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In den knapp 3h wurden SEHR viele technische Details genannt
Autor: gelöscht 23.04.19 - 08:02
... vermutlich ist der Autor nur eingeschlafen ob des teilweise unverständlichen Gestotters von Elon Musk (der zum Glück immer nur Zwischensätze eingeworfen hat). Es wurde bis ins kleinste Detail der Chipaufbau erklärt, die redundante Anbindung, was wie verarbeitet wird, wie die Algorithmen funktionieren, wie das mit den Kameras ohne LIDAR funktioniert usw. usf.
Also Sorry, bei den meisten Präsentationen solcher Dinge wird nur die Leistungsfähigkeit erklärt und wie toll der Chip ist und das war es. Hier konnte man sogar den Fragen von Leuten zuhören die anscheinend wirklich Ahnung haben. -
Re: In den knapp 3h wurden SEHR viele technische Details genannt
Autor: norbertgriese 23.04.19 - 08:45
Wurde denn auch erklärt, warum der Autopilot bis jetzt in erbärmlichem Zustand ist und nicht in der Stadt benutzt werden darf?
Der tolle Tesla Chip müsste jetzt seit 2Jahren fertig sein und sollte immer "in Kürze" in alle Teslas eingebaut werden. Toller Chip ist eine Sache, einbauen ist zwingend nötig und vermutlich braucht er eine neu geschriebene Software, die dann wieder Kinderkrankheiten zeigt.
Und das mit dem Geld verdienen, da kann man einen Kasten Bier drauf wetten, dass in den nächsten 2 Jahren nix dergleichen stattfindet.
In 2 Tagen ist die Bilanz des 1. Quartals 2019 dran und die ganze Veranstaltung soll nur ablenken (Nebelkerzen werfen)?
Norbert -
Re: In den knapp 3h wurden SEHR viele technische Details genannt
Autor: Cavaron 23.04.19 - 08:55
McTristan schrieb:
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> Es wurde bis ins kleinste Detail der
> Chipaufbau erklärt, die redundante Anbindung, was wie verarbeitet wird, wie
> die Algorithmen funktionieren, wie das mit den Kameras ohne LIDAR
> funktioniert usw. usf.
Ich denke auch, das Golem da in den nächsten Tagen noch einen Detail-Artikel zum Chip veröffentlichen sollte. CPU/GPU/Chips sind ja sozusagen das Brot&Butter-Thema von Heise. -
Re: In den knapp 3h wurden SEHR viele technische Details genannt
Autor: PerilOS 23.04.19 - 09:24
Es ist mir bis heute schleierhaft wie man so unverantwortlich sein kann an einem LIDAR zu sparen, was absolut zuverlässig und ausgereift ist und alles erkennt, was ein Auto erkennen muss. Und das ohne zu Raten, so wie es die Kamerasysteme tun. Ein Industrie LIDAR kostet übrigens keine 150¤ pro Einheit.
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Re: In den knapp 3h wurden SEHR viele technische Details genannt
Autor: norbertgriese 23.04.19 - 09:27
> Ich denke auch, das Golem da in den nächsten Tagen noch einen
> Detail-Artikel zum Chip veröffentlichen sollte. CPU/GPU/Chips sind ja
> sozusagen das Brot&Butter-Thema von Heise.
Ich bin eher der Meinung, dass die aktuellen Nvidia Chips, die von vielen Autobauern verwendet werden, betreffs der Leistungsfähigkeit erklärt werden könnten. Besonders in wie fern hier eine einheitliche Programmierung vorliegt, dass man evtl. Auf einen anderen (z.B.leistungsfähigeren Chip) wechseln kann.
Tesla hat bisher
Mobil Eye Chip
Nvidia Chip
Tesla Chip
Verwendet, die vermutlich alle inkompatibel zueinander sind.
Norbert -
Re: In den knapp 3h wurden SEHR viele technische Details genannt
Autor: AllDayPiano 23.04.19 - 09:30
Wir Menschen haben auch nur zwei Augen ohne irgendwelche Laser- und Radartechnik. Unsere "Intuiton" ist schlussendlich auch nur ein gelerntes Muster.
