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Nabenmotoren...

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  1. Nabenmotoren...

    Autor: AllDayPiano 17.04.18 - 09:13

    ... sind schlecht! Sie werden der ungefederten Masse beigemessen und verschlechtern das Haftungsverhalten der Reifen. Außerdem erhöhen sie die Belastung des Fahrwerks, erzeugen höhere Fahrgeräusche und lassen Bodenunebenheiten schlechter dämpfen. Daher sind Hersteller von Autos stehts bemüht, die ungefederte Masse soweit es irgendwie geht, zu verringern.

    Außerdem: Wer sieht, wie vergammelt die Bremsen eines Autos noch ein paar Jahren sind - wer möchte dann da einen empfindlichen Elektromotor im Dreck-Salz-Wasser-Schlonz laufen haben?

    Vielleicht kommt es bei diesem Auto aber auch gar nicht darauf an.

  2. Für eins sind sie immerhin gut

    Autor: M.P. 17.04.18 - 09:29

    Schub-Vektor-Steuerung im ESP - aber bei in Summe 50 kW besteht da kein besonderer Bedarf, denke ich...

    Das mit dem Dreck-Salz-Wasser-Schlonz" hat man ja auch bei normalen PKWs bzgl Antriebswellen und Kardangelenken ...

    Wenn man die Motoren und Felgen zu einer Einheit macht, könnte der Gewichtsnachteil gering sein...

  3. Re: Nabenmotoren...

    Autor: mfeldt 17.04.18 - 09:37

    ..haben viele Vorteile. Sie können direkt angesteuert werden und somit alle Funtionen von ABS, ESP, Bremsen und Antrieb übernehmen, ganz zu schweigen davon, daß man kein Getriebe und keinen aufwendigen Antriebsstrang braucht. Damit spart man an der Gesamtmasse des Fahrzeugs - und damit am Energieverbrauch - ganz enorm.

    Das gern aufgebrachte Schlagwort "ungefederte Masse" ist nicht viel mehr als eben das - ein Schlagwort. In jedem Rad ein 30 kW-Motor und die Sache ist gegessen. So ein Motor wiegt keine 20Kg, ungefähr so viel wie eine bereifte Stahlfelge. Im Prinzip käme man vermutlich mit noch weniger Leistung aus - macht noch weniger Gewicht und noch höhere Reichweite.

    Das Kappseln sollte kein Problem sein.

  4. Re: Nabenmotoren...

    Autor: neocron 17.04.18 - 09:46

    aha, die Vorteile kehrst du gleich mal unter den Tisch, und stellst dann eine voellig laecherliche Bewertung NUR mit den Nachteilen an ...
    um Himmels willen, manchmal frage ich mich ob einige Menschen ueberhaupt mal von der Wand bis zur Tapete denken ...
    Autos sind nach dem Massstab generell schlecht, weil sie stinken, laermen, und die Umwelt verpesten ...
    wehe du benutzt ein Auto!

  5. Re: Nabenmotoren...

    Autor: Onkel Ho 17.04.18 - 10:14

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... sind schlecht! Sie werden der ungefederten Masse beigemessen und
    > verschlechtern das Haftungsverhalten der Reifen. Außerdem erhöhen sie die
    > Belastung des Fahrwerks, erzeugen höhere Fahrgeräusche und lassen
    > Bodenunebenheiten schlechter dämpfen. Daher sind Hersteller von Autos
    > stehts bemüht, die ungefederte Masse soweit es irgendwie geht, zu
    > verringern.
    >
    > Außerdem: Wer sieht, wie vergammelt die Bremsen eines Autos noch ein paar
    > Jahren sind - wer möchte dann da einen empfindlichen Elektromotor im
    > Dreck-Salz-Wasser-Schlonz laufen haben?
    Ich schätze mal ins Blaue rein, dass es wahrscheinlich Standard BLDC-Nabenmotoren sind - die Dinger gibts auch zum Nachrüsten und einzeln von der Stange zu kaufen (ca. 1000 USD pro Stück). Gewicht liegt bei ca. 40kg - 20kg ist eindeutig zuwenig - was ich jetzt an sich aber trotzdem nicht so eine Belastung finde. Die negativen Auswirkungen sollten sich da in Grenzen halten.
    Vom Aufbau her sind diese recht resistent gebaut; Der Motor ist innerhalb eines recht stabilen Gehäuses aus dem nur ein Kabel für die Stromzufuhr/zum ESC geht. Wenn das Gehäuse dann doch mal durch sein sollte (absolut unwahrscheinlich) - könnte man einfach das tauschen.

