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Wird der Sound denn wenigstens nur an den Helm übetragen?

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  1. Wird der Sound denn wenigstens nur an den Helm übetragen?

    Autor: Lebostein 02.02.18 - 09:51

    Oder müssen auch wieder alle anderen unter dem Motorradlärm leiden?

  2. Re: Wird der Sound denn wenigstens nur an den Helm übetragen?

    Autor: mankelin 02.02.18 - 10:15

    Lebostein schrieb:
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    > Oder müssen auch wieder alle anderen unter dem Motorradlärm leiden?


    Das ist dafür da dass niemand überfahren wird. Besonders für sehbehinderte Personen sind Elektromotorräder sehr mühsam.
    Aber immer nur an dich denken. Wenn du den Motorensound geil fändest, müssten den wohl auch alle ertragen.

  3. Re: Wird der Sound denn wenigstens nur an den Helm übetragen?

    Autor: stiGGG 02.02.18 - 10:44

    mankelin schrieb:
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    > Lebostein schrieb:
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    > Das ist dafür da dass niemand überfahren wird. Besonders für sehbehinderte
    > Personen sind Elektromotorräder sehr mühsam.

    Genau, deshalb hat man auch bei sämtlichen Fahrräder, welche ja in der Stadt nicht mal so häufig anzutreffen sind, schon vor Jahrzehnten solche Systeme vorgeschrieben.

  4. Re: Wird der Sound denn wenigstens nur an den Helm übetragen?

    Autor: Daepilin 02.02.18 - 10:46

    stiGGG schrieb:
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    > mankelin schrieb:
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    > > Lebostein schrieb:
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    > > Das ist dafür da dass niemand überfahren wird. Besonders für
    > sehbehinderte
    > > Personen sind Elektromotorräder sehr mühsam.
    >
    > Genau, deshalb hat man auch bei sämtlichen Fahrräder, welche ja in der
    > Stadt nicht mal so häufig anzutreffen sind, schon vor Jahrzehnten solche
    > Systeme vorgeschrieben.

    Fahrräder haben Klingeln die der Fahrer nutzen sollte wenn er auf jemanden zufährt der offensichtlich nichts davon mitbekommt.

  5. Re: Wird der Sound denn wenigstens nur an den Helm übetragen?

    Autor: Kondratieff 02.02.18 - 10:54

    Daepilin schrieb:
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    > stiGGG schrieb:
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    > > > Das ist dafür da dass niemand überfahren wird. Besonders für
    > > sehbehinderte
    > > > Personen sind Elektromotorräder sehr mühsam.
    > >
    > > Genau, deshalb hat man auch bei sämtlichen Fahrräder, welche ja in der
    > > Stadt nicht mal so häufig anzutreffen sind, schon vor Jahrzehnten solche
    > > Systeme vorgeschrieben.
    >
    > Fahrräder haben Klingeln die der Fahrer nutzen sollte wenn er auf jemanden
    > zufährt der offensichtlich nichts davon mitbekommt.

    Zudem sind ganz andere kinetische Verhältnisse zu beachten. Ein Mensch, der beim Überqueren der Straße unachtsam ist, nicht vernünftig schaut und in der Folge von einem 15-25 Km/h schnellen (natürlich geht's schneller) und 15 + 80 kg schweren Fahrrad getroffen wird, kann natürlich verletzt werden.

    Das ist aber was anderes, als von einem 35-60 Km/h schnellen (natürlich geht's langsamer oder schneller) 200 + 80 kg schweren Motorrad getroffen zu werden. Wobei 200kg in etwa dem Bereich eines heutigen 1000cc Supersportlers oder 650 - 1000cc Naked Bikes entspricht. Die heute erhältlichen Elektro-Motorräder sind i.d.R. aufgrund des Akkus schwerer.