So gesehen kann ein Auto nur mit Kameras mindestens gleichauf mit einem Menschen agieren, dabei aber noch schneller reagieren und die Reaktion präzise ausführen, wohingegen 95% der Menschen in Gefahrensituationen lediglich das Steuer herumreißen.
Klar ist aber auch: Stützt man sich alleine auf "diese" Systeme, müssen sie entsprechend gut sein. Das geht vor allem in Richtung Kontrast der Kameras, die ja aktuell immernoch richtig Schlecht im Vergleich zum menschlichen Auge ist.
Und wenn man auf erweiterte Sensorik verzichtet, dann kann das Auto bei Nebel halt nicht schneller als 20-50km/h fahren und muss bei Starkregen entsprechend auch auf 40 herunterbremsen, wie es Menschen auch machen müssen. Im Gegenteil: Damit verhalten sie sich für die anderen Menschen sogar vorhersehbarer. -
Re: In den knapp 3h wurden SEHR viele technische Details genannt
Autor: norbertgriese 23.04.19 - 09:40
In der weisen Voraussicht, dass autonome Fahrzeuge (zumindest bei schlechtem Wetter) niemals ohne Lidar zulassungsfähig sind, hat man auf das teure Teil verzichtet. So gibt's wegen Behördenauflagen leider!keine Genehmigung. Tesla ist natürlich willens, gegen Geld nachzurüsten.
Norbert -
Re: In den knapp 3h wurden SEHR viele technische Details genannt
Autor: Doedelf 23.04.19 - 09:40
Ich hab gestern via youtube mal kurz reingeschaltet und dort wurde genau das angesprochen, warum man diesen Weg gehen will. Es geht nicht nur um kosten, sondern um das Vorbild Mensch. Alles im Straßenverkehr ist prinzipell auf unseres optische Sehen ausgerichtet. Angefangen von Ampeln über Schilder bis zu "Erfahrenheit" ala "da läuft einer am Straßenrand mit den Augen aufs Smartphone, ich behalte den lieber mal etwas im Auge".
Der Tesla hat sogesehen schon einen Vorteil weil er 8 Augen (Kameras) hat - allerdings keinen Kopf den er drehen kann. Er kann aber so parallel nach vorne und zu Seite, hinten schauen. Klingt alles schlüssig. Allerdings sind die meisten Menschen ja trotz ihrer überlegenen Intelligenz im Straßenverkehr recht machtlos. Das Autofahren funktioniert ja eher nicht wegen unserer genialen Reaktion sondern einfach "Glück und Regeln". Kaum einer reduziert sein Tempo im Ort wenn er spielende Kinder oder alte Leute auf dem Gehweg sieht. Die meisten nehmen das schlicht nicht wahr, blenden das aus. In 99 % der Fälle passiert halt einfach nichts - aber das 1% wo das kind dann doch auf die Straße rennt, endet oft übel.
Das ganze funktioniert nur weil wir uns meistens an die Regeln halten und Glück das wenn wir es nicht mal tun (Raser) halt grade kein Kind in Richtung Fahrbahn läuft.
So gesehen werden die Autopiloten sicherlich funktionieren aber auch jede Menge Fehler machen. Anders als beim Mensch könnte man diese aber echt ausbügeln. Beim Mensch - naja jeder kennt irgendwie den Typ der wegen Alkohol am Steuer oder Rasen mal den Führerschein kassiert bekommen hat und dann beim nächsten mal wieder erwischt wurde...
Frag mich nur welchen tollen technologischen heimlichen Durchbruch es gegeben hat, das alle (Daimler, VW, Ford, Tesla) so auf 2021 als "Start frei für autonome Fahrzeuge" zielen. Bislang waren das alles bessere adaptive Tempomaten. -
Re: In den knapp 3h wurden SEHR viele technische Details genannt
Autor: neocron 23.04.19 - 10:18
norbertgriese schrieb:
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> Und das mit dem Geld verdienen, da kann man einen Kasten Bier drauf wetten,
> dass in den nächsten 2 Jahren nix dergleichen stattfindet.
einen ganzen Kasten Bier sogar?
da bist du dir ja richtig sicher, wenn du solch eine Wette eingehst ... -
Re: In den knapp 3h wurden SEHR viele technische Details genannt
Autor: GangnamStyle 23.04.19 - 10:25
Doedelf schrieb:
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>[...]
