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Einfachere Infrastruktur

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  1. Einfachere Infrastruktur

    Autor: Anonymer Nutzer 08.03.18 - 13:02

    Mag sein, dass zurzeit noch wenig H2 Tankstellen verfügbar sind und das den Start von Brennstoffzellenautos erschwert. Langfristig ist die Infrastruktur mit H2 aber deutlich einfacher als die mit Strom:

    - Zehntausende Stromtankstellen sind notwendig, aber bereits existierende Tankstellen können relativ einfach auf H2 nachgerüstet werden
    - Die Infrastruktur für Mehrfamilienhäuser und Wohngebiete muss angepasst werden
    - Mit H2 kann man viel leichter den überschüssigen Strom aus dem Netz entnehmen und braucht keine unsicheren "Smarten" Lösungen

  2. Re: Einfachere Infrastruktur

    Autor: PearNotApple 08.03.18 - 14:36

    confuso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mag sein, dass zurzeit noch wenig H2 Tankstellen verfügbar sind und das den
    > Start von Brennstoffzellenautos erschwert. Langfristig ist die
    > Infrastruktur mit H2 aber deutlich einfacher als die mit Strom:

    Sorry, das ist aber ein Unsinn. Für Wasserstoff-Infrastruktur muss man die gleiche Infrastruktur, die man für fossile Brennstoffe aufgebaut hat, noch einmal replizieren. Die Stromleitungen lieben bereits, man muss nur noch die Säulen hinbauen.

    Vergesse nicht, dass man Wasserstoff hergestellt, umgepumpt/transportiert und gelagert werden muss.

  3. Re: Einfachere Infrastruktur

    Autor: DeathMD 08.03.18 - 14:40

    Ach, das macht alles Luft und Liebe und dann noch ein bisschen Hokus Pokus und schon läuft das Ding... ;)

    Die Diskussion ist schon ähnlich mühsam, wie mit Personen die an "Freie Energie" glauben.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  4. Re: Einfachere Infrastruktur

    Autor: Anonymer Nutzer 08.03.18 - 14:45

    PearNotApple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > confuso schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mag sein, dass zurzeit noch wenig H2 Tankstellen verfügbar sind und das
    > den
    > > Start von Brennstoffzellenautos erschwert. Langfristig ist die
    > > Infrastruktur mit H2 aber deutlich einfacher als die mit Strom:
    >
    > Sorry, das ist aber ein Unsinn. Für Wasserstoff-Infrastruktur muss man die
    > gleiche Infrastruktur, die man für fossile Brennstoffe aufgebaut hat, noch
    > einmal replizieren. Die Stromleitungen lieben bereits, man muss nur noch
    > die Säulen hinbauen.
    >
    > Vergesse nicht, dass man Wasserstoff hergestellt, umgepumpt/transportiert
    > und gelagert werden muss.

    Ja natürlich, die Produktion und der Transport muss auch gemacht werden und da hat die direkte Stromerzeugung Vorteile, auch wenn, wie ich geschrieben habe, die Speicherung schwieriger ist. Aber gerade in der Produktion von H2 haben wir noch Defizite, das stimmt.
    Allerdings ist der Transport von H2 sehr ähnlich zu dem von fossilen Brennstoffe - nämlich per LKW von der Raffinerie/Produktionsstätte zur Tankstelle. Das ist alles sehr simpel und etabliert.
    Ich habe nicht behauptet, dass das mit Luft und Liebe funktioniert. Aber wir kommen doch schon beim Glasfaserausbau nicht mit dem Tiefbau hinterher, wie soll das werden, wenn wir die Mittelspannungsebene in den Städten auf Elektrofahrzeuge umbauen müssen?

    Btw., ich denke, am Ende wird es nicht die eine Lösung geben, sondern für das jeweilige Anwendungsgebiet die spezialisierte Lösung. Batterie in der Kurzstrecke, H2 in der Langstrecke. Oder so.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.03.18 14:48 durch confuso.

  5. Re: Einfachere Infrastruktur

    Autor: Anonymer Nutzer 08.03.18 - 14:47

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach, das macht alles Luft und Liebe und dann noch ein bisschen Hokus Pokus
    > und schon läuft das Ding... ;)
    >
    > Die Diskussion ist schon ähnlich mühsam, wie mit Personen die an "Freie
    > Energie" glauben.

    Wow, du beschwerst dich über "Freie Energie" und verabschiedest dich gleichzeitig von allen Argumenten. Hast du nichts sinnvolles zur Diskussion beizutragen? Hast du Angst, dass deine Filterblase platzt?

    Als ob die eine Technologie böse und die andere gut wäre....

