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täglich 200.000 Bestellungen für Verbrenner

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  1. täglich 200.000 Bestellungen für Verbrenner

    Autor: jo-1 03.08.17 - 12:27

    kt

  2. Re: täglich 200.000 Bestellungen für Verbrenner

    Autor: Anonymer Nutzer 03.08.17 - 12:31

    Für welchen? Bitte genauer.

  3. Re: täglich 200.000 Bestellungen für Verbrenner

    Autor: Henne231 03.08.17 - 12:42

    Hier handelt es sich mehr oder weniger einfach im Tesla Pressemitteilung. Auch in anderen Medien liest man immer nur "Superlative" über Tesla. Das ist einfach kostenlose Werbung.

    Das Tesla nur ein paar tausend Autos auf den Straßen hat und als Autobauer winzig ist sollte man doch immer dazu schreiben.

  4. Re: täglich 200.000 Bestellungen für Verbrenner

    Autor: GangnamStyle 03.08.17 - 13:51

    Henne231 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das Tesla nur ein paar tausend Autos auf den Straßen hat und als Autobauer
    > winzig ist sollte man doch immer dazu schreiben.

    Jeder Technologiewandel vollzieht eine S-Kurve und er geht nicht über eine einzige Nacht. Es ist normal, dass die Änderung erst einmal sehr langsam geht. Erreicht aber diese Kurve irgendwann den Umkipppunkt, dann passiert alles sehr schnell. Wir sind in der Nähe des Umkipppunktes. In 2-3 Jahren werden die Akus so günstig werden, dass alle E-Mittelklasseautos so günstig sein werden wie die ICE Pendants. Dann werden die letzten Zweifler von Elektromobilität ruhig sein.

    Ich habe das Ende der Röhrenbildschirme, Analogfotografie und Glühbirnen erlebt. Es gab damals auch viele Zweifler. Es ist nur lustig zu sehen, das es immer wieder passiert. Dass sogar "Experten" den Wandel nicht erkennen.

  5. Re: täglich 200.000 Bestellungen für Verbrenner

    Autor: Azzuro 03.08.17 - 15:59

    > Ich habe das Ende der Röhrenbildschirme, Analogfotografie und Glühbirnen
    > erlebt. Es gab damals auch viele Zweifler. Es ist nur lustig zu sehen, das
    > es immer wieder passiert. Dass sogar "Experten" den Wandel nicht erkennen.

    Man sollte da schon unterschieden. Es fallen ja oft auch die Worte "Nokia" und "Kodak", und dass es den etablierten Autobauern bald so ergehen könnte.
    - Glühbirnen wurden verboten, das ging dadurch auf künstliche Art ganz schnell
    - Digitalfotografie hat aus Nutzersicht massive Vorteile
    - Röhrenbildschirme waren zu beginn bezüglich Bildqualität zwar noch länger überlegen. Aber viele dachten "Ey, geil Alter, voll großer Flachbildfernseher, ey", und die wurden dann gekauft. Einfach so, von den Menschen, rein Marktwirtschaftlich
    - iPhone-artige Smartphones sind normalen Handys in ihrem Funktionsumfang massiv überlegen, letztlich ist das eine ganz nue Produktgattung, quasi ein Computer in der Hosentasche. Auch hier daher schneller Umstieg seitens der Kunden auch ganz ohne staatliche Lenkung.

    Elektroautos dagegen - sind zunächst mal einfach nur Autos. Der Unterschied zwischen E-Auto und Verbrenner-Auto ist viel geringer als zwischen Dumbphone und Smartphone, oder Analog- und Digitalfotografie. Ja, selbst bei Monitoren oder zumindest Fernsehern sehe ich einen größeren Unterschied zwischen Röhre und LCD. Ein baldiges plötzliches begeistertes Umsteigen seitens der Kunden, was die etablierte Autobranche in Probleme bringt, sehe ich daher nicht. Selbst in Norwegen, wo E-Autos massiv staatlich bevorteilt werden, entscheiden sich nur die Hälfte der Neuwagenkäufer für ein Elektroauto. Am freien Markt wäre der Anteil der Elektroautos weltweit noch geringer.