> Frag mich nur welchen tollen technologischen heimlichen Durchbruch es
> gegeben hat, das alle (Daimler, VW, Ford, Tesla) so auf 2021 als "Start
> frei für autonome Fahrzeuge" zielen. Bislang waren das alles bessere
> adaptive Tempomaten.
Da hast Du nicht viel mitbekommen, was die Autohersteller in den letzten Jahren entwickelt haben. Tesla kann z.B. auf Anweisung automatisch die Spurwechseln und Autobahnabfahrt nehmen. Im Bereich der Objekterkennung sind sie sehr weitgekommen. In den letzten Jahren hat der Preis des Lidars dramatisch gesenkt. Ebenso haben die Dienstleister Mrd. von gefahrenen Kilometer an Daten gesammelt. Diese Daten dienen zur Verbesserung des KI-Systems. Also wenn Du die dramatisch Entwicklung in den letzten Jahren auf besseren adaptiven Tempomaten reduzierst, bist Du nicht gut informiert. -
Re: In den knapp 3h wurden SEHR viele technische Details genannt
Autor: E-Mover 23.04.19 - 10:27
norbertgriese schrieb:
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> Wurde denn auch erklärt, warum der Autopilot bis jetzt in erbärmlichem
> Zustand ist und nicht in der Stadt benutzt werden darf?
>
Wie kommst Du darauf, dass der AP in erbärmlichem Zustand ist? Hast Du den AP denn schon mal benutzt? Und natürlich darf der in der Stadt benutzt werden! -
Re: In den knapp 3h wurden SEHR viele technische Details genannt
Autor: Brainfreeze 23.04.19 - 10:29
E-Mover schrieb:
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> norbertgriese schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Wurde denn auch erklärt, warum der Autopilot bis jetzt in erbärmlichem
> > Zustand ist und nicht in der Stadt benutzt werden darf?
> >
>
> Wie kommst Du darauf, dass der AP in erbärmlichem Zustand ist? Hast Du den
> AP denn schon mal benutzt? Und natürlich darf der in der Stadt benutzt
> werden!
Wenn man z.B. den Heise-test des Model 3 heranzieht und dort den Abschnitt über den Autopiloten so liest, dann kann man zu dem Schluss kommen, dass der sich in einem "erbärmlichen Zustand" befindet: https://www.heise.de/autos/artikel/Test-Tesla-Model-3-4400919.html -
Re: In den knapp 3h wurden SEHR viele technische Details genannt
Autor: ms (Golem.de) 23.04.19 - 10:29
Dann musst du auf Heise warten ;-)
Ich schaue nachher rein!
Marc Sauter, Sr Editor
Golem.de -
Re: In den knapp 3h wurden SEHR viele technische Details genannt
Autor: Anonymer Nutzer 23.04.19 - 10:32
Klar könnte es ein Auto in der Theorie mit zwei Kameras. Wie lange hat es eigentlich beim Menschen gedauert, bis er eine entsprechende Sensorik entwickelt hat? LIDAR gleicht halt Mängel der Technik aus. Und so teuer ist es auch nicht mehr.
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Re: In den knapp 3h wurden SEHR viele technische Details genannt
Autor: gadthrawn 23.04.19 - 10:55
E-Mover schrieb:
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> norbertgriese schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Wurde denn auch erklärt, warum der Autopilot bis jetzt in erbärmlichem
> > Zustand ist und nicht in der Stadt benutzt werden darf?
> >
>
> Wie kommst Du darauf, dass der AP in erbärmlichem Zustand ist? Hast Du den
> AP denn schon mal benutzt? Und natürlich darf der in der Stadt benutzt
> werden!