  6. Re: Wird der Sound denn wenigstens nur an den Helm übetragen?

    Autor: Kondratieff 02.02.18 - 10:56

    Kondratieff schrieb:
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    > Daepilin schrieb:
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    > > > > Das ist dafür da dass niemand überfahren wird. Besonders für
    > > > sehbehinderte
    > > > > Personen sind Elektromotorräder sehr mühsam.
    > > >
    > > > Genau, deshalb hat man auch bei sämtlichen Fahrräder, welche ja in der
    > > > Stadt nicht mal so häufig anzutreffen sind, schon vor Jahrzehnten
    > solche
    > > > Systeme vorgeschrieben.
    > >
    > > Fahrräder haben Klingeln die der Fahrer nutzen sollte wenn er auf
    > jemanden
    > > zufährt der offensichtlich nichts davon mitbekommt.
    >
    > Zudem sind ganz andere kinetische Verhältnisse zu beachten. Ein Mensch, der
    > beim Überqueren der Straße unachtsam ist, nicht vernünftig schaut und in
    > der Folge von einem 15-25 Km/h schnellen (natürlich geht's schneller) und
    > 15 + 80 kg schweren Fahrrad getroffen wird, kann natürlich verletzt werden.
    >
    > Das ist aber was anderes, als von einem 35-60 Km/h schnellen (natürlich
    > geht's langsamer oder schneller) 200 + 80 kg schweren Motorrad getroffen zu
    > werden. Wobei 200kg in etwa dem Bereich eines heutigen 1000cc
    > Supersportlers oder 650 - 1000cc Naked Bikes entspricht. Die heute
    > erhältlichen Elektro-Motorräder sind i.d.R. aufgrund des Akkus schwerer.

    Edit:
    Cruiser vom Format eines Harleys sind natürlich auch entsprechend schwerer. Die 1200er Sportster gehen, wenn ich mich richtig erinnere, bei ca. 260kg (Leergewicht) los und die größeren kommen da teilweise eher an die 400kg ran.

  7. Re: Wird der Sound denn wenigstens nur an den Helm übetragen?

    Autor: stiGGG 02.02.18 - 11:13

    Kondratieff schrieb:
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    > Zudem sind ganz andere kinetische Verhältnisse zu beachten. Ein Mensch, der
    > beim Überqueren der Straße unachtsam ist, nicht vernünftig schaut und in
    > der Folge von einem 15-25 Km/h schnellen (natürlich geht's schneller) und
    > 15 + 80 kg schweren Fahrrad getroffen wird, kann natürlich verletzt werden.
    >
    > Das ist aber was anderes, als von einem 35-60 Km/h schnellen (natürlich
    > geht's langsamer oder schneller) 200 + 80 kg schweren Motorrad getroffen zu
    > werden. Wobei 200kg in etwa dem Bereich eines heutigen 1000cc
    > Supersportlers oder 650 - 1000cc Naked Bikes entspricht. Die heute
    > erhältlichen Elektro-Motorräder sind i.d.R. aufgrund des Akkus schwerer.
    >
    > Edit:
    > Cruiser vom Format eines Harleys sind natürlich auch entsprechend schwerer.
    > Die 1200er Sportster gehen, wenn ich mich richtig erinnere, bei ca. 260kg
    > (Leergewicht) los und die größeren kommen da teilweise eher an die 400kg
    > ran.

    Und ein blinder Mensch läuft in der Stadt einfach so über eine Hauptverkehrsstraße?

  8. Re: Wird der Sound denn wenigstens nur an den Helm übetragen?

    Autor: Kondratieff 02.02.18 - 11:20

    stiGGG schrieb:
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    > Kondratieff schrieb:
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    > > Zudem sind ganz andere kinetische Verhältnisse zu beachten. Ein Mensch,
    > der
    > > beim Überqueren der Straße unachtsam ist, nicht vernünftig schaut und in
    > > der Folge von einem 15-25 Km/h schnellen (natürlich geht's schneller)
    > und
    > > 15 + 80 kg schweren Fahrrad getroffen wird, kann natürlich verletzt
    > werden.
    > >
    > >
    > > Das ist aber was anderes, als von einem 35-60 Km/h schnellen (natürlich
    > > geht's langsamer oder schneller) 200 + 80 kg schweren Motorrad getroffen
    > zu
    > > werden. Wobei 200kg in etwa dem Bereich eines heutigen 1000cc
    > > Supersportlers oder 650 - 1000cc Naked Bikes entspricht. Die heute
    > > erhältlichen Elektro-Motorräder sind i.d.R. aufgrund des Akkus schwerer.
    > >
    > > Edit:
    > > Cruiser vom Format eines Harleys sind natürlich auch entsprechend
    > schwerer.
    > > Die 1200er Sportster gehen, wenn ich mich richtig erinnere, bei ca.
    > 260kg
    > > (Leergewicht) los und die größeren kommen da teilweise eher an die 400kg
    > > ran.
    >
    > Und ein blinder Mensch läuft in der Stadt einfach so über eine
    > Hauptverkehrsstraße?