    Denkst du wirklich, dass wenn der E-Golf die Reichweite eines kleinen Model 3 hätte und 30.000¤ kosten würde, die meisten Golf-Käufer die elektrische VErsion wählen würden? Deine Aussage, dass die Akkus in 2-3 Jahren soviel billier werden würden, muss sich ja auch erstmal zeigen.

  6. Re: täglich 200.000 Bestellungen für Verbrenner

    Autor: jo-1 03.08.17 - 16:06

    GangnamStyle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Henne231 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Das Tesla nur ein paar tausend Autos auf den Straßen hat und als
    > Autobauer
    > > winzig ist sollte man doch immer dazu schreiben.
    >
    > Jeder Technologiewandel vollzieht eine S-Kurve und er geht nicht über eine
    > einzige Nacht. Es ist normal, dass die Änderung erst einmal sehr langsam
    > geht. Erreicht aber diese Kurve irgendwann den Umkipppunkt, dann passiert
    > alles sehr schnell.

    ist das so? Das iPhone hat über Nacht die Welt verändert weil es einfach jeder haben wollte - demgegenüber sahen alle andren Telephone aus wie aus dem letzten Jahrhundert und sie waren es auch - der CD Player hat auch aus dem Stand weg innerhalb von wenigen Monaten seinen Siegeszug angetreten - bezogen auf die Automobilwelt müssten jetzt schon Millionen E-Mobile im Jahr an den Käufer zu bringen sein ;-)
    (übrigens - so unkaputtbar wie damals versprochen waren die CDs nie und die Platte klingt deutlich besser und heute lade ich höchstauflösende Audio-Files runter, die die CD und selbst die Platte locker übertreffen - CDs nutze ich seit Jahren nicht mehr

    > Wir sind in der Nähe des Umkipppunktes. In 2-3 Jahren
    > werden die Akus so günstig werden, dass alle E-Mittelklasseautos so günstig
    > sein werden wie die ICE Pendants. Dann werden die letzten Zweifler von
    > Elektromobilität ruhig sein.
    >

    Das lege ich mir gerne auf Wiedervorlage in zwei Jahren - das letzte mal hatte ich vor einem Jahr mit jemandem hier im Forum gewettet, dass die E-Mobil-Präme ein Flop wird - knapp recht gehabt ,-)

    > Ich habe das Ende der Röhrenbildschirme, Analogfotografie und Glühbirnen
    > erlebt. Es gab damals auch viele Zweifler. Es ist nur lustig zu sehen, das
    > es immer wieder passiert. Dass sogar "Experten" den Wandel nicht erkennen.

    Röhrenfernseher => gross, schwer und nach heutigen Maßstäben kleine Geräte mit hohem Stromverbrauch

    Analogphotographie => grosse, schwere Kameras (Grossformat) mit hohen Kosten und langsamer Verfügbarkeit der Ergebnisse

    Glühbirne wurde per Gesetz verboten - ich hab noch für meine Lebensspanne genügend gebunkert für die Lichtinstallationen bei mir zu Hause, die ich gerne mit Glühlampen versorge - und bei LEDs gibt es erst langsam bezahlbare Birnen mit Ra > 85 % - ich bin mir sicher, dass die meisten Käufer von LED Leuchten gar nicht auf den Ra Wert achten und sich drüber wundern warum sie schlecht schlafen oder die Augen schnell ermüden.


    In ein paar Jahren wird man über grosse, schwere Autos mit übertrieben grossem Akku lachen und zurückblickend sich wundern wie irgend jemand so was teures und technologisch rückständiges kaufen konnte.

    Ich erwarte mir ähnlich zur heise Redaktion Wasserstoff und Brennstoffzelle als zukunftsweisendes Konzept.

    https://youtu.be/iELwp6_eh4A
    (sehenswerter Beitrag - sehr gut recherchiert und ausgewogen!)

    Einfach einen altmodischen, grossen Akku in ein normales Auto zu schrauben ist weder clever noch fortschrittlich sondern brut force - ich erwarte mir eine elegantere Lösung, die deutlich besser als aktuelle Autos ist.