  6. Re: Einfachere Infrastruktur

    Autor: Psy2063 08.03.18 - 15:10

    confuso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allerdings ist der Transport von H2 sehr ähnlich zu dem von fossilen
    > Brennstoffe - nämlich per LKW von der Raffinerie/Produktionsstätte zur
    > Tankstelle.

    Ähnlich ist aber nicht vergleichbar, bloß weil man das gleiche Transportmedium (LKW auf Straße) benutzt. Die Ähnlichkeiten hören ja beim Anhänger schon auf, denn statt über 30.000l was mindestens 500 Tankfüllungen von 60l entsprechen würde kann ein 40tonner nur ca 350kg Wasserstoff transportieren, was nicht mal 60 Tankfüllungen von 6kg entspricht.

  7. Re: Einfachere Infrastruktur

    Autor: Niaxa 08.03.18 - 15:17

    Die Infrastruktur ist vorhanden. da es ja hier darum geht Verbrenner zu reduzieren, baut man nach und nach um. Ich brauche im Vergleich zu E nicht sofort überall auf alle Autos ausgelegtes Netz. Bei E kann ich nicht langsam wachsen. Wenn ich Ladestellen baue müssen diese sofort für die Zukunft gesichert sein. Die jetzigen Tankstellen kann man jedoch einfach um und nachrüsten, da ausreichend Bodentanks etc. schon installiert sind. Hier finden sich schlicht einfachere Lösungen zum Ausbau. Bisherige Tankstellen mussten auch nicht groß anbauen, nachdem diese Wasserstoff ins Programm genommen haben.

  8. Re: Einfachere Infrastruktur

    Autor: Anonymer Nutzer 08.03.18 - 15:23

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Infrastruktur ist vorhanden. da es ja hier darum geht Verbrenner zu
    > reduzieren, baut man nach und nach um. Ich brauche im Vergleich zu E nicht
    > sofort überall auf alle Autos ausgelegtes Netz. Bei E kann ich nicht
    > langsam wachsen. Wenn ich Ladestellen baue müssen diese sofort für die
    > Zukunft gesichert sein. Die jetzigen Tankstellen kann man jedoch einfach um
    > und nachrüsten, da ausreichend Bodentanks etc. schon installiert sind. Hier
    > finden sich schlicht einfachere Lösungen zum Ausbau. Bisherige Tankstellen
    > mussten auch nicht groß anbauen, nachdem diese Wasserstoff ins Programm
    > genommen haben.

    + 1

    Vor allem kann ich aber eben auch nicht überall unbegrenzt Elektrotankstellen hinbauen (gerade bei Schnellladung), ohne massiv in neue Stromnetze zu investieren. Und da der Ladevorgang auf absehbare Zeit trotzdem nicht so schnell sein wird wie ein Tankvorgang, benötige ich umso mehr davon.

  9. Re: Einfachere Infrastruktur

    Autor: Niaxa 08.03.18 - 15:31

    So sieht es halt aus. Denke ich an ein 100% auf E umgestelltes Deutschland, muss hier das Laden im gleichen Zeitzyklus wie beim Verbrenner möglich sein. Nicht weil ich gerne den Verbrenner als Vergleich nenne, sondern weil wir keine Staus an Elektrotankstellen wollen, wo wir eh schon ewig stehen um das Fahrzeug zu laden. Der Rückstau wäre gewaltig. Also benötigt man rein Rechnerisch schon die X Fachen Ladestellen, wie es heute Zapfsäulen gibt. Durch die geringe Reichweite der E-Fahrzeuge, kommt noch mal ein 2 bis 5 faches Tankaufkommen dazu. Das sollte man halt einfach nicht verdrängen oder vergessen. Aber so ist das immer... am Ende will es keiner gewesen sein und woher hätte man das denn wissen sollen.

  10. Re: Einfachere Infrastruktur

    Autor: pointX 09.03.18 - 09:53

    PearNotApple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Stromleitungen lieben bereits, man muss nur noch die Säulen hinbauen.

    Ich sage es mal mit deinen Worten:
    > Sorry, das ist aber ein Unsinn.
    Das Stromnetz ist im gesamten Hoch-,Mittel- und Niederspannungsnetz nicht in der Lage, hunderttausende (oder eher Millionen) von Ladestationen mit jeweils mehreren kw Ladeleistung zu versorgen.
    Das gesamte Netz muss ausgebaut werden.

    Im Gegensatz dazu muss für Wasserstoff am Stromnetz so gut wie gar nichts geändert werden.

    > Für Wasserstoff-Infrastruktur muss man die
    > gleiche Infrastruktur, die man für fossile Brennstoffe aufgebaut hat, noch
    > einmal replizieren.
    Falsch, die vorhandenen Tankstellen können erweitert / umgerüstet werden.