    Was ich mir aber ein wenig komplizierter Vorstelle, wäre die Dinger zu syncen. Das Problem ist ja auch, dass die Motoren vielleicht unterschiedlich altern, und der eine dann z.B. bei gleicher Energiezufuhr langsamer läuft als der andere. Aber gut, da wird es sicher schon eine Lösung geben.
    Durch das häufige "durchrütteln" könnten sich auch die Magneten an der Außenwand lösen/verschieben und dann an den inneren schleifen - was die Hitzeentwicklung beim ESC und am Motor natürlich enorm steigern würde. Aber vielleicht ist das bei diesen Motoren nicht so das Problem.

    Ich denke, dass viele Hersteller auf die Nabenmotoren verzichten, da man halt in der Größe recht eingeschränkt ist - Je kompakter das Ding ist, desto schwieriger wird wahrscheinlich die Kühlung und natürlich wird auch das Drehmoment durch die geringere Anzahl der Wicklungen nicht so hoch sein. Also für nen 2 Tonnen Tesla kommt man da bestimmt schnell an seine Grenzen. Aber für leichte Fahrzeuge ist das durchaus eine Option.

  6. Re: Nabenmotoren...

    Autor: AllDayPiano 17.04.18 - 11:10

    Onkel Ho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AllDayPiano schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ... sind schlecht! Sie werden der ungefederten Masse beigemessen und
    > > verschlechtern das Haftungsverhalten der Reifen. Außerdem erhöhen sie
    > die
    > > Belastung des Fahrwerks, erzeugen höhere Fahrgeräusche und lassen
    > > Bodenunebenheiten schlechter dämpfen. Daher sind Hersteller von Autos
    > > stehts bemüht, die ungefederte Masse soweit es irgendwie geht, zu
    > > verringern.
    > >
    > > Außerdem: Wer sieht, wie vergammelt die Bremsen eines Autos noch ein
    > paar
    > > Jahren sind - wer möchte dann da einen empfindlichen Elektromotor im
    > > Dreck-Salz-Wasser-Schlonz laufen haben?
    > Ich schätze mal ins Blaue rein, dass es wahrscheinlich Standard
    > BLDC-Nabenmotoren sind - die Dinger gibts auch zum Nachrüsten und einzeln
    > von der Stange zu kaufen (ca. 1000 USD pro Stück). Gewicht liegt bei ca.
    > 40kg - 20kg ist eindeutig zuwenig - was ich jetzt an sich aber trotzdem
    > nicht so eine Belastung finde. Die negativen Auswirkungen sollten sich da
    > in Grenzen halten.

    Felge, Reifen, Bremse, Radaufhängung, Ungefederter Teil des Federbeines, Stoßdämpfer kommt ja noch dazu. Wenn der Motor 40kg wiegt, für Radaufhängung nochmal nur 10kg dazu kommen, der Reifen 10kg wiegt, und der Rest für eine Felge dann auch nochmal 5kg wiegt, dann macht das in Summe 65kg pro Rad oder 260kg in Summe. Also eine viertel Tonne ungefederte Masse.

    Das sollte man nicht unterschätzen!

    > Vom Aufbau her sind diese recht resistent gebaut; Der Motor ist innerhalb
    > eines recht stabilen Gehäuses aus dem nur ein Kabel für die Stromzufuhr/zum
    > ESC geht. Wenn das Gehäuse dann doch mal durch sein sollte (absolut
    > unwahrscheinlich) - könnte man einfach das tauschen.
    > Was ich mir aber ein wenig komplizierter Vorstelle, wäre die Dinger zu
    > syncen.

    Braucht man nicht. Sind Synchronmotoren.

    > Das Problem ist ja auch, dass die Motoren vielleicht
    > unterschiedlich altern, und der eine dann z.B. bei gleicher Energiezufuhr
    > langsamer läuft als der andere. Aber gut, da wird es sicher schon eine
    > Lösung geben.