    Wie das aussehen wird weiss ich nicht - das wusste ich auch vor dem iPhone nicht - doch danach wusste es jeder - so wird es auch mit den E-Mobilen sein.

    Tesla ist ähnlich wie Nokia - Uralt Betriebssystem mit hübschen Formen - ich bin mir sehr sicher, dass die aktuellen E-Mobile in 5-8 Jahren kaum noch was wert sein werden weil wir dann viel bessere ganzheitliche Lösungen haben werden.

    Der erste Autobauer, der einen bessern elektrischen Antriebsstrang mit viel höherer Energiedichte bauen kann wird die Welt verändern - bis dahin fahre ich weiter kostengünstig Verbrenner so lange es mir keiner explizit verbietet und betrachte entspannt die Show der Möchtegern-Hipster :-)

  7. Re: täglich 200.000 Bestellungen für Verbrenner

    Autor: oxybenzol 03.08.17 - 18:37

    jo-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > In ein paar Jahren wird man über grosse, schwere Autos mit übertrieben
    > grossem Akku lachen und zurückblickend sich wundern wie irgend jemand so
    > was teures und technologisch rückständiges kaufen konnte.

    Du meinst also, dass sich SUVs in ein paar Jahren nicht mehr verkaufen? Oder gilt groß und schwer nur bei E-Autos? Selbst die schwerste S-Klasse kommt auf 2,3t.

    > Ich erwarte mir ähnlich zur heise Redaktion Wasserstoff und Brennstoffzelle
    > als zukunftsweisendes Konzept.

    Mal sehen, was die Zukunft bringt. Genausogut kann bald der Feststoffakku kommen, hat dann die 3fache Energiedichte. Und wenn der von Bosch kommt, siehst du das garantiert auch anders.


    > Einfach einen altmodischen, grossen Akku in ein normales Auto zu schrauben
    > ist weder clever noch fortschrittlich sondern brut force - ich erwarte mir
    > eine elegantere Lösung, die deutlich besser als aktuelle Autos ist.

    Am Ende gehts nicht um elegant sondern um machbar. Ein thermisches Karftwerk arbeitet auch heute noch nach dem Prinzip der Dampfmaschine.

    > Wie das aussehen wird weiss ich nicht - das wusste ich auch vor dem iPhone
    > nicht - doch danach wusste es jeder - so wird es auch mit den E-Mobilen
    > sein.

    An der Stelle sei mal an die Handywitze erinnert. Und wenn selbst ein Manager, der dafür bezahlt wird, die Zukunft seines Unternehmens zu bestimmten, das iPhone belächelt, dann waren auch viele andere nicht vom iPhone überzeugt. Wie war das noch? "Apple ist ein Hype und bald pleite!" Lustig, diese Parallelen.

    > Tesla ist ähnlich wie Nokia - Uralt Betriebssystem mit hübschen Formen -
    > ich bin mir sehr sicher, dass die aktuellen E-Mobile in 5-8 Jahren kaum
    > noch was wert sein werden weil wir dann viel bessere ganzheitliche Lösungen
    > haben werden.

    Was in 5-8 Jahren existiert, kann man jetzt nicht kaufen, ist also irrelevant. Außerdem trifft dein Argument dann genauso auf alle Verbrenner zu, also produzieren die deutscher Hersteller deiner Meinung nach zur Zeit nur Schrott.

    > Der erste Autobauer, der einen bessern elektrischen Antriebsstrang mit viel
    > höherer Energiedichte bauen kann wird die Welt verändern - bis dahin fahre
    > ich weiter kostengünstig Verbrenner so lange es mir keiner explizit
    > verbietet und betrachte entspannt die Show der Möchtegern-Hipster :-)

    Statt auf den großen Wurf zu warten, der so nur selten statt findet, solltest du die kleinen Entwicklungen im Auge behalten. Das Handy kam 1985 raus, aber kaum einer hats als großen Wurf betrachtet. Solarzellen gibts schon seit vielen Jahrzehnten, aber erst seit recht kurzer Zeit kann man damit günstig Strom herstellen, zumindest in bestimmten Gebieten. Beim Internet oder Computer wars doch auch nicht anders. Beim Auto genauso. Motorwagen Nr.1 war 1886, Model T in Fleißbandfertigung 1914. 28 Jahre sind ne lange Zeit.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.08.17 18:39 durch oxybenzol.