    Dazu kann ich nichts sagen, war aber auch nicht meine Aussage :D

    Ich begann meinen Post mit "zudem", ich wollte also die Vorredner (auch dich!), die auf die Klingelpflicht beim Fahrrad verweisen, bestärken.
    Wenn eine Klingel auf einem 20kg-Fahrrad sinnvoll ist, dann ist ein akustisches Signal bei einem weitaus schwereren und weitaus schnelleren Fahrzeug nicht unbedingt die dümmste Idee.

  9. Re: Wird der Sound denn wenigstens nur an den Helm übetragen?

    Autor: Anonymer Nutzer 02.02.18 - 22:24

    Daepilin schrieb:
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    > Fahrräder haben Klingeln die der Fahrer nutzen sollte wenn er auf jemanden
    > zufährt der offensichtlich nichts davon mitbekommt.


    Und Motorräder haben Hupen... außerdem habe ich es noch nicht erlebt, dass ein Blinder einfach so alleine über die Straße rennt. Und selbst wenn, hüpfen die bestimmt nicht schlagartig auf die Straße, sondern bleiben erstmal am Straßenrand stehen. Dann kann man als Fahrer immer noch darauf reagieren und ggf. stehen bleiben. Kann natürlich auch anders kommen, auch Blinde sind Individuen und machen auch mal Fehler... Da kann dir aber auch genau so gut jemand, ob blind oder nicht, vor den Verbrenner laufen.

  10. Re: Wird der Sound denn wenigstens nur an den Helm übetragen?

    Autor: Kondratieff 03.02.18 - 19:45

    ChristianKG schrieb:
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    > Daepilin schrieb:
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    > > Fahrräder haben Klingeln die der Fahrer nutzen sollte wenn er auf
    > jemanden
    > > zufährt der offensichtlich nichts davon mitbekommt.
    >
    > Und Motorräder haben Hupen... außerdem habe ich es noch nicht erlebt, dass
    > ein Blinder einfach so alleine über die Straße rennt. Und selbst wenn,
    > hüpfen die bestimmt nicht schlagartig auf die Straße, sondern bleiben
    > erstmal am Straßenrand stehen. Dann kann man als Fahrer immer noch darauf
    > reagieren und ggf. stehen bleiben. Kann natürlich auch anders kommen, auch
    > Blinde sind Individuen und machen auch mal Fehler... Da kann dir aber auch
    > genau so gut jemand, ob blind oder nicht, vor den Verbrenner laufen.

    1. Die alte Fahrschulweisheit sagt aus, dass ein 50 Km/h schneller Fahrer ungefähr 7,5m fährt (bei 1/2sek Reaktionszeit), bis er letztendlich reagiert.

    2. Eine Hupe muss aktiv betätigt werden. D.h. der Fahrer muss die Gefahrensituation erkennen dementsprechend reagieren. Sieht der Fahrer den Fußgänger nicht, dann hupt der Fahrer auch nicht.

    Der Soundgenerator erzeugt unabhängig davon einen Ton erzeugen, der etwaige Fußgänger warnt. Ich sehe daran nicht allzu viel schlechtes.

  11. Re: Wird der Sound denn wenigstens nur an den Helm übetragen?

    Autor: Anonymer Nutzer 04.02.18 - 11:35

    Kondratieff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Die alte Fahrschulweisheit sagt aus, dass ein 50 Km/h schneller Fahrer
    D> ungefähr 7,5m fährt (bei 1/2sek Reaktionszeit), bis er letztendlich
    > reagiert.

    50 fährt man innerorts auch allenfalls auf Hauptverkehrswegen. Wenn überhaupt. Wer da einfach drüber rennt: Pech.

    > Der Soundgenerator erzeugt unabhängig davon einen Ton erzeugen, der etwaige
    > Fußgänger warnt. Ich, sehe daran nicht allzu viel schlechtes.

    Der E-Antrieb ist eine Chance die Innenstädte ruhiger zu bekommen. Das soll man jetzt zunichte machen um - wie so oft - die Dummen zu schützen? Wie wäre es wenn einfach mal alle die Augen auf machen, egal ob Fußgänger oder Fahrzeugführer? Damit das System einen Schutz bietet, muss es schon eine gewisse Lautstärke haben. Jetzt wird da natürlich jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kochen. Ist doch toll, wenn es überall "whuuuuiiii" "zoooom zooooom" und "piep" macht, das nennt man dann Fortschritt.