    Das passiert bei Synchronmotoren nicht. Dadurch, dass alle vier Reifen auf der Straße aufliegen, legen alle Reifen den gleichen Weg zurück. Selbst wenn es nicht so wäre, gibt das Drehfeld die Drehzahl vor. Und sollte auch das nicht mehr funktionieren, ist der Motor kaputt. Dann wird er passiv angetrieben. Für das ASR / ESP gibt es ohnehin Inkrementalgeber.

    > Durch das häufige "durchrütteln" könnten sich auch die Magneten an der
    > Außenwand lösen/verschieben und dann an den inneren schleifen - was die
    > Hitzeentwicklung beim ESC und am Motor natürlich enorm steigern würde. Aber
    > vielleicht ist das bei diesen Motoren nicht so das Problem.

    Das viel größere Problem ist, dass die Kupferisolation durchscheuert.

    > Ich denke, dass viele Hersteller auf die Nabenmotoren verzichten, da man
    > halt in der Größe recht eingeschränkt ist - Je kompakter das Ding ist,
    > desto schwieriger wird wahrscheinlich die Kühlung und natürlich wird auch
    > das Drehmoment durch die geringere Anzahl der Wicklungen nicht so hoch
    > sein. Also für nen 2 Tonnen Tesla kommt man da bestimmt schnell an seine
    > Grenzen. Aber für leichte Fahrzeuge ist das durchaus eine Option.

    Nicht nur die Kühlung ist ein Problem. Das läße sich durch Wasserkühlung lösen. Schlimmer ist, dass man noch Bremsen braucht. Entweder müssen die als Trommelbremse ausgeführt werden, wodurch die Wartbarkeit gegeben sein muss, und damit eine Isolation schwer umzusetzbar ist, oder man nimmt Scheibenbremsen. Das vergrößert den mechanischen Aufwand jedoch.

    Nicht umsonst verzichten viele E-Auto-Hersteller nicht auf Antriebswellen und setzten Mittenmotoren ein. Es gibt auch Ansätze mit Zentralbremsscheiben, aber das ist nur wieder rein Kompromiss.

    Auf ein Getriebe kann man übrigens auch kaum verzichten. Grenzfrequenz und Sättigung sei da mal als Schlagwort in den Raum gestellt.

  7. Re: Nabenmotoren...

    Autor: gadthrawn 17.04.18 - 11:31

    mfeldt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ..haben viele Vorteile. Sie können direkt angesteuert werden und somit
    > alle Funtionen von ABS, ESP, Bremsen und Antrieb übernehmen, ganz zu
    > schweigen davon, daß man kein Getriebe und keinen aufwendigen
    > Antriebsstrang braucht. Damit spart man an der Gesamtmasse des Fahrzeugs -
    > und damit am Energieverbrauch - ganz enorm.
    >
    > Das gern aufgebrachte Schlagwort "ungefederte Masse" ist nicht viel mehr
    > als eben das - ein Schlagwort. In jedem Rad ein 30 kW-Motor und die Sache
    > ist gegessen. So ein Motor wiegt keine 20Kg, ungefähr so viel wie eine
    > bereifte Stahlfelge. Im Prinzip käme man vermutlich mit noch weniger
    > Leistung aus - macht noch weniger Gewicht und noch höhere Reichweite.
    >
    > Das Kappseln sollte kein Problem sein.

    Das ganze ist nicht nur ein Schlagwort. Das komplette Auto ist ein relativ komplexes Schwingungssystem.
    Eine Stahlfelge... was gibt es in der kleinen Klasse.. ahja.. beim Fiesta wiegt 6,2 kg. mit Reifen 12,4 kg. Ein Radnabenmotor konventioneller Baureihe um 41,5-80 kg. Das ist pro Rad das vierfache am ungefederten Gewicht.
    Stahlfelgen sind übrigens meist leichter, da gegossenes Alu sehr viel dicker sein muss um stabil zu bleiben...
    Oder kurz: Du machst sozusagen LKW Reifen an einen PKW ohne dem PKW genug Gewicht zu geben damit fertigzuwerden. Mal so etwas wie einen Discovery (der noch leichtere Räder und höheres Gewicht hat) bei hohem Tempo gefahren und gemerkt wie das ganze sich auswirkt?)

