches Hindernis nicht erkannt hat. Das schafft selbst ein Fahrschüler in seiner ersten Praxisstunde. -
Re: Tesla kann auch nix
Autor: Emulex 29.05.16 - 16:34
azeu schrieb:
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> www.youtube.com
>
> Das Ding scheint doch etwas mehr zu können als Du denkst.
Der fährt ja bereits im manuellen Modus mit so wenig Hand am Lenkrad, wie man es nichtmal beim Autopiloten tun sollte bzw. tun würde wenn man halbwegs was im Kopf hat... -
Re: Tesla kann auch nix
Autor: picaschaf 30.05.16 - 03:30
Berner Rösti schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> picaschaf schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Liest hier eigentlich noch jemand bevor er schreibt oder kennt die Dinge
> > über die er schreibt? Das Model S hat sehr wohl einen Radar Sensor, der
> ist
> > sogar von außen sichtbar. Dazu kommen die Kamera und die
> > Ultraschallsensoren.
>
> Dann fang du mal damit an. ^-^
>
> Das Model S hat keinen Long Range Radar, sondern nur einen für den
> Nahbereich.
>
> Moderne Autos haben jedoch mehrere Radarsysteme für den Nah- und
> Fernbereich, sowie für die Seiten und nach hinten.
Jaja, Quelle? Aber bitte eine ordentliche, denn sie würde sowohl Tesla als auch NXP Lügen strafen. Das Model S hat ein Long Range Radar und nutzt dafür denselben MR2001 wie ihn viele andere auch nutzen. Wenn du einer von der Sorte bist, die es einfach toll finden Quatsch im Internet zu verbreiten und dabei wahllos alles durch den Dreck ziehen, sag es mir bitte gleich - kürzt das Prozedere etwas ab dich auf meine Ignore List zu setzen. -
Re: Tesla kann auch nix
Autor: Emulex 30.05.16 - 08:25
picaschaf schrieb:
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> Berner Rösti schrieb:
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> > picaschaf schrieb:
> >
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> > > Liest hier eigentlich noch jemand bevor er schreibt oder kennt die
> Dinge
> > > über die er schreibt? Das Model S hat sehr wohl einen Radar Sensor,
> der
> > ist
> > > sogar von außen sichtbar. Dazu kommen die Kamera und die
> > > Ultraschallsensoren.
> >
> > Dann fang du mal damit an. ^-^
> >
> > Das Model S hat keinen Long Range Radar, sondern nur einen für den
> > Nahbereich.
> >
> > Moderne Autos haben jedoch mehrere Radarsysteme für den Nah- und
> > Fernbereich, sowie für die Seiten und nach hinten.
>
> Jaja, Quelle? Aber bitte eine ordentliche, denn sie würde sowohl Tesla als
> auch NXP Lügen strafen. Das Model S hat ein Long Range Radar und nutzt
> dafür denselben MR2001 wie ihn viele andere auch nutzen. Wenn du einer von
> der Sorte bist, die es einfach toll finden Quatsch im Internet zu
> verbreiten und dabei wahllos alles durch den Dreck ziehen, sag es mir bitte
> gleich - kürzt das Prozedere etwas ab dich auf meine Ignore List zu setzen.
Und was hat dieser MR2001 mit nem Radar zu tun?
Das is ein Chipsatz für die Berechnungen, was du daran anschließt steht wieder auf nem ganz anderen Blatt...
Um sowas hier geht es:
http://produkte.bosch-mobility-solutions.de/de/de/_technik/component/CO_PC_DA_Adaptive-Cruise-Control_CO_PC_Driver-Assistance_2434.html?compId=2432 -
Re: Tesla kann auch nix
Autor: Kondom 30.05.16 - 09:36
So was besonderes zeigt das Video jetzt auch nicht wirklich. Stand der Technik. Können alle anderen Systeme auch schon längst.
Offtopic:
Dieser riesen Bildschirm in der Mitte.... k.A. müsste man sich mal in Realität anschauen aber so auf den ersten Blick find ich das ziemlich hässlich. -
Re: Tesla kann auch nix
Autor: MacGyver031 30.05.16 - 11:54
Kondom schrieb:
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> Offtopic:
> Dieser riesen Bildschirm in der Mitte.... k.A. müsste man sich mal in
> Realität anschauen aber so auf den ersten Blick find ich das ziemlich
> hässlich.
Ist auch in der Realität Gewöhnungsbedürftig (oder gut Detusch "hässlich"). -
Re: Tesla kann auch nix
Autor: Bautz 30.05.16 - 12:33
Wie der im Standard aussieht gefällt mir auch nicht. Irgendwie ... wie Apple halt. Wie es sich bedient, dazu kann ich nix sagen.
Man stelle sich das mit Microsofts Livetiles vor (evtl. mit abgerundeten Ecken, damit es zum restlichen Design passt). Irgendwie finde ich aber nach wie vor dass BMWs iDrive-Controller (oder Infinity, die das quasi 1:1 kopiert haben oder von BMW kopiert wurden) bisher das am besten bedienbare Auto-Infotainment.
Audi's MMI ist das Gegenteil, da habe ich selbst nach 4 stunden rumprobieren noch nicht bis zum Ende durchgeblickt. Die anderen VW-Systeme sind ok (von ein paar Nervigen Bugs mit Nicht-Apple-Geräten und großen Musik-SD-Karten).