    Mal abgesehen davon, dass es auch Menschen gibt die trotz funktionierenden Gehörs in Verbrenner rein rennen. Die Leute sollen einfach mal wieder die Verantwortung für ihr eigenes Verhalten übernehmen. Nicht das E-Auto ist schuld, wenn ich hinter einem Hindernis heraus auf die Straße laufe, ohne auf den Verkehr zu achten, sondern ich.

  12. Re: Wird der Sound denn wenigstens nur an den Helm übetragen?

    Autor: Kondratieff 04.02.18 - 14:00

    ChristianKG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kondratieff schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 1. Die alte Fahrschulweisheit sagt aus, dass ein 50 Km/h schneller
    > Fahrer
    > D> ungefähr 7,5m fährt (bei 1/2sek Reaktionszeit), bis er letztendlich
    > > reagiert.
    >
    > 50 fährt man innerorts auch allenfalls auf Hauptverkehrswegen. Wenn
    > überhaupt. Wer da einfach drüber rennt: Pech.
    >
    Ja, die gibt es in Städten. Und selbst 30 km/h reichen aus (4,5m).

    > > Der Soundgenerator erzeugt unabhängig davon einen Ton erzeugen, der
    > etwaige
    > > Fußgänger warnt. Ich, sehe daran nicht allzu viel schlechtes.
    >
    > Der E-Antrieb ist eine Chance die Innenstädte ruhiger zu bekommen. Das soll
    > man jetzt zunichte machen um - wie so oft - die Dummen zu schützen?

    Nein. Das ist - wie so oft - keine binäre Angelegenheit.
    Nirgendwo wurde gesagt - weder hier im Forum noch, m.W., sonst wo - dass die sonst üblichen 80-90db (bei gleichbleibenden 50km/h) angestrebt werden. Zwischen der (in Relation) sehr leisen Fortbewegung eines elektrischen Antriebs ohne Soundgenerator und den eben genannten Werten, die bei einem Motorrad mit Verbrennungsmotor erzeugt werden, gibt es noch einiges.

    > Wie wäre es wenn einfach mal alle die Augen auf machen, egal ob Fußgänger oder
    > Fahrzeugführer?

    Das wäre schön, aber dann gibt es auch noch „das Leben“ - bestehend aus vielfältigen Situationen, die man nicht kontrollieren kann. Die kennen viele Motorradfahrer nur zu gut - mir selbst ist es sehr häufig passiert, dass ich übersehen wurde.

    > Damit das System einen Schutz bietet, muss es schon eine
    > gewisse Lautstärke haben.

    Dem stimme ich zu. Nur ist „gewisse Lautstärke“ bei uns noch undefiniert. Ich denke, es gibt schon Untersuchungen, die aufzeigen, wie Laut akustische Signale im Straßenverkehr sein müssen, um wahrgenommen zu werden. Da bin ich aber Laie.

    > Jetzt wird da natürlich jeder Hersteller sein
    > eigenes Süppchen kochen.

    So wie ich das Normensystem Deutschlands bzw. der EU kennengelernt habe, wird es einen kleinsten gemeinsamen Nenner dieser Suppen geben. Dieser Nenner sollte demnach als Norm festgehalten werden, der vor allem den Schallpegel regelt.

    > Ist doch toll, wenn es überall "whuuuuiiii"
    > "zoooom zooooom" und "piep" macht, das nennt man dann Fortschritt.
    >
    Inwiefern die Arten der akustischen Warnsysteme geregelt werden, kann ich persönlich so aber nicht abschätzen.

    Inwiefern es eine gängige Meinung in der heutigen Gesellschaft ist, dass eine Vielfalt der Töne eher einen Rückschritt darstellen, ist sicherlich noch nicht erforscht - eben weil dieser Umstand noch nicht eingetreten ist. Es ist aber durchaus möglich, dass du mit deiner Meinung eine Minderheit darstellst. Das Gegenteilige ist genauso möglich. Für definitivere Aussagen braucht es schon empirische Untersuchungen.

    > Mal abgesehen davon, dass es auch Menschen gibt die trotz funktionierenden
    > Gehörs in Verbrenner rein rennen.