    > Vergesse nicht, dass man Wasserstoff hergestellt, umgepumpt/transportiert
    > und gelagert werden muss.
    Transport fällt weg, wenn man die direkte Umgebung der Tankstellen mit Photovoltaik ausrüstet, und somit die gesamte Energie dezentral und den Wasserstoff lokal in der Tankstelle erzeugt. Die Lagerung ist heutzutage kein Problem mehr.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.03.18 09:57 durch pointX.

  11. Re: Einfachere Infrastruktur

    Autor: Anonymer Nutzer 09.03.18 - 11:29

    pointX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PearNotApple schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Stromleitungen lieben bereits, man muss nur noch die Säulen
    > hinbauen.
    >
    > Ich sage es mal mit deinen Worten:
    > > Sorry, das ist aber ein Unsinn.
    > Das Stromnetz ist im gesamten Hoch-,Mittel- und Niederspannungsnetz nicht
    > in der Lage, hunderttausende (oder eher Millionen) von Ladestationen mit
    > jeweils mehreren kw Ladeleistung zu versorgen.
    > Das gesamte Netz muss ausgebaut werden.
    >
    > Im Gegensatz dazu muss für Wasserstoff am Stromnetz so gut wie gar nichts
    > geändert werden.
    >
    > > Für Wasserstoff-Infrastruktur muss man die
    > > gleiche Infrastruktur, die man für fossile Brennstoffe aufgebaut hat,
    > noch
    > > einmal replizieren.
    > Falsch, die vorhandenen Tankstellen können erweitert / umgerüstet werden.
    >
    > > Vergesse nicht, dass man Wasserstoff hergestellt,
    > umgepumpt/transportiert
    > > und gelagert werden muss.
    > Transport fällt weg, wenn man die direkte Umgebung der Tankstellen mit
    > Photovoltaik ausrüstet, und somit die gesamte Energie dezentral und den
    > Wasserstoff lokal in der Tankstelle erzeugt. Die Lagerung ist heutzutage
    > kein Problem mehr.

    + 1

    Es reicht ein Wasseranschluss und ein entsprechender Stromanschluss. Der Unterschied ist aber, dass der Elektrolysator 24 Stunden am Stück Wasserstoff erzeugen und einlagern kann, um dann Zeiten mit hohem Tank/Ladeaufkommen bedienen zu können - während bei einer vergleichbaren Elektrotankstelle zwangsläufig eine sehr großzügig dimensionierte Stromanbindung vorhanden sein müsste.

  12. Re: Einfachere Infrastruktur

    Autor: Anonymer Nutzer 09.03.18 - 11:30

    osolemio84 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > pointX schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > PearNotApple schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Die Stromleitungen lieben bereits, man muss nur noch die Säulen
    > > hinbauen.
    > >
    > > Ich sage es mal mit deinen Worten:
    > > > Sorry, das ist aber ein Unsinn.
    > > Das Stromnetz ist im gesamten Hoch-,Mittel- und Niederspannungsnetz
    > nicht
    > > in der Lage, hunderttausende (oder eher Millionen) von Ladestationen mit
    > > jeweils mehreren kw Ladeleistung zu versorgen.
    > > Das gesamte Netz muss ausgebaut werden.
    > >
    > > Im Gegensatz dazu muss für Wasserstoff am Stromnetz so gut wie gar
    > nichts
    > > geändert werden.
    > >
    > > > Für Wasserstoff-Infrastruktur muss man die
    > > > gleiche Infrastruktur, die man für fossile Brennstoffe aufgebaut hat,
    > > noch
    > > > einmal replizieren.
    > > Falsch, die vorhandenen Tankstellen können erweitert / umgerüstet
    > werden.
    > >
    > > > Vergesse nicht, dass man Wasserstoff hergestellt,
    > > umgepumpt/transportiert
    > > > und gelagert werden muss.
    > > Transport fällt weg, wenn man die direkte Umgebung der Tankstellen mit
    > > Photovoltaik ausrüstet, und somit die gesamte Energie dezentral und den
    > > Wasserstoff lokal in der Tankstelle erzeugt. Die Lagerung ist heutzutage
    > > kein Problem mehr.
    >
    > + 1
    >
    > Es reicht ein Wasseranschluss und ein entsprechender Stromanschluss. Der
    > Unterschied ist aber, dass der Elektrolysator 24 Stunden am Stück
    > Wasserstoff erzeugen und einlagern kann, um dann Zeiten mit hohem
    > Tank/Ladeaufkommen bedienen zu können - während bei einer vergleichbaren
    > Elektrotankstelle zwangsläufig eine sehr großzügig dimensionierte
    > Stromanbindung vorhanden sein müsste.

    Positiver Nebeneffekt: besonders gute, sauerstoffhaltige Luft im Bereich der Tankstelle ;)

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