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Warum nicht einfach Oberleitungen?

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  1. Warum nicht einfach Oberleitungen?

    Autor: Dakkaron 04.04.22 - 21:40

    So schwer und teuer kann es eigentlich nicht sein, Oberleitungen aufzuhängen. Macht man ja doch auch sonst überall.

  2. Re: Warum nicht einfach Oberleitungen?

    Autor: WauWielein 04.04.22 - 21:48

    Lohnt sich auf den Strecken einfach nicht.
    Sind vorrangig eingleisige Nebenbahnen ohne Nennenswerten Güterverkehr (leider).
    Die Bahnhöfe sind größtenteils schon elektrifiziert und mit den Standzeiten sowie den Teilstrecken auf den elektrifizieren Hauptbahnen kann der Akku schön geladen werden.
    Wieso dann noch teure Oberleitungen bauen?

  3. Re: Warum nicht einfach Oberleitungen?

    Autor: Mandrake 04.04.22 - 22:11

    hängt von meheren faktoren ab.
    1. wie intensiv wird die strecke benutzt?
    2. sind bauliche massnahmen notwendig (bei alten strecken sind die brücken oder tunnels je nach dem zu tief)?
    3. können die strommassten einfach monitiert werden?
    4. kosten der wartung sind etwas höher.

    https://www.zeit.de/mobilitaet/2020-08/bahnverkehr-diesellok-oberleitungen-elektrifizierung-schienennetz-ausbau-reisen

  4. Re: Warum nicht einfach Oberleitungen?

    Autor: DocSeltsam 04.04.22 - 22:49

    Eben, es lohnt sich für Nebenstrecken einfach nicht, du musst entlang der Strecke tausende Masten aufstellen, um überhaupt den Fahrdraht ziehen zu können und brauchst dann auch noch Infrastruktur, nämlich Unterwerke, welche die Hochspannung auf 15 kV 16,7 Hz umwandeln.
    Und die Fahrleitung muss auch regelmäßig überprüft werden.

    Gerade eingleisige Strecken dürfte der Umbau für Monate lahmlegen, sodass man auch noch Schienenersatzverkehr leisten muss, da könnte man alles in allem wahrscheinlich für Jahrzehnte mit Diesel-/Akkumulatortriebwagen weiterfahren bevor der erste überhaupt nur angebügelt hat.

    Hier in meiner Region war mal eine RegioStadtBahn geplant, ist leider gescheitert, für die Züge wurde eine dritte Schiene in Normalspur gelegt und sie wären innerstädtisch mit der Oberleitung der Straßenbahn gefahren, auf den Nebenstrecken außerorts aber dieselelektrisch.

    Interessanterweise sind Akkumulatortriebwagen gar nicht mal wirklich neu, die DB hatte bis in die 80er und 90er die Baureihen ETA 176/517 und ETA 150/515, jeweils mit Bleiakkus, die wurden dann durch Dieseltriebwagen ersetzt.

    Klingt aber tatsächlich interessant mit modernen Lithiumakkus, evtl. haben dann die Endbahnhöfe eine Oberleitung an denen aufgeladen werden kann und auch zeitweise gefahren.

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