  8. Re: täglich 200.000 Bestellungen für Verbrenner

    Autor: amagol 03.08.17 - 21:16

    Azzuro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - iPhone-artige Smartphones sind normalen Handys in ihrem Funktionsumfang
    > massiv überlegen, letztlich ist das eine ganz nue Produktgattung, quasi ein
    > Computer in der Hosentasche. Auch hier daher schneller Umstieg seitens der
    > Kunden auch ganz ohne staatliche Lenkung.

    > Elektroautos dagegen - sind zunächst mal einfach nur Autos. Der Unterschied
    > zwischen E-Auto und Verbrenner-Auto ist viel geringer als zwischen
    > Dumbphone und Smartphone

    Das sagt jemand der kein E-Auto hat. Das einzige Problem von E-Autos ist die Reichweite und der Preis. Beides hat man genauso bei Smartphones, aber solange es fuer einen Tag/die ueblichen Strecken reicht ist es kaum noch praxisrelevant.

    > Denkst du wirklich, dass wenn der E-Golf die Reichweite eines kleinen Model
    > 3 hätte und 30.000¤ kosten würde, die meisten Golf-Käufer die elektrische
    > VErsion wählen würden?

    Vorausgesetzt die Infrastruktur waechst mit. Ohne Auflademoeglichkeit (entweder Zuhause oder beim Arbeitgeber) ist ein E-Auto keine Alternative.

  9. Re: täglich 200.000 Bestellungen für Verbrenner

    Autor: Peter Brülls 04.08.17 - 06:57

    Azzuro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > - Glühbirnen wurden verboten, das ging dadurch auf künstliche Art ganz
    > schnell

    Springender Punkt ist allerdings auch, dass die aktuellen Leuchtmittel den Glühbirnen in nichts mehr nachstehen.

    > - Röhrenbildschirme waren zu beginn bezüglich Bildqualität zwar noch länger
    > überlegen. Aber viele dachten "Ey, geil Alter, voll großer
    > Flachbildfernseher, ey", und die wurden dann gekauft. Einfach so, von den
    > Menschen, rein Marktwirtschaftlich

    „voll groß“, ja. Springender Punkt ist hier, dass *andere* Qualitäten der Flachbildschirme denen der Röhren überlegen waren. Beim Schwarz kommen wir ja jetzt erst ran.



    > Elektroautos dagegen - sind zunächst mal einfach nur Autos. Der Unterschied
    > zwischen E-Auto und Verbrenner-Auto ist viel geringer als zwischen
    > Dumbphone und Smartphone, oder Analog- und Digitalfotografie.

    Nicht ganz. Umweltverschmutzung am Einsatzort, sowwohl durch Gase als auch Lärm. Das sind zwei Nachteile, die einfach nur als Gewöhnung gar nicht mehr als solche wahrgenommen werden und die als Kosten auch den unbeteiligten auferlegt werden.

    Kaum ein Mensch hätte unverbleites Benzin, Katalysator, etc ohne „staatliche Lenkung“ gekauft.

    Ich bin jetzt auch nicht der große Umweltschützer, aber jesses, ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als wir von der Nordsee zurückkamen und man den Beginn des Ruhrgebiets riechen konnte.