    LARA war ein Forschungsradnabenmotor der dank Aluminiumspulen statt Kupfer, Karbon etc.pp. nur beim Motor auf 14,5 kg kam. Luftgekühlt und 20kw.

    Zu dem Motor kommen natürlich Stromleitungen. Du hast einen festen Teil (der nun lächerlich ungefedert ist) und natürlich einen Teil der sich und das Rad dreht. dazwischen die Kapselung ist eben nicht trivial, wenn beides schwingt.
    Die Achsschenkel müssen dadurch auch zulegen. Auf die Radlager wirkt mehr ein -> schnellerer Verschleiß. Ebenso die Federung.

    4*40 kg Motor + Akku + Verkabelung + die ganzen notwendigen Verstärkugnen und Entkopplungen spart nicht unbedingt etwas, wenn du dagegen kleine Motoren ala die Ford Dreizylinder a 98 kg nimmst.

  8. Re: Nabenmotoren...

    Autor: ArcherV 17.04.18 - 11:34

    AllDayPiano schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht nur die Kühlung ist ein Problem. Das läße sich durch Wasserkühlung
    > lösen. Schlimmer ist, dass man noch Bremsen braucht. Entweder müssen die
    > als Trommelbremse ausgeführt werden, wodurch die Wartbarkeit gegeben sein
    > muss, und damit eine Isolation schwer umzusetzbar ist, oder man nimmt
    > Scheibenbremsen. Das vergrößert den mechanischen Aufwand jedoch.
    >
    > Nicht umsonst verzichten viele E-Auto-Hersteller nicht auf Antriebswellen
    > und setzten Mittenmotoren ein. Es gibt auch Ansätze mit
    > Zentralbremsscheiben, aber das ist nur wieder rein Kompromiss.
    >
    > Auf ein Getriebe kann man übrigens auch kaum verzichten. Grenzfrequenz und
    > Sättigung sei da mal als Schlagwort in den Raum gestellt.

    Guck dir bitte Mal den Mio EP 9, der hat als das was du bemaengelst.

  9. Re: Nabenmotoren...

    Autor: Onkel Ho 17.04.18 - 11:37

    260kg bei 800kg Gesamtgewicht ist in der Tat schon recht viel. Ich dachte immer, dass die Kühlung bei den meisten Nabenmotoren das Hauptproblem ist, da die Motorsteuerung (ESC) da auch mit drinn sitzt. Oder ist das mittlerweile gelöst?
    Könnte man die Bremse nicht einfach zwischen Motor und Felge unterbringen? Auf dem Video sieht es ja danach aus.

  10. Re: Nabenmotoren...

    Autor: Onkel Ho 17.04.18 - 11:46

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AllDayPiano schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > ----
    > > Nicht nur die Kühlung ist ein Problem. Das läße sich durch Wasserkühlung
    > > lösen. Schlimmer ist, dass man noch Bremsen braucht. Entweder müssen die
    > > als Trommelbremse ausgeführt werden, wodurch die Wartbarkeit gegeben
    > sein
    > > muss, und damit eine Isolation schwer umzusetzbar ist, oder man nimmt
    > > Scheibenbremsen. Das vergrößert den mechanischen Aufwand jedoch.
    > >
    > > Nicht umsonst verzichten viele E-Auto-Hersteller nicht auf
    > Antriebswellen
    > > und setzten Mittenmotoren ein. Es gibt auch Ansätze mit
    > > Zentralbremsscheiben, aber das ist nur wieder rein Kompromiss.
    > >
    > > Auf ein Getriebe kann man übrigens auch kaum verzichten. Grenzfrequenz
    > und
    > > Sättigung sei da mal als Schlagwort in den Raum gestellt.
    >
    > Guck dir bitte Mal den Mio EP 9, der hat als das was du bemaengelst.
    Sicher, dass es Nabenmotoren sind? 1 Motor pro rad bedeutet nicht, dass sie an der Radnabe hängen. Auf den Bildern sieht es nicht danach aus... Siehe:
    https://car-images.bauersecure.com/pagefiles/26425/1752x1168/9_techrules_trev_chassis.jpg



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.04.18 11:48 durch Onkel Ho.