Nein, siehe Anleitung Tesla. Warum verbreitet du lügen? Ist es für dich so wichtig@ Schmitz bist dus? -
Re: In den knapp 3h wurden SEHR viele technische Details genannt
Autor: gadthrawn 23.04.19 - 10:57
Der Tesla hat nur den Nachteil, das die Kameras und Objekterkennung eben eher mangelhaft ist. Warum sonst wird ein Lkw für Himmel gehalten oder auf eine stehende blinkende große Feuerwehr beschleunigt?
Und das im hellen, nicht Mal bei Problemen als Regen, Reflexionen etc. PP.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.04.19 10:58 durch gadthrawn. -
Re: In den knapp 3h wurden SEHR viele technische Details genannt
Autor: picaschaf 23.04.19 - 11:06
PerilOS schrieb:
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> Es ist mir bis heute schleierhaft wie man so unverantwortlich sein kann an
> einem LIDAR zu sparen, was absolut zuverlässig und ausgereift ist und alles
> erkennt, was ein Auto erkennen muss. Und das ohne zu Raten, so wie es die
> Kamerasysteme tun. Ein Industrie LIDAR kostet übrigens keine 150¤ pro
> Einheit.
Achso? Seit wann erkennt ein Lidar Spurmarkierungen? Oder kann zwischen einer Plastiktüte und einem Reifen unterscheiden? Oder eine Ampel erkennen? Oder ein Schild? Ich wusste auch nicht, dass du statt zwei Augen zwei Laser im Kopf hast. Btw. raten Kameras nicht, genausowenig wie der Mensch beim Fahren. -
Re: In den knapp 3h wurden SEHR viele technische Details genannt
Autor: picaschaf 23.04.19 - 11:09
AllDayPiano schrieb:
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> Klar ist aber auch: Stützt man sich alleine auf "diese" Systeme, müssen sie
> entsprechend gut sein. Das geht vor allem in Richtung Kontrast der Kameras,
> die ja aktuell immernoch richtig Schlecht im Vergleich zum menschlichen
> Auge ist.
Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Das menschliche Auge ist extrem schlecht. Es kann nicht abblenden, hat einen wesentlich geringeren Blendbereich, ist extrem träge, man hat nur zwei davon die noch dazu beide immer nur in die selbe Richtung schauen können, stereoskopisches Sehen ist nur auf Entfernungen unter 1m möglich, ...
Du solltest dir mal Raw Aufnahmen der Tesla Kameras auf einem 24bit System ansehen, was die CCCR Matrix da rausholt ist Wahnsinn. -
Re: In den knapp 3h wurden SEHR viele technische Details genannt
Autor: picaschaf 23.04.19 - 11:10
norbertgriese schrieb:
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> In der weisen Voraussicht, dass autonome Fahrzeuge (zumindest bei
> schlechtem Wetter) niemals ohne Lidar zulassungsfähig sind, hat man auf das
> teure Teil verzichtet. So gibt's wegen Behördenauflagen leider!keine
> Genehmigung. Tesla ist natürlich willens, gegen Geld nachzurüsten.
>
> Norbert
Vollkommener Unsinn. Lidar ist bei schlechtem Wetter genauso blind oder nicht wie es eine Kamera wäre. -
Re: In den knapp 3h wurden SEHR viele technische Details genannt
Autor: picaschaf 23.04.19 - 11:14
gadthrawn schrieb:
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> Der Tesla hat nur den Nachteil, das die Kameras und Objekterkennung eben
> eher mangelhaft ist. Warum sonst wird ein Lkw für Himmel gehalten oder auf
> eine stehende blinkende große Feuerwehr beschleunigt?
> Und das im hellen, nicht Mal bei Problemen als Regen, Reflexionen etc. PP.
Man merkt, dass du keine Ahnung hast. Zum Einen waren diese Fälle ein ganz anderes System - die LKW Geschichte zB. war das System von Mobileye an dem Tesla nichts zu schaffen hatte. Zum Anderen sind die Auffahrunfälle auf eine falsche Bevorzugung des Radars bei eben auch den alten Modellen zurückzuführen. Radar wird immer ungenauer je näher Vv - Vt an Vv dran ist - also wenn das andere Fahrzeug stillsteht man selbst aber schnell fährt.