  10. Re: täglich 200.000 Bestellungen für Verbrenner

    Autor: thinksimple 04.08.17 - 09:46

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Azzuro schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > - Glühbirnen wurden verboten, das ging dadurch auf künstliche Art ganz
    > > schnell
    >
    > Springender Punkt ist allerdings auch, dass die aktuellen Leuchtmittel den
    > Glühbirnen in nichts mehr nachstehen.
    >
    > > - Röhrenbildschirme waren zu beginn bezüglich Bildqualität zwar noch
    > länger
    > > überlegen. Aber viele dachten "Ey, geil Alter, voll großer
    > > Flachbildfernseher, ey", und die wurden dann gekauft. Einfach so, von
    > den
    > > Menschen, rein Marktwirtschaftlich
    >
    > „voll groß“, ja. Springender Punkt ist hier, dass *andere*
    > Qualitäten der Flachbildschirme denen der Röhren überlegen waren. Beim
    > Schwarz kommen wir ja jetzt erst ran.
    >
    > …
    >
    > > Elektroautos dagegen - sind zunächst mal einfach nur Autos. Der
    > Unterschied
    > > zwischen E-Auto und Verbrenner-Auto ist viel geringer als zwischen
    > > Dumbphone und Smartphone, oder Analog- und Digitalfotografie.
    >
    > Nicht ganz. Umweltverschmutzung am Einsatzort, sowwohl durch Gase als auch
    > Lärm. Das sind zwei Nachteile, die einfach nur als Gewöhnung gar nicht
    > mehr als solche wahrgenommen werden und die als Kosten auch den
    > unbeteiligten auferlegt werden.
    >
    > Kaum ein Mensch hätte unverbleites Benzin, Katalysator, etc ohne
    > „staatliche Lenkung“ gekauft.
    >
    > Ich bin jetzt auch nicht der große Umweltschützer, aber jesses, ich
    > erinnere mich noch gut an die Zeit, als wir von der Nordsee zurückkamen und
    > man den Beginn des Ruhrgebiets riechen konnte.

    Ach, das waren noch Zeiten. Das Baumsterben, Ozonloch, Saurer Regen, acrylamid, Rinderwahnsinn, Vogelgrippe, hamsterstaupe, Dieselgate.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  11. Re: täglich 200.000 Bestellungen für Verbrenner

    Autor: Berner Rösti 04.08.17 - 11:17

    amagol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Elektroautos dagegen - sind zunächst mal einfach nur Autos. Der
    > Unterschied
    > > zwischen E-Auto und Verbrenner-Auto ist viel geringer als zwischen
    > > Dumbphone und Smartphone
    >
    > Das sagt jemand der kein E-Auto hat. Das einzige Problem von E-Autos ist
    > die Reichweite und der Preis. Beides hat man genauso bei Smartphones, aber
    > solange es fuer einen Tag/die ueblichen Strecken reicht ist es kaum noch
    > praxisrelevant.

    Ein Auto ist dazu da, um Personen und Güter von A nach B zu transportieren. Was genau macht das E-Auto hier nun anders als eines mit Verbrennungsmotor?

    Es ist ein anderer Antrieb, mehr nicht.

  12. Re: täglich 200.000 Bestellungen für Verbrenner

    Autor: Berner Rösti 04.08.17 - 11:19

    thinksimple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Peter Brülls schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Azzuro schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > >
    > > > - Glühbirnen wurden verboten, das ging dadurch auf künstliche Art ganz
    > > > schnell
    > >
    > > Springender Punkt ist allerdings auch, dass die aktuellen Leuchtmittel
    > den
    > > Glühbirnen in nichts mehr nachstehen.
    > >
    > > > - Röhrenbildschirme waren zu beginn bezüglich Bildqualität zwar noch
    > > länger
    > > > überlegen. Aber viele dachten "Ey, geil Alter, voll großer
    > > > Flachbildfernseher, ey", und die wurden dann gekauft. Einfach so, von
    > > den
    > > > Menschen, rein Marktwirtschaftlich
    > >
    > > „voll groß“, ja. Springender Punkt ist hier, dass *andere*
    > > Qualitäten der Flachbildschirme denen der Röhren überlegen waren. Beim
    > > Schwarz kommen wir ja jetzt erst ran.
    > >
    > > …
    > >
    > > > Elektroautos dagegen - sind zunächst mal einfach nur Autos. Der
    > > Unterschied
    > > > zwischen E-Auto und Verbrenner-Auto ist viel geringer als zwischen
    > > > Dumbphone und Smartphone, oder Analog- und Digitalfotografie.
    > >
    > > Nicht ganz. Umweltverschmutzung am Einsatzort, sowwohl durch Gase als
    > auch
    > > Lärm. Das sind zwei Nachteile, die einfach nur als Gewöhnung gar nicht
    > > mehr als solche wahrgenommen werden und die als Kosten auch den
    > > unbeteiligten auferlegt werden.
    > >
    > > Kaum ein Mensch hätte unverbleites Benzin, Katalysator, etc ohne
    > > „staatliche Lenkung“ gekauft.
    > >
    > > Ich bin jetzt auch nicht der große Umweltschützer, aber jesses, ich
    > > erinnere mich noch gut an die Zeit, als wir von der Nordsee zurückkamen
    > und
    > > man den Beginn des Ruhrgebiets riechen konnte.
    >
    > Ach, das waren noch Zeiten. Das Baumsterben, Ozonloch, Saurer Regen,
    > acrylamid, Rinderwahnsinn, Vogelgrippe, hamsterstaupe, Dieselgate.