    Es geht auch hier nicht um 0 oder 1, sondern um die Austarierung von Kosten und Nutzen. Wann sind solche Systeme sinnvoll? Wenn 1% der Unachtsamen durch die Warnung nicht ins Motorrad laufen? Oder 10%? Oder sind absolute Zahlen eher wichtig? Welche Zahl wäre es dann? 100 Menschen im Jahr? 500 im Jahr?

    Diese Frage können wir beide nicht beantworten bzw. wir können keine Antwort durchsetzen. So etwas wird sozial ausgehandelt.

    > Die Leute sollen einfach mal wieder die
    > Verantwortung für ihr eigenes Verhalten übernehmen. Nicht das E-Auto ist
    > schuld, wenn ich hinter einem Hindernis heraus auf die Straße laufe, ohne
    > auf den Verkehr zu achten, sondern ich.

    Genau! Wenn jemand mir ins Motorrad (darum geht’s hier!) rennt und ich stürze, mit dem Kopf böse aufkomme und bleibende Schäden davontrage, ist der andere Mensch schuld. Und dann?

    Es mag ja tatsächlich sein, dass es dem schuldigen Fußgänger nach dem Unfall weitaus schlechter geht, als mir. Nur hast du eben vollkommen ausgeblendet, dass einspurige Fahrzeuge oftmals auch nicht ungeschoren aus der Sache rauskommen. Wenn weder der Fußgänger noch ich als Motorradfahrer zu Schaden kommen, weil der Fußgänger akustisch gewarnt wurde, hat das System, meiner Meinung nach, seinen Zweck erfüllt.

    Lass mich raten: Du bist kein Motorradfahrer, oder?

  13. Re: Wird der Sound denn wenigstens nur an den Helm übetragen?

    Autor: Anonymer Nutzer 05.02.18 - 13:53

    Kondratieff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, die gibt es in Städten. Und selbst 30 km/h reichen aus (4,5m).

    Wer dir auf 4,5 Meter vor die Karre rennt, der bekommt sowieso nichts mehr mit.

    > So wie ich das Normensystem Deutschlands bzw. der EU kennengelernt habe,
    > wird es einen kleinsten gemeinsamen Nenner dieser Suppen geben. Dieser
    > Nenner sollte demnach als Norm festgehalten werden, der vor allem den
    > Schallpegel regelt.

    Und selbst wenn die alle exakt den gleichen Ton haben, dass ist absolut vermeidbarer Lärm.

    > Es ist aber durchaus möglich, dass du mit deiner Meinung eine Minderheit
    > darstellst. Das Gegenteilige ist genauso möglich. Für definitivere Aussagen
    > braucht es schon empirische Untersuchungen.

    In dem Zuge kann man ja auch gleich untersuchen, wie viele Menschen ohne zu schauen über die Straße laufen und wie oft es dabei zu gefährlichen Situationen kommt. Und dann gleich noch ob sich solche Leute von einem Soundgenerator von ihrer Wahnsinnstat abhalten lassen.


    > Es geht auch hier nicht um 0 oder 1, sondern um die Austarierung von Kosten
    > und Nutzen. Wann sind solche Systeme sinnvoll? Wenn 1% der Unachtsamen
    > durch die Warnung nicht ins Motorrad laufen? Oder 10%? Oder sind absolute
    > Zahlen eher wichtig? Welche Zahl wäre es dann? 100 Menschen im Jahr? 500 im
    > Jahr?

    Auch hier bräuchte man erstmal belastbare Zahlen wie viele Menschen pro Jahr in ein Motorrad oder Fahrrad laufen, wie viele Todesfälle es dabei gibt oder auch nur Verletzungen mit Folgeschäden und wie viele davon sich von einem Soundgenerator hätten vermeiden lassen.

    > Lass mich raten: Du bist kein Motorradfahrer, oder?

    Seit 1,5 Jahren kein aktiver. Und trotzdem war mir immer bewusst, dass es gewisse Risiken birgt sich auf so ein reines Fun-Gefährt zu setzen. Das darf man dabei nämlich auch nicht vergessen. Und jetzt sollen Bundes- oder gar EU-weit die Städte zwangsbeschallt werden, weil ich Angst habe, dass mir ein Fußgänger vor die Maschine läuft? Dann verbieten wird doch auch gleich Kopfhörer und telefonieren für Fußgänger.
    Das Leben besteht aus Risiken. Auch und gerade für Motorradfahrer. Kein Grund die Lebensqualität anderer Menschen zu beschneiden.

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