  11. Re: Nabenmotoren...

    Autor: RvdtG 17.04.18 - 11:48

    jep, die Herstellerseite ist da sehr eindeutig:

    IN-WHEEL
    HUB MOTORS

    Open the boot or bonnet, there is no motor. We placed 4 motors in the wheels delivering 4 x 12,5 kW/66 hp. It gives you extra space for your bags and plenty of power to go wherever you need.

    http://mwmotors.cz/luka-ev/#order

  12. Re: Nabenmotoren...

    Autor: Onkel Ho 17.04.18 - 11:51

    RvdtG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jep, die Herstellerseite ist da sehr eindeutig:
    >
    > IN-WHEEL
    > HUB MOTORS
    >
    > Open the boot or bonnet, there is no motor. We placed 4 motors in the
    > wheels delivering 4 x 12,5 kW/66 hp. It gives you extra space for your bags
    > and plenty of power to go wherever you need.
    >
    > mwmotors.cz#order
    Das ist klar! es ging aber um ein anderes Auto hier - den Nio EP 9. Der @ArcherV meinte, dass der 250kw Motoren in der Nabe hätte... Das würde ich dann doch eher bezweifeln...

  13. Re: Nabenmotoren...

    Autor: ArcherV 17.04.18 - 12:08

    Onkel Ho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @ArcherV meinte, dass der 250kw Motoren in der Nabe hätte... Das würde ich
    > dann doch eher bezweifeln...


    Was legst du mir wieder für Sachen in den Mund...

    Fakt ist das der EP9 250kw pro Rad hat. Ob das nun Narbenmotoren oder sonst was sind ist mir egal.

  14. Re: Nabenmotoren...

    Autor: Gamma Ray Burst 17.04.18 - 12:14

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aha, die Vorteile kehrst du gleich mal unter den Tisch, und stellst dann
    > eine voellig laecherliche Bewertung NUR mit den Nachteilen an ...
    > um Himmels willen, manchmal frage ich mich ob einige Menschen ueberhaupt
    > mal von der Wand bis zur Tapete denken ...

    Einige betrachten schon den Abstand zwischen Wand und Tapete als visionär...

    > Autos sind nach dem Massstab generell schlecht, weil sie stinken, laermen,
    > und die Umwelt verpesten ...
    > wehe du benutzt ein Auto!

  15. Re: Nabenmotoren...

    Autor: FaLLoC 17.04.18 - 13:02

    was sind das für Gewichte?

    Sogar komplette Elektromotoren mit Steuerung bekommt man für 1kg/kw. Ich frage mich, warum dann ausgerechnet bei Radnabenmotoren alleine der Leistungsteil schon das fünffache wiegen soll. Es würde mich wundern, wenn die 12,5 kw-Motoren mehr als 15 kg auf die Wage bringen. Eher weniger. Und das entspricht in etwa dem Unterschied zwischen bereiften 15-Zöllern und 18-Zöllern.

    Und das mit der stärkeren Auslegung der Aufhängung ist jetzt auch eher fraglich. Die Radaufhängung trägt nicht das Rad, sondernn das Rad die Radaufhängung (und das restliche Auto). Wenn die Motoren in der Radnabe liegen, ist das Auto (und damit die für die Fahrwerksauslegung relevante gefederte Masse) geringer.

    --
    FaLLoC

  16. Re: Nabenmotoren...

    Autor: AllDayPiano 17.04.18 - 13:04

    Ein Supersportwagen ist ja auch vollkommen vergleichbar...

    Ansonsten hast Du damit genau einen einzigen Hersteller mit einem einzigen Spezialfahrzeug. Repräsentativ ist anders...

  17. Re: Nabenmotoren...

    Autor: Onkel Ho 17.04.18 - 13:10

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Onkel Ho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > @ArcherV meinte, dass der 250kw Motoren in der Nabe hätte... Das würde
    > ich
    > > dann doch eher bezweifeln...
    >
    > Was legst du mir wieder für Sachen in den Mund...
    >
    > Fakt ist das der EP9 250kw pro Rad hat. Ob das nun Narbenmotoren oder sonst
    > was sind ist mir egal.