    Ja, und das meiste davon hat sich am Ende als große Hysterie herausgestellt.

  13. Re: täglich 200.000 Bestellungen für Verbrenner

    Autor: amagol 04.08.17 - 19:53

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Auto ist dazu da, um Personen und Güter von A nach B zu transportieren.
    > Was genau macht das E-Auto hier nun anders als eines mit Verbrennungsmotor?
    > Es ist ein anderer Antrieb, mehr nicht.

    Ein Smartphone ist dazu da, um zu Telefonieren, aufs Internet zuzugreifen und Anwendungen zu starten. Was genau macht das iPhone/Android hier nun anders als ein Nokia Serie 60?
    Es ist ein kapazitiver Touchscreen statt resistiv, mehr nicht.

    Wenn du den Unterschied zwischen einem E-Auto und einem Verbrenner nicht merkst dann hast du nie eins benutzt. Das ging vielen bei den ersten iPhones genauso.

  14. Re: täglich 200.000 Bestellungen für Verbrenner

    Autor: Azzuro 05.08.17 - 12:55

    > Ein Smartphone ist dazu da, um zu Telefonieren, aufs Internet zuzugreifen
    > und Anwendungen zu starten. Was genau macht das iPhone/Android hier nun
    > anders als ein Nokia Serie 60?
    > Es ist ein kapazitiver Touchscreen statt resistiv, mehr nicht.
    Der aber ganz neue Möglichkeiten bot, neue Anwenundgen erlaubte. Und ja, es stimmt, dass auch vor dem iPhone es Smartphones gab, mit denen man mehr als nur Telefonieren konnte, was aber viele nicht gemacht haben (weil es auch einfach teils schlecht umgesetzt war). Die Leute machen mit ihren Smartphones heute defininiv andere Sachen, als mit ihren Handy zuvor. Inwiefern hat das E-Auo einen erweiterten Einsatzzweck als ein Verbrenner-Auto?

    > Wenn du den Unterschied zwischen einem E-Auto und einem Verbrenner nicht
    > merkst dann hast du nie eins benutzt.
    Ich hab mir mal einen BMW i3 geliehen. Ja, es ist ein super Fahrgefühl. Der sofortige Antritt, die Stille, der Komfort, alles toll. Und ja, wenn man danach wieder in einen Verbrenner steigt, kommt der einem wie primitive veraltete Technik vor. Wobei der Unterschied wohl vom Auto abhängt: Die meisten Vorteile kann er bei billigen Kleinstwagen, mit lahmen Motor, handgeschaltet, ruckelig, schlecht gedämmt etc. Da ist dann die Elektroversion ein Wahnsinnsfortschritt. Bei einer Oberklasselimousine mit seidig laufendem und dennoch kraftvollen V12, und perfekt arbeitender 9-Stufen-Automatik, das alles gut gedämmt, ist der Unterschied dann schon nicht mehr so auffällig. Am Ende bleibt ein E-Auto aber ein Auto, mit dem ich nicht mehr machen kann, als mit einem Verbrenner-Auto.

    Bei meinem Smartphone nervt mich die kurze Akkulaufzeit auch. Aber dennoch möchte ich nicht zu einem "normalen" Handy zurück. Denn die Funktionen des Smartphones erleichtern mir mein Leben ungemein in sehr vielen Situationen. Ich nehme die Nachteile in Kauf, weil die Vorteile so enorm sind. Dieses Verhältnis ist bei E-Autos aber derzeit noch nicht gegeben. Und so extrem wird das auch nie der Fall sein.

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