    Hmm - Dann ist es mir ein Rätsel, was dein Kommentar dann mit dem Thema Nabenmotoren hier zu tun hat und warum du auf einen Kommentar antwortest, der explizit Nabenmotoren kritisiert.

  18. Re: Nabenmotoren...

    Autor: Onkel Ho 17.04.18 - 13:20

    FaLLoC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > was sind das für Gewichte?
    >
    > Sogar komplette Elektromotoren mit Steuerung bekommt man für 1kg/kw. Ich
    > frage mich, warum dann ausgerechnet bei Radnabenmotoren alleine der
    > Leistungsteil schon das fünffache wiegen soll. Es würde mich wundern, wenn
    > die 12,5 kw-Motoren mehr als 15 kg auf die Wage bringen. Eher weniger. Und
    > das entspricht in etwa dem Unterschied zwischen bereiften 15-Zöllern und
    > 18-Zöllern.
    Das (35-40kg) ist halt das gängige Gewicht bei der Leistung. Zeig mir mal einen, mit der Leistung, der deutlich weniger wiegt. Ich lass mich ja gern eines besseren belehren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.04.18 13:27 durch Onkel Ho.

  19. Re: Nabenmotoren...

    Autor: Crol 17.04.18 - 13:20

    Unterschätzt mal die Brushless Motor Technik nicht :) Weiß zwar nicht wie gut die Leistung nach oben hin skaliert aber im Quadcopter Race Bereich gibt es jede Menge Motoren die jeweils ca. 30-35g wiegen und 2kg Schub(mit Propeller) bei 7-800W pro Motor liefern (könnten) wenn der Akku nicht der begrenzende Faktor wäre :P Also sind 40kg für so nen Radnabenmotor mit 25-40kW vermutlich etwas hoch gegriffen auch wenn diese klar besser vor Umwelteinflüssen geschützt sein müssen was Gewicht draufpackt. Tendenziell würd ich aber sagen der Stator Wicklungen + Kabel sollten idR deutlich schwerer sein wie das Gehäuse + Magnete. Den ESC kann man ja ins "innere umziehen" zur gefederten Masse. Bin gespannt was sich noch tut in den nächsten Jahren in diesem Bereich.

  20. Re: Nabenmotoren...

    Autor: Onkel Ho 17.04.18 - 13:35

    Crol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unterschätzt mal die Brushless Motor Technik nicht :) Weiß zwar nicht wie
    > gut die Leistung nach oben hin skaliert aber im Quadcopter Race Bereich
    > gibt es jede Menge Motoren die jeweils ca. 30-35g wiegen und 2kg Schub(mit
    > Propeller) bei 7-800W pro Motor liefern (könnten) wenn der Akku nicht der
    > begrenzende Faktor wäre :P Also sind 40kg für so nen Radnabenmotor mit
    > 25-40kW vermutlich etwas hoch gegriffen auch wenn diese klar besser vor
    > Umwelteinflüssen geschützt sein müssen was Gewicht draufpackt. Tendenziell
    > würd ich aber sagen der Stator Wicklungen + Kabel sollten idR deutlich
    > schwerer sein wie das Gehäuse + Magnete. Den ESC kann man ja ins "innere
    > umziehen" zur gefederten Masse. Bin gespannt was sich noch tut in den
    > nächsten Jahren in diesem Bereich.
    Das kannst du glaube nicht einfach so 1:1 hochskalieren. Wie gesagt ich lass mich gern eines Besseren belehren aber die Standard Nabenmotoren für Motorräder/Roller in diesem Leistungsniveau wiegen halt immer so in dem Dreh. Ich glaube nicht, dass die dann für Autos deutlich leichter sind.

    Wovon du schreibst sind absolute Spitzenleistungen, die maximal für 1-2 Sekunden erreicht werden können, danach regelt das ESC automatisch runter.
    Im Unterschied zu Verbrennern, können E-Motoren für extrem kurze Zeiträume deutlich mehr als ihre Nennleistung abrufen - gerne 100-120% mehr. Ein BLCD-Motor mit einer Nennleistung von 14kw kann z.B. als Peak auch 28-34kw abrufen - aber eben nur extrem kurz.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.04.18 13:53 durch Onkel Ho.

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